Posts by Natas

    Hatte ich auch erst überlegt, das mit SMON, Hypra-Ass usw. zu machen - aber bis ich mich in diese Programme eingearbeitet hätte, habe ich es "von Hand" schon fast fertig ..... Ein Problem wäre auch, das Programm im C64 ab $600 abzulegen - da bin ich glaube ich mitten im Video-Ram .... Ich werde heute abend oder morgen mein "Werk" hier vorführen.

    Vice 64 starten, Monitor aufrufen (im Menü), mit A 0600 xxxx u.s.w. eingeben.

    Anschließend mit M 0600 063f anzeigen lassen !


    Wie wäre es jetzt noch den Apple 1 EMU (https://csdb.dk/release/?id=118857) im Vice zu laden.

    Wenn der EMU die Tastatur Matrix scanned schaltet er die Spalten eine nach der anderen auf 5V.

    Und schaut dann auf welchen Reihenleitungen Signal kommt (je nach dem welche Tasten gedrückt würden).

    Der original MM5740 macht es umgekehrt und schaltet die Reihen durch und schaut was auf Spalten ankommt.

    Um die Apple I Tastatur abzubilden würde also eine 8x8 Matrix wie beim C64 genügen.

    Man nutzt größere Matrixen um Tastenkombinationen (gemeint ist nicht Shift oder Ctrl) störungsfrei zu ermöglichen.

    Beispiel WASD und Space.

    Der EMU ist übrigens kein vollständiger Ersatz.

    X9 ist mit X1 verbunden Was die 0 in die selbe Reihe bewegt wie Q, ESC, A, Z und 1/!

    B9 gibt es auch nicht.

    Also ist der unbrauchbar und kann nicht alle Tasten senden???

    TL;DR:

    Doch kann man.


    Lang Version:

    Nein, das bedeutet es nicht.

    Jede Tastatur ist in eine Matrix aus Reihen (Zeilen) und Spalten aufgeteilt. Diese hat mit dem Physikalischen Layout weniger zutun.

    Die 0 ist bei der Datanetics in einer eigenen Reihe organisiert.

    Genau genommen wird nicht die 0 von der Reihe 1 in 9 verschoben sondern alle Tasten aus Reihe 9 (Q, ESC, A, Z und 1/!) in Reihe 1. So genügen 8 statt 9 Reihen Leitungen um die Matrix abzufragen.

    Mit 8 Reihen und 10 Spalten kann man insgesamt 80 Tasten abfragen. Dazu kommen noch Shift, Shift Lock und Control.

    Der MM5740 kann also deutlich mehr Tasten (93) verwalten als die Datanetics Tastatur (53) Tasten hat.

    Der EMU ist übrigens kein vollständiger Ersatz.

    X9 ist mit X1 verbunden Was die 0 in die selbe Reihe bewegt wie Q, ESC, A, Z und 1/!

    B9 gibt es auch nicht.

    das RAMboard wird dann sowieso noch auf aktuelle SRAMs umgestellt.

    Sind 16 MB SRAM nicht ziemlich teuer? Oder wolltest du auf PSRAM setzen?

    Da gibt es nur ein Problem das benötigte PSRAM gibt es nur in BGA. https://static6.arrow.com/arop…f/66-67wvh16m8all-bll.pdf oder https://www.mouser.de/datashee…BMx_v1_1b_PKG-1954845.pdf die sind nicht nur BGA haben auch noch zuwenige Balls benötigen also sowas wie einen De/Encoder.


    SRAM https://www.mouser.de/ProductD…iconductor/CY62167G-45ZXI aber nur 2MB also 8 Chips und das für gut 15€ das Stück.

    Wenn ich die Größe richtig einschätze wäre auch eine Variante mit einem PS2 SIMM (72pin ca. 2 cm breiter) möglich.

    Selbst ein 30pin SIMM Steckplatz sollte genügen wenn man ein 16MB SIMM nutzt nur dürfte die PS2 SIMM Variante einfacher zu beschaffen sein.

    Fraglich ist ob auch EDO oder nur FPM Module kompatible sind und wozu eigentlich die die ganzen vielen Chips auf dem RAM Board sind.
    Evtl. kann man hier auch etwas deutlich vereinfachen.
    Meine Vermutung ist, das ganze Verhält sich wie SRAM und der Refresh findet transparent auf dem Modul statt.
    Ich könnte mir also vorstellen das man bei Benutzung von SRAM fast alle übrigen Bauteile auf dem Modul eliminieren kann und trotzdem eine Akkupufferung weiterhin funktioniert.

    Das der Connect nicht zustande gekommen ist hat aber eher weniger mit dem Setup zutun. Entweder mag das Modem und/oder der POTS-VoIP Wandler nicht mitspielen oder die Mailbox war gerade offline.

    Die Chips ein und aus zu schalten ist generell keine gute Idee, solange noch Datenleitungen anliegen.

    Sofern vorhanden sollte immer der Chip Enable geschaltet werden.

    Hier gibt es keinen CE, daher macht es hier Sinn die Datenleitungen direkt zu schalten (sicherheitshalber bitte im abgeschalteten Zustand) entweder der Max232 oder das WiFi Modul hängen dann in der Luft das macht aber nichts.

    PIN14 (TXD) vom MAX232 muss an PIN3 vom SUB-D9 egal ob männlich oder weiblich, da es sich um eine DTE handelt.


    Auf der Deutschen Wiki ist es verkehrt falls Du das als Referenz ran gezogen hast.

    Die Schaltung sitzt unter dem Sockel, wo das große Wifi-Modul draufkommt:

    ACHTUNG,.. du darfst aber nie MAX232 und WIFI Modul gleichzeitig "stecken"...

    d.h. du musst das IC MAX232 raus ziehen,.. wenn du das Wifi Modul steckst..

    ich werde mir hierzu einen "Schalter" einbauen...

    Stimmt eigentlich muss nur die RX Leitung (6551) geschalt werden. Wenn du sicher gehen willst nimmst du einen doppelten Umschalter schaltest du RX und TX.

    Der Apple I ist wohl eher ein Vorläufer als ein Konkurrent. Und gerade weil er so knapp über dem Niveau Taschenrechner (MOS KIM-1 mit PAiA TVT-6 Video Display) rangiert ist er interessant.


    Interessante These, insbesondere wenn im gleichem Atemzug dann der Kim-1 erwähnt wird...


    Die beiden Apple-Jungs haben schon damals kräftig abgekupfert und das wurde dann zur Tradition, designt wurden später lediglich die "Verpackungen" sprich Gehäuse und Werbesprüche...:X

    Sowohl KIM-1 als Apple sind ziemlich zeitgleich im April 1976 auf den Markt gekommen. Die Video Erweiterung für den KIM-1 kam 1977. Der Video Teil des Apple 1 basiert auf dem ebenfalls von Don Lancaster entwickelten TV Typewriter ca. 1975. Woz hat DRAMs gegen FIFOs ausgetauscht was die Bildschirm Ausgabe langsam und unflexibel macht.

    Der KIM hat leider eine sehr begrenzte Memorymap wie man hier gut sehen kann: http://www.baltissen.org/newhtm/kim.htm

    Der Apple I ist wohl eher ein Vorläufer als ein Konkurrent. Und gerade weil er so knapp über dem Niveau Taschenrechner (MOS KIM-1 mit PAiA TVT-6 Video Display) rangiert ist er interessant.
    Interessant ist dabei, das der KIM-1 mit TVT-6 wesentlich flexibler und schneller arbeitet als der Apple I da ein Bildschirmpuffer existiert der nicht aus einer Sammlung von FIFOs besteht.