Posts by Asklia

    Conrad hat schöne geschlossene Alugussgehäuse in verschiedenen Grössen. Habe ich schon mal zum ausalgern eines Plattenspieler-Trafos verwendet.


    Was machst du denn mit dem edlen Teil? Ich habe eine 8280, bei der vermutlich beide Tandon Laufwerkedefekt sind. Wüsste gerne, ob die austauschbar sind.

    Hallo androSID


    Danke! Davon habe ich sogar noch (und ich meine, sogar von dir ;-)


    Interessant: Wie haben die das gemacht? Bereits kleinere Strukturen? Ich habe von einem netten Forumsmitglied zwei Adapterplatinen 6569-8565 erhalten, bei denen die 12 V Leitung der 65er mit den passenden 5 V für die 85er Chips ersetzt wird.


    Aber "natürlich" passt dann ein 8565 mit Adpatersockel und dem Original-Kühlkörper nicht mehr in einen SX-64 hinein (war ja klar). Also habe ich mich gefragt, ob ein 8565 immer noch so heiss wird und einen grossen Kühlkörper benötigt. Die Stromaufnahme zu messen ist Bastelarbeit.

    Vor allem gilben die "sonnengebleichten" Plastikteile wieder sehr schnell nach. Dies ist mir bei den H2O2 gebleichten Gehäusen bislang nicht aufgefallen; und ich habe etliche bereits gebleicht: Druckergehäuse (Epson FX, TI PC100C), Monitorgehäuse (etliche Acer), SX-Tastaturen (speziell die Leertaste), Schreibmaschinengehäuse.


    Es gibt lediglich winzige Vorteile beim Bleichen mit der Sonne alleine:

    - keine Kosten, kein Bleichmittel oder Bad dafür notwendig

    - kein Umgang mit H2O2

    - auch für besonders grosse Plastikteile geeignet


    Aber es gibt auch Nachteile, wie die Kollegen auch festgestellt haben:

    - es dauert sehr viel länger

    - das Ergebnis ist manchmal nur schwach

    - die Teile können sich in der Wärme gerne mal verformen

    - Fliegen mögen die hellen Flächen für einen Schiss

    - und die Teile gilben gerne mal nach


    Soweit meine Erfahrungen. Ach ja, ich bin Chemiker.

    Das SX Netzteil verkraftet ohne Probleme zwei Floppyplatinen und Laufwerke. Auch im gleichzeitigen Betrieb. Auf 12 Volt kommen ca. 2,7 Ampere. Und der Monitor braucht weniger als 1 Ampere. Da ist genug für zwei Laufwerke. Und auf 5 Volt kommen 3 Ampere. Jede der Platinen nimmt weniger als 1 Ampere.

    Die Reichelts, so meine ich, waren sogar 4:3. Nur leider ohne S-Video, was mindestens genauso wichtig ist.


    Das ex-Pollin 5.6" bekam ja Dank einiger Forenmitglieder durch einen Softwarepatch im EEPROM auch den S-Video Eingang freigeschaltet. Erst damit wurde das Bild dann ja auch gut. Über den Composite Eingang war das Bild eher schlecht; massive Farbsäume.

    Hat irgend jemand mal einen etwas grösseren Ersatz als das bekannte 5.6" Display gefunden? Es passt ja durchaus ein grösseres Display in den SX hinein - wenn man denn eines hätte. Bedingung ist aber, dass es einen S-Video Eingang hat.


    Habe neulich mir mal eine grösseres Display, wenn auch mit Rahmen etc., bei Reichelt bestellt: "Natürlich" stand da, der Multifunktions-Monitor habe jede Menge Eingänge, auch S-Video. Und "natürlich" hatte er jede Menge Eingänge, nur keinen S-Video...


    Schade. Ein 6" oder mit Glück auch ein 7" würden ja noch hinein passen. Denn die sichtbare Fläche des Bildes hat ja immer noch den grossen Rahmen, und der muss ja nicht vollständig sichtbar sein.

    Im SX können sowohl die ROMs als auch 2564er EPROMs für Kernal, Basic oder Floppy ROM verwendet werden. Dafür braucht man keinen Adapter. Die gehen direkt in den Sockel. Allerdings geht das nicht mit einem 2764er EPROM, das ist nicht ROM-pinkompatibel und benötigt einen Adapter. Ist also eine Frage der EPROM Auswahl.


    Dem Verlust des Storage-Faches für Tastatur- und Stromkabel stimme ich hingegen zu. Aber wer schleppt heutzutage seinen DX64 schon weit herum?

    Es liegt ganz sicher an der Folie oder Tüte. Die Bleichcreme ist dann einfach nicht gut oder gleichmässig verteilt.


    Im "Bleichwasserbad" sprich H2O2 Bad klappt das alles bestens. HAbe in meiner firma (zum PSass) etliche alte Epson Druckergehäuse, Acer Monitorgehäuse (von Wanddisplays) und sogar meinen alten PC100C Texas Instruments Drucker gebleicht.


    Und selbst in ca. 10%iger Lösung brauchen die Teile durchaus zwei Tage - mit Sonnenlicht, versteht sich. Es geht lustigerweise auch bei bedecktem Himmel, aber es dauert etwas länger.

    Die Gefährlichkeit von H2O2 steigt mit der Konzentration. Auch mit 12% kann man sich schon ganz nett die Haut und das Gewebe zerstören, ähnlich wie mit Sonnenbrand (nur ungleich schneller). Verboten sind ist 30% deswegen aber trotzdem nicht, aber vermutlich nur im spezielleren Handel zu finden.


    Hochkonzentriertes, etwa 70% oder mehr, war mal nach dem II WK verboten, weil es vornehmlich als (Raketen-)Treibstoff Verwendung fand. Die Me 163 flog (und explodierte) damit. Auch Turbopumpen von Torpedos oder der V2 Rakete haben es verwendet. Aber das ist alles Geschichte.


    Die Substanz ist in hohen Konzentrationen recht gefährlich und kann trotz Stabilisierung dann "sehr schnell" zerfallen.

    Im Endeffekt ist eine Mischung aus 10% H2O2 und Wasser ganz brauchbar.


    Präzision ist niocht notwendig; es kommt nicht auf ein Prozent an. Dreisatz Rechnen ist Voraussetzung, denn es gibt kein 100%iges H2O2 zu kaufen. Wenn du 30%iges erhälst, so mischt du es mit zwei Teilen Wasser auf ein Teil H2O2.


    Die Creme funktioniert zwar auch, aber das Objekt muss ganz darinnen "schwimmen". Wenn der Polybeutel oder was auch immer auf die Oberfläche drückt, fehlt es dort an der passenden Konzentration an Bleichmittel. Und daher müsste man grosse Mengen der Creme kaufen. H2O2 ist demgegenüber billiger. Technische Qualität im 5 Liter Kanister genügt vollkommen; es muss nicht "pro analysi" sein.