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Info zu PS/2 Tastaturen gesucht

  • Ich habe eine nun mittlerweile recht betagte PS/2 Tastatur von Logitech ( UltraX Y-BL 49 ), bei der der Verschleiss der Tastenbeschriftung sehr fortgeschritten ist.
    Es wird für mich nun Zeit etwas neues anzuschaffen.


    Nun ist da das Problem, dass ich einen PS/2 und VGA Umschalter für 4 PCs nutze, da dort unter anderen auch ein DOS-PC mit umgeschaltet wird, welcher nur PS/2 Tastaturen versteht.



    Meine neue Tastatur müsste also auch wieder eine PS/2 Tastatur sein.


    Nun bin ich auf einen Adapter gestoßen, welcher es erlaubt eine USB-Tastatur an einen PS/2 Anschluss zu betreiben. Wenn man so im Internet schaut, scheint der aber nicht bei allen USB-Tastaturen zu funktionieren.




    Nun zu meiner eigentlichen Frage:


    Gibt es Erkennungsmerkmale welche einen Hinweis darauf geben, ob man eine USB-Tastatur mit einem PS/2-Adapter nutzen kann, oder nicht?

  • Gibt es Erkennungsmerkmale welche einen Hinweis darauf geben, ob man eine USB-Tastatur mit einem PS/2-Adapter nutzen kann, oder nicht?

    Vermutlich gilt das gleiche, was auch zu USB-Mäusen schon geschrieben wurde. Da hieß es, wenn die Maus mit einem PS/2-Adapter geliefert wurde, geht's. Andernfalls eher nicht. Es gibt aber auch aktive Adapter, mit denen USB-eingabegeräte an PS/2 angeschlossen werden können. Wie gut das funktioniert, weiß ich aber nicht.


    Edit: Ach ne, das sind wohl doch eher Adapter, um jedes PS/2-Gerät an USB anzustöpseln.

  • Nun bin ich auf einen Adapter gestoßen, welcher es erlaubt eine USB-Tastatur an einen PS/2 Anschluss zu betreiben. Wenn man so im Internet schaut, scheint der aber nicht bei allen USB-Tastaturen zu funktionieren.

    Diese Adapter sind meist passive Adapter, "übersetzen" also nur die Stecker, nicht das Protokoll. Das anzuschließende Eingabegerät (Tastatur, Maus) muss also beide Protokolle sprechen und automatisch erkennen können, um es entsprechend umzuschalten.


    Für die umgekehrte Variante, eine PS/2-Tastatur und -Maus an einem USB-Anschluss zu betreiben (für PCs, die keine PS/2-Ports mehr haben) gibt es auch aktive Adapter um ein paar Euro; die "Gegenrichtung" ist mir nicht bekannt.

    Gibt es Erkennungsmerkmale welche einen Hinweis darauf geben, ob man eine USB-Tastatur mit einem PS/2-Adapter nutzen kann, oder nicht?

    Das steht nach meiner Erfahrung meistens auf dem Gerät drauf; hilfsweise bringt nachsehen des Modells im Internet eventuell was. Ich würde davon ausgehen, dass die allermeisten neueren USB-Geräte die PS/2-Modi nicht mehr unterstützen.


    Auch ist anzunehmen, dass Tastaturen und Mäuse, in deren so ein Adapter im Lieferumfang enthalten ist geeignet sind für beide Anschlusstypen.

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.


  • Vielen Dank für die Antworten.


    Für die umgekehrte Variante, eine PS/2-Tastatur und -Maus an einem USB-Anschluss zu betreiben (für PCs, die keine PS/2-Ports mehr haben) gibt es auch aktive Adapter um ein paar Euro; die "Gegenrichtung" ist mir nicht bekannt.


    So einen Adapter habe ich mir für die PlayStation2 angeschafft. Funktioniert dort prima. :thumbup:

    Ich würde davon ausgehen, dass die allermeisten neueren USB-Geräte die PS/2-Modi nicht mehr unterstützen.
    Auch ist anzunehmen, dass Tastaturen und Mäuse, in deren so ein Adapter im Lieferumfang enthalten ist geeignet sind für beide Anschlusstypen.


    In dem Fall sollte ich wohl nach einer älteren ( gut erhaltenen ) USB-Tastatur Ausschau halten.

  • In dem Fall sollte ich wohl nach einer älteren ( gut erhaltenen ) USB-Tastatur Ausschau halten.

    Jupp ... wenn mit Gefühl und Erinnerung nicht täuschen ist die "Hoch-Zeit" der Kombi-Tastaturen aber schon mehr als zehn Jahre um.

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

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  • Für die umgekehrte Variante, eine PS/2-Tastatur und -Maus an einem USB-Anschluss zu betreiben (für PCs, die keine PS/2-Ports mehr haben) gibt es auch aktive Adapter um ein paar Euro; die "Gegenrichtung" ist mir nicht bekannt.

    Adapter für die Gegenrichtung existieren, z.B. Rose Uniport oder Linkskey LKV-PUC01, aber die sind ziemlich teuer. Im Prinzip müsste man sowas auch mit einem Mikrocontroller mit USB-OTG-Controller bauen können.

  • Vielleicht ist es auch eine gute Alternative gleich eine Tastatur zu nehmen, die von Haus aus mit PS/2- oder DIN-Stecker kommt. Das gibt es wirklich gute Tastaturen, wenn Du ein Standard-Modell ohne spezielle Zusatzfunktionen haben willst.
    Hier gibt es die Cherry-Serie mit MY-Tastern günstiger ist als die Cherry-Modelle mit MX-Tastern. Beide Serien gab es mit PS/2-Stecker als auch DIN-Stecker. Wenn sie einen DIN-Stecker hat, kannst Du einfach einen Kabeladapter auf PS/2-Stecker nehmen und an Deinen KVM anschließen.

  • Vielen Dank für die Beteiligung.



    @Schmitti


    Meine "alte" Tastatur hat auch schon Sonderfunktionstasten an PS/2. Ich war lange sehr zufrieden mit der Tastatur. Hab die immerhin schon 15 Jahre in Benutzung. Mal schauen, ob ich ein gleichwertiges Model finde.

  • Ich hab mir vor einiger Zeit diesen PS/2 nach USB Umwandler zugelegt.
    War damals ca. 100 Euro, aber das Teil funktioniert tadellos.
    Ist für mich auch eine Investition in die Zukunft.
    Ich hab einen 8-Port KVM-Umschalter.
    Die Anschlüsse zu den PCs kann man bei diesem Umschalter wahlweise mit USB oder PS/2 belegen.
    Nur der Tastatur & Maus-Eingang an dem Umschalter sind auf PS/2 festgelegt.
    Die Auswahl an PS/2 Mäusen und Tastaturen wird immer bescheidener.

  • Hier gibt es die Cherry-Serie mit MY-Tastern günstiger ist als die Cherry-Modelle mit MX-Tastern.

    Die MY-Taster will auch niemand haben :-)
    Die sind wirklich grausam!
    Meine Erfahrung an der Uni mit denen haben mich über 10 Jahre davon abgehalten mir eine Cherry Tastatur zu kaufen.
    Die MX-Taster sind besser, auch wenn die vom Tippgefühl nicht an die guten alten IBM Buckling Springs rankommen.
    Ich meine auch, das die Cherry G80 Tastaturen immer noch mit USB --> PS2 Adapter kommen.
    Meine ist jetzt 5 Jahre alt und da war definitiv auch noch einer dabei.
    Bei denen rubbelst du auch nach 15 Jahren nicht die Beachriftung ab, die ist nämlich eingelasert und nicht aufgedruckt.
    Ausserdem sind die Tastenkappen aus einem besseren (härteren) Kunststoff. PBT anstatt ABS. Da vergilben die Tasten auch nicht... es sei den du rauchst excessiv :-)
    Auf Zusatztasten muss du da aber verzichten und zum Zocken würde ich auch eine andere nehmen. Die hat nur 2-key rollover.

  • Naja, sagen wir mal so, die MY-Taster sind sehr viel besser als die Gummimattentastaturen, die heute üblich sind. Gegenüber denen, sind die MY eine Wohltat.


    Aber die MX sind nochmal viel besser, aber auch teurer. Die gibt es aber auch direkt mit PS/2- oder DIN-Anschluß. Da muss man nicht unbedingt mit Adapter rummachen.
    Ob die Kappen gelasert sind oder anders, hängt vom individuellen Modell ab. Es gibt die mit verschiedenen Beschriftungstechniken. Laser ist nur eine Variante. Das gilt auch für das Key-Rollover. Es gibt auch N-Key-Rollover, was für viele Anwendungen jedoch nicht erforderlich ist.


    Bzgl. Zusatztasten gibt es auch Varianten mit programmierbaren Tasten. Das ist zwar dann nicht die Standardversion bei den Tastaturen, aber es gibt sowas.

  • Naja, sagen wir mal so, die MY-Taster sind sehr viel besser als die Gummimattentastaturen, die heute üblich sind. Gegenüber denen, sind die MY eine Wohltat.

    Ähhh... nein :-)
    Das Tipgefühl auf den MY Tasten wird unter Anderem als "feels like typing on wet newspaper" also wie das tippen auf feuchtem Zeitungspapier bezeichnet. Und dem kann ich nur zustimmen.
    Da ist ne gute Gummimattentastatur deutlich angenehmer.
    Aber kann sein, das die immer noch besser ist als die Billigtastaturen die bei den heutigen PCs dabei sind.


    Aber die MX sind nochmal viel besser, aber auch teurer. Die gibt es aber auch direkt mit PS/2- oder DIN-Anschluß. Da muss man nicht unbedingt mit Adapter rummachen.
    Ob die Kappen gelasert sind oder anders, hängt vom individuellen Modell ab. Es gibt die mit verschiedenen Beschriftungstechniken. Laser ist nur eine Variante. Das gilt auch für das Key-Rollover. Es gibt auch N-Key-Rollover, was für viele Anwendungen jedoch nicht erforderlich ist.

    Deswegen hab ich ja auch von der G80 geschrieben.
    Die "professionellen Cherry" also G80 (MX) G81 (MY) und G83 (Gummimatte) haben alle 2-key rollover.
    Zumindest alle die in diesem Jahrhundert gabaut wurden.
    Auch die gute alte IBM Model M hat nur 2-key Rollover.
    Die heute erhältlichen G80 haben auch alle gelaserte Tastenkappen. Früher gab es auch mal double-shot. Die sind natürlich noch ne Nummer edler.
    Klar gibt es die MX Taster auch in anderen Tastaturen, mit praktisch jeder denkbaren Material und Beschriftungskombination.
    Da kann ich aber nix über PS/2 kompatibilität sagen und darum gings ja hier eigentlich.
    Die G80 kam zummindestens als ich meine gekauft habe noch mit einem USB auf PS/2 Adapter und ich kann mir nciht vorstellen, das Cherry da was geändert hat. Das lässt sich aber bestimmt auch herausfinden, ob die immer noch den Adapter dabei hat.
    Damit hat man zumindest die Option auf eine fabrikneue recht hochwertige Tastatur mit PS/2 Anschluß.


    Bei gebrauchten Tastaturen würde ich dann eher eine IBM Model M nehmen.
    Da hatten teilweise ein austauschbares Kabel, so das man auch nicht mit einem DIN auf PS/2 Adapter rumhampeln muß. Die neueren haben eh meistens direkt einen PS/2 Anschluß.
    Weiß garnicht ob Unicomp die noch mit PS/2 herstellt oder nur noch USB.

  • Die MX-Taster sind besser, auch wenn die vom Tippgefühl nicht an die guten alten IBM Buckling Springs rankommen.

    Letztere sind allerdings keine mechanischen Taster sondern das Model M ist eigentlich eine Folien/Membrantastatur wie die Cherry G81-Serie, nur die Mechanik darüber versteckt das wirklich gut. Wenn man Tastaturen mit Druckpunkt mag ist das OK. Ich mag sie nicht, ich bevorzuge lineare Tasten, also Cherry MX Black z.B.



    Die Cherry G80 mit N-Key-Rollover sind ältere Modelle. Das stimmt. Aber es gibt sie.

    Das sind die mit einer Diode in jedem Taster. z.B. die in den A2000-Tastaturen von Cherry verbauten. Die Diode kann man sehen wenn man den Taster von oben betrachtet.



    Auch die gute alte IBM Model M hat nur 2-key Rollover.

    Was bei der verwendeten Technik auch nicht anders geht.



    Naja, sagen wir mal so, die MY-Taster sind sehr viel besser als die Gummimattentastaturen, die heute üblich sind. Gegenüber denen, sind die MY eine Wohltat.

    Kann ich nicht behaupten. Ich habe hier eine Cherry G81 und eine billige mit Gummimatte. Auf letzterer kann ich besser tippen. Es gibt da bei den 'rubber dome'-Tastaturen wirklich gute. Ist natürlich subjektiv.

  • Letztere sind allerdings keine mechanischen Taster sondern das Model M ist eigentlich eine Folien/Membrantastatur wie die Cherry G81-Serie, nur die Mechanik darüber versteckt das wirklich gut. Wenn man Tastaturen mit Druckpunkt mag ist das OK. Ich mag sie nicht, ich bevorzuge lineare Tasten, also Cherry MX Black z.B.

    Für ne Membrantastatur ist die aber verdammt haltbar.
    Aber ich hab auch noch keine G83 kaputtgeschrieben bekommen.
    Für mich ist die IBM immer noch das Maß aller Dinge was Schreibgefühl anbelangt. Ich mag aber auch den Druckpunkt. Mit linearen Tasten komm ich garnicht klar.
    Wenn die nicht so ein bescheuertes Layout hätte, hätte ich mir schon längst den Adapter für die IBM Model F gebaut. Hab die aber leider nur in der original PC Version und da ist das Layout für heutige Verhältnisse schon sehr seltsam.
    Irgendwann wenn ich mal im Lotto gewinne gönn ich mir mal ne IBM Model F "Battleship". Die verliert sich wenigstens nicht so leit auf dem Schreibtisch :-)
    Das ist die einzige Tastatur die sich für mich noch besser tippt als die Model M.
    Und n-key rollover hat die auch.

  • Vor ungefähr zwei Jahren, hatten die meisten meisten mechanischen Gamer-Tastataturen immer noch einen PS/2 Anschluss. Keine Ahnung, ob das heute immer noch so ist.
    Ich hatte mir da eine Tastatur von Steelseries gekauft mit braunen MX-Switches und PS/2 Anschluss. Die funktioniert auch hervorragend für die tägliche Arbeit.
    Ich kenne eher den umgekehrten Fall, also ein Adapter von PS/2 (Tastatur) auf USB (Computer), aber ich denke mal es gibt noch genug gute Tastaturen mit PS/2 Anschluss gibt.