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Welche Lötstation , Entlötstation , Heißfön usw

  • Die Weller Geräte laufen sschon mehr als 30 Jahre in unserer Firma. Das soll mal ein billig Hersteller nachmachen. Ersatzteile bekomme ich auch immer noch.


    Und für mich liegen die Kolben gut in der Hand. Super flexibles Kabel und noch nie einen Kabelbruch gehabt.


    Einfaches Spitzen wechseln, und dir h die Temperaturregelung halten die Spitzen fast ewig.


    Und ich behaupte mal, was ich an einem Tag lötet, löten manche von uns in einem halben Jahr.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


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  • Kann jetzt auf den ersten Blick das selbe wie die viel gelobte Weller WECP 20, würde ich sagen.

    Regelbare, elektronisch überwachte Temperatur bis 450°, inkl. ~50W Lötkolben und passendem Ständer.

    Alles zusammen für 14,90


    Wo ist jetzt der Hacken an der Sache?!

    Das ist aber keine "Über-alles-Station". Einen Haken erkenne ich nicht, würde aber bezweifeln, dass die 48 Watt überhaupt an der Spitze ankommen. Für kleine Lötarbeiten wie am C64 oder ähnliches wird so ein Gerät ausreichen. Weniger als dein bisher genutzter kleiner Ersa kann die nicht. Es steht und fällt mit der Qualität der Lötspitzen und dem Anwendungsbereich. Auch die Art der Regelung (hier: analog) ist kein Ausschlusskriterium. Im Gegenteil: Irgendwann hat man eh "seine" Löttemperatur gefunden und lässt die eingestellt. Da ist es völlig egal, ob die dreistellig per LED oder einem TFT oder OLED angezeigt wird, womöglich noch mit Animation und zappelnden Balken. :)


    Lötspitzen gibt es ja bei dem Händler auch dazu. Für 15 Euro bekommst du also etwas, was funktioniert. Wie gut es für deinen Zweck funktioniert, müsstest du ausprobieren. Wenn das Risiko bei einem solchen Betrag auch relativ gering ist, ist die Wahrscheinlichkeit, genau deinen Anwednungsbereich zu treffen, ebenso gering. Wenn du dann feststellst, nee, reicht nicht, weil die Leistung zu gering ist oder das Nachregelverhalten zu langsam (definitiv keine 2 sek.) oder bei einem größeren Lötpad bleibt die Spitze kleben, kaufst du dir die nächste für 50 Euro. Da hättest du für 65 Euro gleich was "richtiges" bekommen. :)


    Die ZD-99 ist auch ein Nachbau eines älteren Designs. Der Kolben beheizt die Spitzen von außen, die Spitzen werden also in den Heizkörper gesteckt. Deswegen sind die so lang. Daneben gibt es auch noch innen beheizte, wo die Spitze auf den Heizkörper geschoben wird (bei vielen Ersa-Kolben oder den China-Hakkos 936/93x) und auch noch wo die Spitze an den Heizkörper gedrückt wird (z.B. Weller LT-Serie; gibt es auch geklont). Das hat den Vorteil, das etwas weiter "vorn" die Hitze anliegt. Man benötigt aber passende (nicht zu eng und auch möglichst wenig Luft) gefertigte Spitzen bzw. Heizelemente. Das macht sie etwas teuerer.


    Wenn es um wirklich schnelles und präzises Regelverhalten und schnellen Wärmenachschub geht, führt wohl nichts an direkt beheizten Lötspitzen vorbei. Da ist das Heizelement inkl. Temperatursensor in der Spitze fest eingebaut. Das hat den Vorteil, dass die Heizung ohne Übergangswiderstände und somit möglichst weit an der eigentlichen Lötstelle ist. Man bezahlt allerdings mit jeder Lötspitze das Heizelement mit und die Herstellung erfordert auch einiges an Präzision. Beispiele sind hier Weller WMRP bzw. die Weller RT Spitzen, zu denen es für die Elektronik auch zahlreiche Nachbauanleitungen gibt, wie auch zu den Hakko T12/T15/T18-kompatiblen Stationen, die es vor allem aus China im Angebot gibt, einschließlich nachgemachter Spitzen (ca. 10 Euro/St.) Die originalen Spitzen aus Japan kosten ca. 25 Euro/St. Da kommt es vor allem darauf an, ob die Stromversorgung hält, was sie verspricht (70W). Auch für die 250W JBC-Stationen (ab 1200 Euro) findet man Nachbaumöglichkeiten (Spitze ca. 30 Euro, Kolben ca. 90 Euro, Elektronik im Eigenbau ca. 15 Euro, Netzteil ca. 100 Euro). Alles deutlich über 15 Euro.


    Wie du siehst, gibt es nahezu unbegrenzt viele Möglichkeiten. Das kann man alles durchprobieren oder man orientiert sich an den Erfahrungen anderer. Unter 50 Euro für 50 Watt würde ich neu überhaupt nicht und gebraucht nur aus vertrauenswürdiger Quelle (auch Wellerstationen können kaputt gehen!) kaufen. Planst du eine langfristige Anschaffung würde ich eher im Bereich 50 bis 100 Euro und 50 bis 80 Watt Ausschau halten und danach gehen, was andere mit dem gleichen Hobby (erfolgreich) im Einsatz haben.

  • Weller TCPs gebraucht kaufen, 40 Jahre bewährt, 4 neue Spitzen dazu kaufen mit entsprechender Form und Temperturkennzahl. Unter 100 Euro 20 Jahre Ruhe auf Labor niveau. Absaugmaschine Weller VP801 kaufen gegenfalls instandsetzen mit Originalteilen. Wer eine Absauganlage benötigt kann auch eine Instandsetzen.


    Edit An einem Weller TCPs kann nur der Magnetschalter oder die Heizung kaputt gehen. Ausser man macht mit dem Anschlusskabel Seilspringen, benutzt das Griffstück als Schmiedehammer oder macht mit dem24V Trafo Kesselschmiedearbeiten.

  • Ich hatte mal eine Lötstation von ELV und die war der absolute Müll !! Ich hab mich durch Display und 3 Setups verleiten lassen. Aber all das braucht man nicht.

    Die Station hat 10 Minuten gebraucht, um auf Löttemperatur zu kommen (also wirklich durchgewärmte Spitze), hat aber schon nach 20 Sekunden die "erreichten" 350 °C angezeigt. Beim Löten bleibt man regelmässig kleben (zu kalt), aber die Station hat konstant 350 °C angezeigt und kaum nachgeregelt. Bei meiner jetzigen alten ERSA seh ich sofort an der konstant leuchtenden LED, dass der Kolben zu kalt ist und da passiert dann auch was.


    Aber der Knaller an der ELV-Station ist die Verarbeitung des Kolbens. Ich löte wirklich selten,habe es aber geschafft, dass der die Plasteüberwurfmutter an der Hitze zerbröselt ist. "Ersatzteile ? Nein, da können wir leider nicht weiterhelfen !"


    Die Station wird noch immer so verkauft, zum selben Preis und hat angeblich super Bewertungen. :DevilPeace

  • Die Weller Geräte laufen sschon mehr als 30 Jahre in unserer Firma.

    Das entscheidende Wort ist hier Firma. In einer Firma nutzt man den bis zu 8 Stunden am Tag, 5 Tage pro Woche. Fuer so ein Geraet kann man auch gerne mal ein paar 100er ausgeben.


    Hier kommen aber oft Leute an die im uebertragenen Sinn nach dem richtigen tool fuer ihre Laubsaegearbeit fragen. Und mir kommt es so vor als wenn die Antwort, die hier oft darauf gegeben wird, sowas ist:


    statt sowas:


    Weil: ne Industrie CNC Fraese kriegt eine Laubsaegevorlage viel schneller und akkurater ausgesaegt als ne Laubsaege.


    Hier zur Erinnerung noch mal was gefragt wurde:

    man muss die Antworten doch auch etwas auf den fragenden abstimmen, spielen hier ja nicht Top-Trump aufm Schulhof, oder “mein Haus, mein Auto, mein Boot”.

  • man muss die Antworten doch auch etwas auf den fragenden abstimmen, spielen hier ja nicht Top-Trump aufm Schulhof, oder “mein Haus, mein Auto, mein Boot”.

    Man sollte sich eher die Frage stellen, wie lange man mit dem Ding arbeite möchte.

    Wer billig kauft, kauft 2x. Das ist bei Werkzeugen schon immer so gewesen.

    Eine 20€ wird zwar auch irgendwie funktionieren, aber irgendwann macht das keinen Spaß mehr.

    Dann kauft man sich ein besseres Gerät und dadurch hat man 2 x Geld ausgegeben.


    Natürlich braucht man keine Ersa oder Weller, eine Chinesische reicht auch.


    Man sollte auch auf folgendes achten:

    • gibt es verschieden Spitzen für das Modell (z.B. zum SMD Löten)
    • gibt es Ersatzlötkoloben, falls der mal hin wird
    • gibt es generell Ersatzteile für die Station

    Der Standard ZD Lötkolben hat zb. keinen SMD Spitzen. Da sind die Hakko Nachbauten besser, weil dafür bekommt man 30 verschiedene Spitzen.


    Ich finde ja auch die Quick Lötstationen recht gut, aber da kann man sich gleich eine Weller oder Ersa kaufen.

  • Quote

    Wer billig kauft, kauft 2x. Das ist bei Werkzeugen schon immer so gewesen.

    Eine 20€ wird zwar auch irgendwie funktionieren, aber irgendwann macht das keinen Spaß mehr.

    Das KANN sein, MUSS aber nicht so sein, sh. mein Beispiel.


    Bei den Preisen kann man auch wieder, man muss aber nicht auf Ersatzteile achten (sh. EEV Blog Video, wo er bemerkt dass seine Hakko Loetspitze alleine mehr kostet als seine gesamte chinesische Loetstation).

  • man muss die Antworten doch auch etwas auf den fragenden abstimmen, spielen hier ja nicht Top-Trump aufm Schulhof, oder “mein Haus, mein Auto, mein Boot”.

    1)

    Wodurch genau unterscheidet sich eigentlich so eine 20,- regelbare China Lötstation von einer 300,- ultrageilen überdrüber Profi Weller Lötstation?

    Prinzipeill muss das Teil ja bloß heiß werden, und sollte halt so einigermaßen die ausgewählöte Temperatur haben, würde ich meinen?

    Man muss halt alle Fragen lesen dann erkennt man auch warum manche Antwort geschrieben wird...


    Aber noch mal zu teure oder billige Lötstation.

    Ich bin sicher dass die meisten hier die eine der hochwertigeren Stationen besitzen, prinzipiell auch mit einem heißen Nagel gut löten könnten. Dass sie das nicht tun sonder lieber etwas Geld investieren spricht wohl für sich selbst.

    Braucht man eine teure Lötstation? - Nein

    Hat eine gute Lötstation Vorteile? - Ja

  • Was in der Firma gut ist, ist auch gut für zu Hause. Einmal kaufen reicht.

    Es muss ja auch nicht immer das neuste Modell sein.


    Meine Welle hatte ich für kleine 80 Euro in guten Zustand, mit wirklich vielen Spitzen und sogar Lötzinn erworben.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


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  • Meine Welle hatte ich für kleine 80 Euro in guten Zustand, mit wirklich vielen Spitzen und sogar Lötzinn erworben.

    Hatte früher, von meinem Taufpaten mal zu Weihnachten bekommen, eine Ersa MS 6000 (ca. wie die Analog 60). Die hat sich mein Bruder mal unter den Nagel gerissen. Läuft bis heute ohne Probleme. ~seit 25 Jahren. Ein ähnliches Modell gibt es von Ersa immer noch. Die Lötkolben bekommt man normalerweise auch nicht kaputt und die Lötspitzen halten sehr lange.

    Bei ebay bekommt man gebraucht für rund 80€.

  • Es muss ja auch nicht immer das neuste Modell sein.

    Wohl wahr. In der Löttechnik hat sich in den letzten 30 Jahren nur äußerst wenig getan. Eine Menge Komfortfunktionen und Spielereien sind dazu gekommen und vor allem die Stromversorgung wurde etwas kleiner und leichter (Schaltnetzteile) und die Elektronik wurde immer billiger und leistungsfähiger. So ein STM32, wie er in vielen China-Stationen steckt, hat in einem Mini-Chip deutlich mehr Leistung und Möglichkeiten vereint, als meine ersten 3 Computer zusammen hatten. Je nach Software bekommt man da eine Menge mehr oder weniger Sinnvolles geboten. Am Ende muss es aber vorn heiß werden und bleiben. :) Daran scheitern manche Konstruktionen sogar...

  • Vielen Dank mal an alle die mir hier ein bisschen Licht in den Nebel bringen konnten.


    Einerseits gehöre ich ja schon zu den Leute die beinahe täglich löten, von daher wäre es endlich mal an der Zeit daß ich mir 'was Ordentliches' hole.

    Andererseits hab ich in den letzten 20 Jahren locker hunderte ICs (und davon sicher allein 100x 40/28/24 polige 'Käfer' erfolgreich mit meinem simplen Netzkabel-Lötkolben und Handpumpe) ausgelötet. Von daher bin ich es gewohnt mit 'igendwas' zu löten, und meine Ansprüche sind daher auch nicht allzu hoch.


    Ich denk ich werd es daher einfach mal ausprobieren, und billige regelbare Station holen (nur Lötstation, keine Rework Station), sowie die mehrfach erwähnte 'Hobbyking'

    Da ist einfach nicht viel verhackt, und vielleicht genügt es ja für meine Ansprüche? Immerhin ist es ja eine Station, somit mal ein 'Aufstieg' vom Netztkabel-Lötkolben.


    Wenn sich dann herausstellt dass das Ding nichts taugt, dann würde ich glaube ich in eine Kombi aus hochwertigem Lötkolben und Absaug-Station investieren, sowie diese auch paar mal empfohlene ZV....?

    Oder ich bleib bei meiner manuellen Saugpumpe, und hol mir so eine gebrauchte Weller WECP20?

    Aber das werd ich dann später entscheiden.


    Vielen Dank mal!

  • eine manuelle Saugpumpe hab ich auch, stell mich damit aber einfach zu blöd an. Entweder treff ich nicht, oder es ist schon wieder kalt, oder beim "Abziehen" verrutscht mir die Platine. Wie gesagt - zu ungeschickt. Und laufend muss man die Spitze freipopeln, weil es dann doch nicht so einfach rausfällt, bzw. sich rausdrücken lässt.

  • Bei den Lötpumpen gibt es auch teils erhebliche Qualitätsunterschiede. Probier einfach mal eine andere. Je größer (Durchmesser und Länge), umso größer der Unterdruck und je stärker die Feder, umso schneller die Auslösung. Aber auch umso unhandlicher. Die meisten haben hitzeresistente Spitzen, die du direkt an den Lötkolben halten kannst. Platine einspannen oder wenigstesn an einem Punkt befestigen hilft auch manchmal. Sauber machen musst du aber sowieso alles, was mit Lötzinn in Kontakt kommt früher oder später.


    Aber wenn du stattdessen elektrisch absaugst, erübrigt sich das wahrscheinlich alles. :)

  • Die großen dicken sind besser :P


    Mal im ernst . Kurz bevor du den Kolben weg nimmst, setzt du die Entlötpumpe an und saugst ab.

    Wenn du eine gute hast, macht der kurze Kontakt nichts mit der Spitze.


    Ausserdem kann man die Pastikspitzen , zumindest bei meiner, bei Bedarf auswechseln.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


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  • Hallo,

    einfach auf seine vorhandene Pumpe ein Stück Silikonschlauch stecken (ähnlich wie dieser) und sich über die Steigerung der Abschaugleistung freuen. Weiterer Vorteil es gibt keine Beschädigungen der Platine durch den Rückstoß der Entlötpumpe, dann reicht auch eine 1,50€ Pumpe und ab und an die O-Ringe mit ein bisschen Vaseline bestreichen soll auch etwas bringen.

    Der Silikonschlauch hat auch noch den Vorteil, dass man im zweifelsfall auch mal auf die Lötspitze setzen kann ...

  • Für unterwegs hab ich ne RDS80, für Zuhause seit nem viertel Jahr ne Ersa Icon 1...

    Und zum Entlöten die ZD-915...


    Bis zur Classic Computing 2020 werde ich vermutlich noch diesen Mod verbauen:

    https://circuit-board.de/forum…%C3%B6tstation-rausholen/


    Ach ja: und für SMD hab ich noch meine DIY Weller RT1