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Neuauflage von Prologic Dos

  • Ich denke das größere Problem ist jemanden zu finden der sich um die Herstellung der Platine kümmert.
    Das ganze nachzubauen bzw. zu rekonstruieren sollte ja kein Problem sein.
    So aufwändig sind die Platinen ja nicht.


    von ProfDOS gibt's ja alle Pläne dazu

    Tja ;) Ne Sammelbestellung zu organisieren is jetzt nicht so eine große Kunst. Menschen die hier schonmal PCBs in Auftrag gegeben haben gibts hier ja ebenfalls genug und löten is jetzt grade bei traditioneller "through hole"-Technik auch kein Hindernis.
    Ich würd eher sagen, dass sich das Interesse arg in Grenzen hält.

  • Mal eine technische Frage zwischendurch: Waren die PDC Floppyplatinen eigentlich ganz nornmale zweiseitige Platinen, oder war da evtl. was mit Mulitlayer?


    Ich habe nämlich zwei solcher Rex-Platinen, die ich bisher nicht zum Laufen gebracht habe. Ich weiß aber dass die Chips darauf alle in Ordnung sind, denn ich habe eine weitere Platine noch von Jann Datentechnik, und darauf funktionieren die alle. Bei den Rex-Platinen habe ich schon alle Verbindungen durchgemessen, soweit ich sie sehen kann, und das ist auch alles Ok. Deswegen frage ich, ob es da noch mehr Leiterbahn-Schichten geben könnte, die ich eben nicht sehe...


    Ansonsten bleiben nur noch die Sockel (Kontakt) und die Stifte in den 6502-Sockel übrig...

  • Der ursprüngliche Entwickler war wohl im Übrigen Matthias Jann. Den gibts heute noch:
    http://web2.cylex.de/firma-hom…datentechnik-9388906.html


    Ich vermute aber, dass er die Rechte an Andreas König weiterverkauft hat, da das Prologic Dos irgendwann von Jann Datentechnik nach Rex Datentechnik rübergewandert ist.


    Ich besitze das Original, daher habe ich nur konservatorisches Interesse an einem Nachbau und würde mir vermutlich keine Platine kaufen.


    Im übrigen ein geiler Speeder!


  • Im übrigen ein geiler Speeder!


    Ganz so toll finde ich PDC nicht. Ich hab es ja selbst, und ich habe auch Dolphin-DOS 2.0. So viel schneller als DD2 ist PDC nicht, dafür aber unkomfortabler (weniger DOS-Befehle, F-Tasten-Belegung finde ich zumindestens bei DD logischer) und es ist inkompatibler, manche Programme funktionieren nicht damit, die mit DD2 funktionieren, ein Beispiel was mir immer sofort einfällt ist LCP (Little Computer People, das hängt sich beim Laden mit PDC auf). Was mir an PDC gefällt, ist der zusätzliche Druckerport auf der Expansionport-Platine, der den Userport des 64er frei hält.


    Wer die beiden Systeme mal gegeneinander benchmarken will, braucht mich nur zu fragen, dann bringe ich zur HomeCon wieder meine beiden SX-64 mit, die sind damit ausgestattet, der eine mit DD2 und der andere mit PDC.

  • naja, das Geschrei war aber recht gross als die Sache hier aufkam. :bgdev

    So ist das doch immer, daher auch mein bewusst hochschwellig gehaltenes Angebot ;)

    Naja, die Frage ist doch (wenn alles Rechtliche geklärt ist), was sind wir bereit dafür auszugeben??

    Je nach Fertigungstechnik würde ich mit 10-30€ für die nackten Platinen rechnen wenn sich 3-5 Besteller finden.


    Mal eine technische Frage zwischendurch: Waren die PDC Floppyplatinen eigentlich ganz nornmale zweiseitige Platinen, oder war da evtl. was mit Mulitlayer?

    Also das Professional DOS ist definitiv eine 2-Layer Platine. Siehe: http://www.d81.de/Professional…s/PCB-Layout-Reworked.pdf & http://www.d81.de/Professional…onal-DOS-V1-Sch-75dpi.png (C3 kann man da z.B. als Orientierung nehmen - bei einer 2 lagigen Platine würden dort keine sichtbaren Leitbahnen hinführen). Beim Prologic DOS Classic (welches du wahrscheinlich gemeint hast) kann ichs so auf Anhieb nicht sagen, da ich nur unzureichende Bilder finde, gehe aber stark davon aus, dass es sich dabei auch um eine 2-Layer Platine handelt.
    Allerdings scheint mir die Qualität nicht grade besonders hochwertig zu sein.

  • Ich vermute aber, dass er die Rechte an Andreas König weiterverkauft hat, da das Prologic Dos irgendwann von Jann Datentechnik nach Rex Datentechnik rübergewandert ist.

    Jann hat irgendwann seine C64-Zubehör-Produkte an REX Datentechnik verkauft, ist aber als Firma bestehen geblieben - wie sich die 64er in einer nachgeschobenen Meldung korrigieren mußte. Anders war es bei der Übernahme des DELA-Programms, die hatten den Betrieb eingestellt.


    Inwieweit bei Jann der Firmenchef selbst entwickelt hat ist aber glaube ich auch nicht bekannt...

  • Sorry, dass ich diesen alten Thread nochmal aufwärme...


    Bin beim Stöbern nach Prologic DOS in VICE auf diese Diskussion gestossen und als ich dann die Bilder von Ace sah, wurde mir ganz warm um's Herz - das war doch mal mein PDC ^^
    Als wir vor drei Jahren in die USA gezogen sind, musste ich meinen ganzen C64-Kram verkaufen, unter anderem auch mein geliebtes Prologic DOS.


    Schön, dass es in die richtigen Hände geraten ist und vielleicht noch zur Erhaltung der PDC-Roms beigetragen hat :thumbsup:


    Dank an Ace, Diddl, x1541 und allen anderen hier :thumbup:


    So, muss jetzt weg, mein Sohn will International Karate und Boulder Dash mit mir spielen ;)

  • Könnte mir kurz jemand sagen welchen prologic-dos kernal/s (es wurden hier ja einige gepostet) ich für meine zusammenstellung des 8-fach kernal-umschalters nutzen sollte ? Auf jeden fall für die user-port variante ...ist für die expensionport-variante auch ein kernal nötig,glaube da soll alles auf den platinen drauf sein? Glaube Prologic_Kernal_A.BIN von wiesel wäre das richtige ??

  • Könnte mir kurz jemand sagen welchen prologic-dos kernal/s (es wurden hier ja einige gepostet) ich für meine zusammenstellung des 8-fach kernal-umschalters nutzen sollte ? Auf jeden fall für die user-port variante ...ist für die expensionport-variante auch ein kernal nötig,glaube da soll alles auf den platinen drauf sein? Glaube Prologic_Kernal_A.BIN von wiesel wäre das richtige ??

    Prologic System Userport :
    Prologic_Classic_Userport.rom


    Das Ex-Port-Kernal ist auf der Platine, aber es benötigt eine zwei Leitungen zur PLA um
    sauber eingebunden zu sein. Außerdem muss es dann auch auf der Platine ausgeschaltet werden
    wieder an die anderen Kernals zu kommen. Kann also auch gut in das 8fach wenn Platz ist.

  • Bei der Expansion-Port-Version ist der Modulport durchgeschleift. Sofern das Modul nicht auch die Adresse des 6821 Portbausteins auf der PDC-Platine nutzt, sollte das gehen. Du bekommst außerdem gratis noch einen Resetknopf und einen FloppyDos/Kernel-Umschalter (die beiden Dips) dazu, für die du noch nicht mal ein Loch ins Rechnergehäuse machen musst. Übrigens, mit Feile und Säge bewaffnet bekommt man die Expandionport-Platine auch in ein C64-Modulgehäuse rein, das sieht dann einigermaßen schick aus., je nach handwerklichem Geschick.

  • Mal eine kleine Zwischenfrage an die Prologic-Dos Experten:


    Es gibt ja auf der Floppy-Platine ein Lötpad, womit man darauf ein Dolphin Rom nützen kann.
    Ich hab das vor einigen Jahre mal ausprobiert und das original Prologic-Dos Rom gegen ein größeres ersetzt, wo ich zusätzlich auch noch das Dolphin-Dos Rom reingebrannt hab.
    Mit einem Umschalter für das Lötpad und die höchste Adressleitung konnte ich dann zwischen Prologic-Dos und Dolphin-Dos hin- und her-schalten. Auf C64 Seite hatte ich ebenfalls beide Kernals umschaltbar in einem Eprom.


    Das ganze hat auch auch gut funktioniert, allerdings brauchte Prologic wegen dem Parallelkabel immer noch die Expansion-Port Platine, und Dolphindos weiterhin das 'normale' Parallelkalbel vom 6522 zum Userport.


    Interessant wäre jetzt ob das Prologic-Dos Rom der Userport Variante die selbe Belegung des Dolphin-Dos Parallelkabels verwendet ?
    Und ob die direkte Verkabelung vom 6522 zum Userport ausreicht, oder ob das Kabel dann vom Userport zum 10-fach Stecker auf der Prologicdos Platine im Floppy gehen muss ? (und dann auch von Dolphindos weiterhin 'sichtbar' ist ?)