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Lastenheft, Anforderungsprofil neues Netzteil

  • Das ist die willkürliche Preisgestaltung der Firmen, die keinen Bezug zur Realität hat. Der Verbraucher erfährt das halt nicht und wird über den Tisch gezogen zu Gunsten der riesigen Renditen, die die Firmen heute einfahren.


    Aber davon ab, denke ich auch, dass ein Gehäuse, wenn es kein aufwendiges Metallgehäuse ist unter 10,00 EUR liegen muss. Den Joghurt-Becher gibt es ja auch quasi für umme dazu. Das ist zwar etwas weniger Material, aber das ist bei Kunststoff normalerweise nicht der Kostenfaktor. Ein schickes Metallgehäuse hat mehr Prozessschritte in der Fertigung und ist dadurch deutlich aufwendiger als ein gespritztes Kunststoffgehäuse.


    5 Vdc bei 5 A wären sicherlich gut und mit einem ordentlichen Ringkern erzeugt ist ein guter Wirkungsgrad auch sinnvoll machbar. Als Regler-IC kann man auch einen LT1084 nehmen. Der lässt sich leicht in ein Schaltungsdesign integrieren und kann auch die 5 A dauerhaft.
    Wenn der Wirkungsgrad egal wäre, könnte man auch einen 7805 mit Transistor als Leistungsverstärker nehmen, damit mehr als 1 A oder 1,5 A geht. Wenn das Gerät nicht oft an ist, spielt der Wirkungsgrad auch nicht die entscheidende Rolle.

  • Das Netzteil sollte vielleicht einfache / häufige Störungen im C64 erkennen können und sich "hilfreich" verhalten dabei. Das muss nicht immer die Schnellabschaltung sein, z.B. bei defekten /durchlegierten RAMs.


    Vielleicht ein einfacher Zustandsautomat mit 2 Zuständen, 1.) "Power good" 2.) "Reset done."
    (Für letzteres evtl. Rückmeldekontakt aus dem Rechner nötig)
    Dann wüsste man bei einem Black screen , wo zu suchen ist.
    Wenn "Reset done" z.b. 3 Sekunden ausbleibt, würde dann abgeschaltet und dies signalisiert.


    Edit: zu nachfolgender Bemerkung von Ralf: ich glaube man kann die Anforderungen auch so formulieren, dass man nicht konkrete Bauteile (Bestimmtes Fabrikat von Schaltregler, .. Ringkern) vorgibt (vorschreibt?), sondern wirklich nur "gewünschte Eigenschaften", und ich habe das selber auch so gehalten. ich wundere mich auch, welchen Stellenwert das Gehäuse einnimmt. Zählen die Inneren Werte nicht noch mehr?

  • Leute eine Bitte, nicht hier diskutieren.


    Dies soll eine Ideensammlung sein. Keine Diskussion, die kommt später.


    Wenn wir nachher dazu kommen, dass es eine teure Eierlegende Wollmilchsau geben soll, dann wird das von mir entwickelt.
    Da müßt ihr euch keine Gedanken um die Bauteile machen das laßt mal meine Sorge sein.


    Übrigens würde ich das Zeug bei keiner üblichen Quelle bestellen, sondern direkt bei den deutschen Distributoren. Wenn die Stückzahlen bei mind. 30 Stück sein werden geht das.
    Da kann man teilweise mit 40% vom Conradpreis rechnen. Also ganz locker bleiben.

  • Vielleicht selbstverständlich, aber der Vollständigkeit trotzdem: ich fände es wichtig, dass ein Dauerbetrieb über Tage und Wochen möglich ist. Und weil es gerade aufkam: ja, mir ist das Aussehen wichtiger als der Preis (aber die Funktionalität dann auch wieder wichtiger als das Aussehen).

  • ich fände es wichtig, dass ein Dauerbetrieb über Tage und Wochen möglich ist.

    Also einen C64 und/oder Floppy über Tage und Wochen eingeschaltet lassen? Wenn ja, wozu soll das gut sein?

  • Soll das als Bausatz, oder als Fertigteil verkauft werden?


    Wenn als Fertigteil, was ist dann mit:


    - RoHS- Richtlinien ?
    - CE Konfirmität ?
    - DVGU Vorschrift 3 Prüfung ?


    Wie Wiesel bereits mehrmals erwähnte, ist gerade bei Netzteilen eine Menge an rechtlichen Dingen zu beachten.

  • Das ganze wird nicht gewerblich stattfinden. D.h. ohne Gewinn ohne Gewährleistung ohne Rücknahme. Sonst brauchen wir gar nicht anfangen.
    DVGU Vorschrift 3 (BGVA3) könnte ich noch machen.
    Aber wie gesagt die Entscheidung dazu fällt zum Schluss.


    NOCHMAL. Hier sollen Anforderungen stehen. Ideen.


    Wenn einer unbedingt ein Gerät haben möchte das EMV abgenommen ist und alle Vorschriften rechtlich bindend haben möchte kann er das als Wunsch äußern.
    (Dann müssen wir uns aber jemanden suchen mit Gewerbeschein, ich werde dafür kein Gewerbe anmelden, ich darf nur als Ing. Büro arbeiten, aber dann wird das ganze deutlich teurer, alleine eine EMV Prüfung kostet ca.3000Euro, je nachdem was sonst noch geprüft werden muss kann man in Summe mit 5000Euro rechnen)

  • Also einen C64 und/oder Floppy über Tage und Wochen eingeschaltet lassen? Wenn ja, wozu soll das gut sein?

    C64-Webserver?
    http://www.mingos-commodorepag…r%20C64%20als%20Webserver

  • Das ganze wird nicht gewerblich stattfinden. D.h. ohne Gewinn ohne Gewährleistung ohne Rücknahme. Sonst brauchen wir gar nicht anfangen.DVGU Vorschrift 3 (BGVA3) könnte ich noch machen.
    Aber wie gesagt die Entscheidung dazu fällt zum Schluss.


    NOCHMAL. Hier sollen Anforderungen stehen. Ideen.


    Wenn einer unbedingt ein Gerät haben möchte das EMV abgenommen ist und alle Vorschriften rechtlich bindend haben möchte kann er das als Wunsch äußern.
    (Dann müssen wir uns aber jemanden suchen mit Gewerbeschein, ich werde dafür kein Gewerbe anmelden, ich darf nur als Ing. Büro arbeiten, aber dann wird das ganze deutlich teurer, alleine eine EMV Prüfung kostet ca.3000Euro, je nachdem was sonst noch geprüft werden muss kann man in Summe mit 5000Euro rechnen)


    Ist ja nicht böse gemeint. :)


    Durch meinen Job sehe ich überall "GEFAHR"...... :D:D





    Ich finde die Idee auf alle Fälle sehr gut. :thumbup:



    Wichtig ist evtl ein schlagfestes Gehäuse. Das was Greisi als Gehäuse verwendet hat ist glaube ich Duroplast, welches nicht sehr bruchfest ist. So ein Netzteil kann schon mal aus einer geringen Höhe ( Scheibtischhöhe ) auf den Boden fallen.

  • Wünschenswert wären Anschlussmöglichkeiten für C64, C64 II, C128 - wobei ich keine Ahnung habe, ob dies technisch sinnvoll zu realisieren ist. Ein modulares Netzteil wäre natürlich der Hammer.


    Zum Gehäuse:
    Das "Vented PSU Enclosure 6 (Code: N08KH) von maplin finde ich optisch sehr passend, da es doch sehr an den Ziegelstein, bzw. an die schwarzen Commodore Netzteile erinnert und somit den originalen Charakter bewahren würde.
    Auch das schwarz eloxierte Aluminium-Gehäuse ist recht schick - oder man baut die Platine in ein original Commodore, z.B. ein Amiga Netzteilgehäuse ein.


    Zum Preis:
    Ein ordentliches und zeitgemässes Netzteil, welches für ein verlängertes Leben von unserem Commodore "Kram" sorgen kann, ist eine sehr sinnvolle Investition. 60 EUR bis 120 EUR (je nach features) wäre das mir persönlich schon wert. Wenn modular, dann auch mitunter auch ein wenig mehr.
    Denn wenn aufgrund eines defekten original-Netzteils der C64 mit defekt geht zahlt man ja auch schon für einen funktionierenden C64 ohne Zubehör meist um die 30 EUR oder gar mehr.

  • oder man baut die Platine in ein original Commodore, z.B. ein Amiga Netzteilgehäuse ein

    Keine gute idee, denn diese gehäuse liegen auch nirgends geschenkt herum und muß man teuer kaufen!


    Ja, das maplin gehäuse oder mein verlinktes alu aus der bucht. Ich finde nur schwarz nicht so super aber bei dem preis kann man halt nicht alles erwarten.

  • Wie wäre es mit einem 1:1 Nachbau - größenidentisch - des C64-NT-Gehäuses (oder C128/Amiga) via 3D-Scanner und 3D-Drucker? Besser im Sinne von Retro-authentisch als eine 1:1 Kopie kann es nicht sein.


    Unter der Voraussetzung, dass mit ABS oder Polylaktat oder Nylon, gängigen Materialien im 3D-Druck, sich die nötigen Eigenschaften (selbstverlöschend..) darstellen ließen ..
    Wobei aber im Gegensatz zum Original-NT ein "Totalverguß" eher nicht gewünscht ist (Wartbarkeit, Kühlung usw.)


    Die von rayden genannten zusätzlichen Anschlußmöglichkeiten hatte auch ich bereits angeregt; und zwar noch erweitert um Plus/4, C16/116 und VC20 CR.

  • Also aus den bisherigen Antworten habe ich ein Resume gezogen und folgendes beschlossen:

    • Gehäuse: http://www.maplin.co.uk/p/vented-psu-enclosure-6-n08kh (eventuell eine Nummer größer)
    • Platine passgenau für Gehäuse
    • Ein/Ausschalter am Gehäuse (2-polig)
    • LED welche den Betriebszustand anzeigt (für alle Spannungen)
    • hochwertige Marken Bauteile
    • Schaltnetzteil für beide Spannungen
    • 5V mit geringen Ripple (angestrebt 50mVpp)
    • 9V Wechselspannung ohne Trafo (Wechlelrichter, 50Hz von Netzspannung abgeleitet) Trafomöglichkeit wird auf Platine vorgesehen.
    • angestrebter Gesamtwirkungsgrad >80%
    • Kein festes Ausgangskabel sondern Ausgangsbuchse (versch. Kabel je nach Verwendung)
    • hochwertiges Netzfilter
    • Primärseitige Sicherung
    • je nach Schaltregler Suppressordiode als Überspannungschutz der Ausgänge.
    • angestrebter Endpreis ~ 100Euro
    • teilgefertigt


    Wieviel wären an solch einem Netzteil interessiert. (wäre wichtig für die Kalkulation)

  • Puh, jetzt gibt's gleich zwei interessante Entwürfe. Ein paar der Details von diesem NT hier sagen mir etwas mehr zu, daher melde ich einfach mal Interesse an:

    Code
    1. Claus: 2
  • An einem Schaltnetzteil habe ich kein Interesse, da es die an jeder Ecke inzwischen für wenig Geld gibt, die man sich selbst modifizieren kann. Da macht es keinen Sinn 100 Euro für auf den Tisch zu legen.

    Dieses hier wird alles auf einer Platine haben inkl. Überspannungschutz und Ripple Filter passend für ein ausgesuchtes Gehäuse. Das bakommt man nicht an jeder Ecke und wenn dann die 9V Ac aus einem Schaltnetzteil kommen erst Recht nicht.


    Bei dem Wechselrichter für 9VAC muss ich vorher noch schauen ob die Villardschaltung im C64 (Spannungsverdoppler für die +12V) mit meiner angedachten Pulsspannung zurechkommt.
    Da stehen erst ein paar Versuche an.