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Gibt es de facto fast nur Windows oder auch Macs auf dem Desktop und in Firmen? [aus: Preisentwicklung in der Zukunft]?

  • Ich fände eine homogene IT-Welt, in der es nur Windows gäbe, eine traurige Entwicklung

    Auf den Desktop und in Firmen gibt es defacto fast nur Windows.

    Und ohne Linux wäre die Geburt von Android, welches hier sicherlich sehr viele nutzen,

    Ne, ich nutze ein iPhone, aber ich fand die Lumia Smartphones damals toll und bin sehr traurig dass ich zu Apple wechseln musste. Die Computer von Apple habe ich auch mal probiert, ist aber so gar nicht mein Fall. Apple und Computer passt für mich überhaupt nicht zusammen, damals zu Heimcomputer Zeiten schon nicht nicht und heute noch weniger. So hat halt jeder sein. Sollte Microsoft wieder ein Smartphone rausbringen, bin ich allerdings sofort an Bord.

  • Auf den Desktop und in Firmen gibt es defacto fast nur Windows.

    Ich verlasse mich bei sowas ungern aufs Bauchgefühl. Statista sagt aktuell für Desktop-Systeme in Deutschland:



    Microsoft ist natürlich weiterhin stark – aber "defacto fast nur" sieht anders aus.


    Und was (deutsche) Firmen angeht: Link


    Apple und Computer passt für mich überhaupt nicht zusammen

    Mag für dich sein. Apple hat allerdings das, was wir PC nennen, miterfunden und auch danach stark beeinflusst. Eine Firma, die noch mehr "Computer/PC" ist, gibt es quasi nicht – und meine Arbeitsweise wird optimal von den Geräten unterstützt. Aber jeder soll nehmen was er mag – dafür gibt es schließlich Auswahl (und ich bin ja froh, dass es die gibt)


    Sollte Microsoft wieder ein Smartphone rausbringen, bin ich allerdings sofort an Bord.

    Haben sie doch und kann man kaufen: das Surface Duo. Läuft allerdings mit Android. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass Microsoft allzu schnell nochmal versuchen wird, ein Handy mit eigenem OS herauszubringen. Mit einem Handy ist es ja auch nicht getan – man benötigt ein Ökosystem von Geräten, Zubehör, Millionen von Apps und Diensten – sowas stampft man nicht einfach so aus dem Boden. Und wenn es schon einmal grandios in die Hose gegangen ist, dann überlegt man sich das wirklich gut (und lässt es vielleicht besser).


    Sind Auktionen nicht tot?

    Über Sofortkauf kriegt man unterm Strich mehr Geld.

    Darum geht es nicht. Es ging darum, einen einigermaßen realistischen Preis herauszufinden. Und dafür kann man in die abgelaufenen Auktionen (und auf Wunsch inkl. der erfolgreichen Sofortkäufe) nach wie vor gucken und schauen, was dabei herausgekommen ist. Für gängige Rechner-Typen findet man meistens einige Geräte aus den letzten Monaten und kann sich eine gute Übersicht verschaffen.

  • ZeHa hat nicht ganz unrecht, heute gibt so viel mehs.

    Ich verlasse mich bei sowas ungern aufs Bauchgefühl. Statista sagt aktuell für Desktop-Systeme in Deutschland:


    cool wusste ich gar nicht, Hauptsache die Kurve für MS geht nach unten, das Substitut ist mir vollkommen egal, könnte meinetwegen auch Cholera sein. Leider dümpelt Linux zu schwach vor sich hin.


    Back to Topic:


    Mir fällt gerade in letzter Zeit auf, dass gehäuft Sammlungen aufgelöst werden und anhand der Aufmachung des Angebots würde ich nicht auf die Erben tippen. Vielleicht doch ein Zusammenhang

    mit der akt. Inflation.

  • Linux krankt daran das die meisten Desktop Systeme eine Insel im Bekanntenkreis darstellen und Computer sowieso eher dem Tablett / Handy weichen man auch vieles völlig neu unter der Haube erlernen muss ohne das man im Bekanntenkreis fragen könnte.

    Und wenn du jemand findest, dann sagt er dir "dazu muss du die Konsole öffnen und <beliebiges kryptisches 40 Zeichen langes Kommando einsetzen>".

    Wie? klappt nicht? Dann hast du wohl eine andere Distribution.


    Sorry, an der Bedienbarkeit hat sich wenig verbessert. Und mit der Verweigerung jeglicher SMB-Verbindungen mit Windowssystemen macht das auch als Zweit- oder Dritt-System keinen großen Spaß mehr.


    Dafür ist aber immer alles bis zur Unbenutzbarkeit abgesichert. :D


    Übrigens lese ich aus der Kurve da oben heraus, dass der Anteil der Linux-Desktopsysteme seit 2015 sogar abgenommen hat. Das deckt sich mit meiner Erfahrung mit neuern Linuxdesktops, die immer unintuitiver zu bedienen sind.

  • Ich verlasse mich bei sowas ungern aufs Bauchgefühl. Statista sagt aktuell für Desktop-Systeme in Deutschland:

    Ok, ja sorry, ich habe in 20 Jahren IT-Berufserfahrung als Admin und Entwickler gerade mal zwei Leute mit einem Mac gesehen, war aber nur in Klein- und Mittelständischen Firmen unterwegs. Von unserem Entwicklerteam hat auch einer einen Mac, aber nur zuhause, auf Arbeit könnte er damit nichts anfangen als Entwickler, da unsere Industriekunden ausschließlich Windows nutzen.


    Aber ich habe eine Regel von mir gebrochen, "niemals wieder sich auf Apple vs PC" Diskussionen einzulassen. Ich hatte beides, finde Apple Computer ziemlichen Müll für meine Entwicklertätigkeit. So aber für iOS App Entwickler und Leute die "nur" Websachen machen ist ein Mac sicherlich ok oder so Photoshop Gedöns, wenn man die Apple Politik mag.


    Für mich ist halt Apple nichts, was ich groß mit Computern verbinde, die waren in den 80er bedeutungslos und sind es heute noch. Die Touchdinger von denen sind ok, aber nun auch nicht um Welten besser als Android(iPad ausgenommen, das ist wirklich gut), ich bin damals von Android auf iPhone umgestiegen wegen der langen Updateunterstützung, wirklich besser hat son iPhone jetzt nicht funktioniert als ein mein Android muss ich sagen.


    Ok, genug von AMAZING Marketing Apple, will mir den Tag nicht vermiesen. Für mich bleibt Apple einfach eine Hipster PC Firma die irgendwo ne Nische bedient, ob Apple nun morgen keine Computer mehr baut oder in China ein Sack Reis umfällt...

  • 15% Marktanteil sind aber nicht von der Hand zu weisen....bin selber kein Applefan

    Und wo findet man diese 15%, sicher nicht in der Industrie und in Firmen. Ich kenne ausnahmslos nur Firmen und Behörden die mit Windows ihren Geschäften nach gehen. Forschungskunden haben wir auch, da ist auch Windows only. In den öffentlichen Verkehrsmitteln sehe ich auch nur Thinkpads etc. wenn mal einer da arbeitet. Wo ich Macs sehe ist bei Starbucks, da scheint die Welt nur aus Apple Computern zu bestehen^^ Aber in der Arbeitswelt und privat sind Macs eine wirkliche Rarität.

    Wie gesagt, ich glaube nicht, dass es IT groß juckt wenn es von heute auf morgen keine Apple Computer mehr geben würde. Ich würde das vielleicht nach ein paar Jahren bemerken, so wichtig ist diese Firma in der Computerwelt. Für mich ist Apple ein Touchgeräte Hersteller, das ist deren Stärke, also nicht die Geräte, sondern das Marketing und der Kundenbindung etc. darin sind die wirklich top. Apple hat es geschafft dass deren Kunden die Produkte aufs blut verteiigen, egal wie scheiße die Geräte geworden sind. Sagst du was gegen Apple, bekommst du Romane zurück warum doch Apple so viel toller ist als Microsoft.


    Mir doch scheißegal ob Microsoft oder sonst was, ich nutze das was die Kunden nutzen, wo ich die meiste Software für bekomme, das war früher schon so und eine Entscheidung warum ich den 800XL gegen einen C64 ausgetauscht hatte, dann Amiga und zum Schluss eben PC, der wohl auf ewig bleiben wird.

  • Naja, bei Apple ist die Sicherheit gegen Hacker und Schadcode Einschleusung besser als bei Windows. ZeroDay Exploit kommen da recht selten vor. Ich hatte mal Hackintosh auf meinem PC installiert.

    Das lief recht gut, nur die Installation und später das Erkennen und Enrichten der Hardware war schlimm. Das musste alles mittels Apple Terminal Sudo gemacht werden.

  • Naja, bei Apple ist die Sicherheit gegen Hacker und Schadcode Einschleusung besser als bei Windows. ZeroDay Exploit kommen da recht selten vor.

    Die Hackerwettbewerbe zeigen da aber ein komplett anderes Bild. Linux, MacOS oder Windows, das spielt absolut keine Rolle, die Dinger sind in der Regel alle schnell geknackt und kein System hat sich da bis jetzt wirklich mit Ruhm bekleckert.


    https://www.zdnet.de/88378074/…-ubuntu-macos-virtualbox/


    Bei Apple ist es wohl ganz oft der Safari der wie ein Scheunentor offen steht, also als Appleuser sollte man den vermeiden, geht beim iPhone leider irgendwie schlecht, da Apples geile Politik es anderen Browserherstellern verbietet ihre Engines zu nutzen, eben dieser scheiß Apple Goldene Käfig, der einen auch Sicherheitstechnisch das Genick brechen kann.

  • Das ist imho immernoch so, weil eben die Systeme angegriffen werden, die am Verbreitesten sind.

    Aber die Zunahme in diesem kurzen Zeitraum der Mac-Geräte finde ich interessant.

    Und die M-CPUs von Apple sind ja nun wirklich geile Dinger, egal wie man zu der Fa. steht.


    Mal gucken, wo die Reise hingeht.

    Aber sobald es lukrativ ist, auch MacOS anzugreifen, werden da genauso Angriffsvektoren gefunden, da sollte man sich keine Illusion machen.

  • Interessant. Aber wie läuft das auf diesen Kiosk-Systemen mit eigenen Dateien oder geänderten Datenbanken von Programmen?

    Hab sowas mal softwareseitig probiert und war genervt, wenn man einmal vergessen hatte, den Systemzustand "aktualiseren" zu lassen, dass die angelegten und heruntergeladenen Files wieder weg waren.


    War auf Dauer zu nervig.

  • Man kann eine Festplatte als Speichermedium einstellen, wenn man z.B. YouTube Videos runterlädt oder auch andere Sachen. Wenn Updates anstehen, solte man diese offline installieren. Dazu muss man

    die Einstellungen der Wächterkarte aufrufen. Das geht nur, nach der BIOS-Hardware Initialisation, indem man eine Taste drückt und danach ein Passwort eingibt. Ich bin mit der Hardwarelösung sehr zufrieden.

    Sicherer als jedes Antiviren-Programm oder auch eine Sandbox. Die Nutzung der Hardwarte ist im Gegensatz zum Antiviren-Programm unbegrenzt.

  • Ja die M1 sind beeindruckend, würde Windows nativ drauf laufen würde ich mir auch einen holen. Tut es aber nicht, von daher nett aber komplett nutzlos in meiner IT-Welt.

  • Das geht aber nicht wenn das was man verkauft eher selten ist.

    Das ist richtig. Aber man wundert sich manchmal wie (wenig) selten das eigene Teil wirklich ist, wenn man mal in die Verkäufe guckt. Klar, wenn irgendwas extrem aufgerüstet ist, dann wird es manchmal schwierig, etwas vergleichbares zu finden. Aber wenn es Basis-Konfigurationen von Commodores, Ataris (bis hin zum Falcon) und ähnlichem sind, kann man schon grob erkennen, was die Leute bereit sind zu zahlen, also wie der Preis ist. Das ist auf jeden Fall genauer, als sich auf irgendwelche Fantasie-Preise von Deppen zu verlassen, die meinen, ihr C64+1541 sei 300 Euro wert. Aber kann ja jeder machen wie er will.


    ich habe in 20 Jahren IT-Berufserfahrung als Admin und Entwickler gerade mal zwei Leute mit einem Mac gesehen

    Da kann man mal sehen, wieviel anekdotische Evidenz Wert ist. ;) Nur weil man irgendwas im persönlichen Umfeld nicht sieht (oder ausblendet), kann es an anderer Stelle massenhaft vorhanden sein. Und ich meine (hier allerdings ohne Quelle), dass Apple (was die fast 19 (nicht 15) Prozent angeht) im Business sogar stärker vertreten wäre, als im privaten – alleine wegen der Kosten. Diese werden nämlich in Firmen ganz anders gerechnet. Die TCO ist bei Macs nachweislich geringer als bei Wintels – was aber Privatkunden meist egal ist, weil die ja hobbymäßig an ihren Kisten herumfrickeln und sich die Stunden nicht in Rechnung stellen. Außerdem sind Macs nicht gerade als Gamer-Kisten bekannt, was ihnen im Privat-Einsatz Probleme bereitet.


    Ich bin ja nun auch öfters mal in Firmen unterschiedlicher Branchen unterwegs und sehe gerade bei kleinen Firmen, die sich keinen eigenen Admin leisten können/wollen, öfters mal Macs (als Gegenpol zu deinen Erfahrungen). Bei den Freien Berufen (Ärzte, Rechtsanwälte, Designer, Architekten, Journalisten, Autoren, Musiker ...), aber auch viel in der Forschung, bei der Software-Entwicklung, vielen Startups, in Agenturen, Verlagen und vielen Bereichen mehr. Weniger natürlich im Maschinenbau, in Behördenstuben oder im Schreibbüro.


    Ich hatte oben ja einen Bericht über SAP verlinkt. Da wurde von knapp 18.000 Macs im größten Software-Unternehmen Deutschlands berichtet. Ein neuerer Bericht spricht bei SAP schon von 26.000 Macs (mit macOS) – da scheint der Anteil also auch zu wachsen.


    In den öffentlichen Verkehrsmitteln sehe ich auch nur Thinkpads etc.

    Da kann ich nicht mitreden. Aber geh mal in einen beliebigen Uni-Hörsaal und guck mal von unten hoch – da hast du (bei sehr unterschiedlichen Studiengängen) gerne mal 50% Geräte mit Apfel auf dem Deckel.


    die waren in den 80er bedeutungslos und sind es heute noch.

    Ich lasse dir mal deine heile MS-Bubble mit deinen persönlichen Erfahrungen. Das Was-wäre-wenn-Szenario ohne die große Mitspieler, wie Apple, MS oder später auch Google würde für unsere Lieblings-Technik teils verheerend aussehen. Was wäre z.B., wenn Apple und Acorn nicht zusammen ARM gegründet hätten – Dann könnte schon einiges anders aussehen, weil man ja sieht, dass Intel da nicht hätte einfach einspringen können – sie kriegen es nicht hin. Und das ist nur einer von hunderten Punkten, wo diese Firmen in die IT-History eingegriffen haben (ohne dass es die Mehrheit wüsste).


    Langer Rede kurzer Sinn: ich glaube, du liegst falsch – aber das darfst du natürlich. ;) Wie gesagt, ich finde es gut, dass es Auswahl gibt und ich finde es gut, wenn sich jeder aussuchen kann, was er will. Du kannst gerne mit Windows glücklich sein – aber es ist einfach an der Realität vorbei, zu behaupten, die anderen Systeme würden quasi inexistent oder irrelevant sein. Das kann für einzelne Bereiche stimmen – aber nicht allgemeingültig. Und damit sollte das Thema eigentlich auch ausreichend besprochen worden sein.

  • Naja, bei Apple ist die Sicherheit gegen Hacker und Schadcode Einschleusung besser als bei Windows. ZeroDay Exploit kommen da recht selten vor.

    Ich denke, Apple ist einfach kein lohnendes Ziel. Da kann man keine großen Firmen lahmlegen und erpressen. Das lohnt wegen der großen Verbreitung eher bei Windows.

  • Da kann man mal sehen, wieviel anekdotische Evidenz Wert ist. ;) Nur weil man irgendwas im persönlichen Umfeld nicht sieht (oder ausblendet), kann es an anderer Stelle massenhaft vorhanden sein. Und ich meine (hier allerdings ohne Quelle), dass Apple (was die 15% angeht) im Business sogar stärker vertreten wäre, als im privaten – alleine wegen der Kosten. Diese werden nämlich in Firmen ganz anders gerechnet. Die TCO ist bei Macs nachweislich geringer als bei Wintels – was aber Privatkunden meist egal ist, weil die ja hobbymäßig an ihren Kisten herumfrickeln und sich die Stunden nicht in Rechnung stellen.

    Geht mir aber auch so. Ich habe in den letzten 30 Jahren in vielen Firmen gearbeitet und viele Firmen gesehen. Macs sind mir dort in Büros praktisch nie begegnet. Außer eben in den Kreativbranchen, wo man den Mac eben einsetzen muss, um ernstgenommen zu werden. Werbung, Design usw. Die finden auf dem Mac auch die Software, die sie brauchen.

  • obwohl ich mich als Linux Fan oute, glaube ich auch nicht, dass es soooo viel sicherer ist. Wie detlef schon schrieb: Mangels Masse kein lohnendes Ziel.


    @das mit dem Hacken im Handumdreh hat mich getriggert. Wie unzählige Male zuvor, biete ich auch Dir einen Deal an. Hinter meiner Fritze steht u.a. ein nahezu ungepatchter XP-Server. Wenn Du es schaffst den zu hacken (sagen wir Du legst eine TXT-Datei auf dem Desktop ab), vermache ich Dir einen vollaufgerüsteten A2000 mit Bridgeboard etc etc.

    für lau, um wieder back to topic zu kommen ;-)


    Falls Du es bis sagen wir Weihnachten nicht schaffst, bekomme ich ein MacBook von Dir, Deal?


    PS.: Bisher hats noch keiner geschafft.