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Turbo Chameleon 64 - CDTV Fernbedienung 47uF Elko ausgelaufen

  • Sofort nachgesehen: Meine Fernbedienung hat natürlich den gleichen Auslaufkondensator...


    Der Kranz um das grössere Lötfeld von der Batteriefeder ist Flussmittel: diese Teile wurden von Hand eingelötet. Das Flussmittel ist auch längst wieder fest. Hingegen sind die "Flecken" rund um den Kondensator flüssig; zumindest bei meiner Fernbedienung.


    Beim Ablöten des Kondensators stinkt es auch ganz gewaltig nach Aminen (für Nichtchemiker: Wie im Zoo). Ein untrügliches Zeichen, dass da der Kondensator bereits ausgelaufen ist. Unter meinem war es dann auch schön feucht, aussen ein Fleck, ähnlich den oben gzeigten.


    Woraus für alle Besitzer dieser Fernbedienung wie beim A4000 und anderen Geräten folgt: Baldmöglichstes Ablöten, durch wen auch immer :-)

  • Ist für mich die einzige Erkärung für das da:

    klebezeug.jpg

    Ich habe das, genau wie oobdoo, auf beiden Seiten, bei den Batteriekontakten und es bleiben nie Batterien drin,bei der Fernbedienung, weil ich weiß, dass die sehr leicht auslaufen können.

    Was könnte es sonst sein?

    Bei mir bleiben auch keine Batterien drin. Das oben ist normales Flussmittel und die Leiterbahn sieht oben sieht gut aus.


    Aber ich wollte auf die untere Leiterbahn hinweisen, weil das sieht mir nicht nach Flussmittel aus. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Verdunklung unten schon oxidiertes Kupfer ist und der schon Elko angefangen hat auszulaufen.

  • Beim Ablöten des Kondensators stinkt es auch ganz gewaltig nach Aminen (für Nichtchemiker: Wie im Zoo). Ein untrügliches Zeichen, dass da der Kondensator bereits ausgelaufen ist. Unter meinem war es dann auch schön feucht, aussen ein Fleck, ähnlich den oben gzeigten.


    Woraus für alle Besitzer dieser Fernbedienung wie beim A4000 und anderen Geräten folgt: Baldmöglichstes Ablöten, durch wen auch immer :-)

    Ich denke auch, dass man den Wechsel nicht all zu lange aufschieben sollte. Ohne Elko geht die Fernbedienung auch, nur wird sie vermutlich ihre gute Reichweite verloren haben.

  • Ich denke auch, dass man den Wechsel nicht all zu lange aufschieben sollte.

    Danke noch einmal "für´s" aufwecken,.. zum richtigem Zeitpunkt...


    Ich hatte hier eine CDTV Fernbedienung, die ich mit dem gebrauchtem Chamäleon64 bekommen... hatte..


    tzzz... eine Markenbatterien, war früher aus etwas anderes... (nach nur einem Jahr "über die Zeit" (2019 ... sind auch Varta

    in den 80zigern nicht sofort ausgelaufen...)

    cdtv_01.JPG

    iiih... mist...


    ich habe hier auch die "Ur-Version",.. die sieht etwas anders aus (keinen Schiebeschalter)...

    hat aber auch den Kondensator,.. nur an einer etwas anderes Stelle.. (war aber noch nicht so schlimm)

    cdtv_02.JPG+cdtv_05.JPG


    am schlimmsten war eine Bedienung,. die noch original in der ICOMP Folie steckte..

    die hatte noch nie im Leben eine Batterie gesehen...

    cdtv_04.JPG+ cdtv_03.JPG


    ich bin mir nicht sicher, was das Schwarze bis zum Schalter (unterbrochen) als Linie ist...

    vielleicht auch "Leitpaste" unter dem Lack... beim Schalter war auch Süff, aber eher so etwas

    wie ranziges Fett, als wenn man den Schalter "geschmiert" hätte, damit er beim montieren vielleicht

    nicht abfällt..


    und eine Dritte... .. da war schon die Leiterbahn quasi "punktuell" futsch..


    cdtv_06.JPG+cdtv_07.JPG


    PS: wer selbst noch keinen Amiga "recappt" hat,.. der merkt auch hier, dass er alles richtig macht,

    dass es beim Löten :loet nach "FISCH" :böse riechen wird...


    ich habe erst einmal über all den Kondensator raus geschmissen...aber mangels Neuem. aber erst mal so gelassen..

  • Danke noch einmal "für´s" aufwecken,.. zum richtigem Zeitpunkt...

    TurboMicha Warum???

    ein gewisser Hr.Jens hat geschrieben...... am besten selber lesen.....


    https://forum.icomp.de/index.p…tig/&postID=2025#post2025


    ich habe meine schon vor Jahren von Elko auf Kerko gewechselt

  • Nun, da steht aber nicht die (ganze) Wahrheit?


    Wir haben aktuell nicht einen "trockenen" Kondensator (der lediglich in seiner Leistung nachlässt), sondern einen "nass" auslaufenden Kondensator. Und der zerstört die Leiterbahnen und damit das Produkt. Ob der nun tatsächlich nötig ist oder nicht, ist eine völlig andere Frage. Hier geht es um ein Produkt, das sich gerade selbst zerstört. Und noch immer kommerziell verkauft wird...


    Ein Kondensator ht einen wesentlich niedrigeren Innenwiderstand als eine Batterie. Und liefert damit - für sehr kurze Zeit - höhere Ströme. Gut möglich, dass der tatsächlich der Diode beim "Senden" unter die Arme greift. Deswegen ist der ja auch immerhin 47 uF gross.

  • Hab mir meine auch mal angesehen. Ich hatte auch dunkel Verfärbungen auf dem Schutzlack der Leiterbahn. Nach dem abkratzen konnte ich aber keine Schäden an der Bahn selbst sehen. Ich denke mal das die Verfärbungen vom Auftragen des dunkleren Lack daneben stammen.


    Nachdem ich die Fernbedienung erst mal offen hatte hab ich dann den Elko auch rausgeschmissen. Ein 47uF hatte ich nicht also hab ich zwei 22uF parallel gelötet.

    14-27-12.jpg   14-32-53.jpg

  • Hab mir meine auch mal angesehen. Ich hatte auch dunkel Verfärbungen auf dem Schutzlack der Leiterbahn. Nach dem abkratzen konnte ich aber keine Schäden an der Bahn selbst sehen. Ich denke mal das die Verfärbungen vom Auftragen des dunkleren Lack daneben stammen.

    Naja, der Anfang ist immer schwach ausgeprägt. Wenn die Fernbedienung mit dem Elko noch eine Weile herum liegt, wird es so aussehen wie bei mir.


    Der Lötstopplack kommt zuerst auf die Platine und dann die dunklen Bahnen für die Tasten. Als Isolierung kommt dieser blaue Kunststoff? Bei mir läßt sich am einen Eck das Zeug anheben und kann bestimmt abgezogen werden, aber dann ist die Fernbedienung hin. Aber findest Du nicht auffällig, dass überall die Platine 1A aussieht und nur in der Nähe beim Elko es anders wird.

  • Mir gibt eher der Flickenteppich auf dem Foto von TurboMicha zu denken. Das sieht nicht nach ausgelaufenem und unter den Schutzlack gekrochenes Elektrolyt aus. Auch sehen die Leiterbahnen nach dem abschleifen durchgängig OK aus. Außerdem würde ich den größten Schaden direkt an den Pins erwarten.

    Aber letztlich ist es ja auch egal. Wenn das Ding schon offen ist dann kann man auch den Kondensator tauschen.

  • Ich hab jetzt mal den ausgelöteten Elko gemessen.

    Das Ergebnis: 9,7uF und 830 Ohm ESR.

    Also ganz egal ob er geleckt hat oder nicht, er ist auf jeden Fall platt. Mag eventuell nur vom Alter kommen aber so wird er die LED Spannung kaum noch stützen können. Es ist demnach definitiv kein Schaden den Elko zu tauschen.

  • Ich glaub bei mir sieht das noch ganz gut aus. Ich frage mich als Laie nur wie man den auslöten soll... sind das die zwei Lötpunkte neben dem Teil? Das wird ja fummelig... :huh:

  • Eine Seite warm machen bis der Pin frei ist. Zeitgleich hoch biegen. Dann die zweite Seite ablöten.

    Es gibt auch Leute die drehen die Dinger einfach mit einer Zange ab. Das würde ich aber nicht empfehlen. Auf schlechteren / älteren Platinen kann man so auch gut die Lötpads ausreisen.

  • Ja, der SMD Kondensator hat die Lötflächen grösstenteils unter dem schwarzen Plastik. Also aussen auf dem "kleinen Klecks Lötzinn" mit der Spitze erwärmen. Und etwas frisches Lötzinn hinzufügen, dann benetzt es besser und leitet die Wärme besser von der Lötspitze auf das Lötfeld. Einseitig leicht anheben, dann die andere Seite. Nicht zu stark anheben, sonst reisst gerne mal ein Stück Leiterbahn ab. Und ein 60 - 80 Watt Lötkolben kann nicht schaden.

  • Es gibt auch Leute die drehen die Dinger einfach mit einer Zange ab

    ich bin ein "Zangentype".. (mache ich genauso wie beim A600,A1200 etc..)


    Einfach senkrecht von oben packen, und "leicht!" 5grad nach links und wieder 5grad nach rechts.. "drehen!!" (nicht ziehen)...


    nach 5-6mal bleiben nur noch die zwei Beinchen auf der Platine, die man mit Lötkolbenspitze und etwas Lötzinn einfach "abheben" kann...

  • Eine Seite warm machen bis der Pin frei ist. Zeitgleich hoch biegen. Dann die zweite Seite ablöten.

    Danke für die Tipps...


    Hab eben mal bei Conrad oder Reichelt gesucht... genau den gleichen scheint es ja nicht zu geben... oder ich hab ihn nicht gefunden. Was wäre denn ein adäquater Ersatz? Falls da jemand einen Link hätte... würde mir weiterhelfen.


    Wenn keine Batterie in der FB ist... kann da trotzdem was passieren? Oder passiert das nur wenn die FB unter "Strom" steht?

  • Schnelle Suche bei Reichelt. Der würde taugen und läuft auch nicht aus.

    https://www.reichelt.de/vielsc….html?&trstct=pos_1&nbc=1

  • Nach der Methode habe ich auch schon viele "ausgelötet". Insbesondere wenn der Elko ausgelaufen ist, geht es damit seeeehr einfach. :-) Für die Lötpads ist das schonender als ein direktes auslöten. Besser wäre nur eine SMD Lötzange, z.B.: https://www.amazon.de/Komerci-…amm-Schwarz/dp/B005CMZR9K