9V AC-AC Netzteil für 1050

  • Drehschalter ?? mach mal Photo..
    da wird wohl eine "Mega Speedy" oder ähnliches eingebaut sein...

    das 9V, 2,1A kann man später immer für etwasandres gebrauchen...
    andere bauen sich daraus auch das C64 Netzteil..
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  • Gerrit schrieb:

    Man müsste einmal ausmessen, was so ein C64-Netzteil auf den 9V AC liefern kann wenn die +5V nicht benutzt werden... Der Trafo hat eine maximale Leistung, ob man die jetzt auf 2 Wicklungen anteilsweise abruft oder nur auf einer alles ist dem Kern egal, das einzige Problem könnte der Querschnitt des Wicklungsdrahtes sein.

    Wenn es geht müssten 9V AC / 2,5A drin sein.
    Die zwei Wicklungen werden doch parallel belastet im normalen Betrieb. Angegeben ist 5 V / 1,5 A und 9 V / 1 A; das liest sich nicht so, als wäre "alternative Belastung" gemeint. Rein "optisch" von den Abmessungen her kann der Trafo diese Leistung sicher.

    Wenn die Spannungen beider Wicklungen genau gleich sind (und ich wette ohne gemessen zu haben, dass der C64-Trafo zwei identische Wicklungen hat), kann man beide parallel schalten, dann geht sich das sowohl von der Leistung des Kerns als auch vom Querschnitt aus.

    Man muss nur aufpassen, dass man phasenrichtig parallel schaltet. ;)
    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
    (Quelle unbekannt)

    "Lege dich nie mit einem Idioten an! Er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung!"
    (Volksmund)
  • Sascha schrieb:

    ..., da sagt tfhh, dass 1,75A reichen. Und wenn es einen Hardwarebastler gibt, dem ich blind vertraue, dann tfhh. ...
    Auch ich habe Vertrauen bei tfhh - aber wenn 1,75A wirklich reichen, warum hat Atari dann ein Netzteil weitergenutzt, daß schon in der Vorgängerserie (400/800) eingesetzt worden sein soll ...
    Ich gehe davon aus, daß ein kleineres Netzteil als empfohlen ständig mit Höchstleistungen laufen muß und man es deshalb auch früher beerdigt werden muß! Wie w.o. schon geschrieben, funzte es bei mir unter 2,5A nicht wirklich gut!
  • Finde die Netzteil-Lösung von oben ganz ok! Kostet nicht viel und es zeigt, ob die Kiste noch läuft.
    Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen. Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.
    (Murphys Gesetz)
  • Obelix 20960 schrieb:

    Auch ich habe Vertrauen bei tfhh - aber wenn 1,75A wirklich reichen, warum hat Atari dann ein Netzteil weitergenutzt, daß schon in der Vorgängerserie (400/800) eingesetzt worden sein soll ......
    wenn die Floppy mit diesem 2,1A Netzteil nicht funktioniert, wird es nicht am Netzteil liegen ;-))

    also meine 1050 funktionieren alle damit, (ist ja auch auch kein Dauer-Überlastbetrieb,.. zu > 80% steht ja auch der Floppymotor)..

    Und es funktionieren bei mir auch die 1050 egal ob mit Zusatzschalter / LED´s / Zusatzplatine oder
    irgendwelchen Drehknopf-Display Ausführungen :-))

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  • @TurboMicha : Ich habe mal 4 Bilder gemacht. Ich bin aus den Modifikationen nicht schlau geworden, aber wie gesagt, ich kenne mich mit Atari Hw nicht aus.
    Bilder
    • SAM_1006.JPG

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    • SAM_1007.JPG

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    • SAM_1008.JPG

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    • SAM_1009.JPG

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  • Bild 2 sieht nach "Lichtschranken" Überbrückung aus,..
    sprich: Schreibschutz Ein/Ausschaltung...

    Ein Speedy wäre erst unter dem Laufwerk zu sehen.. das kann man Vorsicht anheben..
    aber mach erst einmal nix kaputt..

    Ist der Drehschalter ein "zweifach Schalter" oder noch mehr Raststufen.. bzw: "Poti" ??

    mfG.
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  • Der Drehschalter ist wie kein Rastschalter. Ist mehr wie so ein weicher Lautsprecherregler.

    Unter dem LW hatte ich schon geguckt, aber da ist nur ein verschlossener Blechkasten und ich hatte keine Lust den noch aufzubasteln.
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  • kinzi schrieb:

    Die zwei Wicklungen werden doch parallel belastet im normalen Betrieb.
    Wenn man den Trafo als Black Box betrachtet mag das stimmen. Je nach Aufbau kann es aber einen Unterschied machen, ob die 9V-Wicklung von außen (5V-Zweig) geheizt wird, oder aus sich selbst heraus. Wenn der Draht lokal überhitzt, schmilzt die Isolierung und es gibt eienn Windungsschluß.

    kinzi schrieb:

    Wenn die Spannungen beider Wicklungen genau gleich sind (und ich wette ohne gemessen zu haben, dass der C64-Trafo zwei identische Wicklungen hat), kann man beide parallel schalten
    a) ich würd' da mal nicht drauf wetten.
    b) das C64-Netzteil läßt sich nicht zerstörungsfrei öffnen, und Basteleien auch auf der Sekundärseite lassen die VDE-Zulassung erlöschen. Für den Privatgebrauch bin ich diesbezüglich ziemlich schmerzfrei (Schraube druff und gut- hält besser als die originale Vergußmasse), aber seitdem hier mal ein Forenmitglied haarscharf an einer STrafanzeige vorbeigeschrammt ist, nur weil er jemand ein Netzteil nach dessen Vorgaben gebaut hat, rate ich noch nichtmal ohne Hinweis zum Auswechseln des DIN-Steckers...
  • mc71 schrieb:

    Wenn man den Trafo als Black Box betrachtet mag das stimmen. Je nach Aufbau kann es aber einen Unterschied machen, ob die 9V-Wicklung von außen (5V-Zweig) geheizt wird, oder aus sich selbst heraus. Wenn der Draht lokal überhitzt, schmilzt die Isolierung und es gibt eienn Windungsschluß.
    Bei Betrieb innerhalb der Spezifikation (1,5 A je Wicklung) bezweifle ich stark, dass der Trafo so heiß werden kann, dass die Lackierung des Kupferlackdrahtes (= Isolierung) beschädigt wird. Die 5 V-"Heizung" hingegen soll für diesen Zweck ja gerade stillgelegt bzw. entfernt werden (da ja defekte Netzteile als Ressource vorgeschlagen wurden). Auch die dürfte aber nicht die notwendige Temperatur erreichen. Für einen Windungsschluss braucht es meines Erachtens eine massive Strom-Überbelastung der Wicklung.

    mc71 schrieb:

    a) ich würd' da mal nicht drauf wetten.
    Den Trafo unsymmetrisch (1 x 9 V @ 1 A, 1 x "XY" V @ 1,5A) auszulegen hätte selbst für Commodore keinen Sinn gemacht: Die Materialeinsparung (Drahtstärke, Windungsanzahl = Drahtmenge) geht gegen 0, das Design verkompliziert sich aber und eine zusätzliche Fehlerquelle ergäbe sich (die Wicklungen können beim Zusammenbau nicht mehr einfach vertauscht werden). Der 2 x 9 V @ 1,5 A Trafo hingegen war vermutlich sogar Stangenware. Bei Gelegenheit messe ich das mal nach und gebe hier Bescheid.

    mc71 schrieb:

    das C64-Netzteil läßt sich nicht zerstörungsfrei öffnen
    Natürlich lässt sich das C64-Netzteil zerstörungsfrei öffnen und auch wieder verschließen; zumindest beim "neueren Türkeil" ist das gar kein Problem. Da ist auch keine Vergussmasse drin. Wenn ich zu Hause bin, mache ich mal Fotos. Den "Ziegelstein" kann man mit etwas Geschick ebenfalls zerlegen, das hatte ich schon mal beschrieben (siehe auch zwei Posts weiter unten).

    mc71 schrieb:

    seitdem hier mal ein Forenmitglied haarscharf an einer STrafanzeige vorbeigeschrammt ist, nur weil er jemand ein Netzteil nach dessen Vorgaben gebaut hat, rate ich noch nichtmal ohne Hinweis zum Auswechseln des DIN-Steckers...
    Ich halte es für ein Gerücht, dass man sich alleine durch das plakative Beschreiben eines Umbaus strafbar machen kann. Es ist ein Unterschied, ob jemand eine detaillierte, bebilderte Schaltung und Auf- / Umbauanleitung veröffentlicht, oder ob jemand den Hinweis "Ich würde ein C64-Netzteil nehmen, den 5 V-Teil rausschmeißen und beide Wicklungen parallelschalten." gibt.

    Es ist richtig, dass nicht jeder Hinz und Kurz an 230 V herumlöten soll, keine Frage. Deshalb gibt es auch Vorschriften. Wer diese umgeht/ignoriert handelt auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung. Schließlich kann man auch niemanden verantwortlich machen, der einem anderen empfiehlt, sich mit dem Knüppel selbst auf die Birne zu kloppen.
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    (Volksmund)
  • Voigoth schrieb:

    Der Drehschalter ist wie kein Rastschalter. Ist mehr wie so ein weicher Lautsprecherregler.

    Unter dem LW hatte ich schon geguckt, aber da ist nur ein verschlossener Blechkasten und ich hatte keine Lust den noch aufzubasteln.
    Was zum "analogen Einstellen" kenn ich so noch garnicht ??!!

    o.k. den verschlossenen Blechkasten kannst du ja zu lassen...,.. aber wo gehen die "Poti" Drähte denn hin ??
    Das Laufwerk hat intern Potis um die Drehzahl anzupassen... sowas aber einstellbar nach Aussen zu legen, macht
    eigentlich garkein Sinn...

    Warte mal noch einen Tag bis das Netzteil da ist...

    was den Schreibschutzschalter angeht, ganz gut beschrieben (mit Bild) auf Seite 4
    atari.pigwa.net/stuff/collecti…eedy_1050%20_Handbuch.htm

    Ansonsten wirklich mal im ABBUC vorbei schauen... (da sind auch nette Menschen und Atari Kenner..)

    mfG.
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  • Ich habe mir geradew mal erlaubt, zu kalkulieren: Das NT aus dem Link dürfte etwa 2,2-2,5 A liefern! Könnte reichen, wenn man (meinen Erfahrungen zufolge) eine 1050 ohne Modifikkation betreiben will! Dis signalisiert auch der Anbieter!
    In meiner "Atari 8bit Hochzeit" (84-88) war es, da mir das NT zur 1050 ausfiel (Sicherungsdraht) Für Ersatz testete ich das 1010er (1A)! Power leuchtete, aber Disk drehte damit nicht!
    Bilder
    • Netzteil F64.png

      85,1 kB, 575×597, 11 mal angesehen
  • Obelix 20960 schrieb:

    Sascha schrieb:

    ..., da sagt tfhh, dass 1,75A reichen. Und wenn es einen Hardwarebastler gibt, dem ich blind vertraue, dann tfhh. ...
    Auch ich habe Vertrauen bei tfhh - aber wenn 1,75A wirklich reichen, warum hat Atari dann ein Netzteil weitergenutzt, daß schon in der Vorgängerserie (400/800) eingesetzt worden sein soll ...Ich gehe davon aus, daß ein kleineres Netzteil als empfohlen ständig mit Höchstleistungen laufen muß und man es deshalb auch früher beerdigt werden muß! Wie w.o. schon geschrieben, funzte es bei mir unter 2,5A nicht wirklich gut!

    Wie ich schon im ABBUC-Forum schrieb... Atari hat seinerzeit dieses Netzteil für alle möglichen Geräte verwendet. Und es ist grundsätzlich billiger, möglichst viele Geräte mit demgleichen Netzteil zu bedienen. Spart Logistikkosten, Lagerkosten, vereinfacht Service uvm. - und solange sich der Preisunterschied zwischen einem "kleinen" und "großen" Netzteil in Cents bewegt (was bei der Masse stimmen dürfte), ist es güngstiger, EIN Netzteil für fast alle Geräte zu haben.

    Der Atari 400 und 800, bei denen erstmalig ein 9 Volt Wechselspannungsnetzteil mit 3A verwendet wurde, brauchte teilweise diese Leistung. Der erste 800er mit drei RAM-Karten (Vollausbau 48 KB) und den uralten Keramik-DRAMs zog satte 2,3A Dauerlast aus dem Netzteil, die Spannungsregler kochten ganz gern mal... dann die Atari 810 Floppy mit ihrem Riesenmotor, zieht beim Hochfahren kurzzeitig sogar mehr als 3A - deswegen hat dieses Modell so fette Elkos drauf. Die Typenrad-Drucker 1027 und 827 brauchten auch Power. Und so weiter, und so fort...

    Außerdem: In den 80er wurde zwar durchaus auch auf den Cent geschaut, aber damals war generell die Ingenieursvorgabe noch so... "muß auch ein paar Jahre halten". Da wurde nicht so auf Kante genäht wie heute und man hat Netzteile & Co. einfach mit 20-30% Reserve nach oben gebaut. Oder andersrum... es laufen heute noch 20, 25 Jahre alte Röhrenfernseher mit Original Elkos aus der Prodkuktion, während bei manchen heutigen Flachbild-Glotzomaten die Elkos kurz nach Garantie wie von Geisterhand die Grätsche machen...
  • kinzi schrieb:

    Es ist richtig, dass nicht jeder Hinz und Kurz an 230 V herumlöten soll, keine Frage. Deshalb gibt es auch Vorschriften. Wer diese umgeht/ignoriert handelt auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung. Schließlich kann man auch niemanden verantwortlich machen, der einem anderen empfiehlt, sich mit dem Knüppel selbst auf die Birne zu kloppen.
    Gibt es dazu ein tread?
    stay hungry stay foolish ! :winke: :blah! :kaputt :blah! :winke:
  • Voigoth schrieb:

    Der Drehschalter ist wie kein Rastschalter. Ist mehr wie so ein weicher Lautsprecherregler.

    Unter dem LW hatte ich schon geguckt, aber da ist nur ein verschlossener Blechkasten und ich hatte keine Lust den noch aufzubasteln.
    Er hat doch schon bestellt ;-))

    @Voigoth: auf dein zweites Bild geguckt, wenn man dann etwas nach VR2 sucht finden man genau den richtigen Hinweis,
    dein Poti wird die Drähte Weiss, Gelb, Grün haben und ersetzt das Poti VR2 für die Drehzahleinstellung...

    Zitat: ==>> "VR2 ist ein V-ariable R-esistor (Poti) mit dem die Geschwindigkeit eingestellt wird"

    also ändert man damit die Drehzahl auf ca. 288 U/min... => hast du noch ein anderes "Speichermedium" als die eine 1050 ?
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  • tfhh schrieb:

    --- Post wegen Blindheit ignorieren :) -
    Aua :nixwiss:
    Was willst Du damit sagen?
    Ich habe doch in meinem Postiong #33 doch nur zum Ausdruck gebracht, daß ich die Angegebenen 20VA grobkalkulierend (im Kopf) auf Ampereangabe umgesetzt hatte und das mit meinen Erfahrungen verglichen! Und überhaupt - was ist dabei ein paar (Mili-) Ampere mehr zu gönnen? Jeder Elektriker dürfte doch wissen, daß ein Poweraggregat (Stromspender), der ständig auf Höchstleistung arbeiten muß, auch schneller das "Zeitliche segnet"!
  • @TurboMicha : Danke für den Hinweis. Was genau bringt das mit der Drehzahl in der Praxis ? Höhere Übertragungsraten ?

    Nein, leider habe ich nur die 1050 für den 800xl hier rumliegen.
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