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8032 Spannungsumstellung 220 - 240 Volt

  • Hallo liebe Freunde


    Hat jemals einer von Euch bei einem 80xx mit Transformator die Spannung von 220 auf 240 Volt umgestellt?


    Ich habe meinen mal zerlegt und den transformator mit dem schwarzen Bodenblech inklusive der Abdeckung vom Schalter und Sicherungshalter ausgebaut. Der Transformator hat tatsächlich einen weiteren freien Kontakt. Lediglich die Messwerte des ohmschen widerstandes irritieren mich nun doch: ca. 9.1 Ohm und 10.0 Ohm. Das finde ich für einen 220 volt Trafo sehr wenig: Das ergäbe rechnerisch eine Leistung von 4 KVA. So gross ist der Trafo nun aber auch nicht; und die Sicherung würde mir etwas erzählen.


    Bremst der Trafo den Strom überwiegend durch seinen Wechselstromwiderstand und nicht nur über den ohmschen Anteil?


    Achja: Mein 8032 funktioniert prachtvoll. Heute mal ein Terminalprogramm auf eine Diskette übertragen und von einer 4040 gelesen: Das geht noch alles :-)

  • Danke! Hatte sowas schon vermutet.


    Der dritte Kontakt ist links von den beiden; und der ohmsche Widerstand ist ca 10% höher. Das passt. Der Trafo ist "made in Germany"; es wird also kein 110/220 Volt Trafo sein. sonst wäre für 220 volt auch eine Brücke zwischen den beiden Wicklungen.


    Ich meine, man kann nicht nur alte 1541, sondern auch die alten CBM Maschinen und die Floppylaufwerke von 220 auf 240 Volt umstellen. Die werden dann alle ein bisschen weniger warm :-)

  • Heute fast im Kreise gedreht:


    Gestern für meinen 8032 das Terminalprogramm McTerm vorbereitet: Software gesaugt, Image mit Zoomfloppy und einer 1541-II sogar unter W10-32 auf eine Diskette übertragen. 2532er EPROM am SX64 mit einem Quickbyte von der Diskette gebrannt. EPROM in den 8032, Software von einer 4040 am IEEE Bus gelesen. WOW - alles hat mal funktioniert!


    Klar, die Zoomfloppy und ihre Software taugen nach wie vor nix: Man darf ja nicht denken, dass man damit in einer 4040 oder 8250 eine Diskette formatieren kann. Dann schmiert das Ding ab. Deswegen der Umweg 1541 und am 8032 die 4040.


    Heute wollte ich das ganze auch am 8296 ausproboeren: IEEE Kabel umgesteckt, und cA eingetippt: Nada. Einfach nur ein OK. Floppy zu heiss? Die 4040 kocht ja ganz gerne und hat nicht umsonst die Stange zum Aufstellen des Deckels. Mal für die Zukunft und zur Vorsicht 65C02 und 65C22 eingesetzt und auch gleich 65SC32 geordert. Aber auch nach dem abkühlen: Nix da.


    Alles ausprobiert: Eine 4040, eine 8250LP, eine SFD: Alles gingen weder am 8032 noch am 8296. Anderes Kabel; nada. Es ging eifnach nix mehr. An der Zoomfloppy wurden die aber alle drei zumindest erkannt. Auch das interne Laufwerk des 8269D hingegen ging fehlerfrei. Nein, es war nicht die Device Nummer 8 oder 9 ;-)


    Was war da bloss los? Wie erwähnt: Fast im Kreise gedreht. Zwei Kabel, drei Floppies und zwei Computer: Trotzdem ging nix mehr. Ohne Floppy kam aber jedesmal Device not present - soweit ja korrekt.



    Des Rätsels Lösng: 8032 Board mal ausgebaut und die immerhin vergoldeten Kontake mit Glasfaserstift gereinigt. Und schwups war die 4040 auch wieder da.


    Heute abend wird dann weiter am RS-232 Adapter für den Userport gebastelt :-)

  • Das Trafo-Umlöten am 8032 funktioniert! Der Trafo wurde nach einem halben Tag Betrieb so was von heiss, musste den erst glatt eine halbe Stunde abkühlen lassen vor dem Ausbau.


    Als nächstes ist eine 4040 dran. Da konnte man schon vor dreissig Jahren den Kühlkörper im Betrieb nicht mehr anfassen. Man musste bei längerem Betrieb sogar den Deckel aufstellen. Klassischer Witz damals (im Winter): Mir ist kalt, mach doch mal die Floppy an :-)

  • Es gibt zwei Wärmequellen: Der Trafo wird ebenso wie die Linearregler sehr heiss. Mit der Umstellung senkt man bei beiden die Temperatur ein wenig. Aber ansonsten natürlich einverstanden!


    Allerdings gibt es Schaltreger - soweit ich weiss - nicht im alten TO3 Gehäuse. Habe mal gesehen, dass sich da einer ovale Mini Platinen fpr geöffnete TO3 Gehäuse gemacht hat.


    Da fehlt mir schlicht der passende "in Place" Ersatz für die 7805 und 7812 in den alten Floppies und CBMs. Gibt es da irgendeinen Vorschlag?

  • Sowas http://news.ezsbc.com/12v-to3-style-regulator-available/ kann man natürlich auch für die Schaltregler-Module im TO220-Pinout basteln; in der Praxis reicht ein Stück Pertinax und etwas Draht- oder man verkabelt das Ganze direkt mit fliegenden Leitungen und tackert die Regler an das Blechgehäuse.


    Über den hohlen Zahn gepfiffen verringert man den Wärmeeintrag übrigens beim Schaltregler viermal so stark wie beim Umlöten auf 240 Volt. Dafür kann der Trafo so bleiben wie er ist- wenn man nicht an Netzspannung basteln will, oder wenn gar keine 240-Volt-Wicklunmg vorhanden ist. Es ist sogar etwas günstiger den Trafo auf 220 Volt zu lassen. Denn der Schaltregler setzt Leistung um, zieht also bei höherer Spannung (an der Sekundärwicklung) weniger Strom, was wiederum die Kupferverluste im Trafo reduziert.

  • Sowas http://news.ezsbc.com/12v-to3-style-regulator-available/ kann man natürlich auch für die Schaltregler-Module im TO220-Pinout basteln; in der Praxis reicht ein Stück Pertinax und etwas Draht- oder man verkabelt das Ganze direkt mit fliegenden Leitungen und tackert die Regler an das Blechgehäuse.

    Gibts doch auch dort oder meintest du was anderes? TO-220

  • meintest du was anderes?

    Ja, sowas wie https://www.reichelt.de/?ARTIC…IPitZLOmc8CFZGZGwodTi8PZQ denen ich eine deutlich bessere Qualität hinsichtlich Lebensdauer und Verhalten im Fehler-Fall unterstelle als den offenen Platinen. Das ist bei den ganzen China- udn Kleinserienmodulen immer schwer abzuschätzen, die sehen alle erstmal toll aus, aber man weiß meist nicht, ob da jemand eien Schaltung aus dem Datenblatt abgepinnt hat, oder ob ein erfahrener Ingenieur gute Bauteile ausgewählt, Platinen-Design-Regeln beachtet und das Ergebnis sorgfältig getestet hat.

  • Kannte bislang nur die Selbstbauseite. Die fertigen Teile hingegen gefallen mir! Sehr schön - die Welt hat sich wieder weiterentwickelt. Werde gleich mal zuschlagen: Habe einige Geräte zum Umrüsten: 8032; 3040; 4040; selbst meine 8250LP hat die noch drin. Eine 1541 (-1) habe ich nicht mehr. Allerdings passt da wohl nicht alles: ein LM323 konnte gemäss Datenblatt 1.5 Ampere; ein 7812 dagegen nur ein Ampere. Meine Floppies haben allesamt einen LM323 drin. Die schicken Ersatz-Schaltregler PSU6 für 12 Volt machen aber nur 1 A. Da kommt es wohl aufs Ausprobieren an. Die SFD hat zwei mir bislang unbekannte Regler drin: 3052 und 3122. Die liefern 2 Ampere. Da ist noch kein Ersatz auf der Website..


    Die Tracos von Reichelt passen wohl nur mit Gebastel und sind eben kein 1:1 Ersatz.



    Terminal: McTerm ist für 80 Zeichen, ja. Weniger macht aber auch kaum Sinn: Wenn man ein solches Terminal heute an einen Switch, Modem oder Router hängt, braucht man bestimmt 80 Zeichen.



    RD-232 Hardware: Ich habe noch ein Exemplar meiner eigenen C64 Userport RS-232 Platine mit MAX232 Chips von vor ca. 30 Jahren. Habe ich mal in einer 64er veröffentlicht, aber das Hegt auf die Schnelle leider nicht gefunden. Liegt bestimmt auf der C64 Wolke - vielleicht hat jemand Lust zum suchen. Da muss ich "nur" das Pinout zum Userport ändern. Auch muss ich die 5 Volt vom Kassettenport holen, da der 8032 Userport keine eigene Spannung hat. Vielleicht patche ich aber ausnahmsweise auch die 8032 Platine; wer braucht das Video-Signal statt 5 Volt am Userport?



    Gruss :-)

  • Für die 1541 gibts noch eine andere Lösung: Regler auslöten und auf dicke Alu-Kühlkörper setzen (gabs damals beim Völkner als Restposten, ca. 5x5x15 cm Metall mit Montagelöchern für 2 TO-3 Gehäuse. Natürlich nicht massiv, sondern im typischen schwarzen gerippten Strangpreßprofil. Das ganze dann mittels kurzer Litzen nach außen geführt (und ja, liebe Moderatoren, ich HABE dafür ein Loch in das Gehäuse gefeilt!) und 'irgendwie' befestigt. Bei mir stand der Klotz nur auf dem Tisch, und irgendwann hab ich das Ganze zurückgebaut- man kätte das Alu-Teil natütlich auch ans Gehäuse anschrauben können.


    Jedenfalls war das Ganze so effektiv, daß nicht nur die Floppy samt Trafo recht kühl blieb, sondern auch die Regler auf ihrem Kühlkörper kaum handwarm wurden... obbwohl die verbratene Leistung natürlich gleich blieb.

  • Habe die nötigen Stückzahlen der PSUx mal geordert. Wenn die mal eingelötet sind, kommen dazu auch mal Bilder :-)
    Dann kann man mit der 4040 Floppy endlich nicht mehr heizen!


    65SC32 für die Floppies sind auch unterwegs; das spart auch wieder einige 100 mA. Ein Rockwell 65C02 und ein NCR 65C22 tun bereits Dienst in der 4040. Ein WD65SC22 funktioniert amüsanterweise NICHT an der Stelle des 65C22; der NCR hingegen schon. Eine (SX) 1541 ist da nicht so heikel.


    Vielleicht sollte ich doch mal über die 6532 Ersatzschaltung für den 6530 nachdenken? Hatte da mal ein Platinenlayout gesehen. Hat da sonst noch jemand Interesse?
    Meister Baltissen hat ja leider keine funktionierende Mail Adresse auf seiner Site. Platinen scheint er ja zu haben: http://www.baltissen.org/newhtm/6530repl.htm