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VC20 Farbpalette als RGB Werte

  • Ich bin so frei, und klaue mir die RGB-Werte des VC20 aus dem Excel, wenn es gestattet ist?

    Wird für die Textmodi von VC20 im C64Studio eingesetzt.

    Wer sollte Dich daran hindern?;)

    Spaß beisieite. Wir machen den ganzen Aufwand mit den PALettten ja nicht nur zum Selbstzweck, sondern damit möglchst viele User davon profitieren können. Ich denke da z.B. an Emulatoren wie VICE (besonders interessant dürften hier die ODD/EVEN PALettenpaare sein) oder auch Entwickler wie Dich. Meine persönliche Motivation war und ist die Bildkonvertierung von 24bit auf C64-Farben bzw. generell das C64-Pixeln auf Nicht-C64.
    Wenn wir die Resultate für uns behalten oder finanziell verwerten wollten, würden wir die Findungsphase sicherlich nicht so detailiert öffentlich führen.:)

    Die aktuellste hier gepostete VC-20 PALette ist aber noch nicht final. Sofern würde ich an Deiner Stelle noch etwas warten bzw. die Option offenhalten, die PALette in C64Studio jederzeit upzudaten.

  • Nachdem ich nun auch mal ein Videokabel bekommen habe, konnte ich meinen letztens erstandenen VC20 auch mal ausprobieren. Das Bild sieht gar nicht so übel aus, wie befürchtet (im Produktbild war er an einem TFT angeschlossen).
    Das Backsteinmuster zwischen Rahmen und Hauptscreen ist wohl normal, wenn man andere VC20 Screenshots ansieht.
    Pünktlich zum 40. Geburtstag des Geräts bin also auch eher ungewollt zum VC20 Besitzer geworden.:D

  • Dieses "Backsteinmuster" ist genau das, was man mit einem S-Video mod (zum Glück!) wegbekommt.

    Ich kenne bisher nur den Einschaltbldschirm und da ist es ja nur am Rand.;)
    Muss mal sehen, wie weit ich mit dem VC20 "arbeiten" werde. Habe den ja eher in einer Art Übersprungshandlung gekauft.:woot:

    Bahnen auf der Platine durchkratzen würde ich eigentlich eher ungern. Wenn, dann käme nur die Variante mit Zwischensockel in Frage.

  • So, ich hab jetzt auch mal das Lumatest Programm gestartet.
    Bei mir ist das Cyan etwas dunkler als es soll. Und zwischen hellem lila und hellem orange kann ich keinen Helligkeitsunterschied feststellen. Gibt wohl von Gerät zu Gerät Unterschiede, wie schlimm die Farbe die Hellikeit versaut.:tauch:

  • Vllt. ist dieser VIC ja noch mehr ein Wackelkandidat als der II.

    Was meinst Du mit Wackelkandidat?

    Quote from Bob Yannes

    Since all of this was based on selecting different resistor values and resistance varied from chip lot to chip lot, there was variation from one Commodore 64 to another. It wasn't as bad as it could have been though, since all of the Chrominance selection was based on resistor ratios, which could be kept constant even if the actual resistor values varied. Luminance was more of a problem. A trimmer resistor should really have been used to pull up the output. This would have allowed the Luminance to be adjusted for consistency from unit to unit, however Commodore didn't care enough about consistency to bother with adjusting each unit.

    so was

    Gibt wohl von Gerät zu Gerät Unterschiede, wie schlimm die Farbe die Helligkeit versaut.

    und so was


    Den Begriff "Wackelkandidat" hab ich von Johann König. :)

  • atomcode

    Ein klares Jain.:D
    Yannes bezog sich dabei auf die absoluten Helligkeiten. Die Widerstände auf dem Chip, die für die Helligkeit sorgen, bilden mit dem Gedöns auf dem Board/im Modulator einen Spannungsteiler. Und wenn da jetzt die Chipcharge und/oder die Toleranz des externen Widerstand zusammenkommen, kann die absolute Helligkeit von C64 zu C64 schonmal etwas variiieren. Um das umzugleichen, wäre das Poti auf dem Board gut gewesen.
    Die Verhältnisse (Längen) der einzelnen Widerstände der Farben auf dem Chip zueinander bleiben aber gleich. Also bleibt auch die Helligkeitsreihenfolge gleich.


    Bei VC20 spielen mehrere Dinge ungünstig zusammen:

    a) Die Helligkeiten liegen teils sehr nahe beieinander, ist gibt nicht die großen Sprünge/Stufen wie beim C64. Wir sprechen hier teilweise von ca. 1 %!

    b) Beim C64 sind die Farbamplituden für alle Farben identisch. Beim VC20 sind sie für alle Farben unterschiedlich, dann nochmal unterschiedlich für helle und dunkle Farben. Macht für die Farbeerzeugung eigentlich Sinn. Aber:


    Die Farbinformation schwingt ja um die pro Farbe konstante Helligkeitsinformation. In der Theorie ist der Mittelwert der Farbschwingung also die konstante Helligkeitsinformation. Dreht man die Sättigung runter, dürfte nur noch die Hellligkeitsinformation übrig bleiben. Leider sind die Farbschwingungen nicht immer saubere Schwingungen, die Amplitude variiert über den zeitl. Verlauf und auch eine 100%ige Symmetrie ist nicht immer gegeben.
    Daher ist der gemittelte Verlauf der Farbschwingung dann etwas unter/über dem eigentlichen Helligkeitspegel, den der Helligkeitsbereich auf dem Chip vorgibt. Liegen die Helligkeiten eh nah beieinander, kann das die Reihenfolge von Nachbarn schonmal durcheinander bringen.


    Hab ich das jetzt irgendwie verständlich beschreiben können?:oob:


    Mit Wackelkandidat hast Du also recht, aber die Helligkeitsabteilung des Chips selbst kann da vermutlich nix für, ein Poti hätte das auch nicht verhindert.

    mathop hat ja das Farbsignal bei seinem NTSC-Board abgetrennt, und da bekommt man einen sauberen Helligkeitsverlauf.


    VC20 Farbpalette als RGB Werte


    Schuld ist wohl der unsaubere Farbanteil, der da reinpfuscht. Ob der Farbschmutz schon bei der Erzeugung im Chip entsteht oder erst bei der externen Zusammenmischung zum Composite-Signal, dafür habe ich zu wenig Nachrichtentechnik studiert. ;)