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Der MSX Thread

  • Nun denn, werte Mitstreiter, die Zeit verrinnt, ich will nicht bummeln.

    _init oder CALL INIT initialisiert die "FM Music Makro" Sprache, die auf gleichnamigen Modul verfügbar ist. Ich vermute Du must es erst noch einstecken. ;) Ohne kommt es zu dem erlebten Fehler in der Syntax.

    Ich bin sehr gespannt, was das Demo bietet. Wenn Du schon im Listing bist, kannst Du das Programm nicht auf Disk gespeichert dem Netzte vermachen?

    Da hab ich ehrlich gesagt nicht genau geschaut.

    Mein erster Verdacht war, dass der Interpreter mit >80 Zeichen/Zeile nicht klarkommt. Das gibt es bei manchen Kisten, zumindet bei der Eingabe.

    Weiter hab ich nicht gelesen.

    Aber _init klingt nach YRM104. Das erklärt auch, warum in dem Set neben ein paar Spielen auch ein 104er ohne Originaletickett dabei war.

    Ist aber viel zu lange her, um mich an alle Details zu erinnern.

    Original wird der SlotConverter heute für über 100 Euro gehandelt, Nachbauten (falls bei RBS erhältlich) um die 50 Euro.

    Ich habe mir einfach zwei Steckbuchsen (4€ bei eBay) genommen und miteinander verlötet, fertig war der Adapter für hinten. Funktioniert auch.

    Sah das dem da ähnlich?

    Das sind 2 ISA-Slots, die ich mit mal mit einer Säge grob zugeschnitten habe.

    War als Adapter für das Disketteninterface von Phillips gedacht und hat auch funktionert.

    Heute würde ich das 8086er Board nicht ausschlachten, sonder in die Bucht schmeissen und mit dem Erlös einen Originalkonverter suchen.

    Meine Adapter SFG -> MSX ist auch gebastelt (für das NMS8280, mit Verlängerungskabel).

    (Of topic: Auf einer der 4k-Erweiterungen steht noch der Originalpreis: 39,99DM. Kennt jemand den Preis bei Yamaha?)

    Zurück zum Thema:

    Das 104er gehört oben rein, das LDR hinten.

    Voila:

    Die Schrift im oberen Teil wird mühsam mit Zeichenbefehlen gepinselt.

    In dem Stil geht es weiter, es werden die Module kurz vorgestellt.

    Bis jetzt hat sich akustisch nichts Dramatisches ereignet.

    Jetzt is klar, dass das eine Bühne ist und der Pinguin ist der Dirigent.

    Wenn es aussieht, als ob er den Kopf verloren hat, dann hat er sich grad verbeugt.

    Jetzt werden ein paar Instrumente eingeblendet und es kommt etwas Musik dazu.

    Es spielen zwar ein paar Stimmen polyphon, aber es ist nichts Weltbewegendes.

    Mein persönliches Fazit: In Anbetracht der enormen Fähigkeiten des SFG ist das Modul nicht als verkaufsförderndes Addon zu sehen.

    Ein Papierkatalog und eine Single (Vinyl) hätte mehr Charm.

    Ich sehe es so: Yamaha war nicht auf der Suche nach möglichst hohen Verkaufszahlen, sondern nach Kunden mit möglichst hoher Schmerzgrenze beim Preis.


    Bis demnächst

    Opa

    P.S.: Wurde das Tape schon irgendwo ausgegraben?

  • SFG01 (YRM1xx und YRM3 xx) Software unterstützt nur Tape,

    nein das YRM102 mit dem FM Voicing Programm unterstützt Speichern auf Cartridge, dem UDC-01 bzw. dem Sony HBI-55.

  • nein das YRM102 mit dem FM Voicing Programm unterstützt Speichern auf Cartridge, dem UDC-01 bzw. dem Sony HBI-55.

    Tun das denn nicht beide Versionen? ;)

    (Of topic: Auf einer der 4k-Erweiterungen steht noch der Originalpreis: 39,99DM. Kennt jemand den Preis bei Yamaha?)

    Yamaha nahm das Doppelte. Ich habe hier eine Preisliste eines Musikfachhandels, der 79 DM für das UDC-01 aufbot.

    Die Speichermodule sind identisch, lediglich das Brand rechtferigte wohl den Preis. Die Menge an heute aufgerufenen Sony HBI55 spricht auch für seine bessere Verfügbarkeit im Verkaufszeitraum.

    Es spielen zwar ein paar Stimmen polyphon, aber es ist nichts Weltbewegendes.

    Na, hier hat eine Programmierer in BASIC schnell eine Demo fertigen dürfen, die dann auf Cartridge gebannt wurde, für derern Funktion man noch eine zweite Cartridge benötigte - das spricht ja schon Bände.

    P.S.: Wurde das Tape schon irgendwo ausgegraben?

    Natürlich würde ich auch desen Inhalt gerne einmal sehen.

    Da das Tape die gleiche Bezeichnung trägt, habe ich wenig Hoffnung auf eine enhaced Version.

    Würdest Du uns da Listing des Moduls zur schamlosen Preservation zur Verfügung stellen? Meines Wissens nach ist dieses noch auf der Liste der ausgestorbenen Programme. ;)

  • Quote

    Wird nicht zu groß sein, der BASIC Speicher will ja mit rund 28kB auskommen.


    Was können wir da erwarten (wenn noch lesbar)? Nen richtig coolen Demosong?

    Die 32kB waren für die professionelle Nutzung sicher ein Nadelöhr, weshalb der direkte Nachfolger, der CX5MII/128 mit namentlich 128kB und aufgepepptem SFG daher kam. Übrigens der einzige MSX1 Rechner mit MemoryMapper und mehr als 64kB.

    Der 60 PIN Slot in dem das SFG steckt ist ja im Prinzip auch ein normaler Cartridgeslot (sie letzten 10 Pins sind einfach unbelegt (was für Deppen!)), so zählen die CX un YIS Reihe von Yamaha auch zu den wenigen Rechnern mit standerdmäßigen drei Modulpoerts.

    Ib den dritten Schacht hat Alexey neulich ein Gotek/Disk Laufwerk verbaut. Gerber und 3D Files gibt es bei RBSC (natürlich kostenlos).

    Lesbar ist es sicher, das Listing hatte ja lediglich einen herbeigeführten Syntax Error gemeldet.

  • Nun denn, werte Mitstreiter, die Zeit verrinnt, ich will nicht bummeln.

    Thx :thumbup:



    Ich denke - um nochmal auf den künstlerischen Aspekt zu kommen, dass ein richtiger Ausnahmekünstler - quasi der Rob Hubbard für MSX Midi, dem Miditeil da ganz fantastische Tunes entlocken könnte. Wobei Rob Hubbard da eher ein schlechtes Beispiel ist, da er nie soo gut in Midi war.

    Die Midi Erweiterung war in der MSX Szene aber wohl viel zu gering verbreitet, dass da richtig geiler Output kommen konnte, der

    das Gerät mal bis ans Limit nutzt....

  • Die Midi Erweiterung war in der MSX Szene aber wohl viel zu gering verbreitet, dass da richtig geiler Output kommen konnte, der

    das Gerät mal bis ans Limit nutzt....

    MIDI gab es ja nicht nur im Yamaha Modul, der A1GT hatte es ebenfalls serienmäßig verbaut, BitBit lieferte ein Cartridge und neugebaute Module laden zum Datenaustausch ein. Unter MSX und MIDI findest Du bei Youtube enorm viele fantastische Videos.

    Das MIDI Interface des Philips MusicModules (OPL1) und heute das MIDI PAC von WORP-3 sind weit verbreitet und lassen Synthiherzen aller Couleur höher schlagen.

    Es ist eher so, das die Sounfunktionen des SFG nicht genutzt wurden (und bis heute eigentlich nicht werden (Ausnahme ist da G'nG von ASM und Player die Soundfiles verwander Automaten und Systeme unterstützen)).

    Yamaha hat sich mit der Makrosprache und allerhand Editiersoftware zwar Mühe gegeben, für den durchschnittlichen User war das damals aber nicht Fisch und nicht Fleisch. Erst der ST hat die Rechner dann in die Soundstudios bringen können.

    Eine große Chance, die Yamaha wohl versiebt hatte.

  • Die Midi Erweiterung war in der MSX Szene aber wohl viel zu gering verbreitet, dass da richtig geiler Output kommen konnte, der

    das Gerät mal bis ans Limit nutzt....

    MIDI gab es ja nicht nur im Yamaha Modul, der A1GT hatte es ebenfalls serienmäßig verbaut, BitBit lieferte ein Cartridge und neugebaute Module laden zum Datenaustausch ein. Unter MSX und MIDI findest Du bei Youtube enorm viele fantastische Videos.

    Das MIDI Interface des Philips MusicModules (OPL1) und heute das MIDI PAC von WORP-3 sind weit verbreitet und lassen Synthiherzen aller Couleur höher schlagen.

    Wobei Midi ja nicht der Klang(Erzeuger) an sich ist, sondern nur das Übertragungsprotokoll für die Noten.

    Wenn man also von "Midi-Klang" spricht, dann ist das eher irreführend - den gibt es so nicht - weil unterschiedliche Midi-Geräte halt auch wieder völlig unterschiedlich klingen.

    Also wenn ich es richtig verstanden habe heißt diese MSX Midi Erweiterung inkl Klangerzeugung/Midimodul (ungleich nur Midi-Schnittstelle) SFG. Andere MSX haben zumindest auch Midi-Schnittstellen, aber keine (optionalen?) Midi Klangerzeuger.

  • Ich möchte als nächstes einen kleinen Ausflug zum OCM und desses Klonen unternehmen, den meine ursprüngliche Geeschichte mit dem MSX habe ich nun erzählt.
    Weiter geht es bald mit meinem Wiedereinstieg und der Erfahrung der Retroszene, Neuentwicklungen und Erfahrungen und Geschichten aus meiner Zeit als Admin bei MSX.org und MSX.pics. Es ist also noch genügend Stoff vorhanden diesem Forum noch ein paar Kilobytes an Speicher abzuzwacken. ;)


    Nach dem das originale Gerät floppte, tat sich jedoch eine vielzahl von Fremdherstellern auf und entwickelte Klone der FPGA basierten Konsole.

    Erste Softwareupdates für den Altera kamen noch von D4 Enterprises und machten den MSX1 Rechner zu einem MSX2 Kompatiblen. SCC, FM PAC und Stabilität kamen datz, bis heute existiert eie emsige Entwicklergemeide die aus dieser betagten Hardware das letzte herrausholt.

    Jeder MSX Rechner hat seine Eigenarten und Schwächen, jedes BIOS ist besonders. So auch beim OCM.

    Früh gab es in Korea einen Zemmix genannten Klon, der auf der Tradition koreanischer MSX basierter Spielekonsolen aufbaute. Brasilianer klonten den Klon, spanische Entwickler sprangen auf den Zug auf.

    8bits4ever liefert heute vier verschiedene Varianten. Allen gemeinsam sind die Hardwareeigenschaften des originalen OCM und die update Fähigkeit des Altera Cyclone. Mittlerweile seit mehr als 15 Jahren nur marginal verändert ist die Kiste stabil, jedoch ausgereizt. Weiter Implementationen können auf dem begrenzten Platz des FPGAs nicht untergebracht werden, doch auch dafür findet sich eine Lösung.

    Der SM-X des Brasilianers Victor Trucco bietet durch einen neueren Altera CycloneIV erstmals wieder Raum für neue Ideen, sicher wird hier auch bald sin R800 unterstützt, HDMI liefert ein zeitgemmäße Bildausgabe und die implementierung der USB Schnittstelle soll weiter verfeinert werden.

    Mit drei Cartridgeports sicher der am anspruchsvollsten MSX Rechner (und mit rund 350 Euro auch nicht der Günstigste), ist es jedoch auch schwer an diese Hardware zu kommen. Trucco baute nur wenige Exemplare seither, die Warteliste ist hier sicher lang.

    Eine kostengünstigere Variante des SM-X vertreibt gerade die genannte spanische Hardwareschmiede 8bits4ever. Rund 160 Euro kostet der um die HDMI Schnittstelle kastierte SMX2.

    Sicher eine lohnende Anschaffung für Interessierte Nutzer.


    Günstiger geht jedoch auch, rund 90 Euro kostet der SMX Mini aus dem gleichen Hause. Natürlich muss man hier auch die Tastaturen selbst mitbringen, eine gute PS/2 Tastatur beschert dem Erlebnis größere Freude.

    Alles in Allem handelt es sich um vollertige Rechner, der OCM bietet im Gegensatz zu den Emulatorbasierten Systemen ein authentisches Haandling.

    Schnelle Einschalt- und Bootzeiten wie bei originaler, alter Hardware, doch de Grabenkrieg zwischen den Verfechtern verschiedener Systeme bleibt natürlich bestehen.

    Im Grunde genommen nutzten ja schon seit 1986 viele MSX Systeme die MSX Engine, ein gemeinsamer Chip, der verchiedene Prozessoren in einem Array vereinte.

    Die klone sind teilweise heute auch schon Sammlerstücke. Einen OCM bekommt man ab 500 Euro auf dem Gebrauchtmarkt, die Zemmix aus Korea in originalem Metalgehäuse selten darunter.

    Vereinzelt gibt es Nachbauten die sogar noch höhere Preise bei Liebhabern erzielen, der normale User kommt jedoch mit den genannten 100 Euro einen soliden MSX2+ Rechner.


    Die ersten Boards des SX1, einem Mini ITX großenPlatine zum EIinbau in ein Standardgehäuse habe ich schon auf eBay gesichtet, für 70 Euro.

    Ich habe mir schon einen weggekauft, aber Ihr seht, es ist Bewegung am Markt.

    Und vorallem wird weiterentwickelt.

  • Also wenn ich es richtig verstanden habe heißt diese MSX Midi Erweiterung inkl Klangerzeugung/Midimodul (ungleich nur Midi-Schnittstelle) SFG. Andere MSX haben zumindest auch Midi-Schnittstellen, aber keine (optionalen?) Midi Klangerzeuger.

    Das SFG ist Klangerzeuger, wie hier schon beschrieben wurde, Zusätzliche Schnittstellen des Moduls sind ein proprietärer Keyboardanschluss und eben auch MIDI In und Out.

    Yamaha vertrieb auch ein gesondertes MIDI Modul für den internen 60 PIN Anschluss der YIS und CX Reihe. Dieses kam ohne Soundgenerator.

    Über MIDI werden keine Klangdaten übermittelt, lediglich die Partituren dienen dem Zielsynthie als Quelle. Aber das können uns die Musilexperten hier sicher besser und genauer erklären. :)

    Heutige MIDI Lösungen nutzen ganz einfach die Joystickpoerts der Rechner.

  • Also wenn ich es richtig verstanden habe heißt diese MSX Midi Erweiterung inkl Klangerzeugung/Midimodul (ungleich nur Midi-Schnittstelle) SFG. Andere MSX haben zumindest auch Midi-Schnittstellen, aber keine (optionalen?) Midi Klangerzeuger.

    Das SFG ist Klangerzeuger, wie hier schon beschrieben wurde, Zusätzliche Schnittstellen des Moduls sind ein proprietärer Keyboardanschluss und eben auch MIDI In und Out.

    Yamaha vertrieb auch ein gesondertes MIDI Modul für den internen 60 PIN Anschluss der YIS und CX Reihe. Dieses kam ohne Soundgenerator.

    Genau - alles ungleich Midi-Klangerzeuger ist einfach ein Midiinterface - wie es auch der Atari ST hat.


    Über MIDI werden keine Klangdaten übermittelt, lediglich die Partituren dienen dem Zielsynthie als Quelle. Aber das können uns die Musilexperten hier sicher besser und genauer erklären. :)

    Ist ganz einfach - der Übetragungsprotokoll-Standard Midi übeträgt nur den Notenwert, der gespielt werden soll (+ z.B. Klangdauer, Lautstärke, etc), der Sound kommt aber nur vom (z.B. externen) Midigerät. Kann z.B. auch ein Keyboard mit den üblichen Sounds sein.

  • also hier muss ich nochmal nachlegen.

    ich kann überhaupt nicht verstehen wieso gesagt wird dass Yamaha das mit dem CX5M verrissen hat. ich finde es ist das genaue Gegenteil.


    denn a) hat sich Yamaha nur des MSX Standard bedient, eines Containers, und darin einen Teil von sich selbst implementiert

    und b) hat Yamaha den CX5M nicht für alle Synthis generell hergestellt um einen neuen Standard zu bieten, sondern dieser war ausschließlich für Yamaha Synthis und der Kommunikation zu eben diesen gedacht, das war absichtlich so gewollt und auch sehr wohl durchdacht, daher die Cartridges von denen der CX5M lebt. Somit kann der CX5M samt Peripherie mit einem Atari ST auch nicht verglichen werden. Und so sonderlich viel Software für den ST, um Synthis zu editieren und programmieren, gibt es auch nicht. Einzig der Sequencer in Verbindung mit MIDI machte den ST berühmt, aber das der CX5M auch mit seinen Cartridges. Denn der Midi Out funktioniert sehr wohl auch beim SFG-01, nur der Midi-In kann keine Notenwerte und Note On/Off erkennen. Aber wozu braucht man MIDI In beim CX5M schon? Doch nur wenn man von extern die SFG-Sounds des eingeschalteten CX5M via MIDI ansteuern wollte. Da aber der SFG-01 wie der 4 OP FM Standard ist, der 1:1 auch im DX21, DX100 und FB-01 vorhanden ist und für diese Sythis auch die Cartridges existieren, ist es besser den MIDI Out des SFG zu nutzen um zu sequencen und die Patches zu editieren. Und das proprietäre Keyboard war eine gute Idee, weil es nur einen MIDI In Anschluss gibt, der ja für andere Sachen freigehalten werden sollte, daher hat Yamaha einen seriellen Anschluss in das SFG-01 eingebaut. Und dass das MIDI-In später dann auch mit Note On/Off funktionierte dank Upgrades, war absehbar und von Yamaha auch eingeplant.


    man kann höchstens bemängeln dass der CX5M mk1 ein Schnellschuss war, trotzdem kam dieser zur rechten Zeit und wurde dann mit den folgenden Modellen upgegradet und ein vollwertiges Musikproduktionssystem und als solches auch vermarktet, aber eben immer ganz klar auf den Broschüren erkennbar - mit anderen Yamaha Geräten. Man konnte damit die Drummaschines editieren und sequencen, ebenso Synthis, man konnte Patches auf dem CX5M editieren und/oder andere Synthis via MIDI Out ansteuern, was ich bereits damals mit dem DMS1 Modul (den ich hier wie schon weiter oben beschrieben, vor kurzem nochmal gekauft habe) erfolgreich an meinem FB-01 ausprobiert habe.

  • Da gebe ich Dir vollkommen Recht. In sich ist das Yamaha System durchdacht, zumindest ab dem SFG05. Ein Upgrade vom SFG01 zum SFG05 war nicht vorgesehen, hier forderte Yamaha einen Austausch der Module.

    Sicher ein zu verschmerzender Betrag, setzt man die Kosten von rund 500 Euro zu den Beträgen die das restliche Equipment des Systems forderte in Relation.

    Musikmachen war damals ein teures Gewerbe. :)

  • nein, es ist auch schon ab dem SFG-01 durchdacht, denn viele Module funktionieren bereits mit dem SFG-01 und waren dafür konzipiert. Das einzige was nicht geht ist MIDI In mit Note On/Off, das ist die einzige Einschränkung. Der MIDI Out (was weitaus wichtiger ist) funktioniert 100%ig auf dem SFG-01 um andere Geräte steuern, triggern, editieren und sequencen zu können. Ich bin mir sicher, dass ein MIDI Splitter bzw. Merger sogar noch das Signal aufteilen und auf mehrere Geräte gleichzeitig legen kann.

  • Wobei Midi ja nicht der Klang(Erzeuger) an sich ist, sondern nur das Übertragungsprotokoll für die Noten.

    Wenn man also von "Midi-Klang" spricht, dann ist das eher irreführend - den gibt es so nicht - weil unterschiedliche Midi-Geräte halt auch wieder völlig unterschiedlich klingen.

    Yes. Ich staune immer, die meisten Leute wissen überhaupt nicht, was MIDI ist- gibt's ja auch erst schlappe 38 Jahre :D .

    Über MIDI werden keine Klangdaten übermittelt, lediglich die Partituren dienen dem Zielsynthie als Quelle

    Yes. Wie ein Notenblatt. Das weiß auch nicht, was der Spieler daraus macht (wird beim neuen MIDI anders), also Synthie & Keyboardwelt und übrigens auch für Lichttechnik verwendbar, sowie alles, was die Steuerdaten verwenden kann z.B. für Effekte . Wenn jemand meint, etwas klinge typisch nach dem Notenblatt, dann .... (keinen weiteren Kommentar).

    Midi übeträgt nur den Notenwert, der gespielt werden soll (+ z.B. Klangdauer, Lautstärke, etc), der Sound kommt aber nur vom (z.B. externen) Midigerät

    Yes und dabei ist wichtig, dass das alte MIDI von 1983 NICHTS weiß von dem, was mit den ausgegebenen Daten gemacht wird. Da mussten / müssen die User noch denken und alles am Klangerzeuger selbst einstellen. Der jetzigen Teenie-Generation wird das Denken und kreative Umgehen mit ein paar MIDI Limitierungen abtrainiert werden. Die bidirektionale Verbindung und weitere Modernisierungen (z.B. ist die 128 Step Auflösung vom alten MIDI ziemlich grobstufig und teilweise auf Filterfahrten deutlich hörbar) kommen erst mit MIDI 2.0, aber wie es aussieht, werden dann weitere 40 Jahre viele mit den Fakten überfordert sein. Was es alles gibt ! :D

  • Wobei Midi ja nicht der Klang(Erzeuger) an sich ist, sondern nur das Übertragungsprotokoll für die Noten.

    Wenn man also von "Midi-Klang" spricht, dann ist das eher irreführend - den gibt es so nicht - weil unterschiedliche Midi-Geräte halt auch wieder völlig unterschiedlich klingen.

    Yes. Ich staune immer, die meisten Leute wissen überhaupt nicht, was MIDI ist- gibt's ja auch erst schlappe 38 Jahre :D .

    :D



    Yes. Wie ein Notenblatt. Das weiß auch nicht, was der Spieler daraus macht (wird beim neuen MIDI anders), also Synthie & Keyboardwelt und übrigens auch für Lichttechnik verwendbar, sowie alles, was die Steuerdaten verwenden kann z.B. für Effekte . Wenn jemand meint, etwas klinge typisch nach dem Notenblatt, dann ....

    Worauf man sich noch einigen könnte, dass die gängigen Midigeräte einer Ära (späte 1980er/frühe 90er) im Heimcomputerbereich einen gewissen Sound hatten. Aber das war eben kein Sound durch die Midi-Übertragungsnorm, sondern, der der *drumroll* üblichen verdächtigen Midigeräte. Und da klang natürlich auch wieder auf einem Gerät vieles anders, je nach Musiker/Softwarefirma, etc.


    Und auch klar - in einer Ära klangen Midisongs auf nem Soundblaster ohne Wavetable-Erweiterung (dann OPL) sch*** - mit oft auch *g*

    Wer sich dann was Edles gönnte, hatte eben auch super Sound. Eine klassisches Stück klingt eben mit ner Schrottgeige auch anders als auf ner Stradivari.


    Bei dem MSX Teil hätte ich mir erhofft, dass es mit dem ja durchaus ikonischen DX7 einen kleinen gemeinsamen Nenner hat, und es dementsprechend auch tolle .mids gibt. Aber der MSX-Community war da wohl nie so interessiert/hat (bis heute?) nie richtig gesucht, oder es gibt tatsächlich kaum Nennens- bzw Hörenswertes.