Posts by R-Flux

    Zum laufenden Thema Interessierte, bitte unter meinen Audiobezug-Ausführungen lesen (Ihr habt nichts verpasst, Niemand muss mein Audiothema lesen) . Ich habe mit diesen folgenden Abschnitten (bis zu den Zitaten) dann auch alles durch und kann es ab nun rauslassen :anonym ^^.


    Also ich habe kein Apple Wissen, kann alles daher nur als Laie und mit gebührendem Abstand sehen, kenne alles um diesen Begriff APPLE vor Allem nur aus der Perspektive des Beobachters, der die Entwicklungen aus Zeitschrften und Fachseiten etc., mitbekommt, sich Apple aber nicht leisten konnte, wie ein paar Kumpels damals auch. Das hatte uns aber soweit ich mich erinnere, gar nicht groß emotionalisiert. "Wer sich den Porsche leisten kann, ok, aber usnereins ist auch mit dem Golf zufrieden, damit kommen wir auch fast überall hin" - so ungefähr war die Einstellung. Wenn man wusste, wie, ließ der sich auch aufhübschen. Da habe ich in meinem Artistleben auch ganz einfach andere Probleme, die viel direkter mich betreffen und bin sogar froh, ein paar, offenbar emotional aufgeladene Themen, mit mehr Abstand und auch unvoreingenommen zu sehen.


    Damals:

    wir eher kleinen Tüftler / Klangenthusiasten / Trance-, Techno-, whatever Macher etc. hatten das, soweit ich mich erinnere, immer schon eher pragmatisch gesehen (man muss mit dem klarkommen, was man hat und was man bezahlen kann). Und genau das kann enorme, individuelle Ergebnisse bringen, es geht da halt nahezu unendlich viel, wenn es um elektr. Musikproduktion geht (da die einzelnen HW Klangerzeuger selber auch nur zu ca. 10-40 % genutzt werden von den Meisten. Es ist immer wesentlich mehr drin, wenn man die Ruhe und Lust dazu hat. Oder wenn man muss). Nur es ging dann halt definitiv nicht mehr, wenn es um ein Studio mit vielen gleichzeitig zu recordenden Instrumenten und sowas geht, da war dann keine wirkliche Auswahl mehr vorhanden. Mac wirklich zu benötigen, betraf diese Profistudios, auch wegen Pro Tools Hardware, wie auch die Musiker aus Filmvertonung etc. (das geht natürlich auch mit Cubase auf Win, aber nicht mehr, wenn man direkt in Hollywood den Anforderungen ausgesetzt ist), oder wenn jemand denn unbedingt Logic möchte und nicht andere DAWs. Dann Mac, geht nur so.


    Dieses "Mac sich zwar nicht leisten können, aber es dann mit Kreativität (auch bei Zusammenstellungen der Hardware) auch anders hinbekommen" war somit eher eine hilfreiche Einstellung und weniger negativ. Das betrifft nicht nur das APPLE Thema, auch andere Systeme, die zu teuer für so Manchen waren, z.B. Pro Tools generell, Pulsar / Scope (als eine Art alternatives Pro Tools Light für ein paar Tausend weniger, trotzdem nicht so nebenbei zu kaufen). Aber dann kamen auch hilfreiche Lösungen (hier breche ich jetzt Aufzählungen ab, wird zuviel), die gut funktionieren, man muss es nur wissen, und da ist oft der Knackpunkt: wenn man sich vertut und meint, auf Win alles problemlos hinzubekommen, kann das enorm stressen und sowas kannte man von den Apple Leuten eher nicht. Ich hätte nie so weiter gemacht mit "trial and error auf Windows", wenn ich nicht E-MU wieder entdeckt hätte. Das stabilste, was ich als eigenständiges HW Gerät kannte (Ultra Sampler) war seit 2004 wieder da. Zwar als nicht mehr ganz so stabile Software auf Win, dafür aber mit High End Soundkarte (die für sich genommen 10x ihr Geld Wert ist, ein ganzes Top System darstellt, auch ohne den Sampler) und noch bessere Bedienung bzw. Sound. Das war dann einbauen, einstellen, loslegen und seitdem bin ich da wieder E-MU Überzeugter, der ein paar Dinge, die leider seit der Windows-Portierung des EOS buggy sind, nicht mehr anrührt, aber ist eh nicht nötig. Um das alles zu machen, was 1A damit geht, reicht keine Lebenszeit aus, daher lieber entspannt bleiben und genießen, was man damit erlebt. Bis das Win XP sich selbst zerschießt oder die Uralt HD abraucht, darf ich nicht dran denken. In diesem Fall, mit der Hard-und Software dieser ehemaligen Kultmarke, wäre Mac für mich leider sinnlos, da Creative bzw. E-MU damals die Software und die Hardware ausschließlich für Win veröffentlichte.


    Heute:

    Die Zeiten mit DSPs, die einem jedes System entlasten (und auch ein direktes, haptischeres Feeling bringen mit Echtzeit Einsatz), sind auch aus den Köpfen der Leute verschwunden, da irgendwann alle meinten, sie können nativ alles fahren (z.B. auch Pro Tools oder alle möglichen DAWs). Theoretisch geht das alles. Aber auch da haben die Mac Leute wohl weniger Probleme. Es scheint immer mal wieder Phasen mit Experimenten, anderen Chips etc. zu geben, die von Problemen und Kritik begleitet werden, aber dann wird es wieder besser- genau sowas kenne ich von sämtlichen Top Marken. Kleinere Krisen oder komische Produkte haben sie alle mal, das wird dann wieder behoben.

    Kann es bezogen auf Apple nur aus der Ferne beschreiben, nicht beurteilen.


    ---- ok Audio Ende -------


    Ab hier kann ich nur mit Abstand mitlesen, da ich wie gesagt unvoreingenommen an Apple heran gehe:

    Quasi-Monopol liegt, das Apple dort inzwischen hat.

    Da meinte ich verschiedene Hersteller, z.B. von Soundkarten. Es ist alles nicht billiger geworden, aber im Gunde immer dasselbe. Wirklich guter Klang mit top Wandlern war schon immer teuer, ich hätte nie gedacht, dass ich das nochmal erlebe. Ist aber auch ein besonderer Fall, da alle die Marke E-MU (in der Form 1971-2011, danach noch gleicher Name aber nicht mehr das, was ich meine) so schnell vergessen haben, konnte ich es mir leisten, habe da einige gekauft- für Spottpreis.

    OBJEKTIV mit dem Problem Apple auseinander zu setzen!

    3 Wörter nach "objektiv" dem Namen Apple den Problembegriff voranzustellen, sieht für mich subjektiv aus. Das sei jedem erlaubt und du wirst da vielleicht auch Gründe für haben. Aber ich erwähne es nur, wie das aussieht.

    DIE wahre Lichtgestalt unserer Zeit,

    Das ist mir etwas unheimlich, es sei denn, ich verstehe da eine Ironie oder so etwas, nicht :)

    vielleicht auch nicht immer ganz sauberer Methoden bedurfte, um zum reichsten Menschen der Welt zu werden,

    "Lichtgestalt" würde ich mir, auch schon deswegen, anders vorstellen. Aber das ist wohl eh eher Träumerei (meinerseits), es sei nur erwähnt.

    aber er hat danach umgedacht und das definitiv BESTE getan, was der damit als Einzelner tun konnte!

    Ich weiß nicht was das ist, was er getan hat- kann sein. Wenn das stimmt, freut es mich immer. Jeder der sich ändert, schafft auch etwas besonderes (meine ich ganz ernst).

    Dagegen war S. Jobs (R.I.P.!) bis zu seinem (leider frühen, aber ihm für eine Wende -hätte er diese gewollt- genug Zeit lassenden) Ende immer nur eines: ein egoistischer Gierschlund!

    In Dokus über die beiden wird es immer so dargestellt. Kann sein, aber deswegen kann ich nicht Apple heutzutage meiden und das Win 10 unkritisch laufen lassen :) .


    Ich probiere alles mal aus, da war schon viel Win bei, mehrere Linuxe und jetzt fehlt mir nur noch Apple ^^ .

    Was meinen eigenen Rechner angeht, bin ich hingegen ganz pragmatisch und nehme einfach, was für MICH am besten passt und was mich am wenigsten daran hindert (und am meisten unterstützt), meinen Job und meine Hobbys zu erledigen.

    Sehe ich auch so, zumal die Machbarkeit teilweise auch ganz vom System abhängt, go oder no go. Gerade bei z.B. Tonstudioanwendungen, ist unter Linux ein echter Konkurrent zu Cubase und Logic nur schwerlich auszumachen und beim Thema Profi-Audio (Referenz war immer Pro Tools, aber je nach Produktionsvorhaben relativiert sich das heutzutage) nicht existent. Auch ist die Apple Bindung von Logic und eine Aufteilung in "Cubase für Win, Logic für Mac" für mich völlig in Ordnung, da ich weiß, was ich so an Audio machen will, für was ich welche HW brauche, wie Retro HW mit Retro Win XP zusammengeht und wie man sich das Gelbeutel-schonend mit solchen Komponenten wie günstigen Retro-High End Soundcards etc., zusammenstellen kann. Ich bin aber auch Nerd und da hat nicht jeder Spaß dran. Obwohl, es war ziemlich einfach, da die Zusammenstellungen vom Betriebssystem, über die DAW Software bis zur Terratec- und E-MU Soundcard, zusammen mit dem mitgelieferten E-MU Sampler, alle aus einem günstigen Zeitfenster für sowas stammen. Da war kein großes Wissen nötig, nur etwas probieren und einstellen, voilá: Freude. Das würde ich mit heutigen Versuchen kaum hinbekommen. Wegen dem für manche so problematischen Thema "proprietär" gab es schon viel Gejammer, aber manchmal auch Erkenntnisse. Manche haben auch Systemwechsel nicht bereut (aber dann wohl eher in Richtung Mac): einen kenne ich, der hatte SAE Köln gemacht (Audioschule) und war Cubase 5 auf Win gewohnt, das ist mittlerweile Kult und es geht wirklich so ziemlich alles schon, seit ca. 2009. Aber der musste sich auf Logic und Mac umstellen in der Schule. Das ging dann wohl ganz gut und die Leistungsfähigkeit der Macs, zusammen mit dem hausinternen Logic, hatte selbst den überzeugt :). Sowas hört man dann gerne und merkt sich Mac mal vor, vor Allem wenn man gerade sowas wie Rundll32.exe Probleme hatte und "eigentlich nur Musik machen wollte" ;( :whistling: .

    O.k, ich muss mich bremsen, sind ja doch wieder meine Themen hier, übe ich mich dann besser etwas im weglassen und notiere mir einiges an Fachbla nur in mein odt :D.

    Ich verwende Photoshop und nicht GIMP, weil ich damit am besten arbeiten kann und ich keine Lust habe, nur aus politischen Gründen eine bestimmte Software zu benutzen. Ähnliches z.B. bei Outlook vs. Thunderbird. Aber wenn mir eine "freie" Software gut gefällt, dann verwende ich die natürlich, wie z.B. Firefox, VLC oder Denise. Es kommt mir immer auf den Nutzen (und natürlich auch Bedienung und Optik) an und nicht auf das "Geschäftsmodell".

    Ja das mit politischen Gründen könnte auch etwas nach dem zutreffenden Bild Richtung Elfenbeinturm aussehen. Da haben manche andere Dinge zu bedenken. Ich weiß aber nicht genau, da ich die IT Kenntnisse über Begebenheiten, Entwicklungen, Verflechtungen etc. nicht habe, nur bei Audio.


    Da ist ganz eindeutig und pragmatisch auch für mich zuzuordnen: VLC, FF, Libre Office und Audacity gehen gut auf Ubuntu und über die Aktualisierungsverwaltung freue ich mich auch- dafür braucht kein Windowsrechner mehr laufen. Allerdings war es das dann auch mit Linux, ab da bin ich verloren, wenn ich was anderes will.

    Wenn es im Audioeditor wirklich was werden soll mit gutem Workflow und vor Allem ein paar (einfachen!) Profifunktionen, ist es doch wieder die renommierte Oldschoolsoftware Wavelab auf Win XP. Hätte gerne eine Linuxversion, aber gibt es nicht. Auch wegen allem, was dann Klang macht: nur Mac oder Oldschool Win macht da für mich Sinn. Eine stimmige Performance mit Soundcards, Nutzung der DSPs (auf E-MU 1212m- Win only), Genuss der Mastering Grade Wandler (E-MU 1212m, wie bei Pro Tools HD 192 I/O damals um 2006 herum. Also beides proprietär), S/P-Dif In/Out für Soundmodule der End-90er (auch in gewisser Weise proprietär, wenn man so will), sowas könnte ich nicht unter Linux einrichten. Ebenfalls nicht mehr mit Win über 7.


    Was mit XP zu den Zeiten schon ging, hätte nicht aufgegeben werden müssen. Und Sound mit vergleichbaren Wandlern kostet heute Richtung des 10-fachen. Gestaunt hatte ich auch über USB Audio, da reicht tatsächlich auch 2.0. Z.B. Rolands Fantomableger "Sonic Cell" kann bis zu 24/96, schon seit 2007. Bidirektional, also MIDI hin, 24/96 Sound zurück, alles nur ein Kabel, sehr erfreulich- für Win oder Mac User :).

    Aber wenn ich auf YouTube und im TV irgendwelche Tonstudios und die Bühnen "der ganz Großen" zu sehen bekomme, steht da überall Apple-Hardware herum – vor allem natürlich MacBooks. Von daher sind die Rechner in dem Bereich stark vertreten und im harten Einsatz geprüft. Zudem gibt es nahezu sämtliche DAWs für das System und Apple hat da ja auch selbst etwas im Angebot: das kostenlose/mitgelieferte GarageBand und (das aus C-Lab Notator Logic entstandene) Logic Pro.

    Ja ist auf jeden Fall so. Wenn es um Performance und Zuverlässigkeit geht, immer Mac. Pro Tools kann zwar auch auf Windows laufen, aber wenn das was werden soll, um mit einem Mac vergleichbar zu sein, muss der Rechner so gut konfiguriert und aus der besten Leistungskategorie sein, dass es auch preislich kaum Sinn macht, Win zu nehmen.

    Die Logic/Apple Kombination hat auch mittlerweile 20 Jahre Erfahrung zu bieten- wenn sowas ausgereift ist, kann das darüber entscheiden, ob man Spaß an der Musik / Arbeit hat oder nicht.

    GarageBand probiere ich auch mal, wenn ich das testen kann. Mal aus dem nerdigen Cubase Getüftel rauskommen und was frischeres probieren ^^. Ansonsten sind auch große Hersteller eindeutig pro Mac, z.B. kam Rolands Soundmodul "Integra-7" (das ist seit fast 10 Jahren das vielleicht allerletzte Gerät im 19" Rackformat) mit einem Editor für bessere Bedienbarkeit: iPad.

    https://apps.apple.com/de/app/integra-7-editor/id551547016

    Mir macht das Spaß und ohne GarageBand hätte ich mich das wahrscheinlich nie getraut.

    Dann machen die alles richtig, so sollte es sein. Das hatte mir schonmal jemand gesagt vor einigen Jahren und das als eine Perle gelobt, das kann daher mittlerweile noch besser ausgereift sein. Der war sogar eher ein Oldschool User mit MIDI und so, aber das soll wohl überzeugend gut sein.

    Ich hatte in meinem iTunes-Beitrag hinter "Lossless Audio" Apples Erklärungen dazu verlinkt. Hier die wichtigste Stelle:

    Ja ich gucke mir das noch an, das interessiert mich auf jeden Fall. Auch noch einiges mehr rund um Apple, da sind schon ziemlich lange einige Themen auf meiner Liste (der Interessen vorerst nur, bis ich mich besser entscheiden kann. Dann konkret auch kaufen, besser gesagt, darauf hin sparen).


    Ich gucke z.B. auch gerne auf YT den "This Does Not Compute", der nimmt sich relativ vorurteilsfrei Retrocomputern aus nicht zu lange zurückliegenden Zeiten an. Interessant auch im Bezug auf Win XP (wegen Retro-Musikrechner und das einzige, überzeugende Win, es läuft immer noch), Sony Laptops, Apple etc. Aber bin da bis auf XP völlig unwissend, kann nur ahnen, dass Apple für mich was passendes haben könnte. Auf diese Dinge "proprietär vs. frei" schaue ich auch nicht irgendwie polarisiert, wenn dann eher sogar im positiven Sinne vorbelastet in Richtung "gerne auch Closed Source, wenn es gut funktioniert". Mir bringen freie Software, Betriebssysteme etc. nichts, wenn alles nicht mit meiner Audio HW läuft. Andererseits habe ich nach ein paar Jahrzehnten mit Gerätetests die beste Erfahrung ausgerechnet mit einem nahezu völligen "closed system" gemacht (E-MU Ultra Sampler damals. Fremdimport von Akai S1000 ist dabei und geht gut, aber ansonsten war von der HW bis zum Betriebssystem EOS, alles nur aus einer Hand). Das Sampler Konzept generell war natürlich quasi offen für unendlich viele Klangmöglichkeiten, aber Geräte-bezogen war es alles nur die eine Firma. Es war das stabilste und am reifesten durchentwickelte, was ich je unter den Fingern hatte. Ich habe es nur genau 1x geschafft zwischen 2003 und 2014, beim EOS 4.10 alles durcheinanderzubringen, weil ich eine Sache grob fahrlässig, quasi im Power-User-Vorhaben, forciert hatte (mit .wav Import über alte Disketten, eingelegt im Hardware eigenen Laufwerk. Nach ca. 20x war das RAM dann wirre. Das war keine normale Anwendung des Gerätes 8| ^^ ). Ansonsten waren es 11 Jahre ohne ein einziges Problem, auch beim Thema SCSI- sehr gute, angenehme Erinnerungen verbinde ich deswegen mit proprietären Systemen.


    Von daher gibt es hier noch einiges zu lernen, Apple gehe ich ganz vorurteilsfrei an und würde mich echt freuen, nochmal sowas stabiles kennen zu lernen. O.k., genug somit von meiner ausführlichen Seite. Danke für die Links, die kommen gleich mal dran!

    - Normales HiFi (nicht High End oder die höheren Bitwerte in normalen Produktionsprozessen) = 24 Bit.


    - Kompromisse waren kurzzeitig 20 Bit, aber das gab es kaum, nur in manchen Produktionsgeräten (z.B. von E-MU um 1999 herum in der Ultra-Line).

    Das lässt schon die Feinheiten zu, die bei 16 Bit Reduktion teilweise komplett WEG sind, ich staune immer wieder. Plattgewalzt, nur weiß das natürlich nur der Produzierende selber, weil er den eigentlichen Sound kennt und das, was die 16 Bit daraus gemacht haben.


    - Die 16 Bit einer "vollen" CD Qualität waren Jahrzehntelang ein Dauerproblem im Produktionsprozess, weil sie ein 256.stel Auflösung der HiFi Qualität haben (8 Bit Unterschied, das dürfte hier bekannt sein = 256 fach). Klang ist nicht wie Film, wo ein paar Bilder pro Sekunde reichen, sondern 65.536 Stufen bei den 16 Bit sind deutlich zu wenig, gleich in mehrfacher Hinsicht. Sie sind nicht Tiefenstaffelfähig und können Feinheiten nicht richtig abbilden, dazu machen sie teils EQ-Probleme (bzw. erfordern deutlichere Eingriffe). Da kann man noch sagen: egal, was ist das alles, (räumliche) Tiefe und so, will ich ja nicht. Ist auch legitim, das zu finden, ich will das auch manchmal nicht- sogar der Monoklang eines SIDs geht da bei mir als 24 Bit Recording in eine Tiefe, die gar nicht gewollt ist. Aber ausgerechnet die Feinheiten (besonders leise oder nur leicht schwingende, also LFO Modulationen meine ich) überhaupt gar nicht richtig abbilden zu KÖNNEN bei 16 Bit, und dennoch Jahrzehntelang verkauft zu werden, als wäre es volle Q- das ist geradezu ein Geniestreich. Genaugenommen eher eine Art Selbstläufer, da die Konsumenten von etwas überzeugt sind, ohne etwas besseres zu kennen.


    Mir ist klar, dass es Leuten, die nie etwas anderes kennen gelernt haben, nicht möglich sein kann, das nachzuvollziehen, was da fehlt. Das ist heutzutage auch ähnlich mit einer jungen Generation, die keine Tonstudioproduktionen mehr kennen, auch kaum Alben, die einen gemasterten Grundsound haben, dazu auch keine Hifi Anlage zum Hören (oder gute Kopfhörer, was immer das ist). Und für so manche krachige Musik ist es auch nicht nötig, feinen Klang richtig abzubilden, auch keine Frage. Aber wenn man mal selber was aufgenommen hat, kann man staunen. "WO ist die Modulation? Genau deswegen habe ich doch den Klang so gemacht und die Melodie simpel gehalten, da diese Art Klang sowieso schwingt. Das reicht dann, damit macht sich eine einfache Melodie besser. Aber das war vor den 16 Bit. Jetzt ist beides simpel, der Klang und die Melodie".


    CD ist zwar auch nicht die totale Vergrobung, sonst hätten mehr Leute gemerkt, was los ist. Aber immer ein bischen geht weg, wird geplättet, auf jeder Spur. Der feine Ausklang einer Gitarre, der Spiralteppich der Snare oder ein paar schwingende Modulationen eines Synths oder was auch immer. Mal in 24 und dann in 16 Bit aufnehmen, dann weiß man es.


    -Vergleich: mit der CD wurde uns sowas ähnliches wie Konservendosen gegeben und als Mahlzeit verkauft, "das reicht für euch". Das ist ein Versuch gewesen, vielleicht klappt es ja. Mangels Speicher und Konvertertechnologie war es in den frühen 80ern nicht anders möglich, als die CD entwickelt wurde.

    Aber der eigentliche Geniestreich ist, dass diese dann auch noch als das Wahre angenommen wurden und selbst Jahrzehnte später Köche mit ihrem Gerede von echten Mahlzeiten Spinner sein sollen. "Das schmeckt man ja sowieso nicht". Also liegen die Köche falsch. Vergleichsmodus Ende-


    Die CD ist eigentlich eine krasse Geschichte, bei der es um viel mehr geht, als nur um die Fakten mit dem grenzwertigen Klangabbild.


    Wenn heute in Download Angeboten auch (echte) 24 Bitaufnahmen dabei sind, kann man das nur begrüßen. Seit 1998 ist das Standard, aber ich kenne auch heutzutage z.B. von BC oft nur 16 Bit und finde mich soweit auch ganz gut damit ab, weil man keine Wahl hat, wenn man einen Kauf unbedingt will.

    Weißt Du z.B. ab wann es die Endung .mid bei Midifiles gab? Gleich am Anfang als Standard? Oder kam das erst später?

    :D Hallo,

    sowas wäre auch interessant, weiß nicht genau (da wird mir gerade wieder bewusst, dass es viel Halbwissen gibt und beim Thema MIDI auch bei mir). Es gibt einiges zu erkunden rund um MIDI, aber mal wirklich in einer seriösen Quelle alles zusammengetragen haben, was dann auch ganz nützlich wäre- muss man evtl. nach suchen. Keine Ahnung wo, hätte ich gerne (nur das mit den Privatseiten, die gegenseitig die Fehler voneinander abkopieren, spare ich mir. Das alles zu korrigieren, ist mit zuviel ;(, woher auch die echten infos nehmen wäre die Frage) ... o.k., danach wäre man wohl endlich ganz Experte. Aber es spricht ja auch für das alte MIDI, dass alles irgendwie Jahrzehnte ging (auch bis in die Charts steuern damit, "steuern" hier quasi doppeldeutig, hehe), obwohl keiner alles genau weiß. Nur als Beispiel: die End-90er Cubase VST Versionen hatten auch z.B. interessante Editoren und Generatoren, Randomizingmöglichkeiten, MIDI Filter und sowas drin, da hatten aber wohl wenige was mit gemacht).


    Ich hatte mal den "Roland MIDI Guide", irgendwo liegt das noch als Text. Das war ganz gut von Anfang an erklärt, wenn ich mich richtig erinnere. Roland selber war ja auch bei der Erschaffung der Standards involviert.


    MIDI und Roland können mehr:

    Es gibt ja auch die Unterschiede, die Sinn machen können, wie z.B. SMF-0 und SMF-1. Kurzer Ausflug in die Zeit nach der MT-32: Die Roland Sequencer ab der XP-50 Workstation (das ist "JV 1080" als Keyboard mit 16 Spur Sequencer und gutem Disklaufwerk) konnten das alles super. Mit den Cubasen ließ sich schnell alles sinnvoll austauschen, ganz ohne Querelen oder Probleme. Dazu gab es auch noch eigene Roland-Sequencerformate und Sound- bzw. Patchdaten speicherbar etc., da ging auf eine Disk schon viel. Die Bedienung des Sequencers war zwar... na ja Roland eben, nicht soo der Spaß 8|:D, aber funktioniert hatte das alles top, schon 1995.


    Aber auch ganz ohne Roland:

    Es gibt viel ungenutztes Potential auch beim alten 1983er MIDI, z.B. könnte ich mit dem TD-11 V-Drums Modul (äh... doch wieder Roland :whistling:;) aber sowas geht auch mit anderen Marken glaube ich) super Lichtsteuerung machen, und wer weiß was noch alles möglich ist. Am Drummodul ist das schon so vorgesehen, aber man macht sowas ja irgendwie nie. Hehe: Trommel-Lichshow, wäre auch evtl. etwas zu viel des "Guten". Nerv...:roll: .

    - - - -

    Aber zurück zum Thema, wusste gar nicht, dass sowas wie das MT-32 als Emulation vorliegt, ist ein interessanter Thread.

    Wenn ihr das hinkriegt mit den Files, Formaten, Konvertierungen etc., könnte das ein erweitertes Wissen werden, womit auch C64 und MIDI besser in Schwung kommen könnte. Es ist immer mehr möglich, als man das so meint. Sieht man ja auch an SID Samples etc., so auch bestimmt mit dem MT-32 :kopp und Steinberg auf dem C64 8) .

    Hehe: "PRESET-KLANGFARBEN". Roland hatte damals noch anders formuliert ^^ .


    Ich bin auf dem Weg, den Du beschreibst. :thumbsup:

    :D ja! Und es geht bei dieser Vintage-Art, mit physikalischem Papier, auch mehr, was man wirklich gebrauchen kann- ich hab' mal etwas in einer Mappe gestöbert.


    Ansich wollte ich mich ja hier aus den Threads eher heraushalten, aber dieser ist verlockend (selten, dass hier mal ernsthaft MIDI dran kommt, das freut). Daher steuere ich zum Thema "Krickelei, die aber auch hilfreich ist" zwei Bilder bei:

    - das eine ist auch ein fast reines Thema Roland (Soundset aus der JV 1080- Zeit Mitte 90er: nur die Channel 1 und 9 sind in der MIDI Thru-Kette für einen anderen Klangerzeuger vergeben, daher bei Roland Off. Nicht verwirren lassen, da steht auch "EMU", aber da ist die Marke mit gemeint).

    - Analoge EQ-Kanalzüge, die man nie mehr genau so eingestellt bekommt, wie in der einen Version XYZ? Wie war denn das noch... einfach ein bissel malen- ist nicht genau, aber hilft unter Umständen.


    (Sampleset- Erstellung, ebenfalls gefunden, lasse ich hier mal weg, das ist ein anderes Thema. Da kann man auch in einer Zeile viel Info haben, die länger haltbar sein dürfte, als die ganzen Formate, Betriebssystemversionen etc. der schnelllebigen Zeit heute.

    Ziel ist momentan auch, dass der PC ausgeschaltet bleibt.

    :thumbsup: . Das ist immer wieder ein gutes, mittlerweile besonderes Flair !

    Und eine Buchführung ist nicht unmöglich, aber sehr kontraproduktiv, weil man manchmal einfach spontan nochmal den Patch wechselt und unter Umständen gar nicht sieht, was man da gerade ausgwählt hat, weil man gerade nicht auf das OLED-Display schaut.

    Aufschreiben ist zwar mehr Arbeit, aber macht irgendwie auch retromäßig Spaß, die Notizen zu Tracks mal wieder anzuschauen. Was hilft, ist Vordrucke oder auch Handgeschriebenes zu machen, die kopieren und es kann losgehen. Sowas einfaches reicht schon, wie oben Trackname, Datum und was einen dazu interessiert, Klangerzeuger und etwaige Besonderheiten bzgl. Verkabelungen etc. . Auch Verweise auf mögliche, selbst erstellte Soundsets, die auf anderem Blatt stehen- das klappt alles ganz gut (wenn man nicht so krickelt wie ich ;(^^ ) . Samplesets mit Tastatur-Mapping und sowas wie Sounddesign-Infos auf eigene Blätter.

    Dann (wenn man 16 Channel per MIDI Port hat- weiß aber jetzt nicht, was da bei MT 32 oder anderen Emulationen hin kann) einfach von 1 bis 16 runter Nummern in den Zeilen voranstellen und dahinter einiges frei lassen. Da kommen die Sounds mit Nummern, Plätzen, Banken und sowas hin, und auch bei Änderungen kann man im Nachhinein noch was lernen, wenn man was durchgestrichen hat und etwas anderes probiert. Ist dann sowas wie eine kleine Historie (der Irrtümer und Korrekturen :D). Unten können Notizen zum Aufbau etc. hin. Oder auch Tipps, was man besser nicht macht (ich weiß noch beim Roland XP-50 Keyboard war wichtig: " nicht 'write' , während MIDI Daten fließen! ". Da mal ab- und zu draufzugucken, hatte weitere Abstürze mit Datensalat verhindert).


    Wenn man das mag mit Papier und oldschool, macht es einem unter Umständen auch viel bewusst und ist zudem ganz witzig, wenn man sowas nach einer Zeit mal wieder raussucht. Hatte man den Bass dreimal geändert, Sfx 2x oder dann ganz gestrichen? Dahinter eine Notiz, dass das besser woanders reinpasst? ^^ .


    Auch was Audio angeht, helfen recordete Zwischenversionen, fehlendes Total Recall zu ersetzen. Seit ich das mache, fehlt mir nichts weiter von heutigen Möglichkeiten. Notizen machen und viele Audioschritte recorded haben, zu denen man evtl. auch zurückgehen kann. Wenn dann mal was fertig wird, kann man sowas wieder löschen.


    Aber ist natürlich händisch sowas, mag nicht jeder. Mir geht's andersrum, dieses heutige- dass einem alles abgenommen wird und man nicht mehr weiß, was das alles ist und was man gemacht hat- ist mir nicht geheuer. Dann lieber weniger machen aber mehr Papier dazu haben ^^.

    Wie sind deine Englisch Kenntnisse ? Dann würde ich Dir empfehlen, auf unserem Discord server vorbei zu schauen und Paul

    direkt anzusprechen.
    https://discord.gg/9eKqSNKg

    Hilfe können wir immer gebrauchen

    Ich weiß jetzt nicht, ob jemand über meinem Post gemeint ist, dann bitte dies übersehen. Englisch soweit gut, vor Allem geschriebenes Wort. O.k. beim Australischen habe ich wegen ein paar Redewendungen oder teilweise auch Satzbau die meisten "Fragezeichen" hier und da mal und ich muss erneut lesen, aber das ist auch in Ordnung so, habe ich schon seit 20 Jahren und Sprachkenntnisse erweitern immer gerne. Es scheint auch Unterschiede zu geben, einen Musikmann aus Melbourne z.B. verstehe ich super, ein paar andere sind eine kleine Herausforderung. Macht aber immer noch Spaß wie eh und je (das Sprachliche).


    Ich bin leider technisch eine Null, daher wüsste ich nicht, was ich beisteuern könnte, aber ich finde die Sache mit dem MegaPhone klasse (haben woll) !

    Damit kann man seine Telefonkontaktliste auch auf Diskette abspeichern.

    Hehe. Ich habe noch einige Disks NOS. Ein paar 3,5" und vor Allem 5 1/4" aus einer der letzten Produktionen 2009. Mal gucken, wie die passen :D

    Das MEGA65phone ist ein Seitenprojekt unseres Hauptentwicklers Paul mega65 .Welches er zusammen mit seinen Studenten der Flinders University, AU erarbeitet. Es gibt einige Prototypen.

    Das Ziel des MEGA65phone Projekts ist unter anderem, dem End Benutzer seine Souveränität wiederzugeben, indem er volle Kontrolle über sein Telefon erlangt.
    Paul hat erst kürzlich ein Statusupdate über das MEGA65phone geschrieben.
    https://c65gs.blogspot.com/202…egaphone-pcb-re-spin.html

    Also auch wenn es bisher wenige Infos darüber gibt (hier finde ich zumindest nur 2 Threads, vielleicht suche ich an der falschen Stelle), gehe ich davon aus, dass es kommen wird? Und nicht nur eine Art "experimentelles" Nebenprojekt ist?

    Denn ich glaube, ich hätte dann meine nächstes Interesse gefunden, ganz ernst gemeint- brauche irgendwann mal ein neues Phone und alles was es so gibt, törnt mich nur ab. Nicht so diese Idee mit dem 65er Phone :). Wäre eine tolle Sache.

    selbst das Spieltempo bestimmen kann und nicht ständig von irgendwelchen Gegnern attackiert wird bzw. gegen die Uhr ankämpft?

    Genau das sehe ich heute auch so. Da kam mir Planet Golf (aus 2017 !) gelegen, wurde sofort zum unerwarteten Lieblingsspiel (der neueren).

    Ist zwar auch teils schwer, hat manchmal auch den ein- oder anderen komischen Typen (Alien) auf dem Parcours umherlaufen, aber das hält sich in Grenzen und vor Allem gibt es keine Uhr und man kann sich solange Zeit lassen, wie man will ^^ .

    https://psytronik.itch.io/planet-golf-c64

    Auch das Belohnungssystem, wenn man es so nennen will, macht Spaß: man wird besser und spielt sich immer mehr frei. Ein eigenes und besonderes Spiel, C64 Highlight !

    Edit: sicher, speichern geht natürlich, da war doch was mit Disk irgendwann. Sowie Patternverkettung, ist schon wieder lange her, ich hatte das als INPUT64 Tape, aber ich meine, auch Daten Disk, statt nur als Audio aufgenommen.

    Gibt es dazu wirklich nur 1 kurzes Demovid auf YT mit dem Start-Screen? Keine eigenen "Stücke" als Drumarrangements? Da kann man doch massig mit machen. Gut, dass ich mit C64 nicht mehr aktiv bin, sonst wäre es wieder zu ausführlich und ich würde sowas mit vielen Varianten etc., viel zu ernst nehmen. Die Sounds haben auf jeden Fall was ^^ . O.k., habe keine Disk mehr, aber sei's "drum" .

    Klingt interessant! Magst du das mit uns teilen?

    Also die Aufnahme hatte ich auf alter Kassette gefunden, dann vor dem Wegwerfen mal auf MD recorded (das geht immer noch wie vor 20 Jahren), das ist also als Audio damit ohne Probleme in den PC zu bekommen und irgendwo Upload möglich, aber nicht besonders gut (wegen über 30 Jahre altem Tape) und .. na ja ich weiß nicht ob das so interessant ist, wenn da ein Teenie-Drummer von 1989 mal einspurig den SID mit Samples hat "ballern" lassen 8| :D . Das ist auch keine Schwierigkeit, in dieser einen Spur mal eben was zu machen. Ich müsste mal auf alter Disk gucken, ob ich diese Sequenz(en) noch finde. Dann neu recorden wäre besser, wäre aber dann wieder Audio.

    Am besten wahrscheinlich, wenn man die irgendwie speichern könnte und dann irgendwo als für jeden wieder einladbare Cevi Datei hochladen oder so. Habe Funky Drummer wohl 10 Jahre nicht mehr angehabt, keine Ahnung ob das geht. Aber wie gesagt, ist nur Tempo und kann jeder sowieso im Funky Drummer in 2 Minuten programmieren. Um Ta, Um Ta- sowas halt, nicht meine Welt. (Das ginge übrigens auch mit besseren Sounds: Roland V-Drums TD-11 habe ich hier noch, das klingt dann eher nach krassem Metal fast wie in echt, aber ich bin kein Typ dafür. Da könnte ich hunderte Sachen machen, wenn das meins wäre).

    Dann eher Vergleiche oder Tests: wäre das noch meine Musik, könnte man z.B. dieselben Takte erst im Funky Drummer und dann als Vergleich mit V-Drum Sounds machen, dann evtl. eine alte Echt Drums Aufnahme dazu mit sowas (alles past and gone und klingt wieder nach altem Gammel Tape aus Ü-Raum). Aber sowas gibt dann heutzutage sofort Chaos auf YT Channel, da ich sowas sonst nie mache. Da kommen dann die Leute nicht mit klar: wieso macht der denn jetzt Metal Drums da, das ist doch ein Electronica Freak? Müll! Und die Metaltypen, die das entdecken, auch: was ist das denn für ein anderer Mist da bei dem? Elektrokram, igitt! ;( :D Ich lasse das wohl lieber bleiben.


    Upps ich sehe gerade: ist OT, hier geht es ja um "Spinning Jenny", sorry.

    dass sich daran noch jemand erinnern kann?

    Ja, hatte damals nur eine einzige Input 64 (mit dem Tape) gekauft, das war die mit Funky Drummer :thumbup: .

    Hatte zwar oft etwas die Mehrstimmigkeit vermisst, aber die Benutzeroberfläche war immer top für so einen Start in die Sequencerwelt und es hat Spaß gemacht. Und es ging ja auch so, danke dafür!


    Habe eben eine 1989er Kassette gefunden, auf der ich mit Funky Drummer meinen damaligen, aus heutiger Sicht krassen Musikgeschmack zum Besten gab... Speedmetal mit Funky Drummer, Doublebass und so :anonym . Ist schon witzig, was man manchmal noch so ausbuddeln kann.


    Sollte es eine neuere Version davon geben: immer Interesse!

    mit dem ohnehin schon fiesen Sprung in Stage 22, wo man als zusätzliche Schwierigkeit den rechten Rand der Säule nich sehen kann, ...

    Jap! Genau so eine Stelle ist es oft, an der sich der weitere Verlauf entscheiden kann (ob's den noch gibt ;)) . Super, dass auch solche kleinen Details bedacht werden, die das Original sogar verbessern, aber trotzdem belassen- tolle Neuigkeiten! Das wird ein Fest :zustimm: .

    Dafür waren in den 1990s die MS DOSen + Games + Soundhardware wie LAPC-I + Gravis Ultrasound + Roland SC-55 (hab ich alle noch 8) ) einfach zu attraktiv.

    Jap, wie auch das ganze MSX Thema- ein Traum, wenn man nochmal Zeit, Geld und Raum für sowas hätte. Was für eine Vielfalt !

    seine enorme Kompetenz (er produziert wohl auch andere Bands) + seinen Witz + gute Laune, die er versprüht :thumbup:

    Yes / wusste ich nicht (Bands, aber glaube ich, das passt) / und yes ^^ 8)

    Jap - und sein Englisch ist sehr gut - soweit ich das im Synthbereich bei seinen Begriffskreationen beurteilen kann

    Alles was ich da gesehen / gehört habe ist top, endlich mal Kompetenz statt ... (dem Üblichen im Netz halt).

    Die Kreationen sind Humor, den er sich leisten kann. Sowas wie

    - "8 WOICE WIRTUAL ANALOG" ist immer ein Lacher in einer Welt, die Humor eigentlich gebrauchen könnte (nur meine Meinung). Und sowas:

    - "Let‘s break this curse with this 1993 USENET MAILING LIST CEREBRAL ELECTRONICA IDMBIENT EXERCISE" ( Bad Gear - Korg KPR-77 Drum Machine) oder letztes Beispiel (dann bin ich raus wegen MSX Thread OT- habe ich keine Ahnung von aber der soll so top bleiben wie er ist) :

    - "(...) in this BRING BACK THE ROBOT DANCE MELANCHOLIC CYBER-SYMPHONIC 3L3C7RO DYSTOPIA" ( Bad Gear -

    Novation X-Station). Darin tanzt "er" auch als Roboter zur Mucke, dieses ganze Lied als fertige Produktion würde ich auch kaufen (wie vieles).

    Auch darin wieder Fachkenntnis in wunderbarer Kürze, es kommt eine gute Erklärung der Nullerjahre Geräte Philosophie und letzter hint von mir, weil mir das dadurch auffiel: ein Foto so eines bunten E-MU Racks im 90er Rückblick im Bild. Über 100 Videos und noch keins zu E-MU? Bei "Bad" Gear, also ein gutes Zeichen :D . Wäre aber auch nicht schlimm, schließlich ist Roland bei ihm rekordmäßig oft vertreten, er sagt aber auch regelmäßig, dass das bei den vielen Top-Produkten der Firma ganz normal ist und nichts schmälert. Roland ist halt auch eigen und was der Name für die Musik seit Jahrzehnten bedeutet, werden wohl die Meisten wissen, daher völlig ok alles, was er da macht :thumbsup: .

    So und nun werde ich weiter MSX lesen und genießen :):popcorn:.

    Siehe diese beiden tollen Clips... (kennst Du die schon R-Flux ?)

    Ja ich hab' sie alle bald durch, und was es so in meinen PC-losen 90ern alles gab, interessiert mich dann auch. Also nicht nur das (typische) Audio Gear der 2. 90er Hälfte, womit ich ja auch Sound mache bis heute, sondern auch sowas wie Roland HW neben einer DOSe zu haben, die den Sound ausgibt- das wäre bestimmt was für mich gewesen. Aber dann hätte sich womöglich der Effekt der 80er mit dem C64 wiederholt: da war es Schule vernachlässigen, mit LA Geräten und Daddelnächten in den 90ern wäre dann die Ausbilung gefährdet gewesen :D .

    Hatte Bad Gear sich eigentlich auch mal mit MSX beschäftigt? SFG? Moonsound? Hab noch nicht detailliert gesucht.

    Ich glaube nicht, kannst du mal gucken- er hat noch nicht so viel- etwas scrollen reicht bis zu seinem Anfang, der noch nicht so lange her ist. Er ist definitiv einer der neueren Synth-Tuber Raketen. Wenn Synthchannels nicht so speziell wären und mehr Nomalleute interessieren würden, hätte der in etwas über einem Jahr da schon ganz andere Zahlen stehen (soweit ich's mitbekomme, wird er in dem rasanten Tempo auf YT beim Wachstum nur durch die Rakete "Underdog Electronics Music School" getoppt). Sein Bad Gear ist jedenfalls auch ganz schön aufwändig- toll, was er da in kurzer Zeit macht. Ich gucke das alles, finde es schon immer recht belebend, wenn er oft so grinsend anfängt ;). Und dann kommen irgendwann die Richtungs-Wortkreationen mit den gelungenen Sessions :thumbsup: .


    Aber das wäre schon passend, den Bereich Retrocomputing-Sound mal zu bearbeiten. Er würde wieder was besonderes daraus basteln, da bin ich sicher (und der fette Grundsound mit Ableton ist bei ihm auch Standard bzw. bei Bedarf möglich, da kann er alles, sowie auch individuelle Setups aufbauen und in Sessionmanier was hinlegen). Ich schätze aber mal, dass sowas wie 8 Bit alles eine etwas eigene... hier breche ich ab, ist ein 8 Bit Forum. Es würde auch keinen interessieren, daher wahrscheinlich alles gut so, wie es ist (wenn es verschiedene Welten bleiben).

    Remixes, Mashups oder Mixes

    Ich habe die beiden MegaMixes gemacht damals, war viel Arbeit, aber auch viel Spaß.


    Alles Real SID Recordings, alles DAW-less, nur im guten alten Wavelab Lite mit viel Geduld erstellt.


    MegaMix (weil das heutzutage einige nicht wissen) :

    wie ein Dj-Set, nur mit mehr Ruhe machbar und nicht live erstellt. Daher auch ein gewisser Anspruch (den ich an mich selbst dabei stelle), dass das ordentlich wird. Trackauswahl, Verlauf, Übergänge, eingefügte Sounds desselben Artists etc. .


    Den ersten poste ich mal nicht, damit das hier nicht zu viel wird (gleicher Titel nur mit "1", falls gesucht), mache eigentlich auch keinerlei Werbung mehr für meine Sachen, aber der zweite siehe unten, das gibt es so in der Form nicht zu hören. Tero ist wirklich ein außergewöhnlicher, Skandinavischer SID-Artist und ich hatte mit der Mixarbeit gerne viel Zeit verbracht:

    Er spricht in den Vortragvideos (in denen es auch unter Anderem um die nächtliche Entstehungsgeschichte der Commando-Musik geht) eher von rudimentär-händisch, sogar ganz ohne Tracker. Da hat er sich wirklich mit Assembler an die SID Kompositionen gesetzt.


    Bezüglich der langen Delta Musik sagt er, er hatte etwas "Mathematik" gemacht. Dem traue ich das zu, ein Talent im musikalischen Bereich, der das mit der Programmierarbeit zusammen bekam :) . Delta ist ja deutlich von Philip Glass' "Koyaanisqatsi" inspiriert, nur angemerkt nebenbei: den Film könnte man auf die heutige Zeit mit aktuelleren Bildern und Filmsequenzen updaten- inhaltlich und von der Musik passte es schon damals, die könnte man lassen. Ein Vergleich von dieser Orgel- und Klassikkomposition, rein Soundmäßig noch richtig aus dem Analogzeitalter, mit einem gut recordeten Delta SID Tune (hab ich mehrmals gemacht und auch auf verschiedenen SIDs), ist interessant und kann man als tolle Ergänzung sehen.


    Rob Hubbard hatte vor der C64 Zeit wohl auch mit Analogsynthesizern und Bands Erfahrungen gehabt, auch das traue ich dem zu, ich meine sogar Jazz Rock- das ist für Instrumentalisten, Drummer etc. eine schöne Herausforderung ;). Aber zu der frühen Zeit war auch gerade MIDI erst ganz neu (C64 und MIDI kamen fast zeitgleich) und kaum eine MIDI to C64 Möglichkeit gegeben. Der Mann hat das "eingegeben"- ein vielseitig begabter Typ :thumbup: .

    ...

    Ich ergänze: es gibt auch noch Feedback Loop, habe ich hier im Blauen als Switch und direkt Poti daneben drin ; )

    Verhält sich wie ein frühes Loudness Maximizer VSTi, wie z.B. L2: macht lauter, aber auch weicher.


    (Alles in Allem super und funktioniert tadellos wenn man das will, aber rühre ich aus Bedenken um die beiden SIDs nicht mehr an

    und brauche es auch nicht wirklich) .