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64 "Micro/Laptop" Board

  • Dann muss ich nur noch die Custom-Chips, die Regler und den 74HCT573 besorgen :)

    Hoffentlich klappt das, bevor ich mit dem Löten fertig bin. Ich werde sonst immer so ungeduldig :/:D

    den 74HCT573 hab ich noch ettliche hier - könnte ich dir in einen Polsterbrief packen?


    für den Modular hätte ich noch 4 Leisten anzubieten (allerdings hab ich wohl die angeblich nicht so haltbaren)

  • Ich fange auch immer mit den Sockeln an :-)

    in dem Fall hab ich auch mit den Sockeln angefangen - bis auf die eine Ausnahme - ein Widerstand liegt da irgendwo flach - den natürlich vorher


    aber wenn dann alles Sockel drin sind, hat man den Vorteil, dass die C´s nicht mehr kippeln und man sie nachm löten wieder gerade richten muss

  • ah - neue Erkenntnis: nachdem ich hier: Messpunkte mit dem Oszi beim C64

    gelesen hab, dass das Reset-Signal von dem 74LS06 erzeugt wird, hab ich mal gemessen - und siehe da, mein LS06 verweigert den Dienst?

    ...einfach mal +5V an Pin40 der CPU geklemmt - und tadaaaa - der Micro läuft wieder - auch mit der von mir vermeintlich als defekt markierten CPU?


    hat jemand mal grad den exakten Ablauf dieser Reset-Schaltung parat (ohne dass ich ewig danach suchen muss)? - von was wird das LS06 angesteuert - welcher Pin sollte dann zum Prozessor gehen?

    kroiter : du hattest doch das gleiche Problem wie ich - schon mal deinen Reset gemessen?

    ..was passiert, wenn du ganz frech +5V auf den Prozesor (pin40) packst?

  • ah - habs selber rausgefunden:

    es ist Pin 8 des ganz oben links in der Ecke sitzenden 74LS06 - der scheint zum Prozessor Pin40 zu gehen und dafür zu sorgen, dass die Reset-Leitung immer schön auf +5V gehalten wird

    ..vermutlich wird also Pin9 von einem der 1K-Widerstände gespeist (den blöden Serienwiderstand krieg ich vermutlich erst am Mittwoch)

    aber ich behelf mir halt einfach so lange mit einer brutalen Draht-Brücke von Pin14 (VCC) auf Pin8

    ..ich frag mich, warum das Board überhaupt funktioniert hat bei meinen ersten Versuchen?

    offensichtlich ist der Hex-Inverter bei offenem Eingang "aus Versehen" am Ausgang gekippt 8|


    immerhin kann man so problemlos vom TapeCart aus Software laden :thumbsup:


    kroiter: bzw. Nelson: man kann das IC auch ganz raus nehmen - und nur eine Drahtbrücke in den Sockel stecken - ging bei mir auch - versuch das mal - haste dann auch Bild?

  • mit einer brutalen Draht-Brücke von Pin14 (VCC) auf Pin8

    Das ist NIE eine gute Idee. Vcc wird IMMER über einen Widerstand "zugegeben". Pin 8 ist übrigens ein Ausgang mit Open Collector, wenn der schaltet, (schaltet er nach GND und) brennt dir das Gatter durch.


    Deshalb NIE, NIE, NIE Vcc direkt draufgeben.

  • also gut - überzeugt

    ich hatte zwar den IC gar nicht drin (kann also kein "gatter - isses ja nicht - is ja ein Inverter" sterben), aber mit nem 1k Widerstand klappt der Trick natürlich auch - und man geht auf Nummer sicher, dass auch nix dahinter wegen evtl. zu hohem Strom stirbt


    jedenfalls war ich viel zu hibbelig, als dass ich hätte warten mögen, bis endlich diese blöden Netzwerke ankommen

  • ann also kein "gatter - isses ja nicht - is ja ein Inverter" sterben), ab

    Natürlich ist ein Inverter auch ein Gatter - was denn sonst? Bzw. was wäre denn sonst die Definition von Gatter? :gruebel

  • NOT ist genau so eine grundlegende logische Funktion wie AND und OR. Aus diesen drei lassen sich alle anderen Funktionen bauen.


    Alles, was in einem IC eine in sich abgeschlossene logische Funktion ausführt (Eingänge -> f(x) -> Ausgänge) ist ein Gatter.


    "Ein Logikgatter, auch nur Gatter, (engl. (logic) gate) ist eine Anordnung (heutzutage praktisch immer eine elektronische Schaltung) zur Realisierung einer booleschen Funktion, die binäre Eingangssignale zu einem binären Ausgangssignal verarbeitet. Die Eingangssignale werden durch Implementierung logischer Operatoren, wie der Konjunktion (Und-Gatter), der Disjunktion (Oder-Gatter), der Kontravalenz (Exklusiv-Oder-Gatter) oder der Negation (Nicht-Gatter) zu einem einzigen logischen Ergebnis umgewandelt und auf das Ausgangssignal abgebildet. Neben den genannten Gatterfunktionen sind auch die Entsprechungen mit negiertem Ausgang zu nennen: NAND-Gatter (Nicht-Und), NOR-Gatter (Nicht-Oder), XNOR-Gatter (Nicht-Exklusiv-Oder); deutsche Bezeichnungen der letztgenannten Gatter sind unüblich."


  • ah - wieder was gelernt - vielen Dank (das mein ich ehrlich)

    Dann habe ich mein Ziel erreicht. (Und das meine ich auch ehrlich.) ^^


    Noch ein kurzer Satz Halb-OT: Das Standard-Gatter ist das NAND-Gatter, weil damit alle anderen Gatter aufgebaut werden können und man es im Prinzip aus einem Transistor bauen kann. Das ist z. B,. grundlegend beim Chip-Design.


    NOT = NAND mit parallel geschalteten Eingängen = 1 Gatter.

    AND = NAND und nachfolgendes NOT = 2 Gatter.

    OR = NAND mit negierten Eingängen = an jedem Eingang zuerst ein NOT = 3 Gatter.


    Und aus diesen können wieder alle anderen gebaut werden.


    Mit einem 7400 kann man also alle drei Grundgatter aufbauen. Braucht man vielleicht mal, wenn noch ein Gatter im 7400 übrig ist und man einen Inverter zu wenig hat. ^^

  • ja, "damals" in der Lehre ham wer mal einen BCD-Dekoder für 7-Segment-Anzeigen nur aus NANDs aufgebaut

    ....war glaub ein 1qm Holzbrett, wo alles drauf war und hat bei 5V ca. 2A gezogen 8|

    das habe ich gerade, nach zuletzt ca. 40 jahren wieder,
    für MAD Cobra aufgebaut.

    aber nur mit einer dioden matrix. alles ohne ics.

    es ist ja eigentlich alles wie ein rom ((e)prom) aufgebaut.
    so machte ich es damals, bevor ich die proms und die eproms benutzte.


    mein erstes eprom kostete damals ca. 800,- DM
    und der günstigste eprom programmer kostete damals weit über 10.000,- DM.


    so musste ich mir den eprom-programmer, ich nannte ihn damals fälschlicherweise aber eprom-brenner,
    weil ich vorher mir einem prom-brenner baute, für den commodore pet.
    bei den proms wird wirklich eine art sicherung weggebrannt.
    aber nicht bei den eproms. da wird nichts gebrannt. das wäre ja dann sogar ganz schlimm.
    so war ich damals auch der erste, der einen eprom-programmer und einen prom-brenner,
    für unter 10.000,- DM baute. und mit der kombination und den editiermöglichkeiten am pet,
    war alles viel besser als die teueren geräte für damals ca. 15.000,- DM.
    und kostete mit dem pet nur einen bruchteil. den eprom (brenner) programmer verkaufte
    ich dann für 798,- DM. es waren alles einzelanfertigungen.

    aber zurück zu meinem aufbau. meine erste größere, selbst gelötete, schaltung, nach ca. 15 jahren.

    es ist eine diodenmatrix, die dezimal, in diesem fall einen stufenschalter mit bis zu 16 stellungen
    in bcd und in 7 segment umwandelt. damit MAD Cobra z.b. seine kernalumschaltung ansteuern kann.

    es gibt 4 anzeigemöglichkeiten. für die stufenschalter stellungen.

    1. bis zu 16 leds. somit wird die stellung von 1 bis 16 (0 bis 15) direkt angezeigt.
    so kann man die leds, wenn man möchte, um den stufenschalterknopf herum, im z.b. uhrzeigersinn, anordnen.

    1a. oder die bis zu 16 leds, als einen balken auf bauen. mit flachen und anreihbaren leds.

    2. mit bis zu 4 leds für das binäre bitmuster.

    3. mit einer rgb-led, mit verschiedenen farben, pro stufenschalter stellung.
    da aber eine rgb-led ja nur 3 leds beinhaltet. wieder holen sich die farben. von 8 bis 16.
    da könnte man auch noch etwas machen. z.b. mit einem ne555 blinken.
    aber ich wollte hier keine ics benutzen. so könnte man aber einfach die helligkeit ändern.

    4. dann ist noch eine dioden-dekodierung vorhanden für eine 7 segment led anzeige.

    4a. ich habe MAD Cobra, vor der dioden verdrahtung gefragt ob ich die darstellung ab der 10 bis zu der 15.
    dezimal oder hexadezimal darstellen soll. er möchte es dezimal haben.
    so wir ab der 10 bis der 15 der dezimalpunkt dazu angesteuert.

    4b. eine hexadezimalanzeige ab der 10 mit A, B, C, D, E und F wäre mit der diodenmatrix auch möglich.
    auch jede andere anzeigemöglichkeit. die früheren ibm kompatiblen rechner hatten oft eine
    zwei oder dreistellige turbo anzeige. die baute ich für mancheinen meiner kunden um.
    so wurde der turbomodus, anstatt der mhz zahl mit dem namenskürzel meines kunden angezeigt.
    das habe ich umschaltbar gemacht. und dem kunden nichts gesagt.
    dann den rechner, bei der abholung ihm den rechner erklärt. mit der turbo mhz anzeige.
    dann beim verpacken, heimlich hinten den schalter umgeschaltet.
    so bekam ich dann, als er den rechner zuhause aufgebaut hatte, von dem kunden einen
    begeisterten anruf. wenn er den turbomodus einschaltet dann zeigt der rechner nicht die höhere
    mhz zahl an. sondern es sieht so aus alsob der rechner seinen namen kennen würde ;)
    wie kann das nur sein? fragten die mich ;)
    so verdrahtete ich damals dann auch mit ein paar dioden so eine 7 segment anzeige :)

    5. da der MAD Cobra einen stufenschalter mit nur 12 stellungen hat.
    haben wir uns auf die anzeige von 0 bis 9, 0. und für 1. für 10 und 11 geeinigt.
    was mich aber dann doch noch störte.

    5a. so erstellte ich noch einen zwischenadapter für die 7 segment anzeige.
    auf zwei stellen. so wird nun von 0 bis 15 angezeigt.


    und ich bin nun auch endlich zufrieden. da ich hoffe alle anzeigemöglichkeiten, die es gibt,
    vorgesehen zu haben. falls einem noch etwas dazu einfällt, bitte melden, dann passe ich es an.

    zuerst wollte ich es auf einem steckbrett machen. damit es einer nachbauen kann. wenn es einer möchte.
    aber durch die vielen dioden ist es viel zu umständlich.
    und so habe ich es auf einer lochrasterplatine aufgebaut. da ich auch kleine preiswerte china platinen hatte,
    habe ich solange mit dem layout hin und her überlegt, bis ich es auf die kleine platine auch hinbekommen habe.
    zum schluss musste um eine reihe kämpfen, damit es noch draufpasst.

    so nun muss ich schnell zum obi, sachen suchen, die ich für meines mutters fliegengitterrollo benötige.
    ich habe ein um drei cm zu kleines damals gekauft nun muss ich überlegen, wie ich die 3cm ausgleiche.

    wenn es einen interessiert, dann kann der MAD Cobra die bilder und das video hier einstellen,
    die ich ihm vor ein paar tagen, schon gesendet habe.

    falls er keine zeit hat, dann mache ich es heute nacht selbst.
    leider weis ich nur nicht, wie ich das video noch komprimieren soll, damit ich es hier einstellen kann.
    da hier ja nur max. 2mb möglich sind. ich habe es schon, mit der kleinsten auflösung und kurz aufgenommen.
    ich würde es auch gerne einem als email senden, der es für mich dann umwandelt.

    am besten aber, hier auslagern, es hat ja nichts mit matthias seinen boards zu tun.

    man kann alles ja auch mit einem 16 bit eprom oder mit zwei 8 bit eproms lösen.
    mit mindestens 16 eingängen für den stufenschalter.
    und 8 ausgängen für die ansteuerung der 7 segment anzeige und dem dezimalpunkt
    und dann 4 ausgänge für die bcd binär anzeige / dekodierung.
    so würde man eigentlich, für die paar dioden, z.b. zwei 27512 eproms benötigen.
    um das dann mit eproms zu lösen.
    da ich aber noch jumper möglichkeiten für 7 segment gem. anode oder katode
    und für rgb-led mit gem. anode oder kathode
    und ob der stufenschalter die masse oder die +v schaltet. so sparte ich noch viele dioden.
    weil ich die +v benutze und hier erstmal alle 7 segmente immer leuchten lasse.
    und nur mit den dioden dann die segmente ausschalte. so sparte ich viele dioden.

    somit habe ich eine diodenmatrix für leuchten oder nicht leuchten vorgesehen.
    je nachdem mit welcher möglichkeit man da viele dioden da spart.

    so nun muss ich weg. zum obi
    gruß
    helmut

    gruß
    helmut

  • hier die bilder. videos gehen leider nicht, die sind ca. 4mb groß.

    gruß
    helmut



    edit...
    hier noch vor der bestückung mit den 78 dioden für die dioden-matrix, dem (ep) rom ersatz.
    daneben meine zweite version, wo man selbst die dioden beliebig stecken kann.
    so kann man, für jede der 16 stufenschalterstellungen selbst bestimmen, welche segmente leuchten sollen.

  • Hui, Respekt, das nenne ich mal "diskreten" Aufbau ;-)


    An das 74LS06 (Open Collector) musste ich mich auch erstmal gewöhnen. Da musste ich sehr viel Lehrgeld bei den ersten Modular64 Versionen bezahlen :-)


    Weil wenn man das nicht ordentlich umsetzt, kann man das NMI Signal vergessen. Da musste ich so einige Platinen beim Modular64 neu herstellen lassen :D Der Fehler schlich sich dann auch noch beim Tuning Board ein, jedoch zum Glück nicht beim Micro/Laptop.