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Erste Erfahrungen mit dem Commodore CP/M Cartridge

  • Gab es eigentlich auch CP/ M- Programme auf Kassette und wie war es da mit der Kompatibilität?

    Jein... Es gab mindestens den Epson PX-8 mit eingebautem Mikrokassettenlaufwerk, aber ich weiss nicht ob jemals Software darauf kommerziell vertrieben wurde. Im OS wurde es als Diskettenlaufwerk eingebunden, der Rechner hat automatisch an die richtige Stelle gespult um die gewünschte Datei zu lesen. Fragmentierung gab es aber meines Wissens dabei nicht, der Platz einer gelöschten Datei wurde nicht wieder freigegeben und irgendwann war halt das Band voll.

  • Freddy Waren etwa 300,- 1985(?) die Preise für Wordstar, dbase... auf C64- Disketten oder musste man sich dann noch überlegen, wie man die Programme auf den C64 bringt?

    Nee, die Preise waren viel früher, für z.B. die Kaypros, Osborne und sontige 'echte' professionelle Computers.

    Der Cevi war selbst mit seine Z80-Karte immer ein Exot.

    Meines wissens war der einzige 6502-Rechner der nennenswert auch mit Z80er Karte cp/m-fähig war, war der Apple II.

  • M.J. hat aus meiner Sicht aber etwas viel cooleres gemacht und einen 8080 Emulator für den c64 geschrieben.

    Z80, nicht 8080. ;) Der Emulator absolviert erfolgreich den bekannten Test "zexall" auf Korrektheit der Z80-Befehle. Zusätzlich ist er mit einer Emulation eines 80 Zeichenbildschirms (auf Basis der C64 HiRes-Bitmap) und einem kleinen Schnellader ausgestattet. Wer mag, kann damit also das Schachprogramm Sargon 2.1 oder das Infocomadventure Zork spielen. So cool ist das aber nicht. Da kenne ich tollere Projekte. :D

  • Gibt es irgendwo auch Videos, wo man CP/ M- Programme am C64 im Einsatz sieht, nicht nur das laden und starten des Betriebssystems selber?

    Das einzigste was ich gefunden habe ist WordStar auf cp/m 2.2 mit der Z80 UND eine 80-Zeichen Karte:

  • mikulask Womit hast du denn die Programme zurück auf Diskette geschrieben?

    Die Diskettenimage habe ich fix und fertig aus dem Internet geladen. Dazu habe ich auch einen Link angegeben. Bitte die vorherigen Beiträge lesen. Danke. :)

    Dank für die ermunternden Worte. :)


    Zu dem Modul habe ich schon geschrieben, was es zu schreiben gibt. Bezug zu CP/M habe ich kaum. Zu den Rechnern der alten Zeit kann ich nicht viel sagen. Die habe ich halt benutzt, ohne mir dabei große Gedanken zu machen. Zu dieser Zeit habe ich selber kein wesentliches Interesse an Computern gehabt, dass kam dann erst ab dem Jahre 2000.


    Da habe ich auch keine Ahnung, wie mehrfach hier berichtet, habe ich die Disk-Images fix und fertig aus dem Internet geladen. Einen Link habe ich auch angegeben. Bitte die vorherigen Beiträge lesen. Vielen Dank. :)

  • 1983 gab es noch relativ wenig Software für den C64, kein Geos, Pagefox, Pagemaker und andere Anwendungen. War da die Möglichkeit, auf die breite Palette vorhandener CP/ M- Software zugreifen zu können und eventuell auch schon auf älteren Rechnern (z.B. in der Arbeit) erstellte Texte oder Datenbanken weiterverwenden zu können, selbst bei allen Einschränkungen, nicht sehr reizvoll?

    In der Theorie (seeehr sehr) eventuell, in der Praxis nein. Erstens muss man bedenken, dass zu der Zeit der C64 noch kein "legendärer" und weithin verbreiteter Heimcomputer war, sondern noch neu am Markt und, wenngleich gelobt, erstmal nur einer unter Vielen (insbesondere in den USA, wo Apple König war). Die Eventualitätsoption namens "CP/M" war da also eher nur ein Marketinginstrument für Feature Lists, Werbeanzeigen und Reviews, quasi um Vielfältigkeit zu suggerieren. Womit wir dann auch schon bei "zweitens" wären: die originale Cartridge war eine Forderung von Commodores Marketing an die Ingenieursseite, und wurde (sehr volkstümlich formuliert) eigentlich nur entwickelt weil Marketingleute das mit der CP/M-Unterstützung irgendwann auf die C64-Verpackung haben drucken lassen. Man musste also dieses Marketingversprechen einhalten. Dazu kamen die grossen Zuverlässigkeitsprobleme der Cartridge, von der eklatant schlechten Performance am Rande der Unbenutzbarkeit aufgrund der Hardwarebeschränkungen ganz zu schweigen. Man kann so'n bisschen spekulieren, dass CP/M im C128 auch gelandet ist weil Commodore irgendwo beweisen wollte dass sie CP/M eben doch auch können. Allerdings war wie schon richtig gesagt wurde 1985 der CP/M-Zug schon weitgehend abgefahren, wenngleich auch noch nicht ganz raus aus dem Bahnhof.

  • Zitat von Telespielator

    vom Zitat mikulask

    "Einem anderen etwas zu unterstellen"


    Prima, etwas aus dem Zusammenhang reißen, und dann seine eigene Argumentation und Logik darauf aufzubauen. So kann man jedem alles in den Mund legen, was er überhaupt nicht so gemeint hat. :thumbdown:


    Es ist immer wieder ernüchternd, wie hier unverfängliche Themen von Platzhirschen für Möglichkeiten eines persönlichen Schlagabtausches genutzt werden. Anscheinend macht es gewissen Personen Spaß hier in belehrender und schulmeisterhafter Weise mit anderen Forumteilnehmern in demütigender Weise umzugehen. Das sollte nicht sein, denn es ist quasi ein gewisser Machtmissbrauch.


    Was uns alle hier vereinigt, ist unser Interesse an Retrocomputing. Bleiben wir bitte auch der Sachebene und überlassen wir jedem selber, mit welchem Themenbereich er sich beschäftigen will. Schließlich sind wir alle freie Menschen. :)

  • Interessanterweise gehst Du überhaupt nicht auf Argumente ein, sondern spielst nur das arme Opfer, weil jemand Deine Aussage angezweifelt hat. Was soll das? Ich muss mich nicht von Dir anpampen lassen, nur weil ich Deine Meinung nicht teile.

    überlassen wir jedem selber, mit welchem Themenbereich er sich beschäftigen will

    Wer hat hier je etwas anderes behauptet? :nixwiss: Der einzige, der in diesem Thread die ganze Zeit beleidigt reagiert, persönlich wird und Unterstellungen macht, bist Du. Mir ist doch piepegal, was Du mit Deinem CP/M-Modul machst, von mir aus kannst Du es Dir unter's Kopfkissen legen, wenn Du dann besser schlafen kannst. Das ist historisch gesehen auch sicher ein kurioses Stück veralteter Technik, aber wohl nach allem, was man so liest (ich verweise zum Beispiel auf das o.a. Zitat aus dem Wiki und den Beitrag #69 von GenerationCBM), nicht zu viel mehr zu gebrauchen, als ein wenig herumzuprobieren und mehr schlecht als recht CP/M-Programme laufen zu lassen. Diese sachliche Kritik als "Unkenrufe" abzutun, kann man ja wohl infrage stellen, oder bin ich kein "freier Mensch"? :winke:Da muss ich mir auch nicht "Platzhirschverhalten", "schulmeisterhaftes, demütigendes Verhalten" und "Machtmissbrauch" vorwerfen lassen. Das ist ja wohl ganz schön dreist! Was denn für eine "Macht" überhaupt? Lächerlich...:roll:

  • Prima, immer schön weiter herumpöpeln. Sehr angenehmer Zeitgenosse.


    Das Internet eignet sich in seiner Anonymität anscheinend hervorragend für Dich, um Dich hier auszutoben. Wenn Du mir persönlich gegenüberstehen würdest, dann würdest Du Dich vermutlich anständig und normal verhalten. :thumbdown:

  • Mich würde z.B. interessieren ob das Z80-Modul auch die MFM-Formatierten cp/m disketten eines 1571 bzw. eines 1581er Laufwerkes nutzen kann.

    Wenn das der Fall wäre, wäre es viel einfacher cp/m Software wieder auf dem C64er nutzbar zu machen.

  • Wenn du dich für dieses CP/M interessierst , nimm den Emulator JavaCPC.

    Dann hast du dann unter den CPC6128 ein tolles CP/M. Kannst sogar im internet die Originalen DSK runterladen.


    Ich habe bei mir drauf dieses Turbo Pascal 3.0 . Tolle sache.

    Auch viele andere CP/M Programme laufen darunter.


    Mit deinem CP/M-Modul für den C64 bekommst du ein falsches Bild , was CP/M eigentlich kann und ist.

    Wie schon geschrieben , du etwas Nostalgie gekauft , mehr nicht. Eignet sich nicht mal zum lernen, es flimmert dir nur auf den C64 rum , einfach ausgedrückt.


    Du kannst noch nicht einmal die CP/M-programme aus dem Internet mit deinem Modul nutzen , es fehlt das dazugehörige Diskformat.

    Soviel wie mir bekannt ist hat sich keine Firma gefunden diese für die 1541 umzusetzen.


    Gruss

  • Ich stelle mich hier mal, der Gefahr völlig bewusst, zwischen die Stühle:

    • Der Einwand, dass dieses CP/M wohl damals nicht unbedingt praxistauglich war, ist durchaus berechtigt -- das sollte man ja schon wissen, bevor man darüber nachdenkt, sich sowas zuzulegen. Kein Grund, hier beleidigt zu reagieren
    • Dem Threadersteller geht es wohl um CP/M auf dem C64 und weniger um CP/M an sich -- also muss man die Nachteile auch nicht beliebig breittreten, es reicht ja, dass sie im Thread erwähnt wurden.

    So, mal ducken....

  • spacer Er hat nun mal dieses Modul.

    Und er tastet sich an die Möglichkeiten dieses Moduls heran.

    Wir durfen nicht vergessen daß heute kaum jemand cp/m als 'ArbeitsOS' benutzen will.

    Auch wenn cp/m auf dem Cevi suboptimal war/ist, heisst das nicht daß man darauf nichts 'vernüftiges' tun kann.

    C-Compiler, Pascal, Forth, Fortran und etliche andere Sprachen laufen auch auf dem Cevi.

    Ich könnte mir durchaus vorstellen daß es jemandem Spaß macht auf dieses Modul z.B. ein Spiel zu entwickeln.

    Und z.B. die Spiele-Logik vor allem vom Z80 ausführen zu lassen und mittels Assembler z.B. Sprites und SID ansprechen.

    Warum denn nicht?

    Machbar ist es sicherlich. Nische? Ja, aber das sind wir mit unserem Hobby ja sowieso schon, oder?

    Auch heute noch 'plagen' sich Heimanwender mit z.B. den C116 oder dem ZX81 herum, also warum nicht mit dem Z80-Moduls des C64er?

  • Danke für den gut gemeinten Hinweis. :)


    Aber ich interessiere mich in erster Linie für den C64 und was er damals alles konnte. Da ist der Faktor CP/M für mich persönlich zweitrangig. Ich habe mir ein Buch über CP/M gekauft, werde mal auf dem C64 ein wenig damit herum experimenieren, aber habe nicht vor, mich tiefer mit diesem Thema mich zu beschäftigen. Soweit mir bekannt ist, war CP/M quasi der Vorläufer von DOS. Da habe ich eine Menge alter Rechner wie 80286, 80386 und 80486, auf denen MS-DOS läuft. Mit DOS habe ich also schon meine Erfahrungen gemacht, und weiß, was es alles kann. :)