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64 Tuning Board

  • Matthias


    Das sieht schon ganz gut aus. Ich verstehe aber nicht, was gegen eine steckbare Lösung mit Pfostenleisten und Jumpern bzw. kurzen Dupont--Kabeln spricht. Flexibler wirst du niemals werden.


    Ein paar Beispiele hatte ich mir irgendwann mal überlegt, siehe Anhang. Und damit bin ich jetzt still. ;-)

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    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.


    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.


    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.

  • Ok, ich habe mir die Tabelle angesehen. Plausibel.


    Tja, warum keine Buchsenleiste. Zunächst einmal, ist es nicht so schön das man bei jedem neuen SID-Tune ständig umstecken müsste. Und dann der ganze Text der auf das Board müsste. Wie schon erwähnt, ich bin da kein Freund von.


    Deshalb... nachdem ich mir zahlreiche SID Tunes angesehen habe, und diese mit meiner SID-Adressen-Auswahl verglichen habe, habe ich festgestellt, dass es eine nahezu perfekte Lösung ist.


    Zur Hardware-Schaltung:


    Ich würde das so machen wollen, ein 74LS138 reicht. Da würde ich A5,A6,A8,A9 dranhängen (ups, das sind ja 4 Signale... hmm, gibt es nicht auch ein 4-10 Decoder? ... den hab ich doch irgendwo gesehen, oder man nimmt einen 74LS139 mit 2x 2-4 Decoder, ... A5/A6 an den Ersten, A8/A9 an den Zweiten), für $xx20,$xx40,$D500 und $D600

    Für I/O1 und I/O2 benötigt man natürlich kein IC.


    So, nun die ganz große Frage. Ich habe ein Bild gesehen, in dem eine Lötkonstellation gezeigt wurde, bei der 2 Dioden an die Pins I/O1 und I/O2 am Expansionsport gelötet wurden, am Ende zusammengelötet wurde inkl. einem PullUp-Widerstand. Das geht dann an CS vom SID. Das bedeutet egal ob I/O1 oder I/O2 auf LOW geht, der SID fühlt sich angesprochen.


    Und so würde ich das mit SID II und SID III auch machen. Alle notwendigen Ausgangsignale des 138er über Dioden verbinden, PullUp-Widerstand am Ende, und dann an CS vom SID II. Mit dem SID III entsprechend mit anderen Signalen vom 138er


    Mit der Lösung bräuchte man bei 3 SIDs nie wieder irgendetwas umstecken :-)


    @kinzi

    Meinst Du das würde funktionieren?



    Hier noch einmal meine Liste:


    SID I

    D400


    SID II

    D420

    D500


    SID III

    D440

    D520

    D600

    DE00

    DF00


    Damit wäre abgedeckt:

    D400, D420, D440

    D400, D420, DE00/DF00


    D400, D500, D520

    D400, D500, D600

    D400, D500, DE00/DF00


    Das was nicht geht ist dann: D400, D420, D500

  • Das habe ich daraus gemacht:



    Für die I/O1 und I/O2 Leitungen könnte man noch einen Jumper hinzufügen, um diese zu aktivieren oder zu deaktivieren. Denn wenn ein Modul benutzt wird, und ein 3. SID steckt, dann könnten die sich in die Quere kommen. Ausserdem nutzen offensichtlich nur wenige Tunes die Adressen DE00/DF00. Dafür kann man dann auch mal einen Schalter außen anbringen, um den 3. SID für DE00/DF00 zu aktivieren.

  • Das mit den Jumpern für IO1 und IO2 hast du selbst schon bemerkt, prima. Sonst hast du Probleme mit Easyflssh & Co.


    Die Diodenlösung funktioniert grundsätzlich, wird immer wieder gemachrt. Deine Schaltung muss ich erst am PC anschauen.


    Den 74HCT154 hatte ich dir weiter oben schon genannt, hast du aber eh selbst gefunden. ;-) Der ist aber nicht ganz so leicht erhältlich wie der '138.

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  • So nach kurzem Überfliegen deine Schaltung würde ich sagen: Sollte funktionieren. Eine Tabelle wäre ganz nett, aber ich denke, A7 schaltet $80 dazu/weg, und das kommt in den verwendeten Adressen nirgends vor, du kriegst also kein "shadowing".


    Jetzt muss ich noch einmal davon anfangen: Führe doch bitte, bitte, die restlichen Ausgänge des '154 wenigstens auf Lötaugen oder so was ... irgendwann kommt einer, der einen FPGASID oder was auch immer in die Sockel steckt und will diese Ausgänge. Ich finde gut dass du es "jumperless" lösen willst (pfiffiger Ansatz), aber da es ein "Tuning Board" sein soll würde ich mir diese Möglichkeit einfach nicht verbauen. Du musst die Pfostenleiste ja nicht bestücken. ;-)


    [EDIT]


    Ach ja, ich würde keine 1N4148, sondern Schottky-Dioden nehmen, z. B. BAT43. Die haben statt 0,7 V Durchlassspannung nur ca. 0,3 V; das entspricht eher den TTL-Standards.


    [/EDIT]


    [EDIT 2[]


    Apropos FPGASID: Ich hab keinen und kenne die Diimensionen nicht. Könnte jemand mit FPGASID-Erfahrung mal bitte überprüfen, ob drei FPGASIDs rein platzmäßig im Board unterkommen würden? Auch in Bezug auf andere Bauteile rundum? (Oder hast du das eh schon berücksichtigt, Matthias ?)


    [/EDIT 2]

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  • Danke :-)


    Quote

    Apropos FPGASID: Ich hab keinen und kenne die Diimensionen nicht. Könnte jemand mit FPGASID-Erfahrung mal bitte überprüfen, ob drei FPGASIDs rein platzmäßig im Board unterkommen würden? Auch in Bezug auf andere Bauteile rundum? (Oder hast du das eh schon berücksichtigt, Matthias ?)

    Ja, ist schon berücksichtigt. Es passen 2 FPGA nebeneinander in Sockel I und II. Sockel III leider nicht, da rechts schon die Joystickports sind. Für den 3. FPGA-SID würde man einen Abstands-Sockel benötigen.


    Quote

    Ach ja, ich würde keine 1N4148, sondern Schottky-Dioden nehmen, z. B. BAT43. Die haben statt 0,7 V Durchlassspannung nur ca. 0,3 V; das entspricht eher den TTL-Standards.

    Gute Idee.


    Quote

    Führe doch bitte, bitte, die restlichen Ausgänge des '154 wenigstens auf Lötaugen oder so was ... irgendwann kommt einer, der einen FPGASID oder was auch immer in die Sockel steckt und will diese Ausgänge. Ich finde gut dass du es "jumperless" lösen willst (pfiffiger Ansatz), aber da es ein "Tuning Board" sein soll würde ich mir diese Möglichkeit einfach nicht verbauen. Du musst die Pfostenleiste ja nicht bestücken.

    Kann ich machen. Aber verwendet der FPGA SID nicht die puren Adressleitungen? In der Anleitung steht etwas von A5,A8,IO1).

  • Kann ich machen. Aber verwendet der FPGA SID nicht die puren Adressleitungen? In der Anleitung steht etwas von A5,A8,IO1).

    Gut möglich ... ich kenne mich wie gesagt damit nicht aus (erwischt). Es war ja auch nur ein Beispiel. ;-) Ich würde mir einfach diesen Weg offen halten. Ein paar Lötaugen irgendwo sollten unterzubringen sein. :-)

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  • Ich habe die SIDs noch ein wenig verschoben. Dabei ist mir aufgefallen... wenn man ZIF Sockel für die SIDs verwendet, dann müssten sogar 3 FPGA-SIDs ohne Adapter verwendbar sein, da der rechte Sockel ja erhöht ist, und über dem unteren Joystickport liegt :-)


    Jetzt ist auch noch genügend Platz für alle 4 Filter-Kondensatoren + 2 Jumper je SID.


    So langsam wird das Tuning Board immer runder ;-)

  • Sehe ich das richtig, dass das RGB/YPbPr-Board von c0pperdragon (https://github.com/c0pperdragon/C64-Video-Enhancement) auf das Tuningboard nicht draufpasst, weil der Platz nicht reicht?

    Ich habe mir das mal in einem Video angesehen:


          


    Out of the Box passt das nicht, da die 2x4 Pin Header an einer anderen Stelle sind (vom Platinenrand 20.7mm bis zu den Modulator Pins ... der horizontalte Abstand der 2x4 Header ist original der Selbe wie beim C64 auch), aber von der Höhe/Lage müsste das passen. Man müsste die Anschluss-Pins (2x4 Pin Header) nur verlängern. Entweder per einfachem Flachbandkabel, oder per Adapter-Platine. Oder man macht einfach eine neue c0pperdragon Platine. Dabei muss man nur beachten das man die Modulator Pins von dem 469er Board verwendet. Denn das Tuning Board nutzt die Pinbelegung des 469er Boards, was den Modulator angeht (siehe Beschriftung auf dem Tuning Board - Bild rechts).


    469er/8565:


    1 5V

    2 Luma In

    3 GND

    4 Chroma In

    5 Composite Out

    6 Luma Out

    7 Chroma Out

    8 Audio In



    Besser wäre natürlich diese hier: https://github.com/c0pperdrago…oBoard/tree/master/c64mod

    Da die Platine viel kleiner ist.

  • Dazu bräuchte man wohl ein AD724 IC als RGB -> S-Video converter. Und ich müsste mir mal die Maße ansehen.


    Platz ist zwar nicht mehr viel da, aber evtl. könnte das funktionieren. Ist für das Beta Board notiert. Dazu müsstest Du dann die RGB Buchsen von dem Board ablöten und dann Leitungen zu den RGB Eingängen anschließen. Dann sollte das funktionieren.


    Aber einfacher wäre es natürlich, wenn man eine neue FPGA Platine erstellt. Dann ist das Plug & play :-)


    Wie kommst Du eigentlich an die FPGA Boards? Bietet die irgendwer an, oder lässt Du Dir die Platinen machen und lötest dann alles per Hand?

  • Ich habe die Platine nachgebaut und kleiner gemacht. Ist zwar noch nicht ganz fertig, aber sieht schon mal ganz gut aus.


    Ich musste allerdings die Modulator-Pins auf dem Beta Tuning Board verschieben, sonst hätte der Altera FPGA Chip nicht auf den Modulator Platz gepasst.


    Wird aber noch eine Weile dauern bis man das Board testen kann, da die SMD Bestückung aktuell wegen dem Corona Virus nicht angeboten wird.

  • Sach mal wann schläfst du denn? ;)

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • Meinen größten Respekt dafür, was Du hier in kürzester Zeit auf die Beine stellst...


    Ich glaube ich habe noch nicht verstanden, wie Du das neue FPGA-Board auf das Tuning-Board aufsetzen willst. Erweiterst Du das Tuning-Board um diesen doppelreihigen Pfostenstecker (also um den U2 des FPGA-Boards)??


    Was denke ich noch fehlt sind die Level-Shifter-ICs, richtig? Die sind beim "Original" auf dem "adapter board" drauf, das zwischen VIC und C64-Board sitzt und per Flachbandkabel angeschlossen wird, wenn ich das richtig verstanden habe.


    "Dazu bräuchte man wohl ein AD724 IC als RGB -> S-Video converter."

    Ich dachte eher daran, das RGB direkt an die C64-Audio/Video-Buchse zu geben (so macht es auch das Ultimate-64) - dann kann man sich für moderne TVs ein einziges Anschluss-Kabel für Audio+Video basteln, das direkt an die C64-Audio/Video-Buchse und den analogen TV-Eingang angeschlossen wird. Dazu müssten natürlich die entsprechenden Pins der C64-Audio/Video-Buchse zum FPGA-Board geroutet werden.


    Das c0pperdragon-Board wollte ich in China inkl. SMD-Bestückung bestellen - das muss jetzt wohl warten...

  • Ich dachte eher daran, das RGB direkt an die C64-Audio/Video-Buchse zu geben (so macht es auch das Ultimate-64) -

    das c0pperdragon Board macht Komponenten, also YPbPr, nicht RGB! Die S-Video Variante, also eigentlich Y/C, gibt es doch als light Version vom c0pperdragon Board schon (Y/C und Composite) und ist auch auf dem 'großen' Board ebenfalls enthalten. Das muss man nicht hin und wieder zurück wandeln.

    Die Variante der Beschaltung vom Ultimate 64 Board finde ich suboptimal weil hier die Verwendung von Pin 7 als Ausgang für einen zweiten SID wegfällt. Damit funktionieren alle Breakout-Adapter nicht.