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486er Mainboard MB-4S16/20/25 Frage

  • @Starkiller


    Auf meinem DOS-Rechner habe ich ebenfalls Windows 3.11 installiert. Dort habe ich alle Laufwerke freigegeben, welche für mich relevant sind, und kann auch von Windows 10 auf die Laufwerke zugreifen.
    Ich habe da auch nichts "Zwangsumkonfiguriert"


    Windows 3.11 hat lediglich das TCP/IP Protokoll nachträglich installiert bekommen.





    Anders herum habe ich es noch nicht hinbekommen:



    - Window 10 Laufwerke freigeben
    - Von Windows 3.11 auf die Laufwerke von Windows 10 zugreifen.



    Meiner Meinung nach ist es völlig aussreichend, lediglich Windows 3.11 Laufwerke freizugeben und von Windows 10 betreffendes Datenmaterial auf Windows 3.11 rüberzuschieben.

  • An eine Sache hatte ich noch gar nicht gedacht: Der Win 3.11 Rechner ist in der Tat über einen Switch mit dem Router verbunden. Die 192.168.178.35 ist wie vermutet der Rechner, von dem ich das Ping gesendet hatte. Und: Die Verbindung dieses Rechners mit dem Win 98 erfolgte auch über den Switch. Bei den Ping-Versuchen lief Win 3.11. Ich werde mir jetzt nochmal die LEDs der Netzwerkkarte beim Hochfahren anschauen und die IP au x.x.x.222 setzen.


    Gerade mal die LEDs überprüft: Weder beim Rechner-Hochfahren, noch beim Win-Start leuchten sie. Mit der IP x.x.x.222 gleiches Problem.


    Das sieht mir doch alles nach einem Treiber-Problem aus. Ich werde es daher nochmal mit dem originalen Skynet-Treiber probieren.


    Grüße,
    Ralf

  • Jetzt habe ich die Skynet-Treiber installiert: Bei der Installation wollte Win 3.11 die Datei NDIS.386 haben. Ich habe alle Verzeichnisse der Treiberdisk durchsucht, die Datei gibt es dort aber nicht. Alternativ bot Win 3.11 an, die Datei von der Setupdisk 8 zu nehmen, was ich gemacht habe. Dann wirde die JETND.DOS verlangt, welche auf der Treiberdisk war. Neustart gemacht und:


    "Fehler 5735: Der Protokollmanager meldet, dass kein Netzwerkadapter gefunden werden kann"


    Was nun ?


    Grüße,
    Ralf

  • Hm. Warte mal lieber. Vielleicht hat jemand Anderes noch einen Tip.


    Nicht dass du dann wieder Treiberleichen im System hast, wie zu dem Zeitpunkt, bevor du Windows 3.11 neu installiert hattest.

  • Ich hatte jetzt schon zwischenzeitlich das Install - Programm laufen lassen. Zunächst muss man auswählen, welchen Treiber man installieren will, es stehen zur Auswahl u.a.:
    - Windows for Workgroups
    - TCP/IP
    - NetBIOS
    - MS LAN-Manager
    - JETDLI only
    und andere, die aber denke ich nicht passen (Novell Netware, Netware lite, DEC Pathworks).


    Ich habe Windows for Workgroups gewählt.


    Dann kann man den Driver for Netware auswählen:
    - IPX-Driver
    - ODI-Interface


    Ich habe IPX-Driver ausgewählt.


    Dann kann man Driver for Pathworks auswählen:
    - DLL-Driver
    - NDIS Interface


    Ich habe DLL ausgewählt.


    Und schließlich Driver for TCP/IP:
    - FTP
    - PC-NFS


    Ich habe FTP ausgewählt.


    Dann gibt es noch eine Option für die Einstellungen IRQ, DMA, IO: Ich habe wie gehabt 9, 7, 300 eingestellt (so wie an der Karte gejumpert).


    Jetzt startet das Netzwerk wieder beim Hochfahren des PCs ohne Fehlermeldung.


    Eine Verbindung bekomme ich aber immer noch nicht, die LEDs an der Netzwerkkarte bleiben auch dunkel.


    Mit ping 192.168.178.222 kommt wieder die Meldung, dass Zielhost nicht erreichbar.


    Welche Treiber mit welchen Einstellungen muss ich installieren ?

  • Falls es hilft habe ich hier die meines Wissens letzte (=neueste) Treiberdisk für die SK-Net Jet-Karten abgelegt. Das im Unterverzeichnis enthaltene README suggeriert IMHO, dass man nicht unbedingt das SK-Installationsprogramm verwenden muss. Der Treibername für die Nicht-DLI-Installationsvariante ("AM2100.DOS") klingt auch relativ generisch, evtl. gibts da auch anderswo was mit 386er-Treibern, dann spart man eine Menge konventionellen Speicher, kann das Netzwerk aber nur unter Windows nutzen.

  • Die Treiberversion aus dem Link stimmt mit der Disk, die ich von Shodan habe, überein (5. Release vom 20.08.1993). Ich hatte die Treiberversion mit DLI-Unterstützung installiert (möglich wäre auch "Standalone" gewesen). Ich hätte auch kein Problem damit, wenn das Netzwerk nur unter Windows funktioniert. Aber im Moment funktionierts ja auch nicht unter windows.


    Grüße,
    Ralf

  • Wie lautet die exakte Chipsatzbezeichnung des AMD-Chips auf der Karte? Auf dem Foto in Beitrag 187 kann ich das nicht sicher entziffern.


    Mit Deinem DHCP-Bereich passt die feste IP-Adresse mit 222 am Ende.


    Du hast IRQ 9 gewählt. Der ist derjenige, der von den Master IRQ's zu den Slave IRQ's kaskadiert. Wenn irgendmöglich, probier fürs erste mal einen freien Master IRQ aus, also einen nicht benutzten von 3, 4, 5 oder 7. Auch nicht die 2.
    Kannst Du von denen einen frei machen, gegebenenfalls auch nur temporär, bis das Netzwerk läuft?


    Warum? IRQ 2 und oberhalb von 7 können Ärger machen, was mit der Kaskadierung der IRQ-Kontroller zusammenhängt oder an Mainboard/BIOS/Chipsatz liegt.
    Versuch den Möglichen Effekt mal auszuschließen, da Du ja auch eine aufwändigere Bus-Master-DMA-Karte hast.


    Zusätzlich würde ich erstmal versuchen, die Netzwerkverbindung zwischen dem Win 3.11 Rechner und dem Win 98 Rechner hinzubekommen um die Seiteneffekte der neueren Netzwerkprotokolle des Win 10 Rechners ausschließen zu können. Win 10 hat eventuell die Restriktionen aktiv und blockiert die Verbindung zu älteren Versionen von Netzwerkprotokollen, wie sie DOS und Win 3.11 verwendet. Das kann man nachträglich hinbekommen.


    Zwischen Win 98 und Win 3.11 wäre das IPX-Protokol eine Alternative, wenn TCP/IP nicht auf Anhieb will.
    Zu IPX gehört dann auch NetBIOS und der NDIS Treiber.


    Zur Netzwerkkarte selbst:
    Da drauf ist ein EPROM. Die haben an sich meist die Funktion, dass über das Netzwerk gebootet werden soll.
    Bei der SK-Net-Karte weiß ich jetzt nicht, ob das für den üblichen Betrieb, den Du ja einrichten willst, stört.
    Kann man das über die kleinen Schalter auf der Karte abschalten? Oder ist es bereits abgeschaltet?

  • Das Bootrom ist mit einem DIP-Schalter abschaltbar und auch abgeschaltet. Auf dem großen AMD-IC steht folgende Bezeichnung:


    AM79C960KC
    341R7RV B1


    Bei den IRQs lässt die Karte folgende zu: 3,4,5,9,11. Da 9 und 11 vermieden werden sollten, verbleiben 3, 4 und 5. Der IRQ 5 ist von der PnP Soundkarte belegt. IRQ 4 ist wohl COM1 und IRQ 3 COM2. Damit verbleibt wohl kein nutzbarer IRQ ? Ich könnte allenfalls die Soundkarte gerausnehmen.


    Auf der Karte sind noch 8 Dipschalter für Widerstände 100 Ohm oder 150 Ohm. Sie stehen auf 100 Ohm, das hat wohl was mit den Terminator-Abschlusswiderständen zu tun ?


    Grüße,
    Ralf

  • Ein IRQ auf 3, 4 oder 5 soll auch erstmal nur temporär sein, damit man diesen Seiteneffekt ausschließen kann. Beispielsweise die Soundkarte entfernen oder COM1 oder 2 abschalten.


    Ansonsten ist Bus-Master-DMA im reinen ISA-System schon super und das Schnellste, was es gibt.


    Das Umschalten von Widerständen kenn ich nicht bei TP-Verkabelung.


    Zum AMD IC schaue ich mal, was ich finde.


    Bis jetzt habe ich auch kein Handbuch zur SK-Net Karte im Internet gefunden. Hast Du dazu was?


    Ich habe das Datenblatt zum AMD AM79C960 gefunden:
    http://pdf.datasheetcatalog.co…edMicroDevices/mXxyyu.pdf
    das kannste Dir ja mal speichern für später.


    Ergänzung:
    Das Datenblatt macht einen richtig guten Eindruck. Darin wird sehr viel erklärt, wie es heute nicht mehr üblich ist. Der AM79C960 unterstützt auch zwei Modi, dem Master Modus und den Shared Memory Modus.
    Schau Dir mal die Beschreibung der zwei Kapitel dazu an.
    Der Master Modus kann Probleme machen, wenn sich das Mainboard nicht an die Norm hält.
    Ist der Modus der Karte umschaltbar? In welchem Modus hast Du die Karte bisher betrieben?


    Ergänzung 2:
    Aus dem Datenblatt habe ich jetzt keinen Bezug zur Umschaltung von Widerständen zwischen 100 Ohm und 150 Ohm gefunden. Hier gibt dann wohl nur das Hanbuch zur Karte eine Erklärung. Weiß hierzu einer was?


    Ergänzung 3:
    Die Firma SK-Net firmiert jetzt unter neuem Namen. Du könntest den Support dort auch anfragen, ob sie Dir Handbuch und die neusten Treiber noch zur Verfügung stellen können:
    http://www.s2konnect.com/de/kontakt/index.php


    Die Karte scheint jedenfalls was besseres zu sein, als eine Standard-Netzwerkkarte, wie es auch die meisten 3Com-Karten sind. Wäre halt klasse, wenn der Prozessor nachher nicht die Arbeit der Netzwerkkarte übernehmen muß und es der AMD-Chip erledigt.

  • An der Karte gibt es keine weiteren Umschalter (Busmaster / shared). Ich kann das auch nicht in der Treibersoftware einstellen. Bei der Installation kann ich nur zwischen einem standalone Betrieb und Betrieb mit DLI-Unterstützung auswählen. Merkwürdig ist, dass Win 3.11 den AMD 1500/2100 erkennt und Treiber installieren will, obwohl die Karte zur Zeit gar nicht mehr im Rechner ist. Ein Handbuch zu der Karte habe ich leider nicht.


    Grüße,
    Ralf

  • Wie lautet denn die exakte Modellbezeichnung der Karte?
    Vielleicht kann man darüber ein Hanbuch finden oder den Firmenkontakt.
    Laut Datenblatt von AMD ist der Chip kompatibel zur Novell NE2100 mit einigen Abweichungen. Das ist im Datenblatt sehr gut beschrieben. Vielleicht funktionieren sogar die Novell-Treiber.


    Der Punkt DLI sagt mir nichts. Du hast das auch oben schon mal geschrieben. Diese Installatonsvariante würde ich schätzen, ist aber auch falsch.


    Hast Du mal das IPX-Protokoll probiert, wie ich weiter oben schon vorgeschlagen habe? Das war damals unter Windows und DOS sehr verbreitet.

  • Irgendwie ist zu der Karte nichts zu finden.
    Ich habe nur herausgefunden, dass die Allied Telesyn AT-1500 den gleichen Chipsatz verwendet. Vielleicht geht es mit den Treibern besser.
    Unter Linux wird der Karte aber eine gute Performance bescheinigt durch den Bus-Master-Betrieb.


    Ergänzung:
    Hattest Du für Deine Versuche mit Win 3.11 das TCP/IP-Update verwendet?
    Falls nicht, findest Du hier einges:
    http://www.winhistory.de/downloads/updates.htm
    Vielleicht hilft Dir das weiter.


    Ergänzung 2:
    Ich habe noch herausgefunden, daß die Einstellung für Kabel mit 100 Ohm die richtige sein sollte. 150 Ohm gilt für einen speziellen Kabeltyp 1 von IBM. Aber das hattest Du ja bereits so eingestellt.

  • Ich hatte die Karte im Amiga2000 mit meinem Bridgeboard A2386SX zusammen installiert. An besondere Schwierigkeiten kann ich mich nicht erinnern. Da Etherbridge diese Karte nicht erkannt hat, ersetzte ich sie durch eine Andere.


    Wenn es partout nicht funktionieren sollte und sich eine andere Karte problemlos installieren lässt, nehme ich die Karte selbstverständlich wieder zurück.