Posts by ralf02

    Eben habe ich den DIP-Switch 7 in die andere Position gestellt. Beim ersten Einschalten danach hat sich folgendes geändert: Als ich nach dem Drucker den C64 einschaltete, initialisierte der FX80 erneut. Das ist ja erstmal ein gutes Zeichen. Als ich dann OPEN5,5 CMD5 eingab, kam der Cursor wieder. Nach nochmaliger mehrfacher Widerholung der Einschaltprozdeur und EIngabe von OPEN5,5 CMD5 verhält sich der Drucker aber wie vorher: Keine Reaktion des Druckers nach Einschalten des C64, nach CMD5 verschwindet der Cursor aber keine Druckerausgabe.

    Nachdem nunmehr beide FX80 funktionieren, möchte ich einen Drucker an einen C64 anschließen. Ich hatte ja eingangs schonmal das Centronics Printer Interface "CardCo" für den C64 erwähnt, das ich habe. Leider funktioniert das nicht.

    Das Interface besteht aus nur 4 gesockelten ICs und einigen passiven Bauteilen: Ein 2764 Eprom, LS244, LS373 und eine CPU TMP8035P. Letzteres ist eine CPU mit RAM, jedoch ohne Rom. Die Logic-ICs habe ich im RCT überprüft, sie sind okay. Das Rom habe ich ausgelesen (Anhang), sieht jetzt erstmal unauffällig aus. Die 5 Volt Versorgungsspannung gelangen zum Interface und der CPU-Takt von 3,58 MHz ist vorhanden.

    Die DIP-Schalter im Interface habe ich entsprechend Handbuch (Anhang) für den Epson FX80 und GeräteadressePlease login to see this link. eingestellt. Bei der Eingabe von

    OPEN 5,5
    CMD 5

    müsste ja "READY" ausgedruckt werden - tut es aber nicht.

    Ich habe beide Drucker an einem Pentium PC über Centronics/Parallel drucken lassen, das geht. Außerdem habe ich mehrere C64 ausprobiert. Leider hat das nicht geholfen. Hat jemand eine Idee, wo das Problem liegen könnte ?

    Moment: das würde ja beuten, dass meine Adapterplatine und/oder NEC CPU nicht funktionieren? Denn das hattest du ja schon vor längerer Zeit probiert :nixwiss:

    So ich habe jetzt deine CPU nebst Adapter eingesetzt - der FX80 läuft ! Jedenfalls funktioniert der Selbsttest. Ich habe dann mal versucht, vom C64 über das CardCo Printer Interface zu drucken, das geht aber nicht. Kann aber sein, dass das Interface defekt ist ...

    Moment: das würde ja beuten, dass meine Adapterplatine und/oder NEC CPU nicht funktionieren? Denn das hattest du ja schon vor längerer Zeit probiert :nixwiss:

    Ja, damals funktionierte das nicht. Ich habe allerdings etwas den Überblick verloren, was ich danach noch alles "wild getauscht" hatte. Aber ich werde die Tage deinen Adapter nebst CPU testen und berichten.

    In dem FX80 von Detlef ist ja noch dieses IEEE-Interface von "Görlitz Computerbau" drin:

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    Bevor ich das an einen CBM / PET anschließe, würde ich gerne mehr über dieses Interface erfahren, konnte aber nichts finden bzw. nur für IEC-Interfaces (Bestellnummern 8422, 8423 und 8424). Auf meinem Interface ist aber gar keine weitere Beschriftung zu finden (außer handschriftlich "1416") und die Bezeichnungen der großen ICs sind abgeschliffen. Weiß evtl. jemand etwas über dieses Interface ?

    Wenn der DIP-Schalter so belegt ist, wie bei den 82XX Interfaces, stellt man damit wohl die Geräteadresse ein, steht auf 4.

    Dann sind da noch die beiden Schiebeschalter. Sie schalten zwei Pins des großen querliegenden ICs neben dem DIP-Schalter auf GND.

    Bei dem einen Schiebeschalter ist auf dem Gehäuse deutlich die Beschriftung "IEC" erkennbar, für die andere Schalterposition nichts. Also schaltet man damit wohl auf IEC um - aber das Interface hat nur eine 2 x 12 IEEE - Buchse ?

    Bei dem anderen Schiebeschalter ist in der einen Schalterposition "CBM" noch halbwegs erkennbar. Die andere Schalterstellung habe ich mal mit verschiednenen Belichtungen fotogrfiert:

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    Vorne steht klar erkennbar ein "W", dann wirds schwierig .... "WHR" oder "WHB" oder "WRB" ? Gibt es eine solche oder ähnliche Buchstabenkombination, die in diesem Zusammenhang einen Sinn ergeben könnte ?

    So es gibt gute Nachrichten zu dem FX80+ (von bugcatcher): Nach einer weiteren völlig planlosen und wilden Bauteiletauscherei funktioniert nun auch dieser Drucker wieder.

    Von den Roms und Prozessoren gab es nur ein IC, was nicht in einem funktionierenden Drucker getestet wurde .... die Haupt-CPU. In dem FX80 von Detlef ist die gesockelt und ich konnte sie quertauschen. Damit läuft der FX80+ :)

    Da ich ja jetzt einen laufenden FX80 habe, kann ich den für Vergleichsmessungen am FX80+ verwenden. Soweit ich das erkennen kann, unterscheiden sich FX80 und FX80+ im Wesentlichen in der Netzteilschaltung. Das Problem beim FX80+ liegt ja nicht am Netzteil, sondern irgendwo bei der Hilfs-CPU, die dem Netzteil ein Abschaltsignal gibt. D.h. die Chancen sollten ganz gut stehen, dass wenn ich die Prüfungen im technischen Handbuch (FX80+) ab Seite 149 ("Alarm start") durchgehe, ich den FX80 für Vergleichsmessungen hernehmen kann. Umgekehrt sollte das hier (aus Sams Computerfacts FX80) hilfreich sein:

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    Ich hatte zunächst den Drucker auf 240 Volt umgestellt und dann die Platine und das Druckwerk entstaubt und den Kopfschlitten geölt und den Kopf samt Folienkabel herausgenommen und wieder eingesetzt (soll man laut Handbuch machen). Nachdem das nichts geholfen hatte, hatte ich die Platine genauer angeschaut und auf der Platinenunterseite unter den großen Elkos Grünspan gefunden. Auf der Oberseite sah das so aus:

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    Ein Austausch dieser Elkos brachte aber auch nichts.

    Da die 24 Volt fehlten, war nach dem Handbuch der nächste Schritt, den STK-Spannungsregler auszutauschen.

    Und jetzt wirds richtig wild: Ich habe den STK7554 ausgetauscht. Danach lief der Drucker.

    So es gibt Neuigkeiten von der FX80-Front: Netterweise hat mir detlef einen reparaturbedürftigen FX80 (ohne +) gegeben, den ich wenn er läuft als Referenz benutzen könnte. Er hat eine interessante Erweiterung mit einer IEEE - Buchse für den Anschluss z.B. an einen PET:

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    Ich habe ihn dann eingeschaltet und leider kam das altbekannte Signal "pi pi pi - pi pi pi" :(

    Nach einer völlig planlosen und wilden Bauteiletauscherei läuft der Drucker nun:

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    Ich würde ihn jetzt gerne mal an meinen PET anschließen (muss erstmal schauen, ob ich ein passendes Kabel habe), bin mir aber nicht sicher, was die beiden Schalter an der IEEE-Karte für einen Funktion haben:

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    Auf dem Gehäuse ist die Beschriftung leider verblasst, ich kann nur noch für eine Schalterstellung "IEC" erkennen.

    Kurze Frage: funktioniert der BTX Server Neu-Ulm noch? Ich habe grad mal versucht mit meinem Alcatel M2 den anzuwählen. Es wird auch eine Verbindung aufgebaut aber Text kommt nicht, Bikdschirm bleibt leer :nixwiss:

    Vielleicht ist der Gerät auch kaputt, dann würde ich es direkt entsorgen. Oder verschenken, die Röhre macht ein gutes s/w Bild.

    Mag das mal einer verifizieren?

    Telefonnummer: 09281549355190

    :)

    Ich habe ja auch noch ein BTX Telefon in meiner Telefonsammlung ..... werde ich heute mal probieren.

    Das abgebildete Signal ist weder an Pin 1,2,4 oder 5 von CN4. Die Signale an all diesen Pins sehen etwa so aus:

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    Wenn es dann weiter zu Alarm B geht => "Replace IC2". Den STK 6982 hatte ich schon getauscht ....

    Ich habe jetzt nochmal VXC und VXP gemessen.

    VXC liegt bei 5,1 Volt. Ich vermute bei der vorherigen Messung gab es ein Kontaktproblem an der verwendeten Messstrippe. Dieses Signal ist also okay.

    VXP liegt bei 0,2 Volt. Das ist eine Folge der Abschaltung der 24V. Bei einem Hardware-Fehler gibt die CPU an PB2 ein Low-Signal. Dies wird über einen uPA79C invertiert und geht an Pin 1 des STK 7563F, wodurch die 24 Volt abgeschaltet werden. Dieses High-Signal wird über einen weiteren uPA79C erneut invertiert, sodass Q2 nicht durchschaltet. An dessen Kollektor liegt der Messpunkt VXP.

    Im umgekehrten Fall kommt ein Low-Signal an Pin 1 des STK 7563F an, womit die 24V freigegeben werden. Q2 schaltet durch und VXP hat 5 Volt.

    Also im Ergebnis genausoweit wie zuvor ....

    Hast Du nen Regeltrafo? Dann könntest Du einfach mal 220V drauf geben.

    Hätte ich da .... Ich habe aber schon auf die 240V Wicklung des Trafos umgeschaltet und die Sekundärspannung ist entsprechend gesunken. Ich habe jetzt nahezu die Werte lt. Handbuch:

    Sekundär lt. Handbuch: 29,8 VAC - bei mir 30,4 VAC

    nach Gleichrichter/am Ladeelko lt. Handbuch: "about 38V" - bei mir 38,0 Volt

    Ja, der schwankende Pegel bei VXC ist sicher nicht richtig - es ist ja so eine Art Power Good Signal. Nach dieser Schaltung

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    sollten die > 40 Volt am Brückengleichrichter ja locker ausreichen, um an VXC ein stabiles 5 Volt Signal zu erzeugen. Deshalb meine Vermutung eines Defekts von ZD2, Q1 oder Q3. Ich habe gerade im Stecker das braune und orange Kabel vertauscht. Sekundär jetzt 30,4 VAC und nach dem Brückengleichrichter jetzt 38,0 VDC. Geändert hat sich am Fehler aber nichts.

    ralf02 Du hast VXP geschrieben meintest du VXC? VXP Ist Teil der Schutzschaltung für den Druckkopf.

    Ich habe gemessen an den beiden Testpunkten (gegen GND):

    VXP: 0 VOlt

    VXC: schwankt langsam und unregelmäßig zwischen 1,5 - 3,5 Volt

    An der Sekundärseite des Trafos messe ich 32,9 VAC.

    Wenn mein Trafo also die 220V Primärwicklung nutzt, liege ich mit 231V 5% darüber. Sollten Sekundär dann statt 30V dann 31,5V sein - tatsächlich 32,9V. Die höhere Spannung dürfte ja eigentlich der Generierung der VXC (5V) nicht entgegenstehen ? Könnte nicht vielmehr die Zenerdiode oder einer der beiden Transistoren defekt sein ?

    Naja ich werde ihn trotzdem mal auf 240V umstellen.