Posts by ralf02

    Vor ein paar Tagen konnte ich im UK eine Brother EP44 "elektrische Schreibmaschine" für £14,99 ersteigern, und die ist gestern angekommen.

    Die EP44 hat als Besonderheit eine Terminal-Funktion, und ich finde das passt doch perfekt an einen KIM-1.

    Diese Terminal-Lösung gefällt mir sehr gut .... Es ist zwar schön, das mal mit einem Fernschreiber gemacht zu haben, aber jedesmal den schweren Fernschreiber hin- und herwuchten, da ist die kompakte und vergleichsweise leichte EP-44 ideal. Hat die EP-44 eine "normale" RS232 Schnittstelle, die mit einem Standard seriellen Kabel mit der I/O-Karte verbunden wird ?

    Hallo,


    ich hatte vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt dieses Siemens 4800 Modem für 10 EUR mitgenommen:



    Wenn man die Frontblende abnimmt, zeigt sich ein sehr aufwendiger Aufbau mit 14 Einschüben + Netzteil.



    An der Hinterseite befinden sich eine 25-polige RS232 Schnittstelle und ein Anschlusskabel mit ADO8-Stecker. Das Modem stammt also jedenfalls aus der Zeit vor 1987, denn ab 1987 wurde das TAE Anschluss-System eingeführt. Auffällig ist, dass das Modem keine FTZ-Nummer hat.


    Auf der Karte 1 sind die RS232 Leitungen (Bezeichnungen nach der CCITT Norm) sowie die Betriebsspannungen herausgeführt:



    Die Spannungen habe ich gemessen, sie sind okay.


    Ich würde das Modem gerne mal in Betrieb nehmen, habe aber nichts darüber finden können. Wenn ich mit der Typenbezeichnung (S22581) googele, finde ich nur ein moderneres Siemens Modem 2425. Ich würde das Modem gerne in Betrieb nehmen, aber ohne Schaltplan ist das schwierig. Hat evtl. jemand Informationen zu diesem Modem ? War das evtl. nur für den "internen" Betrieb in einem Intranet gedacht ?

    ... ich meine natürlich RCT pro!

    Weiß nicht warum ich immer das C und T vertausche. Vermutlich geht das schneller von der Hand...

    ... passiert mir auch ständig - aber der RCT ist wirklich ein tolles Gerät. Der Funktionsumfang wird ständig erweitert, gerade ist wieder eine neue Version erschienen.


    Gut, dass ich sie nicht im Apple1 getestet hab. Ich meine, Mostek RAMs mit Date Code 2001... ???

    Ich habe hier ganz ähnlich aussehende Mostek 4027 mit Datecode 1999 - die sind aber "echt". Möglicherweise neu beschriftet, damit es schöner aussieht ?


    Ich hatte übrigens viele meiner Apple - Rams ganz günstig bei Ebay gefunden. Die wurden zwar nicht CMOS Flip Flops, aber auch nicht als RAM verkauft:


    FÜR den C64 und FÜR Den Atari 2600.

    An den TL 866 hatte ich auch schon gedacht.

    Ich will ja nicht in massen brennen nur so zwischen durch . Also wäre dann sowas das richtige? Auf Ali gibt es ja zuhauf solche Brenner.

    Falls Du auch Eproms für Spielmodule am C64 brennen willst, kommst Du allerdings mit dem TL866 nicht weiter. Dafür muss nämlich ein bestimmter Header vor die eigentliche Programmdaten gesetzt werden, damit das Programm / Spiel auf dem Modul auto-startet. Das erledigt z.B. der "Modulgenerator" für den Tiny-Epromer aus dem 64er Magazin. Eine entsprechende Windows-Software für den PC ist mir nicht bekannt. Möglicherweise gibt es aber bereits "fertige" Dateien zum Herunterladen, die die Vektoren und das "CBM80" bereits beinhalten. Die können dann natürlich mit dem TL866 gebrannt werden.

    Na klar war ein Netzteil dran (mit schwarzem Kabel). Man hat sogar auf dem TV gesehen, wie er ihn ausgeschaltet hat. Also ganz tot ist er nicht. Vermutlich ROM defekt.

    Bei einem defektem ROM / PLA etc. würde aber doch eigentlich ein "black screen" oder sonstiger "Grafikmüll" angezeigt werden. Auf dem roten TV war aber überhaupt kein moduliertes Bildsignal zu sehen. Evtl. hat er es nicht hinbekommen, den Kanal 36 einzustellen ?


    edit: Man sieht beim Ausschalten des C64 am Monitor, dass ein moduliertes TV Signal da war - evtl. ein black screen mit stark aufgedrehter Helligkeit am TV, damit es für die Kamera besser aussieht.

    Der Leertest ist eine separate Funktion, vor dem Programmieren wird der nicht gemacht. Er schreibt das erste Byte (oder auch alle Bytes) und gibt dann bei Adresse 0 einen Verify error aus.

    Gerade versucht, mit Nullen drüberzuschreiben - wird mit Fehlermeldung an Adresse 0 abgebrochen. Dann erneut den Chip ausgelesen, der Inhalt ist unverändert. Das Überschreiben eines bereits programmierten Proms funktioniert wohl nicht so wie bei den Eproms.

    Ich habe das MMI 63S141 jetzt mal ausgelesen und als "MMI.obj" gespeichert. Da es sich um ein 256 x 4 Bit Prom handelt, habe ich den Puffer von 0 - 128 Bytes gespeichert (wird automatisch als .obj gespeichert). Die Objekt-Datei ist 384 Bytes groß. Ich habe sie in .bin gewandelt (siehe Anhang). Im nächsten Schritt versuche ich, das Prom mit einem "Null-File" zu beschreiben.

    Files

    • MMI.bin

      (384 Byte, downloaded 0 times)

    Wenn das Prom übrig ist, kannst Du ja probehalber mal den Inhalt lesen und ein paar Bits von HI nach LO kippen und dann programmieren. Zumindest bei Eproms funktioniert das und man kann aus Einsen Nullen machen. Könnte mir vorstellen, dass das bei Proms auch in eine Richtung klappt.

    Ja, wäre einen Versuch wert. Also im unprogrammierten Zustand sind die Bits auf 1. Wenn ich dann überall Nullen drüberschreibe, müsste ich beim Auslesen nur Nullen erhalten ?

    Heute konnte ich bei meinem ALL02 die PROM-Funktionen (teilweise) testen. Mein MMI 63S141 war leider nicht leer. So konnte ich nur die Funktionen Blank Check und Read prüfen. Ich gehe mal davon aus, dass die Programmierung eines leeren Proms funktionieren wird ...

    Beim Rausnehmen der CPU hatte ich aber irgendwie den Eindruck, dass der Chip doch vielleicht minimal wärmer ist als erwartet. Verdacht!

    Also mal in der KIM Kiste gekramt und einen anderen 6502 gesucht, und den eingesteckt.

    Und sieh da, BASIC läuft...

    Interessant, dass es am 6502 lag. Wie gesagt, ich hatte das irgendwo gelesen, dass man möglichst eine 6502B oder 6502C verwenden sollte. Der 6502B kann bis 3 MHz Takt und der 6502C bis 4 MHz (letzterer ist schwer zu beschaffen). Der "normale" 6502 kann nur 1 MHz.


    Ich vermute mal, da - wie Natas immer so schön sagt - der Apple 1 konstruktionsbedingt so instabil ist, dass es ein Wunder ist, dass er überhaupt läuft, funktioniert das ganze mit einem höher taktbaren 6502B oder C einfach stabiler. Oder eben wie bei Dir mit einem "ausgesuchten" 6502.

    Ich habe bei den Applefrittern eine Liste der MMI 6301-1 Equivalence Prom's gefunden:

    AMD: 27S11, 27S21

    HARRIS: 7611-5

    INTERSIL: 5623, 5623A

    FAIRCHILD: 93427, 93467

    INTEL: 3611

    NATIONAL: 74S287

    T.I.: 74S287, 24S10

    FUJITSU: 7114, 7052

    RAYTH: 29661

    SIGNETICS: 82S129

    RUSSIAN: KR556RT11


    Viele davon kann der ALL02 brennen, aber man bekommt sie bei Ebay nicht unter 10 € pro Stück.


    Ich habe in meinem Bestand einen MMI 63S141 gefunden. Mal sehen, ob der sich auslesen und beschreiben lässt, falls noch leer.

    Hab heute auch tatsächlich noch ein kleines Problemchen mit meinem zweiten Apple-1 festgestellt.

    Basic will einfach nicht laufen.

    Alles andere, was ich bislang getestet hab läuft auf anhieb und scheinbar problemlos.

    Zuerst dachte ich es läge am ACI, aber das war‘s wohl nicht. Hab es mit einem anderen ACI (und dem ersten A1 Nachbau) gegengecheckt.

    Auf dem „ersten“ Apple-1 läuft auch alles perfekt.

    Hmm merkwürdig, warum es auf dem ersten A1 läuft und auf dem anderen nicht. Ich erinnere mich, dass es mit meinem ersten A1 auch diverse Probleme gab, bis ich gelesen hatte, dass man eine 6502B CPU verwenden sollte. Diese verwende ich nun in meinen beiden A1.


    Mit dem ALL02 bin ich wieder ein Stück vorwärts gekommen. Ich habe heute ein 2764 gebrannt. Man muss die bin-Datei tatsächlich in die Endung ".obj" ändern, dann funktioniert es.


    Als nächstes werde ich damit ein bPROM brennen - genauer gesagt das Betriebssystem des A1. Mals sehen ob / wie teuer die sich unprogrammiert beschaffen lassen ....

    Es gibt gute Nachrichten, der Brenner funktioniert mit diesem Interface ! Was war die Ursache ? Ich hatte die ganze Zeit schon ein 2764 Eprom eingelegt gehabt. Das hat dazu geführt, dass der I/O-Check gescheitert war und auch das Programm fürs (E)Eprom brennen nicht startete. Also den PC und die Software ohne ICs im Brenner starten, dann funktioniert es. Die Funktion "Blank Check" habe ich schon geprüft. Als nächstes brenne ich ein Test-bin.

    Das Tool habe ich wiedergefunden, es heißt "SAW". Hilft aber bei den I/O-Adressen nicht wirklich weiter. Ich habe die I/O - Adressen daher manuell aus dem Gerätemanager herausgeschrieben. Dabei habe ich festgestellt, dass der ausgewählte I/O-Bereich 300-33F mit dem Soundblaster kollidiert (330-331). Der einzige freie Bereich ist 280-2BF, den habe ich nun eingestellt. Jetzt meldet das Tool IOCHK02.EXE, dass entweder eine I/O-Kollision vorliegt (was ich ja ausgeschlossen habe) oder der Programmer ist "not ready" .... klingt nicht so gut. Bei der I/O-Adresse ab 300 hatte sich IOCHK02.EXE aufgehängt.


    Was mir aufgefallen ist, die Interface-Karte entspricht nicht der lt. Handbuch zugehörigen CSA-03 oder CSA-04, sondern diese hier:



    Möglicherweise ist das die Ursache .....

    Heute haben ich meinen ALL-02 an einen Pentium 166 mit Win 95 angeschlossen. Mit SETUP02.EXE habe ich die I/O - Basisadresse auf 300 eingestellt. Das ist der Wert, auf den der DIP-Schalter der Interface-Karte eingestellt ist. Wenn ich das Eprom-Brenn-Programm EPP02.EXE starten will, schreibt er mir, dass es einen Adresskonflikt gibt. Ich habe mich dann mit START....SYSTEMSTEUERUNG.....SYSTEM.... in den Gerätemanager begeben und dort bei den COM-Ports, Parallelport, Soundblaster, Netzwerkkarte etc jeweils unter RESSOURCEN geschaut, welche I/O Adressen diese "Geräte" benötigen. Da habe ich aber keine gefunden, die bei 300 liegt.


    Wie könnte ich herausfinden, welches Gerät den Konflikt verursacht ? Ich erinnere mich, dass es ein Programm / Tool gab, welches die Geräte und deren Adressen und Interrupts auflistet, mir fällt aber der Name nicht mehr ein.

    Ich habe jetzt einen ALL-02 mit Interface, Kabel, Disketten und Handbuch für 85 € gefunden. Den konnte ich nicht auf dem Marktplatz lassen .... :rolleyes:

    Konntest Du den Programmierer schon mal in Betrieb nehmen?

    Bin gerade dabei, mich erstmal mit der Bedienung vertraut zu machen. Es gibt ja für jede Funktion ein eigenes Programm. Als ersten Test möchte ich ein 8KB-bin in ein 27C64 brennen und dann auf dem TL866 den Erfolg prüfen. Laut Anleitung werden die Daten in Form eines "Objekt" - Files benötigt. Dabei scheint es sich wohl um normale binäre Dateien zu handeln (?). Ich werde einfach die zu brennende "test.bin" in "test.obj" umbenennen und schauen, ob es so geht.