Posts by ralf02

    Werde ich am Mittwoch ausprobieren mit einem Elko am Akku-Anschluss.


    Ich habe mir überlegt, auf der I/O-Karte noch einen zusätzlichen Stecker hinzuzufügen für die Verbindung zu einer RAM-Karte. Da gibt es ja allerlei Varianten von 4K - 60K mit ROM - so etwas möchte ich auch nachbauen. Für den Betrieb einer solchen RAM/ROM-Karte sind Verbindungen zum App-Port erforderlich, dafür der zusätzliche Stecker.

    Zum Lebenslauf des TP kann ich leider nicht viel sagen, das hatte ich mal für einen 5er vom Flohmarkt geholt. Bei mir wird es kaum genutzt, eigentlich nur für Tests wo es auf eine echte serielle Schnittstelle ankommt. Den Akku habe ich gar nicht mehr drin, das war noch ein Nickel/Cadmium Akku, der völlig fertig war. Ich glaube das Netzteil ist gar nicht so alt / nicht das originale, müsste so ein 17V/4A sein. Werde das TP mal ans Labornetzteil hängen und schauen, ob der "Ripple" dann weg ist.


    Selbst mit dem Ripple sollte das Signal klar und deutlich sein da -4V < -3V
    Und wie sieht es aus wenn etwas gesendet wird? wie hoch geht das Signal?

    Werde ich am Mittwoch prüfen.

    Hier mal das Oszillogramm vom "Störsignal" des Thinkpads, diesmal mit DC-Kopplung:



    Also ca. - 6 Volt mit fast 2 Volt "Ripple" ! Ich denke dass daher die Übertragungsprobleme mit dem Thinkpad kommen - und beim Win11 Labtop geht es nicht, weil der USB-Seriell Wandler defekt ist. Ein neuer ist bestellt, ich bin schon gespannt, ob es dann funktioniert.

    Also dieser "Sägezahn" kommt ja direkt aus der seriellen Schnittstelle des alten Thinkpads, da war kein USB-Seriell Adapter im Einsatz. Ich hatte mit dem Oszi einfach an der seriellen Schnittstelle gemessen, ohne dass etwas angeschlossen ist. Bei dem UT232 sollen laut Datenblatt ja polarisierte Kondensatoren dran, meinst Du da gehen auch einfache 100nF Kerkos ?

    Ja, eine Aufnahme während Eingaben am Terminal werde ich natürlich auch machen (mit korrektem GND-Abgleich). Zunächst möchte ich erstmal die 0.1uF Elkos und einen Stützkondensator am einsetzen. Ob der "Sägezahn" ein Problem ist - keine Ahnung.

    Interessant wäre es zu wissen, was den Sägezahn mit etwa 1V Hub erzeugt. Wenn Du direkt am Notebook ohne deine Platine misst sieht das dann noch genauso aus?

    Das messe ich mal nach - es kommt tatsächlich aus dem alten Thinkpad 390X.

    Danke für die Infos, ich denke ich nehme einen mit CH340 Chipsatz, dieser hier wird ausdrücklich als Win 11 kompatibel beschrieben:


    eBay-Artikelnummer: 132900668505


    Bei der KIM I/O Schaltung scheint ja etwas mit dem Eingangssignal vom Terminal nicht zu stimmen bzw. dieses merkwürdige Sägezahn-Signal dürfte ja nicht sein. Hier nochmal die Schaltung:


    Kim-IO.pdf


    Das Eingangssignal geht über die Pins 13 und 8 (R1IN und R2IN) des MAX232 über 4,3K auf die Basis von Q1 und von dort 6,8K an VCC. Jetzt ist die Frage, warum dieser Anschluss des Eingangssignals an die Pins 8 und 13 ?


    Ich habe von Reichelt einen UT232E bekommen, hier das Datenblatt:


    UT232E.pdf


    Danach gibt es an den R-IN Eingängen jeweils einen 5K Pulldown Widerstand. Das ergibt durch die Parallelschaltung 2.5K und zusammen mit dem 4,3K dann 6,8K, also insgesamt einen 50:50 Spannungsteiler, dann müsste ich doch 2,5 Volt an der Basis messen ? Tatsächlich sind es 0,75 Volt.


    Außerdem wird am VCC Eingang des 232 ein 1uF Abblock-Elko empfohlen, den werde ich bei der nächsten Platinenversion noch hinzufügen.

    Ja sieht merkwürdig aus, zumal im Ruhezustand ja eigentlich nichts zu sehen sein sollte - statt einem "Sägezahn". Das ist sicherlich ein Teil des Empfangs-Problems, Aussendungen vom KIM ans Terminal scheinen ja zu funktionieren.


    Was meinen USB-Seriell Wandler anbetrifft, vielleicht ist der einfach nur defekt. Evtl. ist das auch der Grund, weshalb ich mein "Datenklo" (Modem des Chaos Computer Clubs aus den 80er Jahren) nicht zum Funktionieren bekommen habe. Ich werde mir mal einen neuen USB-Seriell Adapter bestellen.


    Da gibt es ja die verschiedensten Typen: FT232, PL2303, CP2102 und CH340. Welcher Typ ist zu bevorzugen (und unter Win11 lauffähig) und wovon sollte man besser die Finger lassen ?

    So ich habe jetzt mal den Eingang (aus KIM-Sicht) gemessen, an der Basis des 2N2222:



    Und hier hinter dem 2N2222 (Kollektor):



    Meine Frage an die Profis: Entspricht das dem erwarteten Ergebnis ?


    Zu ergänzen wäre noch: Die Messungen erfolgten im "Leerlauf" des Terminals, d.h. keine Taste gedrückt.

    Nein das kannte ich noch nicht, Danke. Ich habe jetzt erstmal die Verbindung mit einer echten seriellen Schnittstelle gemacht am IBM Thinkpad und dort funktioniert es teilweise:



    Die richtige Taste am Terminal, damit der KIM sich auf die Geschwindigkeit einstellt ("Rub out") ist "entf" (del).


    Ich habe die Testeingaben gemäß Seite 13 des KIM Benutzerhandbuchs gemacht. Das funktioniert alles soweit (0-9, Punkt, Space), bis auf folgende Dinge:


    - statt aller Buchstaben kommen Sonderzeichen, z.B. für A kommt ein schwarzer Block. Es wird dann auch nicht ein "A" gesendet, sondern eine "0"

    - LF (Enter) bewirkt nicht den Rücksprung der Adresse. Ich glaube aber das liegt daran, dass es an den Fernschreibern zwei verschiedene Tasten gab, nämlich einmal LF (nur Wagenrücklauf, ohne Sprung in nächste Zeile) und CR, dass müsste der Enter-Taste entsprechen

    - ein erneutes Drücken von "entf" führt nur dann zur "KIM" Ausgabe, wenn zuvor RS am KIM gedrückt wurde.

    PS: oder probier doch auch mal die "reine Stromschleife"... (wird doch in der Anleitung beschrieben und du hast doch Terminals.)

    Du meinst die Fernschreiber ? Das geht ja leider nicht, weil die Deutschen Fernschreiber im Baudot - Code arbeiten (5 Bit).


    Die Verdrahtung mit der RTS-CTS-Verbindung auf der PC-Seite hat leider auch nichts gebracht. Ich weiß aber auch nicht, ob der Seriell-USB Wandler die RTS und CTS Leitungen überhaupt mit in USB "übersetzt". Ich werde als nächstes mal mein altes IBM Thinkpad mit Win98 anschließen, dass hat noch eine echte serielle Schnittstelle.

    Das Terminal verweigert hartnäckig seinen Dienst - der Austausch der beiden 1N4001 und des 7400 im KIM hat nichts gebracht. Ich werde jetzt nochmal den RS232 Adapter einsetzen, wo man die Brücken stecken kann und auf der PC-Seite CTS und RTS brücken.

    Oder willst Du damit nur sagen, dass PC-seitig alles überprüft ok ist und die "Arbeit" bezog sich auf andere damit angesteuerte PCBs als die des KIM?


    Ich würde mal U15 tauschen und den Q1 und Q7 zumindest genau überprüfen, sowie die Dioden im Signalpfad.

    Ja, den USB-Seriell-Wandler hatte ich schon mit dem Apple 1, C64 und diversen Modems erfolgreich im Einsatz. Den Q7 auf dem KIM hatte ich auch schon im Komponententester geprüft, der ist okay. Der Q1 (2N2222) ist ja "nagelneu" (von Reichelt). Also nehme ich mir heute die beiden Dioden und den U15 (7400).

    Das Vertauschen von RX und TX hat nichts gebracht ....


    Ich hatte ja die ganze Zeit mit einem PC / Labtop als Terminal und den Programmen Teraterm und Hyperterm gearbeitet. Die Verbindung zum PC (USB-Buchse) erfolgt über einen Seriell-USB Wandler. Der Wandler funktioniert einwandfrei.

    So ich habe jetzt gemessen (Multimeter) - alles "in Ruhe":

    Einfach mal die Stufen durchgehen, also angefangen beim RX Signal am KIM, wo von der Tastatur oder Terminal RS232 Ruhe-Pegel (-3V oder negativer) zu finden sein sollte (und von dem ausgehend auch die Bytesequenzen sichtbar sein müssten, wenn aktiv)

    Dort messe ich 0 Volt (auch nach Reset). Beim TX-SIgnal (Pin 14 des MAX232 / Pin 2 der DB9 Buchse) messe ich -0,9 Volt und +4,0 Volt nach Reset am Kim.


    dann hinter dem ersten Transistor, wo das Ganze bereits auf ungefähr TTL sein müsste (also in Ruhe dann +2V oder mehr) bis hin zum PA7 Portpin, wo es genau TTL sein sollte ;-), also insb. die Nullen kleiner 0,6V sein müssen, damit sie sicher erkannt werden.


    Wobei in Ruhe (also ohne Tastendruck, der übermittelt wird) der Pegel an PA7 High sein sollte (wenn es nach Norm läuft...).


    Wenn Tastatur/Terminal gar nicht senden, dann mal schaun, ob an deren RX-Pin (also TX vom KIM aus) eventuell falscher Dauerpegel "0" herrscht.

    Am Kollektor des Transistors habe ich 0 Volt. An PA7 4,9 Volt - das ändert sich auch nicht bei Tastendruck am Terminal.

    Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise, die werde ich alle "abarbeiten". Zunächst habe ich mal die RS232-LED-Anzeige dazwischengeschaltet:



    Links der Kim, rechts geht es zum Labtop. Wenn ich die Terminalverbindung herstelle und den Kim einschalte, leuchten auf der KIM-Seite RTS und DTR. Sobald ich am Kim Reset drücke, leuchtet die RD-LED dauerhaft, siehe Foto. Wenn ich am Labtop irgendeine Taste drücke, blitzt die TD - LED kurz auf. Sollte dann nicht die RD - LED aufblitzen, weil aus Kim - Sicht sind die Eingaben auf dem Terminal doch empfangene Daten ? Und dass eine der RD/TD - LEDs dauerhaft leuchtet, dürfte doch auch nicht sein ?