Posts by ralf02

    So jetzt habe ich mal eine Amiga DIsk ausgelesen mit


    fluxengine read amiga


    Das hat einwandfrei geklappt (ohne zusätzliche Parameter), es wird im Verzeichnis wo die fluxengine.exe liegt, eine Datei amiga.adf erzeugt. Außerdem wird eine graphische Übersicht mit belegten, nicht belegten und schlechten Sectoren angezeigt.


    Richtig interessant wird es, wenn man Daten vom PC auf Diskette (zurück)schreiben könnte, das funktioniert aber wohl erst nur bei Dateien im "Brother" Format.


    Grüße,

    Ralf

    Ja ich habe nur Windows. Ich habe schon viele Jahre das kryoflux und habe dann auf der Maker Faire in Hannover die Fluxengine gesehen. Den Aufbau und das Flashen der Firmware nach der dortigen Anleitung fand ich eigentlich unproblematisch. Nur das Kommandozeilen-Interface könnte noch etwas komfortabler werden, aber das schreibt er ja selbst, dass "the tools aren’t very user friendly."


    Grüße,

    Ralf

    Ich habe die Floppy jetzt mal an den mittleren Anschluss des Flachbandkabels angeschlossen und wieder eingegeben:


    fluxengine rpm

    Error: missing mandatory modifier 't' in fluxspec ':d=0'


    Dann habe ich folgendes eingegeben und das funktioniert:


    fluxengine rpm -s ":d=0:t=0-79:s=0-1"

    Rotational period is 200 ms (300 rpm)


    Ist also nur die Kommando-Syntax, die etwas eigen ist.


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,


    ich erhalte folgende Fehlermeldung:


    fluxengine rpm

    Error: missing mandatory modifier 't' in fluxspec ':d=0'


    Hier zwei Fotos von meinem Aufbau:



    Die Stromversorgung der Floppy habe ich über ein separates PC-Netzteil gelöst. Die Problematik mit den ggf. unterschiedlichen Massepotentialen habe ich durch ein Massekabel (2. Foto rechts) gelöst.


    Als Flachbandkabel habe ich ein normales Floppykabel verwendet (Anschluss am Ende nach der Kabeldrehung).


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,


    ich habe ein Problem mit meiner gerade aufgebauten fluxengine. Es handelt sich dabei um eine Hardware, mit der man (ähnlich kryoflux) am PC Disketten alter Systeme mit PC-Floppies auslesen kann.

    Siehe hier: http://cowlark.com/fluxengine/index.html


    Das Flashen der Firmware hat problemlos funktioniert, die an USB angeschlossene Fluxengine wird auch erkannt und ich habe eine funktionierende 3.5" PC-Floppy angeschlossen.


    So wie ich das verstanden habe, muss am PC nichts weiter installiert werden, sondern man öffnet mit CMD ein "Dos"-Fenster, wechselt in das Verzeichnis, wo die exe "fluxengine" liegt und kann dann z.B. mit


    fluxengine rpm


    die Drehzahl des Laufwerks prüfen oder mit


    fluxengine testbulktransport


    die USB Bandbreite messen.


    Wenn ich diese Befehle eingebe, erhalte ich aber nur Fehlermeldungen. Das Laufwerk und Flachband-Floppykabel sind richtig angeschlossen. Natürlich erhält die Floppy auch Spannung von einem PC-Netzteil.


    Hat evtl. jemand auch eine Fluxengine und kann mir sagen, was bei mir falsch läuft ? Muss am PC evtl. doch noch etwas installiert werden?


    Grüße,

    Ralf

    So ich habe jetzt erst nochmal den Scheibenkondensator angeschaut, über den die Adapterplatine rüberragt. Er stößt nirgendwo an, ich habs auch nochmal mit Isolierband um den Kondensator herum geprüft, das Problem bleibt. DIe Adapterplatine stößt auch nichtan die C64-Platine, sie steht auf "hohen Beinen". Ich werde die Adapterplatine jetzt erstmal auslöten und dann weiterschauen.


    Grüße,

    Ralf

    Hmm dann werde ich das ganze bei mir wohl nochmal auslöten müssen. Dann setze ich einen Federkontaktsockel rein und prüfe erstmal, ob das Board noch mit dem originalen Kernal läuft. Dann prüfe ich, ob bei meinem Adapterboard R1 = 10K ist und ob die anderen beiden gebrückt sind.


    Grüße,

    Ralf

    Hier ein Foto von der Oberseite der Platine, die ich drinne habe:



    Die Unterseite kann ich derzeit nicht fotographieren, da ich den Adapter fest eingelötet habe. Grund: In diesem C64 war schon vorher eine große Umschaltplatine eingebaut (4-fach, selbstgeätzt, mit 4 Eproms bzw 3 Eproms + original Kernal). Der Sockel war daher völlig ausgeleiert und musste ohnehin raus. Als Eprom benutze ich ein MBM27128-25. Da hatte mir ADAC schon das Kernal für das IEEE-Interface und original Kernal reingebrannt.

    Das ganze lief auch anfangs, zwischen beiden Systemen ließ sich anfangs auch umschalten. Dann erinnere ich mich, dass bei dem IEEE-Kernal plötzlich der Cursor zu "rennen" anfing (er blinkte nicht mehr wie gewohnt im Halbsekundentakt sondern flimmerte eher). Dann hatte ich die Tests mit Diagnose 64 begonnen und es ging so weiter wie im Post#1 beschrieben.


    Ich prüfe jetzt erstmal, ob zwischen den Pins irgendwo eine Lötbrücke / sonstiger Kurzschluss ist und ob Kontakt von der Platinenunterseite des C64 nach "oben" überall besteht. Ein original Kernal müsste ich noch haben. Kann ich das einfach so einsetzen ? (Schalterstellung egal ?). Setze ich das Kernal so ein, dass dann auf dem Foto oben links die 2x2 Pins in der Fassung frei bleiben ?


    Grüße,

    Ralf

    Jetzt habe ich das nunmehr funktionierende Dead Test am defekten C64 probiert. Es startet und alle Tests laufen mit "OK" durch. Das Diagnose64 Modul startet nach wie vor nicht - ebenso wie beim Startversuch ohne Modul kommt nur der Black Screen.


    Sehr merkwürdig. An dem C64 ist alles original bis auf das Kernal, dort habe ich eine 2-fach Kernal Umschaltplatine (von ADAC). Kann es sein, dass die sich mit dem 250407 Board irgendwie nicht verträgt ?


    Grüße,

    Ralf

    Das "Dauerhigh" habe ich mit einem Logiktester geprüft. Der gibt neben den 3 LEDs für High, Low und Pulse auf entsprechende Töne aus. Die Aktivität auf den Adressleitungen habe ich direkt an den CPU-Pins gemessen. Die funktionierende PLA habe ich direkt von einem funktionierenden C64 genommen.


    Ich habe mir jetzt das oben verlinkte Dead Test Rom in einen 27C64 gebrannt. Allerdings habe ich gerade festgestellt, dass mein Dead Test Cart. nicht funktioniert (auch mit dem urspr. Eprom nicht - ein funktionierender C64 bringt trotz eingestecktem Modul nur das normale Einschaltbild). Ich hatte das Eprom einfach in eine 8K Eprom-Karte eingesetzt und dachte das funktioniert so. Aber da gibt es ja einige Besonderheiten. Ich hatte auf der Epromkarte schon folgendes geändert:

    GAME (Pin 8 Exp.Port) auf GND

    EXROM (Pin 9 Exp.Port) auf 5V

    ROMH (Pin B Exp.Port) an CE und OE (Pin 20 und 22 Eprom)


    Jetzt bringt der funktionierende C64 mit gesteckter Eprom - Karte mit dem Dead Test gar kein Einschaltbild mehr.


    Edit: Jetzt funktioniert das Modul am intakten C64 - gleich teste ich es an dem defekten.


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,


    ich habe ein Problem mit einem C64 (Black screen), dem ich beim "Sterben" zusehen konnte. Ich hatte den Rechner längere Zeit gelagert und wollte ihn nun für ein Projekt in Betrieb nehmen und habe erstmal Diagnose 64 durchlaufen lassen. Schon beim ersten Durchlauf wurden Userport + seri. Port als "Bad" angezeigt. Es erschienen einzelne Zeichen auf dem Bildschirm wo sie nicht hingehörten. Bei den nächsten Durchläufen von Diagnose 64 wurde noch was weiteres als "BAD" angezeigt, das erinnere ich aber nicht mehr. Im Testbild fehlte der rote Farbanteil. Irgendwann war das Diagnose64 dann eingefroren, danach nur noch Black screen.


    Folgendes habe ich geprüft:

    Gesockelte ICs VIC, PLA, CIA2 sowie MC4044 und 74LS629 gegen funktierende getauscht -> keine Änderung

    Sicherung okay

    12V und 5V Spannungsregler okay, Spannungen okay, Netzteil okay

    Resetleitung Pin 40 der CPU muss nach Anschalten 1-2 Sek auf Low stehen und dann auf High gehen -> funktioniert

    Prüfen, ob der Takt (0,985249 MHZ) an Pin 39 des 6510 anliegt -> ja, Frequenz stimmt

    Prüfen, ob folgende Takte am VIC anliegen:

    - PIN 21: 17,734472 MHz -> ja, Frequenz stimmt

    - PIN 22: 7,88 MHz -ja, Frequenz stimmt

    An Pin 6 der CPU müssen 5 Volt anliegen, an Pin 21 GND. -> ja

    Startbild kommt auch ohne SID nicht

    Alle 8 Rams "Huckepack" überbrücken -> keine Änderung, es wird auch kein Ram außergewöhnlich heiß

    Es sind 5 x M3764-20RS und 3 x TMS4164-20NL -eingebaut (keines gesockelt)

    Das Videoram "Huckepack" überbrücken: MM2114N-3 -> keine Änderung

    Dead Test Modul startet nicht

    CPU 6510 überprüfen, ob an folgenden Pins des Prozessors Impulse anliegen: 7 bis 20, 22, 23, 30 bis 39

    -> keine Impule (dauer-high) an: 15,16, 19,20, 22,23, 38

    Die beiden Multiplexer (2 x 74LS257) prüfen: Freigabesignal Pin 15: -> An beiden ICs zeigt Logictester "Pulse" -> okay

    ROMs testen, _CS-Signal an Pin 20. Es darf nicht dauernd HIGH sein sondern muss hin und wieder nach LOW wechseln.

    Im Leerlauf wird das BASIC-ROM (901226-01) nicht angesprochen (= HIGH), man kann aber einfach über das Drücken der RETURN-Taste Zugriffe produzieren.

    901225: okay

    kernal-Eprom: okay

    901226: dauerhigh, auch bei Druck auf RETURN-Taste oder andere Tasten


    Könnte es sein, dass mein BASIC-ROM defekt ist ?


    Oder wäre erstmal zu klären, warum an der CPU die Adressleitungen A8,A9 und A12-15 auf dauer-high sind ?


    Wie könnte ich weiter vorgehen ?


    Grüße,

    Ralf

    So heute bin ich nach Hause gekommen und habe die Festplatte von Dennis (Danke nochmals) in die Supra eingebaut, eingeschaltet und der A500 hat sofort anstandslos von der Festplatte gebootet - hat nur ein paar Sekunden gedauert. Damit funktioniert die Supra einwandfrei. Keine Ahnung, warum ich die Rom-Versionsnummer nicht auslesen konnte, vielleicht hat die defekte Festplatte das irgendwie blockiert. Jetzt läuft jedenfalls alles so wie es soll. Danke an alle nochmals für die Hilfe.


    Grüße,

    Ralf

    Was mir noch aufgefallen ist, zwischen dem 5380 und der SCSI Schnittstelle an der Rückseite der Supra ist ein nicht bestückter IC Sockel. Ich habe herausgefunden, das da ein Widerstandsnetzwerk zur Terminierung des SCSI-Bus hingehört. Das bedeutet doch, dass wenn ich nicht weitere SCSI-Geräte in der "Chain" habe, dort ein Abschlusswiderstand hingehört, andernfalls kann die Festplatte gar nicht funktionieren ?


    Die anderen ICs sind alle aus der 74er Reihe. Dann werde ich bei denen erstmal die üblichen Tests machen (Versorgungsspannung und Aktivität auf den Datenleitungen mit Logic-Tester prüfen) ? Oder was könnte ich weiter prüfen ?


    Grüße,

    Ralf

    Ich habe mal unter alle Aufkleber geschaut, es sind alles PALs. Dann wäre da noch der DP5380N, das ist ein Asynchronous SCSI Interface. Allerdings scheint der sich ja eher auf den Datenaustausch mit der Festplatte zu beziehen. Ein Schaltplan würde da schon weiterhelfen, ich konnte aber leider keinen finden. Hat jemand zufällig einen Schaltplan von der SupraDrive 500XP ?


    Grüße,

    Ralf

    Habe ich probiert, Problem bleibt bestehen. Auf der Kontrollerplatine sind noch eine Reihe weitere gesockelter ICs, eins mit der Bezeichnung PAL20L8ANC und dem Aufdruck 64-1A A3B4. Bei drei weiteren ICs ist die Bezeichnung durch Aufkleber verdeckt: 64-2B 877C, 64-3B 82CF und 64-4B 75DA. Sind das evtl. auch programmierte ICs ? Könnten die auch defekt sein ?


    Grüße,

    Ralf

    So ich habe jetzt das ROM in ein 27C256 Eprom gebrannt, die o.a. Fehlermeldung bei der Versionsabfrage bleibt aber bestehen. Wenn ich das SupraChkRom von der Supra Boot Disk starte, erhalte ich eine ROM Checksum 1073725440 und die Meldung "Autoboot ist disabled or the ROM is missing, incorrectly installed or bad".

    Der Dip-Switch 4 ist unten (down), damit ist autoboot enabled. Das Eprom habe ich lt. Platinenaufdruck (Kerbe) richtig herum in seinen Sockel gesetzt. Den Inhalt habe ich im Brenner mit Verify mit der Datei von rafi verglichen, sie sind identisch.

    Das Supra Drive hat ja hinten noch einen Schalter mit dem man die Festplatte ein- und ausschalten kann. Wenn ich die Festplatte einschalte, dann rattert sie nur rum und der A500 kommt gar nicht zum Einschaltbild. Wenn ich die Festplatte ausschalte, dann sind laut Anleitung "Drive and autobooting off". Möglicherweise ist das der Grund, warum das Rom bei mir nicht erkannt wird ?


    Das ursprüngliche Eprom ist ein TMS27PC256-120NL. Ist der evtl. nicht Pin-kompatibel zum M27C256 - Eprom, was ich verwndet habe ?


    Grüße,

    Ralf