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Ok, also was nu? Pimiga, Dietpi mit Amiberry, amibian, happiga...Oder Amikit?

  • Ich wusel so gerade durch meine ganzen SD-Karten für den Pi(400).

    Augangspunkt war: "probierste mal Pimiga". Soweit so gut.



    Jetzt weiss ich aber nicht, welche "Distro" ich tatsächlich nehmen soll. Kann man objektiv ein "best" empfehlen?


    1. Happiga: Keinen Download mehr gefunden, oder von 2016 auf ein paar französischen Seiten. Wird das noch gepflegt? Was wären die Vorteile?

    2. Amibian: Auf der Seite kann ich nicht sehen, seit wann die 1.4.1001 zum Download steht. Wird das noch gepflegt? Was wären die Vorteile?

    3. Pimiga: Scheint mir aktuell der aufgeblasenste Mörder-Amiga aller Zeiten (gelesen, nicht probiert)?! Sehr aktuell/neu. Ich würde dafür die SD von 1. oder 2. überschreiben.

    4. Dietpi mit Amiberry: Bringt mir eine tolle auto-bootende A500/A1200-Experience (Amigaseitig selbst zurechtkonfiguriert). Mit schön RAM und WHDLoad eine geile Kiste, um möglichst nahe ans Original zu kommen. Kein Featuremonster, aber eben sehr "echtes" Feeling. Scheiss auf dieses neue, wie heisst das noch, Internetz!

    Etwas ausser der Konkurrenz:

    5. AmikitX (auf PC via WinUAE): Habe mir für "in die Kaffeekasse" AmiKitX als "pay what you want" gekauft. Finde ich einen spitzenmässigen Kompromiss zwischen original und "wir haben ja schon 202X". Sollte sich eigentlich simpel auf den Pi rüberbringen lassen.


    Watt mach ich nu?


    Option 4 bleibt bei mir bestehen, weil das meinem frühen 90er Feeling am nächsten kommt.

    Mein Bauch sagt mir: option 3 ist am frischesten, option 5 für den PC, evtl mal auf dem Pi testen.


    Meinungen?

  • Das klingt ebenfalls wie nachgebildetes Original,

    ohne Fancy HD Grafik und Internetz und so Tinneff :-) Und wenn doch, dann amigaseitig selbst zusammengebaut, nix fertige Distro.


    Das Raspbian OS untendrunter möchte ich zu diesem Zweck nicht. Ich will bei Power-ON direkt in den Amiga booten.

    Für Raspbian gibt´s halt bei mir ne dedizierte SD Karte

  • Das klingt ebenfalls wie nachgebildetes Original,

    ohne Fancy HD Grafik und Internetz und so Tinneff :-) Und wenn doch, dann amigaseitig selbst zusammengebaut, nix fertige Distro.

    Stimmt. Wenn ich den Amiga von HD boote dann sieht es genauso aus wie damals auf meinem echten Amiga. Mit 640 x 256 Pixel, 4 Farben und original Look & Design. Die notwendigen Dateien wie Kickstart-ROMs und Workbench habe ich mir selbst zusammengestellt. Hohe Auflösungen und Internet habe ich damals auf dem Amiga nicht gehabt und möchte es auch nicht emulieren. Ich möchte ja das Original-Erlebnis nachempfinden.

    Das Raspbian OS untendrunter möchte ich zu diesem Zweck nicht. Ich will bei Power-ON direkt in den Amiga booten.

    Für Raspbian gibt´s halt bei mir ne dedizierte SD Karte

    Ja, kann ich auch irgendwie verstehen. Mir gefällt jedoch nicht, dass bei den "Fertiglösungen" alles schon vorhanden ist und ich keine richtige Kontrolle mehr darüber habe. Dann nehme ich lieber den Umstand in Kauf, dass man nach dem Booten mal kurz FS-UAE doppelklicken- und dann auf "Start Emulation" klicken muss. Die fünf Sekunden Zeit habe ich. Zum Ausgleich habe ich im Raspberry Pi OS ein schönes Amiga Hintergrundbild eingerichtet.

  • So, Pimiga mal ausprobiert.


    -Klickibunti, viel davon

    -Viel Soft drauf, die aber auch "nur" in Unterverzeichnissen versteckt ist.

    -Ein paar bekannte Sachen ausgetestet, zB ein paar Dpaint-Versionen: Roter Guru mit 3.1.4 Rom bei DP-4 und DP-AGA.

    -WHDLoad: Ja, soweit alles da. Aber beim Ausprobieren von ein paar Demos und Games sind mir heftige Lags aufgefallen. Sowohl Grafik als auch ungeniessbarer Sound.


    Gerade der letzte Punkt liegt wahrschenilich an der aufgeblasenen RTG-Workbench im Hintergrund.

    "State of the Art" Demo ist mein Benchmark, mit Pimiga kaum anzuschauen.

    Mit Dietpi und einem "normalen" emulierten A1200 läuft das viel besser. Ich habe einen alten Beitrag hier rgendwo, wo ich mich über den Dietpi-Soundlag beschwere. Seltsamerweise ist der jetzt komplett weg. Evtl habe ich da ein leichtes Overclocking eingestellt? Weiss nicht mehr.


    Aber mit Pimiga kann ich overclocken wie ich will., selbst das Intro von "It came from the Desert" ist nur no..ch...br..uchst...ück...haft... zu hören (WHDload). Mit Dietpi und dem o.g. "normalen" A1200 alles super. Sound Buffer etc identisch in beiden UAE konfiguriert!


    Meine Meinung: Alles in allem zwar ein guter Gedanke, aber bei subjektiv 60% Hänger/Mängel für mich nicht befriedigend.


    Wie in meinem ersten Beitrag unter 5. genannt:

    Amikit kann man bestimmt auf nen Pi-UAE bringen.

    Ich denke, ebenso könnte man Pimiga auf WinUAE und nen PC bringen. Da läuft wahrscheinlich alles tippitoppi.


    Der Flaschenhals scheint der Pi zu sein, und ihn quasi "absichtlich" zu überfordern finde ich dann auch doof.

  • Also ich hatte mit PiMiga noch keine Probleme auf meinem Pi400 ... weder mit WHDLoad Games noch mit ADF Spielen, letztendlich hab ich den ganzen Kram gelöscht als ich meinen A600 mit Furia 020 fertig hatte und keinen Bedarf mehr gesehen habe ...


    Ich habe allerdings einige Anpassungen in Amiberry vorgenommen, bevor alles wirklich rund lief .... im Moment hab ich tatsächlich nur wie oben auch schon verwendet, FSUAE unter Raspbian 64Bit am laufen, ist tatsächlich von der Kompatibilität und Komfort am nächsten an einem echten Amiga dran (meine Meinung)

  • Also ich hatte mit PiMiga noch keine Probleme auf meinem Pi400 ... weder mit WHDLoad Games noch mit ADF Spielen, letztendlich hab ich den ganzen Kram gelöscht als ich meinen A600 mit Furia 020 fertig hatte und keinen Bedarf mehr gesehen habe ...

    Ich habe PiMiga auf meinem Raspberry Pi 4 getestet und da hat praktisch kein Spiel richtig funktioniert. Hatte ähnliche/ die selben Probleme wie T3V6 .

    Ich habe allerdings einige Anpassungen in Amiberry vorgenommen, bevor alles wirklich rund lief ....

    Aha. "Einige Anpassungen" also?! :-)

    im Moment hab ich tatsächlich nur wie oben auch schon verwendet, FSUAE unter Raspbian 64Bit am laufen, ist tatsächlich von der Kompatibilität und Komfort am nächsten an einem echten Amiga dran (meine Meinung)

    Ich benutze FS-UAE auf dem Raspberry Pi OS mit 32-Bit. Das treten gelegentlich Ruckler auf, aber alles in allem sind die Spiele sehr gut genießbar.


    Ich habe schon Turrican 1 + 2 + 3 durchgespielt, Apidya, R-Type, Katakis, X-Out, Z-Out, Lollypop, Shadow of the Beast und Giana Sisters. Das lief alles sehr gut und ich konnte mich echt nicht beschweren. Hab auch Videos dazu gemacht auf meinem YouTube Kanal https://www.youtube.com/user/xwario/videos.


    Allerdings habe ich immer die A500-Einstellung im Emulator verwendet. A1200 geht zwar auch, aber da ruckelts noch ein kleines bisschen mehr.

    Ich schätze wenn ich das 64Bit Betriebssystem benutzen würde, dann käme ich in ähnliche Sphären wie SkulleateR . Ich bleibe aber bei 32-Bit, da dies von der Raspberry Pi Foundation offiziell unterstützt wird.


    Das der nächstes Jahr kommende A500 Mini, Gerüchten zu Folge, FS-UAE benutzt ist wohl auch kein Zufall?!

  • Um einen Vergleich auf nur einer Plattform durchzuführen, und nicht PC vs Pi (Äpfel mit Himbeeren)

    werde ich mal meinen kompletten Dietpi-Amiga auf die Pimiga-SD kopieren, und umgekehrt.


    Dann kann ich die gleichen Amigas aus zwei Basis-Distros gegeneinander antreten lassen.


    Hoffentlich sind die SDs gross genug :-)