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DivZero probiert Linux

  • Hi,

    angeregt durch die Linux Threads hier habe ich mich entschlossen heute mal wieder Linux zu installieren und werde hier berichten was gut klappt und was nicht. Was ich besser finde als an Win10 und was nicht usw. Als Distro habe ich mir Linux Mint XFCE Ulyana ausgesucht, da ich Mint noch von früher kenne. Damit konnte man einfach so sich Videos im VLC Player anschauen, ohne diesen schrecklichen Tearing Effekt, den ich immer mit Ubuntu hatte und der mir jeglichen Spaß am Filme schauen vermiest hatte. Durch einiges an Rumgebastle hat man das Tearing auch unter Ubuntu wegbekommen, aber sich mal ein Video anschauen können, sollte schon drin sein in einer Desktop Basisinstallation.


    Wie dem auch sei. Jetzt habe ich gerade das ISO runtergeladen und werde das mit Etcher auf einen USB-Stick bannen. Vorher habe ich meine erste Festplatte im Laptop noch ein wenig von Ballast befreit, so dass ich ca 100GB für Linux frei habe. Meine zweite SSD mit 1TB nutze ich als Backup für meine wichtigen Daten und andern Krams. Als Laptop kommt ein sehr günstiger HP zum Einsatz mit zwei SSDs (256GB und 1TB), eine Vierkern Ryzen5 3500U CPU mit Vega8 Grafik und 16 GB Ram.


    Nun denn, möge das Linuxen beginnen...

  • Damit konnte man einfach so sich Videos im VLC Player anschauen, ohne diesen schrecklichen Tearing Effekt, den ich immer mit Ubuntu hatte und der mir jeglichen Spaß am Filme schauen vermiest hatte. Durch einiges an Rumgebastle hat man das Tearing auch unter Ubuntu wegbekommen, aber sich mal ein Video anschauen können, sollte schon drin sein in einer Desktop Basisinstallation.

    Ich empfehle die Verwendung von 'mplayer'. Den muss man zwar erst lernen weil er keine GUI hat sondern aus dem Terminal gestartet wird, aber wenn man die Tasten mal drin hat ist er deutlich angehmer zu bedienen als VLC. Die wichtigsten sind '#', 'o', 'v','f','q', die Cursortasten und PgUp/PgDown.

  • Damit konnte man einfach so sich Videos im VLC Player anschauen, ohne diesen schrecklichen Tearing Effekt, den ich immer mit Ubuntu hatte und der mir jeglichen Spaß am Filme schauen vermiest hatte. Durch einiges an Rumgebastle hat man das Tearing auch unter Ubuntu wegbekommen, aber sich mal ein Video anschauen können, sollte schon drin sein in einer Desktop Basisinstallation.

    Ich empfehle die Verwendung von 'mplayer'. Den muss man zwar erst lernen weil er keine GUI hat sondern aus dem Terminal gestartet wird, aber wenn man die Tasten mal drin hat ist er deutlich angehmer zu bedienen als VLC. Die wichtigsten sind '#', 'o', 'v','f','q', die Cursortasten und PgUp/PgDown.

    werde ich mal testen, danke.

  • Also Stand der Dinge:


    Ich kann nur noch per USB-Stick mit dem Live Linux Mint den Laptop starten. Beim Installieren von Linux konnte er zum Schluss den Grub Boot loader nicht schreiben(schwerwiegender Fehler). Ich habe dann probiert mit dem Programm Boot Repair was zu machen, aber das führte auch nicht zum Erfolg. Im Bios habe ich nachgesehen ob ich UEFI an habe, aber das ist aus und auf Legacy gestellt.


    Das hatte ich alles von früher leichter in Erinnerung. Nun gut, muss er irgendwie gehen ein Dualboot von Windows10 und Linux Mint hinzubekommen, wie weiß ich noch nicht. Ich werde einfach nochmal den Installer starten, vielleicht habe ich auch was beim selbst konfigurieren der Partitionen falsch gemacht. Gewundert hat mich, dass der Installer eine EFI-Partion haben wollte. Früher reichte eine Root Partition und gut war es. Das Boot Repair Programm meinte zum Schluss dass die Partionen soweit entfernt ist oder so was. Solch eine Meldung ist mir bis dato auch noch nicht untergekommen und ich kann aber keine Partition näher an sda1 einlegen, dann da ist ja die Windows Partition. Hmm, na dann muss ich wohl recherchieren wo der Fehler liegen könnte. Schade dass man nicht zuerst Linux und dann Windows nachinstallieren kann, oder geht das mittlerweile?

  • Irgendwie ist jetzt doch Linux gestartet, aber ohne einen Bootloader vorher anzuzeigen. So weit so gut. Nun wollte ich nochmals Boot Repair ausführen, aber das ist standardmäßig nicht installiert, ok. Dann wollte ich wie beim Live Linux Mint die Helligkeit meines Bildschirmes regeln über FN+F Tasten, geht nicht. Ein Symbol für die Helligkeitsreglung gibt es in der Taskleiste auch nicht. Ok, muss ich mir dann was hinzufügen.


    Jetzt muss Linux aber erst Mal neu starten nach den Aktualisierungen.

  • so dass ich ca 100GB für Linux frei habe. M

    Das reicht die nächsten Jahre. ^^

    aber wenn man die Tasten mal drin hat ist er deutlich angehmer zu bedienen als VLC. Die wichtigsten sind '#', 'o', 'v','f','q', die Cursortasten und PgUp/PgDown.

    VLC-Player hat frei definierbare Tasten, dem kann man die mplayer-Belegung sicher beibringen. ;-)

  • Irgendwie ist jetzt doch Linux gestartet, aber ohne einen Bootloader vorher anzuzeigen. So weit so gut. Nun wollte ich nochmals Boot Repair ausführen, aber das ist standardmäßig nicht installiert, ok. Dann wollte ich wie beim Live Linux Mint die Helligkeit meines Bildschirmes regeln über FN+F Tasten, geht nicht. Ein Symbol für die Helligkeitsreglung gibt es in der Taskleiste auch nicht. Ok, muss ich mir dann was hinzufügen.


    Jetzt muss Linux aber erst Mal neu starten nach den Aktualisierungen.

    Unmöglich! Wenn man doch eins in dne Linux-Threads gelernt hat, dass Linux niemals neustarten muss...

  • weil er keine GUI hat sondern aus dem Terminal gestartet wird

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn gleich in der ersten Antwort im Linuxthread darauf hingewiesen wird, dass man zum Video(!) anschauen lieber einen Player im Terminal starten soll. Damit wurde das Linux-Klischee mit "in der Shell und so" wieder voll erfüllt! :D


    Nur zur Info: Ich benutze selbst zu 95% Linux und bin damit auch zufrieden, aber bei der Antwort musste ich wirklich schmunzeln! ;)

  • Hehe, auch ein Linux muss wohl mal neu gestartet werden, hat bei mir 10 Sekunden gedauert^^


    So beim Neustart hatte ich auch das Grub Menu gesehen und Gott sei Dank war da auch ein Win10 Eintrag drin. Beim ersten Bootversuch hing Windows irgendwie fest. Nach einem Neustart konnte ich allerdings Windows starten und schreibe gerade daraus diesen Post. Nun, da bin ich beruhigt dass mein Windows noch da ist und funktioniert. Nun kann ich mich um Linux kümmern. Ansonsten hätte ich jetzt eine Win10 neuinstallation machen müssen. Damit rechnen muss ja immer bei solchen Dualboot Versuchen, aber so bin ich froh dem entgangen zu sein.


    Also dann starte ich mal Linux und schaue ob ich nun out of the box meine Bildschirmhelligkeit regeln kann so wie beim Live-USB-Stick.

  • So beim Neustart hatte ich auch das Grub Menu gesehen und Gott sei Dank war da auch ein Win10 Eintrag drin. B

    Wenn dir das Grub-Menü nicht lange genug (oder gar nicht) angezeigt wird, halte die "Umschalt"-Taste gedrückt, dann sollte es auf jeden Fall kommen.

  • Danke, der VLC Player ist installiert und funktioniert ohne Tearing, sehr schön.


    Jetzt mal schauen wie ich eine Regelung der Bildschirmhelligkeit in die Taskleiste bekomme. Im Menu für die neuen Elemente scheint das nicht mit bei zu sein. Wäre natürlich schön wenn es auch sowas wie den Blaufilter unter Windows10 gibt, das fand ich immer angenehm am Abend.


    Eine andere Sache ist noch die Bildschirmskalierung. Ich habe FullHD auf einen 15 Zoll Bildschrim, dabei ist mir die Schrift und viele Elemente einfach zu klein und fitzelig. Unter Windows war ich mit der Einstellung von 125% ganz zufrieden. Hier habe ich eine Skalierungseinstellung gefunden, allerdings gibt es nur die Auswahl 1x oder 2x was dann wieder viel zu groß ist. Mal schauen ob man da was tweaken kann. Ich frage mich gerade warum die Entwickler nur diese beiden Einstellungen dem User anbieten und warum nicht automatisch die Bildschirmhelligkeit einstellbar ist ohne dafür Funktionstasten drücken zu müssen?

  • So, habe eben mit der Skalierungseinstellung rumgespielt und dabei sind mit die Symbole in der Menuleiste zerschossen worden und ich konnte nicht mal mehr das Startmenu öffnen. Aus alten Tagen weiß ich, dass man die irgendwie über die Shell abschießen und neu starten kann, aber so gut ist dann mein Gedächtnis auch nicht.


    Bei erneuten Neustart war jetzt kein WLAN mehr da, also ich konnte nicht mal nach Netzen suchen. Auch hier weiß ich dass man den Netzwerkadapter per Konsole runter und wieder hochfahren kann, aber auch hier habe ich die Befehle nicht mehr im Kopf, war irgendwas mit up oder so. Unter Windows werde ich jetzt mal danach googeln, Windows brauchte wieder zwei Versuche bis es hochgefahren ist. Mein Laptop ist wirklich zum Versuchslabor geworden^^ So in der Freizeit alles ok, auf Arbeit würde ich fluchen.

  • Windows 10 macht keinen kompletten Shutdown, ausser wenn man das in einer Kommandozeile (bzw. Ich habe eine Batchdatei)

    SHUTDOWN /s /f /t 0

    ausführt und den Fastboot abschaltet.

    Das kann dazu führen, dass Linux dann etwas verwirrt ist und z.B. WOL nicht mehr sauber funzt. Siehe z.B. Hier:

    https://www.windowscentral.com…e-windows-10-fast-startup