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Suche ISA-ATA Board

  • Also, mit ATA meinst Du IDE?

    Da gab es vor allem No Name - Karten mit Jumper, ohne Jumper, mit Beschriftung, ohne,

    meist mit (IIRC) GoldStar, Winbond und später Acer - Chipsätzen. Der große Unterschied

    ist dann in der Flexibilität (ob man die Adressen ändern kann) und ob der ein BIOS oder

    sogar Cache hat. Mit BIOS war dann auch ohne Unterstützung des Mainboard-BIOS

    bootfähig und konnte Festplatten anhängen, die größer als die vom Mainboard maximal

    vorgesehenen waren. Die Controller waren teuer, IWILL hatte sowas. Die waren dann auch

    meist zweikanalig. Dann die Cache-Controller von TEKRAM, mit und ohne Floppy-Anschluss, mit

    eigenem Prozessor und SIMM-Slots. knusis könnte "zufällig" noch einen

    Tekram ISA mit Floppy haben, den er nicht dringend braucht.. ;-) Nach billigen ohne BIOS könnte

    ich mal im Keller suchen. Die sind in der Funktion alle gleich, idR eben zusätzlich mit COM und LPT,

    meist einkanalig IDE.

  • Für den 16-bit-ISA-Bus gab es die wie Sand am Meer. Das war ja eigentlich auch kein "Controller" mehr, sondern nur ein Interface-Adapter; der Controller ist mit ATA/IDE auf die Platte gewandert. Mit BIOS und Cache ist mit ab dann praktisch nicht mehr untergekommen, außer jene Teile, die dann versucht haben, irgendwelche "Grenzen" zu überwinden (504 MB, 2 GB, 8 GB, ...).


    Daher die Frage: Welche Platte möchtest du konkret anschließen?

    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.


    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.


    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.

  • Die größten, die noch von ISA-Controllern (mit BIOS) unterstützt werden, müßten 2GB sein. Das war dann, wenn ich mich richtig erinnere, der Grund, meinen LANtastic-Server mit VLB-Cache-Controller gegen eine Linux-Büchse mit SAMBA einzutauschen und alle DOS-Clients auf einen OS/2-Dial-In umzustellen.

  • Wenn es tatsächlich eine sehr grosse Platte werden soll kann man noch mit dem XTIDE Universal BIOS nachhelfen, trotz des Namens kann es auch mit Standard-AT-IDE-Controllern umgehen und unterstützt auch LBA für Platten > 8GB.

  • Ich habe inzwischen auch noch mal gegooglet. Mir war das tatsächlich nicht mehr klar, dass IDE/ATA-Platten so viele Jahre vor PCI Einzug gehalten haben.

    Dementsprechend gibt es tatsächlich viele IDE-Controller für ISA-Boards. Ich hab das einfach zeitlich nicht mehr so präsent, was damals wann kam.


    Danke für die Infos.