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IDE64 | Tuturial & IDE64 Interface Erläuterung

  • Hallo IDE64 Freunde,


    Ich möchte nun hier den Versuch starten, den Usern die Nutzung des IDE64 Interface etwas näher zu bringen.
    Ich werde diesen Thread immer wieder Updaten und Ergänzen, so das man einen besseren Bezug zur Hardware und dessen Nutzung erhält.


    Zum Anfang möchte ich Starten, euch das IDE64 Interface (Version 4.1) mit den wichtigsten Merkmalen auf dem Interface näher zu Erläutern.
    Dazu habe ich zwei Bilder erstellt, um zu zeigen was und wo sich auf dem IDE64 Interface an Schnittstellen etc. befindet, um später den Adapter im vollem Umfang nutzen zu können.


    Ich gehe später natürlich auch auf die Ersteinrichtung, sowie sämtliche Konfigurationen ein, die für die Nutzung wichtig sind ein. Dazu aber später mehr.


    WAS IST DAS IDE64 INTERFACE ÜBERHAUPT?
    Das IDE64 Interface ist eine Hardwareerweiterung für den Commodore 64, Commodore SX64 und Commodore 128, mit dem es möglich ist, verschiedene Arten von Massenspeicher am Commodore 64 zu Nutzen,
    sowie einen direkten Datenaustausch/Datenzugriff auf einem PC.



    Hier eine Auflistung von verschiedenen Massenspeicher die über die IDE-Schnittstelle nutzbar sind:


    - Festplatten (IDE oder SATA mit entsprechendem SATA-Adapter)
    - CD- und DVD-ROM Laufwerke (IDE oder SATA mit entsprechendem SATA-Adapter)
    - CompactFlash Karten (oder auch SDHC-Karten mit entsprechndem CompactFlash-Adapter)
    - LS-120 Laufwerke


    Das IDE64 Interface verfügt zudem über weitere Schnittstellen wie den Clock-Port und dem Shortbus:


    Clock-Port
    - RRNet (LAN-Adapter am Clock-Port (siehe Abbildung 1.))
    - ETH64-II (LAN-Adapter am Clock-Port (siehe Abbildung 1.))
    - MP3@64 (MP3-Adapter um MP3-Musik auf dem Commodore 64 zu hörenam Clock-Port (siehe Abbildung 1.))
    - SilverSurfer (Serial-Port Adapter zum direkten Datenaustausch mit einem PC über den Clock-Port (siehe Abbildung 1.))


    Shortbus
    - ETH64 (LAN-Adapter am Shortbus (siehe Abbildung 1.))
    - DUART64 - (Serial-Port Adapter zum direkten Datenaustausch/Datenzugriff auf einen PC über den Shortbus (siehe Abbildung 1.))



    Ebenfalls integriert im IDE64 Interaface ist ein eigenes BIOS (siehe Abbildung 3.) mit diversen Konfigurations möglichkeiten, sowie ein komfortabler Datei-Browser namens MANAGER (siehe Abbildung 4.).



    Gruß
    aRcAdEsTaTiOn

  • Bei einem im Expansionport genutztes IDE64 Interface können wie ohne das Interface weiterhin bei einem Commodore64 maximal 4 Diskettenlaufwerke genutzt werden mit den bekannten Adressen 8,9,10,11 (siehe Bild 6.).
    Das IDE64 verfügt im eigene BIOS (siehe Bild 5.) die möglichkeit, es ganz individuell für die Benutzung anzupassen, was die vergabe von Laufwerksadressen angeht (siehe Abbilung). Das IDE64 besitzt in der Regel die Laufwerksadresse 12 (siehe Bild System drive).
    Der Tape-Port ist somit auch nicht betroffen da dieser eh nur mit dem Befehl "LOAD" genutz wird und unabhängig von der Diskettenlaufwerkes Adressierung ist (Die Datassette hängt nicht am Serialport wo die Diskettenlaufwerke anliegen).

  • Eine "Notwendigkeit" von Hardware Erweiterungen besteht bei keiner. Es ist lediglich als Ergänzung zu sehen mit der man sich einiges einfacher macht. Mehr auch nicht.

    Naja, das war auch nicht ganz richtig formuliert von mir. Du hast damit natürlich vollkommen recht. Genauso wenig besteht die Notwendigkeit sich die Wohnung mit mehreren c64, 1541, c128 usw. zuzustellen. ;)8)


    Also die "Notwendigkeit" von IDE64 für mich persönlich bedeutet dann eher irgendwas, was mich persönlich so begeistert 8o , dass ich nicht mehr widerstehen kann, obwohl ich ohnehin schon kaum die Zeit finde mich umfassend damit zu beschäftigen. :cry:


    Will das Ding ja nicht bestellen und dann hier ungenutzt rumliegen lassen. Deswegen gucke ich Dir hier aufmerksam zu und wenn ich glaube, ich kann damit auch ohne große Probleme umgehen, dann schlag ich zu. :search:


    Mich interessiert insbesondere die PC-Anbindung bzw. die Möglichkeiten der LAN-Verbindungen.
    Kann ich mir damit z.B. aus dem Internet eine Datei holen?


    ZIP-Disketten habe ich auch noch ein paar rumliegen und die würden ggf. auch ein bißchen "Disketten-Feeling" bringen.

  • Nach der kurzen Erläuterung was das IDE64 Interface ist, geht es im nächsten Schritt darum, was man benötigt um das IDE64 zum laufen zu bekommen.
    OK, laufen tut es auch ohne Massenspeicher (Datei-Browser), aber das soll nicht das Ziel sein. Ziel ist es, hier in diesem Thread zu Erläutern, wie man den IDE64 mit einer CompactFlash Karte
    betreibt und somit auch Programme oder Tools darauf speichern kann, ohne es traditionell über Disketten zu Laden.


    Dazu benötigt man einige Vorbereitungen bzw. Hardware die da wären:


    - Commodore C64
    (Natürlich einen Commodore 64 in Brotkasten- oder im neuen Gewand (C64-II) oder einen SX64 oder einen C128 (Version ist unrelewant))


    - SD2IEC
    (Vorteilhaft wäre ein SD2IEC, wenn man die Tools die wir benötigen nicht auch einer echten Diskette per Diskettenlaufwerk kopieren kann.)


    - Diskettenlaufwerk 1541 oder 1541-II (optional)


    Um C64 Programme auf echte Disketten zu Kopieren, benötigt man ein X1541-Transferkabel (LPT oder USB Variante), ein Diskettenlaufwerk 1541 oder 1541-II, das PC-Tool "PRGMOVER" und
    den OPENCBM Treiber (Ich selber nutze das XU1541-Transferkabel über einen LPT-Port des PC-Rechners).
    Link zu PC Tool PRGMOVER: http://www.c64games.de/phpseiten/tools.php


    Link zum OPENCBM Driver: http://spiro.trikaliotis.net/opencbm#download

    - Tools von der IDE64 Webpage (siehe Anhang)
    (Darin sind die wichtigsten Tools enthalten welche man zwingend benötigt, um Beispielsweise die den Massenspeicher einzurichten (CF-Karte oder Festplatte etc.)
    (Link: http://singularcrew.hu/idedos/idedos_util20150522.zip)


    Abbildung 7. zeigt die Tools in dem ZIP-File die man benötigt ,welche man entweder per SD2IEC oder Diskettenlaufwerk aufruft.


    Das war es auch schon im großen und ganzen fürs erste.


    Nun noch die Daten auf eine reale Diskette oder auf die SD-Karte eines SD2IEC's kopieren und den C64 bei eingestecktem IDE64 Interface (inklusive eingesteckter CF-Karte) einschalten.
    Nicht vergessen das SD2IEC (wenn vorhanden) mit anzustecken.


    Nächster Schritt - Die Einrichtung der CF-Karte am IDE64 Interface...

  • So nun gehts ans Eingemachte - Die Einrichtung der CF-Karte und somit auch der größte Knackpunkt bei vielen, wie ich gehört habe.
    Man muss sich das ganze wie die Einrichtung einer neuen Festplatte am PC vorstellen, allerdings zu MS-DOS zeiten. Dazu benötigt man
    ein Tool, welches wir zuvor auf eine SD-Karte des SD2IEC oder realen Diskette kopiert haben. Änlich wie bei MS-DOS müssen wir die Festplatte, beim IDE64 die CF-Karte vorbereiten.


    Das geschied mit dem kopierten Tool "CFSDISK10B,PRG" (Abbildung 8.). Das Tool ist sozusagen das MS-DOS FDISK zur Partitionierung der CF-Karte und sieht so aus, wenn man es gestartet hat (siehe Abbildung 9. & 10.)


    Nach dem Starten und ein klein wenig Info vom Macher des Tools, landen wir nun im eigentlichen Partitionierungs-Tool dem "CFSDISK10B,PRG".
    Der Blinkende Cursor wartet nun auf eine Eingabe von uns. Zuvor will er aber wissen, welche Adressierung die CF-Karte am IDE64 erhalten soll (Laufwerk).
    In diesm Fall empfehle ich die Laufwerksnummer 12, da 13 reserviert ist für ein ggf. nutzbaren CD-/DVD-ROM...
    Laufwerksnummern 8,9,10 und 11 sollten ebenfalls wenn möglich frei bleiben, wenn man vor hat den C64 mit vier Diskettenlaufwerken auszustatten. Wie gesagt, es ist nur ein Tip von meiner Seite :rolleyes:


    WICHTIGER HINWEISS: Als sozusagen Test CompactFlash Karte nutze ich hier für das Tutorial eine "CompactFlash SanDisk eXtreme III 2.0 GB".(siehe Abbildung 11.)


    Natürlich gehen auch andere Karten und auch größere Karten. (Ich selber nutze eine 32GByte SDHC Karte von Samsung mittels einem CompactFash-Adapter Typ: SDCF-01)

  • Fast vergessen...Wenn Ihr den C64 einschaltet sieht es mit eingesteckem IDE64 Interface und der CompactFlash Karte so aus (Abbilung 13. & 14.)


    Bild 13 zeigt den Bootscreen beim Einschalten, sowie im unterem Bereich die Erkennung der CompactFlash-Karte. Bild 14. der reguläre C64 Screen mit IDE64 Anzeige.


    Wie man klar erkennen kann, nutze ich die v0.91 BETA Firmware vom IDEDOS in der aktuellsten Version. Auf das IDEDOS, also das eigentliche ROM des IDE64 Interface, gehe ich gesondert und intensiver ein. Dazu aber später mehr.
    Es ist erstmal total unwichtig, welche Firmware ihr drauf habt.


    ...oder wie in Abbildung 15. zu sehen ist, mit JIFFYDOS, welches natürlich unterstützt wird. Gerade dann nicht uninteressant, wenn man von einem SD2IEC auf das IDE64 Interface kopiert ;)

  • Nun wird es es etwas komplizierter, aber keine Sorge - Ich erkläre auch warum man es macht ;-)


    Hat man das Programm "CFSDISK10B,PRG" geladen und gestartet, wartet das Programm auf eine Eingabe. DIESE IGNORIEREN WIR ERSTMAL KOMPLETT!!!
    Warum? Ganz Einfach! Wir müssen die CompactFlash-Karte noch für das Schreiben bzw. das Einrichten erst Freigeben!
    Das geschied genau so:


    1.) Das Programm CFSDISK10B,PRG ist gestartet und wartet auf Eingabe (Abbildung 10. / Post 9.)...


    2.) Nun Drückt man die Tasten RUN/STOP und RESTORE bis das READY. und der blinkende Cursor kommen...


    3.) Taste PFEIL Links (ganz oben links) UND die RESORE Taste drücken...


    4.) Man ist im IDE64 BIOS Menu (Abbildung 16.)...


    5.) in die erste angewählte Option gehen mit RETURN (STANDARD SETUP) (Abbildung 17.)...


    6.) Den Menüpunkt "Direct write" von "Disabled" auf "Enabled" per RETURN ändern (Abbildung 18.)...


    7.) Taste "RUN/STOP" drücken...


    8.) Menüpunkt "SAVE & EXIT" anwählen und mit RETURN bestätigen. Diese Einstellungen bleiben auch so gespeichert - Dank der CR2032 Knopfzelle auf der Rückseite des Cartridges!...


    9.) RUN eingeben und man landet wieder in das zuvor geladene Partitionierungs-Tool wie in (Abbilung 10. / Post 9.)


    10.) FERTIG!



    Dieser Vorgang ist WICHTIG, da sonst kein MBR (MasterBootRecord) auf der CF-Karte geschrieben werden kann.



    Nun geht weiter im Text und der Einrichtung der Karte mit dem Partitionierungs-Tool CFSDISK10...

  • Ist schon eine interessante Sache.
    Ich selber habe ja schon lange ein IDE 64 2.x für den C64.


    Allerdings mit den großen Speicherkarten und einem entsprechenden Kartenlesegerät ist das Handling heutzutage sicher etwas einfacher als mit Festplatten und CD/DVD-Brenner...


    Wer es unbedingt braucht, wird es natürlich kaufen... :winke:

  • Sicherlich ist das "Handling" mit unhandlichen 3,5" oder kleinen 2,5" Festplatten und Optischen Laufwerken wie CD- / DVD-ROM nicht jedermanns Sache und ist natürlich NICHT zwingend erforderlich. Man kann das IDE64 Interface auch NUR mit einer Speicherkarte (z.B. CF-Adapter mit SDHC-Karte) nutzen. Da das IDE64 auch FAT32 (darauf gehe ich noch gesondert ein...) Karten unterstützt zum Austausch von Daten, ist das "Handling" ebenso einfach wie mit jeder anderen Erweiterung welches Moderne Speichermedien nutzt. Zudem können statt normaler Festplatten mit IDE Anschluss natürlich auch kleine moderne SSD Festplatten genutzt werden, welche deutlich leichter und unempfindlicher gegen Erschütterungen sind.

  • Bevor ich heute weiter mache, wo ich gestern aufgehört habe - Beim Partitionierungs-Tool,
    möchte ich vorweg noch kurz auf die zwei Fragen vom User "DerSchatten" eingehen.


    Dazu möchte ebenfalls kurz auf die Hardware-Erweiterung "DUART64" für das IDE64-Interface eingehen.


    WAS IST DAS DUART64?


    Die DUART64 Hardware-Erweiterung (aktuelle Version 1.2) ist ein Zusatzmodul für das IDE64-Interface, welches über den "SHORTBUS" des IDE64-Interface angeschlossen und betrieben wird.
    Es handelt sich bei dieser Erweiterung um eine Zweifach FULL-DUPLEX RS-232 Schnittstelle und ist unter anderen für eine Möglichkeit des Datenaustausch zwischen dem Commodoe 64 und PC Zustandig (Abbildung 23.).
    Der DUART64 verfügt (siehe Abbilung 20.) über zwei 9polige Schnittstellen die mittels eines "Serial PCLink Kabels" mit dem PC (üver einen COM-Port) miteinander verbunden werden. Die datenübertragungsrate beträgt ungefähr 11kb pro Secunde und ist nicht die schnellste. Dennoch mach diese Übertragung von daten bei älteren IDE64-Interface Modulen durchaus Sinn, da diese keine -Mini-USB Anschluss haben.


    Allerdings gibt es eine Erweiterungsplatine wlche es zuläßt, dennoch per USB die Daten zwischen C64 und PC zu transferieren. Es existieren P(Prototypen-Platines) welche üver den SHORTBUS und Mini-USB Anschluss einen direckten transfer zulassen (dazu aber später mehr!).


    ACHTUNG!!! Man sollte aber genau auf die Beschaltung des PCLink Kabels achten, welche sich durchaus von vielen anderen unterscheidet. Also nicht irgendein Kabel nutzen, sondern erstmal genau durchmessen, ob es auch den spezifikationen (siehe Handbuch Seite 163) paßt. Falsche Kabel könnten Hardwareschäden verursachen!!!



    Um den DUART64 am IDE64-Interface zu betreiben kommt es zudem darauf an, welche Firmare man nutzt. Da man sich auf der Webpage vom ide64 seine eigene Firmware (je nach vorhandener Hardware) konfigurieren muss, ist dies ein wichtiger Schritt, um den DUART64 nutzen zu können.


    Als Kommunikationssoftware auf der PC Seite, wird das Transferprogramm "IDESERV" genutzt. Dies wird einfach vom PC gestartet und stellt eine Verbindung zum C64 und dem DUART64 her. Abbildung 21. zeigt das am gestartete IDESERV Programm inkl. Icon auf dem Desktop des PC's.


    Soviel erstmal zur DUART64 Erweiterung. (Nur eines noch am Rande erwähnt: Man muss auf die Adressierung achten bei der Konfiguration der Firmware, sowie auch am IDE64-Interface selbst mittels Jumper!!!)


    Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Datenaustasch mit dem PC zu machen. Das DUART64 ist eine davon.
    Eine weitere ist die Nutzung eines LAN-Adapters. Dazu gibt es aktuell drei Stück. Zum ersten das RRNet Modul, das ETH64-II und die SilverSurfer Erweiterung. Jedes wird (natürlich nur eines) an dem Clock-Bus des IDE64-Interfaces gesteckt und betrieben. Mit Hilfe eines RJ45-Patch Kabels (gekreutze Version zur Verbindung zwischen zwei Rechnern) verbunden.


    WICHTIG: Auch hier ist es wichtig, sich die entsprechende Firmware zur Datenübertragung genau zu konfigurieren, da nicht alle Übertragungsmöglichkeiten in einer Firmare enthalten sind.


    Ebenso wie beim DUART64 wird dazu am PC die Software "IDESERV" genutzt (siehe Abbilung 21.)


    Auch OHNE eingerichtete CompactFlash Karte hat man dann auch schon direkten Zugriff auf den PC (siehe Abbildung 24. & 25.)[u] oder auf ein SD2IEC...


    Abbilung 24. zeigt den Zugriff auf die Laufwerksverzeichnisse direkt am PC über den C64 mittels Datei-Browser. In diesem Fall ist es die Systempartionen des PC's "C" und auf Abbilung 25. das ROOT des Laufwerks C direkt am PC mittels Datei-Browser am C64. Geht also auch ohne Einrichtung der Speicherkarte am IDE64-Interface ;)


    Da ich selber kein RRNet habe, sonder das ETH64-II nutze, diese aber in der funktion identisch sind, kann ich nicht viel dazu sagen, bis auf, das ebenso funktionieren soll. Einziger Unterschied zwischen diesen beiden LAN-Modulen ist lediglich der
    integrierte Chipsatz welcher beim ETH64-II ein "LAN91C96" von SMCS ist (siehe Anhang PDF (Chipsatz) & Abbildung 22.).


    Ob ein Transfer mit WarpCopy funtioniert, kann ich nicht sagen, da es andere Tools zum Übertragen auf Diskette gibt wie zum Beispiel dieses hier: Link: http://csdb.dk/release/?id=139419 (siehe auch Abbildung 26. & 27.)

  • So, weiter mit dem Partitinierungs-Tool.


    Wir haben das Programm nun wieder mit RUN gestartet, welches wir zuvor unterbrochen haben, um den direkten Schreibzugriff auf die CF-Karte im BIOS des IDE64-Interface zu erhalten (Post 11.) und sind nun wieder im Programm (Abbilung 10. / Post 9.)


    Das Programm fragt uns nun nach der "DRIVE NUMBER (4-30)".


    Wie oben schon erwähnt macht es Sinn hier die Nummer 12 zu vergeben (Abbilung 28.). Das tun wir jetzt auch (siehe Abbildung 28.) und bestätigen die Eingabe mit RETURN.


    Nun erfolgen einige Informationen der eingestecken CF-Karte sowie die Fragen, ob wir ein Backup der TABLE machen wollen. Da diese Karte eh (in der Regel) leer ist, können wir dies mit ebenfalls mit RETURN bestätigen (Abbildung 29.).


    Nun erfolgen weitere Eingabeaufforderungen welche die Physikalischen Werte der CF-Karte abfragen. In der Regel kann man diese auf DEFAULT nutzen, wie die Angabe der Cylinders (Abbilung 30.), Heads (Abbildung 31.), Sectoren (Abbildung 32.) und LBA AVAILABLE (Abbildung 33.). Diese kann man alle mit RETURN bestätigen.


    Auch die nächste Abfrage mit dem Wert auf 4001760 als DEFAULT bestätigen mit RETURN und landen bei (Abbildung 34.).


    Jetzt haben wir dem Tool alle relevanten physikalischen Daten zur Einrichtung der CF-Karte genannt. Nun meldet sich das Tool mit dem Hinweis, das keine CFS Partition gefunden wurde mit einigen anderen Info's das ein "CREATING NEW DISKLABLE" und "CREATING NEW PARTITION TABLE" erstellt worden ist.


    Nun wartet das Tool wieder auf unsere Eingabe. Mit "M for help" kann man sich Übersicht aller Funktionen aufrufen.


    Also nun die Eingabe "M" für das Menü bzw. "HELP" und mit RETURN bestätigen. (Abbildung 36.).


    HINWEISS: Ich möchte noch erwähnen, das alle hier genutzten Parameter und Einstellungen rein für diese Tutorial und deren zum Test genutzten Hardware gebraucht werden. Es kann zu Abweichungen kommen bei z.B. Unterschiedlichen CF-Karten und Parametern oder bei der Erstellung mehrerer Partitionen etc.!!!


    Alle hier erwähnten Informationen kann man auch direkt im Handbuch (Link: http://singularcrew.hu/idedos/IDE64_users_guide.pdf) auf Seite 35 Nachlesen (Preparing a blank disk). Handbuch ist NUR in Englisch verfügbar.



    Zur (kleinen Überprüfung) können wir im Menü mal "P" für PRINT THE PARTION'S TABLE aufrufen und sehen, dass der nutzbare Datenspeicher ca. 1953 MiB (MegaBytes) und entsprechend der genutzten CF-Karte von 2GByte beträgt (Abbilung 35.).

  • Hallo,


    absolut tolle Arbeit und wirklich eingehend errklärt. Damit findet sich auch für Leute mit etwas weniger Englisch Kentnissen eine verständliche Anleitung.


    Was allerdings vielleicht auch super wäre, das hier Erklärte in einem .pdf zusammen zu fassen. Es gibt viele, die lieber eine Anleitung , gedruckt lesen.


    Aber trotzdem *****


    lg.


    Wolfgang

  • Nun Partitionieren wir die CF-Karte.


    Dazu rufen wir erneut mit dem Befehl "M" das Menu auf und geben anschliessend "N" für ADD NEW PARTITION ein.


    Nun erfolgt die Frage welche Partitions Nummer man vergene möchte. Da es unsere erste ist, nehmen wir "1" (Abbildung 37.) und bestätigen mit RETURN. Wie man sieht kann man so einige Partitionen erstellen (Insgesamt 16 Stück!), was bei einer 2 GBGyte CF-Karte nicht nötig wäre.


    Als nächstes möchte er den Start-Sector wissen, welche wir ebenfalls nur mit der Taste RETURN so als DEFAULT übernehmen (Abbildung 38.).


    Im nächsten Schritt den End-Sector definieren, welchen wir ebenfalls auf DEFAULT per RETURN bestätigen (Abbildung 39.).


    Zu guter Schluss vergeben wir noch einen Partitions Namen, welchen ich SYSTEM genannt habe und bestätigen mit RETURN (Abbildung 40.).


    Nun wartet das Tool wieder auf ein Kommando von uns. Zur übersicht kann man nochmals sich mit "M" das Menü anzeigen lassen.


    Jetzt wählen wir die Option "W" für WRITE CHANGES TO DISK aus. Das heißt wir schreiben die Partition, welches auch das Formatieren beinhaltet (Abbildung 42.) und werden gefragt, ob diese Einstellungen Korrekt sind, welches wir mit "Y" bestätigen.


    NUN BEGINNT DIE FORMATIERUNG DER COMPACTFLASH-KARTE... (Abbildung 43.)


    Dieser Vorgang kann einen Moment dauern. Anschließend, nach der Formatierung erhalten wir die Meldung in Abbildung 44.


    ES IST VOLLBRACHT!!!! :dance:dance:dance:dance:dance:dance:dance


    Die Formatierung ist durchgeführt. Nun einfach den C64 Ausschalten und wieder Anschalten.

    Wenn man nun, sobald der Cursor wie gewohnt blinkt und auf eingabe wartet, den Befehl "MAN" (Abbildung 45.) eingibt und mit RETURN bestätigt, gelangt man ohne Fehlermeldung auf die Partition, die wir soeben erstellt haben (Abbildung 46.).
    Diese ist natürlich vollkommen leer! :D

    Nun ist die CF-Karte für das IDE64-Interface auf das CFS Formatiert und eingerichtet und für Daten nutzbar!!!


    Nur noch ein Hinweiis: Die Option die wir im BIOS auf ENABLE gesetzt haben (DIRECT WRITE) setzt sich automatische wieder auf DEAKTIVIERT zurück. das ist auch so gewollt! Alle anderen Einstellungen bleiben so, wie man Sie eingestellt hat wie zum Beispiel die Uhr oder Laufwerks Adressen etc. NOCHMALS: ALLE ANDEREN EINSTELLUNGEN BLEIBEN ERHALTEN UND WERDEN NICHT ZURÜCKGESETZT!!!

    Diese Aktion war lediglich einmalig, damit man auf die CF-Karte schreiben kann!!!


    ...es sei den die Batterie ist leer wie bei mir :D