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Catweasel MK4 und Disk-Rückseite

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    Wenn ich jetzt mutwillig Daten abschneide, dann funktioniert ja die Software auch nicht mehr.


    die tracks waren zumindest bei den images in die ich reingeschaut hab eh aller voller nullen, das wird also kein problem sein :) wie schon gesagt kann man die auch mit kaum einem laufwerk erreichen (die meissten machen spätestens bei track 83 schluss).


    was das 360k laufwerk angeht, versuch erstmal wie in post #23 beschrieben ein paar histogramme zu lesen - zumindest siehst du dann ob das dejustiert ist.

  • Hallo Dr.Zeissler, ich habe eine Nachricht geschickt, ist die angekommen ? Oder Postfach voll ?

    Danke, das könnte eventuell helfen...


    Ich habe jetzt noch mal mit einer weiteren neuen Diskette probiert.
    Ich habe das IMAGE ik.d64 geschrieben => alles grün; dann wieder eingelesen: alles grün, dann in die 1541 und load"*",8,1 3 sek. laden, dann "rattern" und rotes LED blinkt. Diskette zurück in das PC360KB und wieder einlesen: alles grün.


    Ich weis nicht mehr weiter, wo soll ich ansetzten, die nächsten X laufwerke besorgen und durchtesten, oder die 1541 verkaufen und ne 1541-II besorgen, die da eventuell nicht so anfällig ist....


    könnte man eventuell ein echtes 1541 an den CW anschliessen, dann muss es doch gehen...

  • Gut mag sein, dass es zu alt, oder dejustiert ist, nur das jetzt wieder kostenpflichtig einzusenden und warten zu lassen...NEIN!!!!!


    Das mit dem Justieren ist gar nicht so schwer, der Catweasel hilft Dir dabei. Bevor Du das aber machst, würde ich erstmal die Schreib/Leseköpfe reinigen. Es handelt sich immerhin um alte Laufwerke, von denen Du nicht im Geringsten weisst, was damit gemacht wurde. Reinigen mit einem Q-Tip und Spiritus bzw. Isopropanol (wenn Du hast). Dann eine C64-Disk einlegen, die Du zuvor mit der 1541 formatiert hast - die mal versuchsweise lesen und gucken, wieviele Fehler Du siehst.


    Dann ist natürlich das Histogramm/Spektrum interessant, wie Sauhund geschrieben hat. Ich gebe zu, dass das ein wenig geduld erfordert, aber leider sind Laufwerke nicht so leicht in Stückzahlen zu bekommen, als dass man sie so einfach mit dem Catweasel verkaufen könnte. Es ist Fummelei, die sich aber lohnt - schlaf' mal drüber, morgen mit neuer Energie 'ran :-)


    Jens

  • Danke Jens, hatte zwischenzeitlich die Gegenprobe gemacht und eine anderes Image geschrieben und danach wieder eingelesen.
    Erst alles "grün" beim schreiben, dann beim Einlesen fast alles "rot" und Geratter.


    Das Problem ist, dass man bei diesem Laufwerk gar nicht so leicht an den Lese/Schreibkopf kommt. So wie ich das gesehen habe,
    muss ich da große Teile des Laufwerks zerlegen. Das traue mich mir zwar zu, nur ob ich das hinterher wieder zusammen bekomme
    ist eine andere Sache.


    Es wurde viel über das Thema 40/80 Track 5,25" Floppys geschrieben. Es scheint tatsächlich mit dem 40 Track DD Laufwerk noch schlechter zu sein, als mit dem HD Floppy. Dort konnte ich zumindest einiges Disks schreiben die dann auch am C64 liefen. Mit dem neuen 360K Floppy geht bei vielen Disks nicht mal das "$", also Inhaltsverzeichnis.


    Das ist doch ziemlich frustrierend. Ich werde mit Kräften unterstützt und dennoch kommt einfach nix bei rum, ich stelle mir so langsam die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Ich weis gar nicht wie viele Euronen die ganze Hardware und Software verschlungen hat. Alleine die neuen eingeschweisten Disketten (360KB/720KB) haben unmengen an Kohle verschlungen.


    Wenn das so weiter geht stampf ich das Projekt komplett ein, verkauf den ganzen Schrott und zeihe mir das Replay-Board mit den FPGA's und gut ist.


    Ich sehe mich ausser Stande eine Justierung eines Floppy vorzunehmen. Das packe ich zeitlich nicht und technisch und handwerklich fehlt mir das Geschick. Ich möchte auch nicht ständig Leute bitte mir zu helfen. Ich bezahle Geld für funktionsfähige Lösungen. Im Grunde will ich mit den Kumpels mal das ein oder andere Game auf Atari/Amiga/C64 zocken und mich nicht mit zickiger alte Hardware monatelang rumschlagen.

  • Ja das Ding hatte ich auch mal im Auge, für meine Zwecke aber unbrauchbar, denn da geht es nur um "Sicherheitskopien" von Disketten zu erstellen,
    ich brauche ausschließlich "Disketten aus Images zurückschreiben", was zwar prinzipiell bei denen auch geht, aber nicht vorangig entwickelt wird, ausserdem gibt es da noch keine Hardware zu kaufen, nur Testsamples.


    Es hat sich alles so schön einfach angehört (CW) und entpuppt sich dann doch als Neverendingstory.


    Die letzte verbliebene Alternative ist mit den GameBasis zu arbeiten und den ollen Emulatoren und sobald das Replay-FPGA-Arcade Board mal verfübar ist, darauf umzuschwenken. Dann hat man halt ne kleine Platsikkiste, kann je nach Bedarf ne Maschine in die FPGA's laden und das Teil mit Images über SD-Karte versorgen...echt praktisch, hat aber mit RETRO recht wenig gemein und steht irgendwo zwischen RETRO-Hardware und den Emulatoren.

  • Der eine interessante Blickwinkel ist jetzt nicht dabei (drittes Bild "von gegenüber"), aber ich vermute, dass der Stepper-Motor mit zwei Schrauben befestigt ist, die man ohne große Bastelarbeit erreichen kann. Vorher aber Histogramm angucken wie beschrieben, das ist echt nicht so schwer und braucht nichtmal nen Schraubenzieher!


    Schnappschuss vom Fenster unter Windows machst Du mit Alt-Gr und Druck, dann liegt das Fenster in der Zwischenablage. Dann startest Du Irfanview oder paint und wählst "einfügen", dann kannst Du das Histogramm hier posten.


    Jens

  • Ok, letzter Versuch.


    Ich habe keine Ahnung von Steppmotoren oder wie ich erkennen kann was wo dejustiert ist usw. aber ich versuche das.


    So wie ich das verstanden habe, soll ich diese Dinge tun:


    1. Bild (3) von der gegenüberliegende Seite machen. (erledigt s.u.)
    2. Eine neue DD Diskette mit meinem 1541 formatieren. (wie lautet der Befehl dafür)
    3. Diese Diskette mit dem CW wieder zurück einlesen und das Histogramm posten.
    (mit Histogramm meinst Du die normale Anzeige die eigentlich dauerhaft grün sein müsste?)


    Hab ich das so richtig erfasst ?



    Du hast ja nicht nur was von Steppmotor geschrieben, ich soll ja auch den Kopf reinigen, da muss ich doch mehr zerlegen oder ?


    Doc

  • Das Bild ist schonmal gut - sieht so aus, als wäre da sogar Platz in der Platine, damit man den Stepper lösen kann: Von oben mit dem Schraubenzieher die zwei Schrauben vom Stepper lösen (das dicke schwarze Ding mit dem Aufkleber), aber nur ne halbe Umdrehung! Dann kannst Du den Stepper nach vorn/hinten verschieben, denn die Löcher der Schrauben sind Langlöcher.


    Um das Histogramm anzuzeigen, nimmst Du am besten das Imagetool von der Beta-Seite die Sauhund schon verlinkt hatte (Posting #23): http.//beta.icomp.de


    ZUm Reinigen des Kopfes musst Du sehr wahrscheinlich das Abdeckblech entfernen, das sind wieder zwei Schrauben, wenn ich das richtig sehe. Wenn der Kopf freigelegt ist, reinigst Du den Kopf so, wie im 1541-Reinigungsthread beschrieben: [Floppy] Kopfreinigung in Bildern


    Das Alps-Laufwerk sieht sehr solide aus. Ich bin ein wenig neidisch..!


    Jens

  • Ja das Ding hatte ich auch mal im Auge, für meine Zwecke aber unbrauchbar, denn da geht es nur um "Sicherheitskopien" von Disketten zu erstellen,
    ich brauche ausschließlich "Disketten aus Images zurückschreiben", was zwar prinzipiell bei denen auch geht, aber nicht vorangig entwickelt wird, ausserdem gibt es da noch keine Hardware zu kaufen, nur Testsamples.


    Ja, wir wollten zuerst richtig lesen können. Die Hardware hat Leitungen, um auch die Schreibfunktionen des Laufwerks bedienen zu können. Intern wird auch schon an der Software gearbeitet, sie ist nur noch nicht öffentlich. Die finalen Boards kommen "early October".


    Es hat sich alles so schön einfach angehört (CW) und entpuppt sich dann doch als Neverendingstory.


    Da muss ich jetzt mal eine Lanze für den Catweasel brechen (Jens, aufgemerkt!). Das Problem liegt prinzipiell am Laufwerk, und würde - Jens hat zur Sicherheit auch schon drauf hingewiesen - mit jeder Hardware auftreten. Die alten LWs mit 40 Cylindern haben, je nach Modell, auch andere Köpfe, die eine breitere Spur (mit mehr "Saum") schreiben. Das macht natürlich auch das Lesen einfacher. Du guckst über eine breitere Spur und liest die Flux-Wechsel. Die Chance für einen brauchbaren Lesevorgang ist da recht hoch. Nimmst Du jetzt ein "modernes" 80 Cylinder Laufwerk, dann guckst Du auf eine halb so breite Spur. Wenn dann die Spurlage nicht genau stimmt, liest Du irgendwas, aber keine sinnvollen Daten, weil Du evtl. nur den "Rand" ausliest.


    Durch diese Einstellerei musst Du also durch. Und im schlimmsten Fall... musst Du das für jede gurkige Disk aus einem anderen Laufwerk wiederholen... Daher kannst Du das Laufwerk eigentlich offen lassen.


    Nur Mut, wenn's einmal geht ist das Erfolgserlebnis um so größer.


    Das Alps-Laufwerk sieht sehr solide aus. Ich bin ein wenig neidisch..!


    In der Tat. Das scheint sehr solide zu sein. :)

  • Eigentlich will er ja nur D64 Images auf Disk kopieren und diese dann in der 1541 verwenden.


    Ich vermute fast er wäre besser mit einem XA1541 Kabel und opencbm oder Starcommander beraten, dann schreibt er die Disketten direkt mit der 1541 zurück und hat gar keine Einstellerei.


    Seine 1541 ist Tadellos in Ordnung, das kann ich attestieren.

  • Eigentlich will er ja nur D64 Images auf Disk kopieren und diese dann in der 1541 verwenden.


    Ich vermute fast er wäre besser mit einem XA1541 Kabel und opencbm oder Starcommander beraten, dann schreibt er die Disketten direkt mit der 1541 zurück und hat gar keine Einstellerei.


    Seine 1541 ist Tadellos in Ordnung, das kann ich attestieren.


    Aber wie groß wäre dann noch das Erfolgserlebnis...?


    Nein, im Ernst ich bin froh das der Thread jetzt schon so weit ist, da ich jetzt schon eine Menge mehr weiß als vorher. Ich habe auch zwei CWs Version 3 und 4. Muss allerdings sagen, als ich vor Jahren einige Disks für den C64 beschrieben hatte lief das direkt...vielleicht nur Glück ;)


    Gruß Tommes

  • Eigentlich will er ja nur D64 Images auf Disk kopieren und diese dann in der 1541 verwenden.


    Ich vermute fast er wäre besser mit einem XA1541 Kabel und opencbm oder Starcommander beraten, dann schreibt er die Disketten direkt mit der 1541 zurück und hat gar keine Einstellerei.


    Seine 1541 ist Tadellos in Ordnung, das kann ich attestieren.


    Ja, wenn es nur um .D64 geht, speziell Sachen ohne Kopierschutz und Sonderformate, und wenn auch nix archiviert werden soll (wo es um das korrekte Auslesen von Fehlern ohne Beeinflussung durch die 1541 Elektronik geht)... ja, dann ist so ein Kabel die billigste und einfachste Möglichkeit.

  • Nee, da schraubst Du zu viel weg. Das Laufwerk wird nicht so konstruiert sein, dass man nicht an den Kopf herankommt. Erstmal würde ich die Finger von den seitlichen Schrauben des Steppers lassen, wenn Du die löst, könnte es ein ziemlich fummeliges Puzzle werden.


    Das Abdeck-Blech hast Du schon richtig erkannt, schau' doch mal ob Du das weg bekommst, ohne die Platine und den Stepper anfassen zu müssen.


    Jens


    Edit: Bevor Du aber viel schraubst, solltest Du mal nach dem Histogramm gucken. Das kannst Du ganz ohne Schraubenzieher machen.

  • Quote

    open 15,8,15:print#15,"n0:test,01":close 15

    Ok, dann werde ich eine neu DD diskette hiermit am 1541 formatieren
    und danach mit dem CW einlesen und das histogramm posten.


    ps: ich habe ganz bewusst das externe ibm floppy gekauft, da externe laufwerke erfahrungsgemäß sehr viel weniger benutzt werden, als interne und die externe hülle das laufwerk gut geschützt hat. ich hatte bezüglich der qualität daher keine zweifel. warum aber die geschriebenen daten jetzt noch schlechter sind entzieht sich meiner kenntnis, ich hatte erwartet dass jetzt 90% der disks gehen. es liegt sicher NICHT am catweasel, es ist das laufwerk.




    bis dann
    doc