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A1200 Board kein Bild

  • Also auf CLK müssten die 14 ungerade MHz drauf sein. Kannst Du das mal an Deinem funktionierenden A1200 oder am 500er ausprobieren? Evtl. schafft Dein Messgerät die Frequenz auch nicht. Wenn auf CLK wirklich nur 30KHz sein sollten, dann haben wir zumindest schon mal einen Teil des Problems gefunden.


    Wenn der Wert an CLK wirklich so niedrig ist, kannst Du mal den Quarz nachmessen und dann den Weg des Takts über Budgie zur CPU.

  • Auf der CIA ist die LED auf dunkel gestellt, die CS (Chip Select) steuert, ob die CIA sich angesprochen fühlen sollte. 15KHz wäre eher die HSYNC-Frequenz... bist Du Dir sicher, dass Du die korrekte CIA erwischt hast? Also U7, direkt neben dem Tastaturkabel. Aber ist auch egal... war mir bisher gar nicht klar, dass der A1200 das OVL Signal gar nicht hat...

  • Hmmm... für den Amiga brauchst Du aber eigentlich mindestens 8MHz.... mit 200KHz kommst Du nicht weit. Ich dachte eher an ein Multimeter mit Frequenzzähler gedacht, das müsste noch günstiger sein. Aber OK... es genügt ja erstmal zu sehen, wo Aktivität ist. Wenn die Anzeige wild springt ist das ein relativ zuverlässiges Zeichen dafür, dass tatsächliche Frequenz jenseits des Messbereichs liegt.

  • Gut, wenn wir mal annehmen, dass die CPU OK ist und nur irgendwo hängt, würde uns der Zustand der CPU vielleicht sagen, woran es liegt.

    Kannst Du mal messen, was auf den Inputs IPL, DSACK und BR liegt? Bzw. ob da eine Aktivität vorhanden ist?

    Interessant wären ggf. dann auch noch die Adressleitungen. Bei denen würde die obersten paar genügen, also A23-A18, damit man sieht, was er ansprechen will.

  • Gut, wenn wir mal annehmen, dass die CPU OK ist und nur irgendwo hängt, würde uns der Zustand der CPU vielleicht sagen, woran es liegt.

    Kannst Du mal messen, was auf den Inputs IPL, DSACK und BR liegt? Bzw. ob da eine Aktivität vorhanden ist?

    Interessant wären ggf. dann auch noch die Adressleitungen. Bei denen würde die obersten paar genügen, also A23-A18, damit man sieht, was er ansprechen will.

    Pin65 IPL_0 5V 0Khz

    Pin66 IPL_1 5V 0Khz

    Pin67 IPL_2 5V 0Khz

    Pin17 DSACK_0 5V 0Khz

    Pin18 DSACK_1 5V 0Khz

    Pin1 BR 5V 0Khz

    Pin92 A18 1.5V 0Khz

    Pin93 A19 1.5V 0Khz

    Pin94 A20 1.5V 0Khz

    Pin95 A21 0.1V 0Khz

    Pin96 A22 0.1V 0Khz

    Pin97 A23 1.5V 0Khz


    Hab mir jetzt doch ein besseres Ozzi bestellt. Haben ist besser als brauchen...

    Beim Messen an dem anderen A1200 Board sind fast überall Frequenzen messbar. Die 0Khz stimmen somit schon mal.

  • Hmm... interessant. Im Manual steht, dass Ouput High mehr als 2.4 Volt und Output Low weniger als 0.5. D.h. die 1.5V auf den Adressleitungen sind irgendwo im Nirgendwo, evtl. wird da irgendwo Strom abgezogen. Wird die CPU oder ein anderer Chip auffällig warm?

    Wenn man die 1.5V jetzt mal als Versuch sehen würde, die Adressleitungen High zu setzten, wäre die Adresse irgenwas bei $9XXXXX, also FastRam, was keinen Sinn macht.


    Kannst Du mal sehen, ob der beim Einschalten zuckt, oder gleich so hoch kommt? Gleich beim Einschalten müssten alle Addressleitungen auf Null sein, weil die CPU bei 0 anfängt im Speicher zu lesen. Interessant wäre auch, ob die Werte auf den Adressleitungen Zufall sind, oder ob die jedes Mal die selben

    .

  • Auf Seite 6-5 von MC68020UM.pdf steht, was der 68020 nach dem Reset macht. Also im Wesentlichen die ersten beiden 32-Bit Wörter im Speicher lesen. Wenn dabei etwas schief geht, gibt es einen Double Bus Fault und der Prozessor geht in den HALT-Zustand. Letzteres ist bei uns aber nicht der Fall, da dann die HALT Leitung auf LOW sein müsste.

    Auf Seite 5-77 steht, wie die Signale beim Reset aussehen.

    Ich würde mal darauf Tippen, dass der Prozessor gar nicht zu arbeiten anfängt und den Adressbus nach dem Reset gar nicht übernimmt.

    Kannst Du das mal testen? Also RESET (wie auf 5-77) beschrieben lange genug LOW halten und nachdem RESET auf HIGH geht, müsste die CPU nach 4 Zyklen alle Adressleitungen auf LOW ziehen. Spätestend mit den neuen Oszi kannst Du das sicherlich nachmessen.

  • Hmm... interessant. Im Manual steht, dass Ouput High mehr als 2.4 Volt und Output Low weniger als 0.5. D.h. die 1.5V auf den Adressleitungen sind irgendwo im Nirgendwo, evtl. wird da irgendwo Strom abgezogen. Wird die CPU oder ein anderer Chip auffällig warm?

    Alice (U2) erreicht nach dem Einschalten ziemlich schnell 37° und Paula (U3) um die 35° wobei das hier etwas länger dauert. U30 ist mit 32° dabei und U8 CIA-B? hat 30°. Alle anderen Chips bleiben im Prinzip kalt, heißt <= 25° bei 22° Raumtemperatur.


    Kannst Du mal sehen, ob der beim Einschalten zuckt, oder gleich so hoch kommt? Gleich beim Einschalten müssten alle Addressleitungen auf Null sein, weil die CPU bei 0 anfängt im Speicher zu lesen. Interessant wäre auch, ob die Werte auf den Adressleitungen Zufall sind, oder ob die jedes Mal die selben

    Die 1.5V und auch die 5V liegen direkt nach dem Einschalten an und bleiben stabil. Zucken tut da gar nichts.

    Auf Seite 6-5 von MC68020UM.pdf steht, was der 68020 nach dem Reset macht. Also im Wesentlichen die ersten beiden 32-Bit Wörter im Speicher lesen. Wenn dabei etwas schief geht, gibt es einen Double Bus Fault und der Prozessor geht in den HALT-Zustand. Letzteres ist bei uns aber nicht der Fall, da dann die HALT Leitung auf LOW sein müsste.

    Auf Seite 5-77 steht, wie die Signale beim Reset aussehen.

    Ich würde mal darauf Tippen, dass der Prozessor gar nicht zu arbeiten anfängt und den Adressbus nach dem Reset gar nicht übernimmt.

    Kannst Du das mal testen? Also RESET (wie auf 5-77) beschrieben lange genug LOW halten und nachdem RESET auf HIGH geht, müsste die CPU nach 4 Zyklen alle Adressleitungen auf LOW ziehen. Spätestend mit den neuen Oszi kannst Du das sicherlich nachmessen.

    Guck ich mir an. Das neue Ozzi ist leider noch nicht da. Aber ich versuche irgendwas mit dem Teil hier zu erfassen.

    Was heißt LOW? 0V, 3V ...? 5V ist ja sicherlich HIGH?

  • Hmm... interessant. Im Manual steht, dass Ouput High mehr als 2.4 Volt und Output Low weniger als 0.5. D.h. die 1.5V auf den Adressleitungen sind irgendwo im Nirgendwo

    Ich würde mal die Adressleitungen A18-20 und A23 im ausgeschaltenen Zustand überprüfen. Mit einem Multimeter die Bahnen durchklingeln, ob die Verdingungen zu den einzelnen Bauteilen noch steht und dann noch den Wiederstand messen der einzelnen Bahnen.

    Nicht das doch noch der Elko Siff seine spuren hinterlassen hat.


    Nachtrag: In dem Bereich sind keine Elkos verbaut. Sollte also nicht die ursache sein.

  • Die nötigen Daten für den M68EC020 stehen auf der Seite 10-5. Alles zwischen GND und 0.8V wird als LOW interpretiert und alles zwischen 2 und 5V als HIGH. Also, ja.. einfach den RESET Pin mit GND verbinden.

    Ich würde mal die Adressleitungen A18-20 und A23 im ausgeschaltenen Zustand überprüfen

    Die CPU müsste eigentlich gleich nach dem RESET die Adressleitungen übernehmen. In dem Zustand wäre es sogar für das Signal gut, wenn die Leitung unterbrochen wäre... gut, vorausgesetzt man misst direkt den Pin der CPU.


    Also wenn die blöde CPU jetzt gesockelt wäre, würde ich einfach sagen, für ein paar Euro einen Ersatz kaufen (oder besser aus dem anderen A1200 nehmen) und ausprobieren. Da es aber gar nicht so einfach ist, das Ding zerstörungsfrei da runter zu bekommen, sollten wir noch etwas genauer untersuchen, ob nicht auch andere Gründe in Frage kommen. Z.B. braucht die CPU mindestens 8MHz (vgl. 10-7). Solange wir das nicht gemessen haben, könnte einfach auch das Kristall oder der Frequenzteiler im Budgie das Problem sein.

  • Alice (U2) erreicht nach dem Einschalten ziemlich schnell 37° und Paula (U3) um die 35° wobei das hier etwas länger dauert. U30 ist mit 32° dabei und U8 CIA-B? hat 30°. Alle anderen Chips bleiben im Prinzip kalt, heißt <= 25° bei 22° Raumtemperatur.

    Hört sich OK an. Wenn Du willst, kannst Du das mit Deinem funktionierenden A1200 vergleichen. Wäre auch interessant, welche kälter sind, als beim funktionierenden. Damit könnte man sehen, wo Aktivität fehlt.


    Quote from steffmaster

    Die 1.5V und auch die 5V liegen direkt nach dem Einschalten an und bleiben stabil. Zucken tut da gar nichts.

    Naja, der Reset Zyklus dauert nur ein paar Takte... siehst Du mit dem bloßen Auge nicht.

  • Gut, wenn die Alice sich auch ohne CPU beschäftigt, könnten wir mal nachsehen, was die so macht. Kannst Du mal messen, an welchen Pins da eine Frequenz anliegt?

    Pin36 müssten 14Mhz anliegen. Da ist zwar was, aber die Gurke hier zeigt nur 20-60Khz

    Pin80 CSYNC - ist auch was ich kann nicht richtig ablesen. Der Wert springt stark zwischen 2 - 30Khz. Ich hoffe das Ozzi ist morgen endlich da, dann werde ich bestimmt genauere Werte haben. Aber da ist auf jedenfall was.

    Pin81 HSYNC 2-30Khz

    Das wars auch schon.


    Hmm... interessant. Im Manual steht, dass Ouput High mehr als 2.4 Volt und Output Low weniger als 0.5. D.h. die 1.5V auf den Adressleitungen sind irgendwo im Nirgendwo

    Ich würde mal die Adressleitungen A18-20 und A23 im ausgeschaltenen Zustand überprüfen. Mit einem Multimeter die Bahnen durchklingeln, ob die Verdingungen zu den einzelnen Bauteilen noch steht und dann noch den Wiederstand messen der einzelnen Bahnen.

    Nicht das doch noch der Elko Siff seine spuren hinterlassen hat.


    Nachtrag: In dem Bereich sind keine Elkos verbaut. Sollte also nicht die ursache sein.

    Ich habe schon bei mehreren Boards die Elkos gewechselt und da waren echt schlimme Boards dabei. Ich bin auch bei dem Board hier vom schlimmsten ausgegangen, was die Elkos angeht. Aber kein einziger war ausgelaufen. Alles sah nach dem entfernen der Elkos tipitopi aus. Sowas habe ich noch gar nicht gesehen. Ich habe aber trotzdem alles genau angeschaut und gereinigt. Ich denke und hoffe nicht, dass ich etwas übersehen habe. Danke für deinen Hinweis.