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SX64 1541 Laufwerksprobleme

  • Ich kanns nicht lassen tut mir leid, ich wolte wirklich wissen ob d. selbe effekt/problem vorkommt/reprodizerbar ist mit eine 1-zu-1's Kopie (auf'ne Zweite System *nibble* kopiert) oder ob es sich anders verhält?

    Wegen d. vermessungen kann ich nur empfehlen die SX64 Schematics zu bruste zu nehmen und wegen ströhmzwankungen auf alle Primär Netzteil outputs sowie je noch FDD Platinen d. doppelten 555'er ic's,

    7614's, 7606'er und d. freq. kristall (auch d. am I/O Platiin sind suspect). Wenn dein English ausreicht bitte d. sehr detailierten & Hilfreich Reperatur & Wartungs Dokumentation v. Ray Carlsen <-- Trailing edge Technologies. :respect:

    Tatsätzlich aber klinkt es zunehmend wie ein Power Resurgence or Pull-down in effect köppelt mit timing error (braucht zu long am d. daten einzulesen). ?(

    Hier zeigt sich d. SX v. seinen dunkler seit aber beim anfangs VK v. DM 3.200,00 damals v. haus aus robust & unübertr. Qualität & als aller erster Tragbar PC mit Farb monitor löhnt sich d. aufwand. :king:

    Glücklish sei d. jenigen Sie sich einer selbst nehnen dürften, Möge die macht d. Executive mit dir sein. If its not broke, don't fix it, its a :commodore:!!!

    MfG

    R.

  • Hi, danke für die Antwort! Falls der Test so gemeint war, kann ich mit einer bekannt funktionierender stand alone 1541 eine der betroffenen Disketten noch mal kopieren und dann am SX Testen. Das Ergebnis werde ich hier zurück melden. :thumbsup: (werde ich wahrscheinlich morgen machen).

    Die SX64 Schematics und den Ray Carlsen Repair Guide habe ich hier. Englisch kein Problem :-).

    Ich wollte als erstes UH1 NE592N (LM592) READ PREAMP und UJ1 NE592N (LM592) READ AMPLIFIER prüfen (Versorgungsspannungen und Verstärkerausgang). Mir kommt es komisch vor, dass eine Messung am Eingang bereits zu Störungen führt.

    Danach würde ich noch Messungen an UK4 LM311 COMPARITOR (READ AMPL) durchführen. Mal sehen, ob ich weiter komme. Falls Du hier noch Ideen hast, worauf ich achten kann oder was ich messen kann sind Ratschläge immer sehr willkommen :)!

    Gerne auch in Englisch per PM, falls das praktischer ist. Jedoch dachte ich bisher es ist ganz gut, die Diskussion hier im Board zu führen, da dann jeder evtl. etwas von einer Lösung hätte.


    Danke und viele Grüße

  • Nun bin ich her gegangen und habe mit einem Oszilloskop die Signalqualität am Lese- Vorverstärker (UH1) messen wollen. Dabei habe ich an Pin 5 (GND) und Pin 1 (Input 1) gemessen. Mir ist folgendes aufgefallen:


    Wenn ich auch nur mit meinem Oszilloskop an diesen Pins messe, bekomme ich Lese Ausfälle! Ich habe test weise den Monitor abgeklemmt, und kann auch ohne ihn, nur mit meinem Oszilloskop verbunden so relativ schwere Lesefehler provozieren! Ok, ich hatte eine kurze Leitung an der Unterseite des ICs angelötet um besser heran zu kommen, und habe somit ungewollt eine kleine Antenne gebaut, aber das sollte doch trotzdem nicht sein(?) --> Hat jemand das eine Idee, oder weiß, wie der Vorverstärker sich hier verhalten sollte, ist es evtl. auch OK so?


    Im übrigen habe ich zwar einen kleinen Ripple auf der Leitung gesehen, aber dieser ist sehr gering (ca. 4mV) und total unabhängig, ob der Monitor arbeitet oder nicht.

    Hallo, ich zitiere mich mal selber ;-). Habe heute wieder mit Tests angefangen und bin immer noch wild entschlossen, dem Problem messtechnisch näher zu kommen. Dabei ist Hilfe sehr willkommen was diesen Schaltungsteil angeht. Kann einer meine alte Frage zum Vorverstärker beantworten?


    Weitere Tests haben gezeigt (wie oben von Retroized angeregt):

    - Eine fehlerlose (!) Kopie einer Beispiel/Problem Diskette auf einem als funktionierend bekanntem externen 1541 Laufwerk läuft auf dem SX64 besser, aber immer noch mit Lesefehlern bzw Unterbrechungen beim Lesen. Meistens fängt sich das Laufwerk immer wieder und hangelt sich bis zum Ende dann doch durch. Manchmal bricht es ab.

    - Eine an sich fehlerlose Kopie auf dem SX64 internen Laufwerk gemacht läuft ebenfalls immer noch mit Aussetzern beim Lesen. Auch hier fängt sich das Laufwerk meistens und hangelt sich bis zum Ende durch. Diese Diskette arbeitet auf externen Laufwerken auch fehlerfrei! Ich sehe das als Bestätigung, dass die Mechanik hier OK ist und nicht den Fehler verursacht. Justierung sollte nicht das Problem sein.

    - Da ich nicht mal eine Messung am Eingang des Vor Verstärkers machen kann ohne das Lesen komplett zu stören würde ich auf eine Antwort meiner obigen Frage hoffen, falls sich jemand mit diesem Schaltungsteil des Lesevorverstärkers und des Leseverstärkers auskennt.


    --> Versorgungsspannung an Pin 10 gemessen liegt übrigens bei 11,7V


    Nochmal der Schaltplanausschnitt:


    Gruß,

    Nihilyst

  • Jetzt werde ich langsam verrückt. Ich habe mehr durch Zufall gerade mal bei einer besonders schlecht laufenden Diskette folgendes entdeckt, aber bitte jetgzt nicht schlagen:

    - Unberührt lädt das Laufwerk mit merklichen Hängern eine einzelne PRG Datei. Und zwar so schlecht, dass der Vorghang meistens abbricht.

    - Mehr aus Lageweile habe ich auf den Andruckfilz gedrückt und sofort eine Verbesserung im Verhalten bemerkt. Allerdings ist es schwer den perfekten Druck zu finden, so dass ich nicht gleich die Diskette damit blockiere. Aber es scheint zu helfen!


    --> Ja, ich hatte das eigentlich kontrolliert, aber für gut befunden bzw. wegen der anderen Effekte (Monitor?) irgendwann komplett außer Acht gelassen, obwohl es eine der einfachsten Kontrollen ist

    --> Nach wie vor verbessert sich das Verhalten, wenn ich den Monitor abklemme, aber auch, wenn ich den Druck auf den Andruckfilz erhöhe!


    Fragen:

    - Wie kann man in diesem Zusammenhang den Effekt mit dem Monitor verstehen? Stört der Monitor evtl. "ein wenig" und ich löse bei einem schwachen Lesesignal (zu wenig Andruck) eher einen Fehler aus als bei einem starken Signal (normaler Andruck?). Oder habe ich hier 2 Fehler?

    - Ich werde natürlich erst mal das offensichtliche verfolgen. Wie repariere ich diese Feder? Kann ich sie nachbiegen? Gibt es Ersatz oder muss man andere LWs dafür schlachten? Ich bin stark verwundert. Die Feder habe ich hier quasi noch nie als Fehlerquelle bei Laufwerksproblemen in den Themen gesehen...:/


    Wenn nach all dieser Zeit das Problem tatsächlich "so einfach" wäre und ich es nur brutal übersehen habe wäre das natürlich geil...:D

  • ausser.. das "Andrücken" natürlich nicht besonders "gut ist"...

    ich weiß nicht mehr, was du alles vorher schon geschrieben hast...


    nur.. so gefragt.. -> wie hast du die Drehzahl gemessen.. (nicht , dass Sie an der oberen Grenze ist..)

    und durch das "Andrücken" das Laufwerk einfach 5 U/min langsamer geworden ist..

  • Psssssst... ich bins wieder, Anbei meine refferenzwerk Pn314002.rar höffentlich erkannst du d. genauer anteile bzzgl. d. *circuite theory* & d. timing problematik mit lesevorverstarker usw. Von a-z ist ziemlich vereinfacht dargestellt. Viel Glück damit.:bia

    MfG

    R.

  • ausser.. das "Andrücken" natürlich nicht besonders "gut ist"...

    ich weiß nicht mehr, was du alles vorher schon geschrieben hast...


    nur.. so gefragt.. -> wie hast du die Drehzahl gemessen.. (nicht , dass Sie an der oberen Grenze ist..)

    und durch das "Andrücken" das Laufwerk einfach 5 U/min langsamer geworden ist..

    Hallo, richtig, "Andrücken" kann nicht die Lösung sein. Vor allem da ich sicher nicht den definierten Druck aufbringe, sondern tendentiell zuviel. Natürlich habe ich nicht wie wild auf dem Kopf herumgedrückt (dann würde die Disk eh blockieren). War nur eine Auffälligkeit.

    Geschwindigkeit war 310rmp mit KwikCopy (wegen NTSC), und 300RPM mit dem obigen erwähnten Tool gemessen.


    Ich war allerdings noch einmal etwas verunsichert wegen der Mechanik und habe mir eine NOS 1541 Alps Mechanik genommen, die ich mal "neu" gekauft hatte, habe diese "mal eben" auf den SX64 Kabelbaum umgebaut; war ne ganz schöne Fizzelarbeit, das beim original Laufwerk abzuschauen. Aber:Habe das Laufwerk in Betrieb genommen, und es läuft ebenfalls hervorragend - ohne Monitor. Mache ich den an, habe ich wieder Probleme.


    Heute Abend werde ich zurück zum Oszilloskop kehren und das ganze Messtechnisch weiter verfolgen. Es hat so keinen sinn.


    Psssssst... ich bins wieder, Anbei meine refferenzwerk Pn314002.rar höffentlich erkannst du d. genauer anteile bzzgl. d. *circuite theory* & d. timing problematik mit lesevorverstarker usw. Von a-z ist ziemlich vereinfacht dargestellt. Viel Glück damit.:bia

    MfG

    R.

    Vielen Dank! Das werde ich bei der Messung mit verwenden.

  • ... das Laufwerk in Betrieb genommen, und es läuft ebenfalls hervorragend - ohne Monitor. Mache ich den an, habe ich wieder Probleme.

    ...

    Dann besorg dir nen anderen Monitor oder bau den SX auf Lcd/TFT um, denn am Laufwerk und der Laufwerkselektronik liegt es wohl nach der ganzen Geschichte kaum.


    Alternativ könntest du testweise die Laufwerksplatine mit einem separaten Netzteil betreiben...

    Sollte das gehen, liegt es vielleicht am Netzteil (12v Strang).

    Gedanke: 12v vom Netzteil zur Floppyplatine evtl. mit ner Drossel glätten..

  • Dann besorg dir nen anderen Monitor oder bau den SX auf LCD/TFT um, denn am Laufwerk und der Laufwerkselektronik liegt es wohl nach der ganzen Geschichte kaum.

    Hi, ein LCD Umbau käme für mich nur infrage, wenn ich keinen Ersatz CRT finde oder den vorhandenen nicht reparieren kann. Wenn ich es vermeiden kann, kommt mir kein LCD da rein weil ich das einfach nicht so schön finde.

    Ca in der Mitte der Diskussion hier war ich auch zu 90% sicher, dass es am Monitor alleine liegen würde, da der Effekt auf der Hand liegt (Monitor in Betrieb -> Störungen). Ich habe allerdings vor ein paar Tagen gemerkt, dass der Effekt auch ohne den Monitor auftritt, allerdings im deutlich geringeren Ausmaß. Wahrscheinlich habe ich das in meinem letzten Beitrag zu unklar geschrieben, da ich nur erwähnte, dass mit Monitor der Effekt sofort wieder auftrat. (Dennoch ist es immer noch so, dass es auch ohne Monitor auftritt, nur eben in viel weniger)

    Ansonsten habe ich die Basics wie Diskettenfehler, Justierungsfehler nach besten Möglichkeiten ausgeschlossen, da ich das ganze bei normalen 1541 Laufwerken schon oft gemacht und mit Erfolg durchgeführt habe.


    Ich befürchte immer noch, dass ich letztendlich an den Monitor ran muss, keine Frage, aber das ist so ziemlich das einzige Teil, wo ich mich nicht rangewagt habe bisher, bei keinem Retro Gerät.

    Wenn der Monitor stört, muss man das mit einem Oszilloskop im Prinzip doch auch am Verstärker der Laufwerkselektronik messen können. Ebenso die Spannungsversorgung der Platine. Genau das habe ich vor. Leider bleiben mir wenige Tage die Woche und dann meist nur so ne halbe, Dreiviertelstunde an diesen Tagen wo ich was machen kann. Wenn ich den Ausgang am Vorverstärker gemessen habe, werde ich das hier mal zurück melden.


    Alternativ könntest du testweise die Laufwerksplatine mit einem separaten Netzteil betreiben...

    Sollte das gehen, liegt es vielleicht am Netzteil (12v Strang).

    Gedanke: 12v vom Netzteil zur Floppyplatine evtl. mit ner Drossel glätten..

    Die Spannungsversorgung werde ich auch zunächst mal mit dem Oszilloskop ansehen, danke für den Hinweis. Direkt eingbrochen ist sie jedenfalls nicht, ich messe 11,7V mit dem Multimeter.


    Ich sehe gerade, Du bist ja ein SX64 Veteran :thumbsup:. Du hast nicht zufällig einen SX64 CRT zu veräußern, evtl. von einem vorigen LCD Umbau? ;) Ernsthaft, ich gucke schon länger, aber die tauchen niemals irgendwo einzeln auf diese Biester...

  • Ne mit einem SX64 CRT-Monitor kann ich nicht dienen - den möchte ich schon gerne selbst behalten 😂

    Du wohnst nicht zufällig in der Nähe von 57072 Siegen? Dann könnten wir gemeinsam mal basteln...

  • Ne mit einem SX64 CRT-Monitor kann ich nicht dienen - den möchte ich schon gerne selbst behalten 😂

    Du wohnst nicht zufällig in der Nähe von 57072 Siegen? Dann könnten wir gemeinsam mal basteln...

    Dachte ich mir, die sind auch schwer einzeln zu bekommen.

    Basteln würde ich gerne! Habe aber nach gesehen, es wären über drei Stunden Fahrt :( etwas zu weit. Ich bin im Raum Duderstadt (37115) beheimatet.


    Ich habe gestern noch "schnell" gemessen. Die Messtechniker unter euch jetzt bitte nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Die Qualität der Messung ist evtl. nicht so dolle, da ich gehetzt war gestern:


    (Leider als komprimierte Video Schnipsel, da ich nicht direkt dieses Video hochladen wollte. Wenn ich Zeit für eine qualitativ bessere Messung habe, lade ich das evtl noch mal hoch).


    Hier ein kleines (ca 200kb) zip Archiv mit den Schnipseln:


    tracks.zip


    Gemessen an Pin 7 (OUT+) von UH1 (ne592n, Vorverstärker zum Lesekopf hin):


    Oszilloskop steht auf:

    - 5mV / div

    - 0.5 µs / div

    - AC Kopplung


    Mit einem Tool, was auf dem SX läuft werden alle Tracks 1-35 abgefahren. Ich wollte am Ausgang des Vorverstärkers sehen was sich tut.

    Die Spuren werden abgefahren ca im Sekundentakt, dazwischen werden auch die "Half-Tracks" angesteuert vom Tool. Die Große Amplitude entspricht dem Track, die kleine dem "Half-Track"


    Zu den Videos:

    track_3_4/track_33_34: Auf den niedrigen Tracknummern (hier 3-4) (äußerer Rand der Diskette) ist die Amplitude um einiges größer, als auf den hohen Tracknummern (hier, 33-34, innerer Rand der Diskette). Man kann sehen, dass die Amplitude von außen nach innen immer mehr abnimmt. Das deckt sich auch mit meinen Bepbachtungen, dass ich auf innen liegenden Spuren (hohe Tracknummern) tendentiell die größten Probleme habe.


    Fragen:

    - Ist die Messung an Pin 7 (OUT+) so überhaupt sinnvoll?

    - Die Amplitude pulsiert außerdem auch noch "leicht" (ca. ein div, also 5mV) mit der Diskettenumdrehung, da anscheinend der Druck nicht perfekt konstant ist. Das würde ich wegen Material Toleranzen aber als normal ansehen?

    --> Ist die generelle Beobachtung (Amplitude innere vs. äußere Tracks) plausibel oder schon ein Fehler? Evtl. meine Justierung doch nicht so dolle?

    --> Ich konnte im Übrigen hier noch keinen Einfluss des Monitors sehen, d.h. an oder aus war erst mal auf einen flüchtigen Blick unauffällig. Aber ich behaupte das noch nicht steif und fest, da ich das noch nicht mit genug Ruhe beobachten konnte gestern.


    Danke und Gruß,

    nihilyst