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Hurra, Leopard ist da!

  • Ich hoffe mal, ich habe die richtige Rubrik genommen, da der Mac ja auch ein PC ist, wenn auch (meist) mit einem anderen Betriebssystem.


    Seit gestern ist die finale Version von OSX 10.5 (Leopard) käuflich zu erwerben und daher hatten diverse Apple-Händler von 18:00 bis 24:00 Uhr geöffnet (zuvor wurden sie geschult). So teilten sich die abendlichen Menschenmassen auf Apple-Händler und Buchhandlungen auf (wobei bei den Harry-Potter-Events natürlich noch mehr los war). Bei Gravis gab es Äpfel und Apfelsaft zur Präsentation.


    Ich habe mir das neue System noch nicht geholt, da ich erst einmal Erfahrungsberichte von Nutzern abwarten möchte, die ähnlich schnelle (oder langsame) Rechner haben, wie ich (also so um 1.5GHz G4). Ich habe aber schon von einem Tester gelesen, dass es eher schneller als langsamer laufen soll. Ich bin mal echt gespannt.


    ALeX hat schon mal ein PlugIn für QuickLook/Coverflow geschrieben, dass Koala-Bilder direkt in der Vorschau des Finders anzeigt. Das finde ich cool.

  • Ja, es kostet 129,- Euro aber dafür bekommst du mal wieder das Gefühl, du hättest einen neuen Computer (zumindest verspricht Apple das bei den Major-Releases immer ;) – und oft stimmt das auch). Oder man wartet bis zu seinem nächstem Mac-Kauf, da ist es (neben iLife) eh mit dabei.


    Ob ich die Stapel, das 3D-Dock und die transparente Menüleiste wirklich toll finden soll, weiß ich noch nicht aber die anderen (eher technischen) Features sind schon super. Die Backup-Lösung Timemachine wird dazu führen, dass es zu weniger Datenverlusten kommen wird (die Mac-Nutzer meiner Erfahrung nach ohnehin seltener haben), die Kombination aus Frontrow und Quicklook führt dazu, dass man viel einfacher und schneller durch seinen Datenwust (und den der Kunden und Server) navigieren kann und viel seltener Programme öffnen muss, als das bisher der Fall war.


    Das verbesserte Spotlight findet alle Dateien noch viel besser/schneller (Windows-Nutzer sollen mal alle Bilder auf dem Server suchen, die mit einer Nikon bei Nacht in diesem Sommer aufgenommen wurden, hochkant sind und eine Auflösung von min. 5 MPixel haben - ich glaube, bei "hochkant" scheitern sie). Der Finder fühlt sich viel "snappier" an, überhaupt hat die gefühlte Geschwindigkeit (gerade auf älteren Kisten) mal wieder zugenommen.


    Spaces (virtuelle Desktops) kennen Linux-User zwar schon seit Jahren aber Apple hat es wirklich sehr schön umgesetzt (ohne allzuviel Spielerei à la Beryl) und auch die Sicherheits- und Kindersicherungsfeatures sind für viele Familien, bei denen die Kinder auch mit dem Rechner herumspielen, schon sehr angenehm.


    Oder auch so Kleinigkeiten begeistern: Die smarten Datenobjekte (deren Namen ich vergessen habe), z. B. Angaben wie "morgen Mittag treffen" in eMails, die man mit einem Klick in den Terminkalender eintragen kann oder die systemübergreifende Notizfunktion.


    Also das, was ein OS für mich tun soll, macht das neue System schon sehr schön: Daten sicher verwahren, ordnen, schnell zur Verfügung stellen und anzeigen, Informationen strukturieren, die Arbeit erleichtern und eine komfortable Internetanbindung zu Verfügung stellen, dabei möglichst wenig nerven und noch freundlich aussehen und ein bisschen Spaß machen. Klappt schon ganz gut. :)