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Flash4C64-II - Ersatz für 23128 & 23256 ROMs in 8Bit-Hardware von Commodore

  • Hallo,


    ich habe in der Zwischenzeit an dem Konzept meines Flash4C64-Adapters weiter gearbeitet und entwickelt. Die zweiter Revision des Adapters ist vor knapp drei Wochen bei mir angekommen und läuft wie erwartet. Daher habe ich die finale Version letzte Woche in Auftrag gegeben und die sind jetzt angekommen und erfolgreich getestet. Ich kann nun den großen Bruder der Flash4C64 vorstellen, die Flash4C64-II.


    Flash4C64-II hat die Bauform DIP28 und kann die größeren ROMs 23128 und 23256 ersetzen. Er kann überall eingesetzt, wo ChipSelect 2 und 3 nicht benötigt wird, also auf einem festen Pegel liegen und /CS1 (Pin 22) „active low“ ist. Zumindest beim C64C, C128, C128DCR, C16, C116, Plus/4, 1541-II, 1551, 1570, 1571 und 1581 ist das gegeben. Genau für diese Rechner habe ich auch den Adapter gemacht. 23xyz ROMs mit anderen ChipSelect „Polaritäten“ werden nicht unterstützt.


    Der Adapter ist mit einem 4Mbit FlashROM SST39SF040 ausgestattet, so dass darauf 16 256’er bzw. 32 128’er ROMs darauf passen. Da ich den Adapter „dumm und einfach“ gehalten habe, muss bei den ASSYs 250 469 Varianten des C64 leider das Basic immer zum Kernal mit dazu gebrannt werden, wenn man das Kernal umschaltbar machen möchte. Mit dem großen Flashbaustein sollte das verschmerzbar sein. Der Adapter selbst belegt nur die Fläche des zu ersetzenden ROMs und bringt alles mit um als platzsparender Mehrfachkernalumschalter zu arbeiten. Mit der geeigneten Stiftleiste wird der Adpter fast so niedrig sein wie das ersetze ROM. Ideal dort, wo Platz Mangelware ist wie bei der 1541-II.


    Hier noch einige Bilder von meinem heutigen Test:

    C64 ASSY 250469:


    C16:


    C128:


    Aktuell habe ich 5 verschiedene ROMs für den C64, 1541-II, 1551, 1570, 1571, 1581, C16 (Basic, Kernel, Diag 264), C128 (Kernel, Basic), The Servant und sonstige für U36 auf den Flash4C64-II gebrannt. Mittels Dipschalter kann schnell umgeschaltet werden.


    Der Adapter und die passenden Programmieradapter werden hoffentlich im laufe des Sommers bei Bobbel in seinem Restore-Store erhältlich sein. Die Gerber-Dateien für den Programmieradapter und die STL-Datei zum Erstellen der Löthilfe werde ich in diesem Thread im gleichen Zeitrahmen veröffentlichen. So kann sich jeder, wenn Bedarf besteht seinen Programmieradapter selbst fertigen, falls es anderweitig Lieferprobleme geben sollte.

  • hallo knusis

    das hast du super gemacht.

    fast genauso wollte ich es, seit ca. 8 jahren machen.

    so habe ich viele eeproms und flash speicher ics, schon zu hunderten, dann in tssop gehäuse mir dafür besorgt.
    damit es so klein wie möglich wird.

    auch das die bestückung unten liegt und oben dann platz vorhanden ist für jumper und für aufkleber.
    wollte ich auch so, seit damals, machen.

    so kann man auch dann einfach ein foto, von den lötjumper stellungen, für die anderen machen.

    spätestens dann nach der rückfahrt von der cc2015 in frankreich, wollte ich es dann verwirklichen.
    und ich suchte vergeblich nach einem der mir bei dem platinen layout hilft.
    da ich mich selbst nicht unbedingt, in ein layoutprogramm mehr einarbeiten wollte.

    dann bin ich ende 2018, an einen geraten, der sich hier im forum angeboten hatte und es für mich dann machen wollte.
    der aber plötzlich anfing, meine ideen, meine entwicklungen, als seine auszugeben.
    dann ist er aber, kurz danach, hier abgetaucht.

    meine version ist noch etwas anders. aber ich hoffe, das sich tobias csdragon ,
    bis zu der nächsten cc2021 oder der doreco-party 2021, ins kicad einarbeiten kann.
    dann kann ich meine version hoffentlich endlich auch mal presentieren.

    es ist sehr schön für mich zu sehen, das du auch die bauteile nach unten gepackt hast.

    viel erfolg mit weiteren ideen wünsche ich dir
    helmut

  • Hallo Helmut,


    axorp Danke für die Blumen. Mich hat an meiner ersten Lösung mit PLCC-Sockel gestört, dass alles so sehr in die Höhe geht. Außerdem war es für mich recht Arbeitsaufwendig den PLCC-Sockel in der SMD-Version zu löten. Ich musste immer den Boden herausbrechen, damit ich gut an die „Beinchen“ kommen konnte. Danach wieder den Boden reinkleben. Der einzigste Vorteil dieser alten Lösung was, dass man nur einen PLCC-Baustein brauchte und den passenden Adapter. Meine neue Lösung braucht einen eigenen Adapter mit Pogo-Pins, den man leider nicht einfach um die Ecke kaufen kann. Daher werde ich alles nötige für den Programmier-Adapter freigeben.


    Übrigens ich betrachte Dich als einen geistigen Vater, der von mir realisierten Lösung. Ich habe mal irgendwo einen Kommentar von Dir gelesen, wie toll es wäre, wenn man alle ROMs in einem hätte und man diese einfach auswählen kann. Ein „Swiss-Army-Knife“ der ROMs. Diese Idee fand ich richtig toll und da ich schon an der neuen Version meines EEPROM4C64 gearbeitet habe, habe ich den DIP-Schalter und die Lötbrücken dazu gemacht. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit per Schalter ein ROM auszuwählen beibehalten.


    Meine erste Version war der Flash4C64, der aber nur 2364 und 2332 ROMs ersetzen kann. Dieser hat auch „nur“ ein 1Mbit Flash spendiert bekommen, weil ich etwas Platzprobleme auf der Platine bekommen habe. Aber Sierohpätsch hatte auch nach einer Version für die größeren ROMs gefragt und die wollte ich auch die ganze Zeit machen nur nicht mit PLCC-Sockel. Mit dem kleinen Flash4C64 hatte ich das was ich haben wollte und eine brauchbare Platform, die ich nur noch erweitern musste. Zum Glück hat Commodore nur eine von drei Chip-Select genutzt, so dass es relativ einfach war den Flash4C64-II zu machen.


    Eigentlich fehlt eine Lösung, die alle kleinen ROMs 2316, 2332 und 2364 mit beliebigen Chip-Select Varianten ersetzen kann. Die Lösung von RETRO Innovations ist sehr nett, braucht aber viel Platz und selbst in SMD wird es knapp (ich hab’s schon mal die letzten Tage kurz Versucht, aber die Lust dabei verloren :(). Eventuell mache ich nur meine Lösung mit XORs aus dem EEPROM-2-2364/2332 in SMD in der Flash4C64 Manier. Einen solchen flexiblen Ersatz habe ich in SMD-Technik zur Zeit nicht im Angebot.


    Mal sehen was noch so kommt. Im Moment habe ich genügend andere Baustelle und keine Zeit für alle.


    Andreas / knusis


    PS: Wenn hoffentlich DHL recht behält, dann wird es heute noch etwas hier zu berichten geben...

  • Hier die angekündigte zweite Variante der Flash4C64-II, die ist nämlich heute auch schon eingetroffen. :D


    Die Flash4C64-II+ habe ich zusätzlich gemacht. Sie kann zusammen mit einem ChipSelect eines anderen 23128-ROM-Sockels dieses zusätzlich ersetzen. So wird ein ROM/Adapter weniger benötigt und der Rechner spart zusätzlich etwas mehr Strom und entlastet Netzteil und das thermische Budget im Innere des Rechners. Ich habe den den Plus-Adapter mit drei Lötbrücken und einem UND-Gatter realisiert.


    Der Adapter selbst kann als normales Flash4C64-II betrieben werden (SingleMode) oder als Ersatz für zwei 23128 ROMs (Dual-Mode). Hier ist die Flash4C64-II+ im Dual-Mode in meinem C16 zu sehen. Durch diesen Ersatz spart mein C16 knapp 100mA beim 9V Netzteil ein.



    Hier noch ein Test mit einem Diag264-Modul. Das ganze läuft einwandfrei, wie ich es mir vorgestellt hatte.


  • Ich finde es echt fantastisch! Danke für deine tolle Arbeit!
    Ich finde es auch mehr als fair das Du die Absicht hast die Gerber Dateien in Zukunft publik machen möchtest! Top!! ^^

    Sorry, da liegt ein kleines Missverständnis vor.


    Ich werde nur die Gerber-Dateien vom Programmieradapter für‘s erste veröffentlichen. So kann jeder Besitzer eines Flash4C64 (und Varianten) sich immer etwas zusammenbauen um diese neu programmieren zu können, wenn es gewünscht ist.

  • Sorry, aber ich bin da ein gebranntes Kind, weil irgend so ein Spezialist im Forum meine zusammengelöteten Platinen (IEEE488), die ich zum Selbstkostenpreis an ihn verkauft habe, für teures Geld in EBay weiterverkauft hat. Ich muss dies zwar respektieren, wenn jemand dies im Forum macht. Aber ärgerlich finde ich es trotzdem.


    Daher mache ich es diesem Personenkreis nicht ganz zu leicht und veröffentliche eben nicht alles (für‘s erste).

  • Mich hat an meiner ersten Lösung mit PLCC-Sockel gestört, dass alles so sehr in die Höhe geht.

    meine normale version war im dip gehäuse
    und dann auch im plcc gehäuse.
    so habe ich zuerst otp eproms und eeproms und flashs im plcc gehäuse, so ca. 2000 stück, damals besorgt.

    ich wollte die nicht mit einem sockel benutzen. die können direkt aufgelötet werden.

    dafür wollte ich dann einen eigenen eprom usw. programmer mit dem atmega bauen.
    möglichst mit bauteilen unter 10 euro.
    damit jeder die verschiedenen adapter selbst programmieren kann, wenn er möchte.

    auch mit zif sockel und den pogopins :) für die zusätzlichen pins.

    dann besuchte ich den nils for(;;) und erzählte ihm, das ich die adapter auch noch in tsop machen lasse.
    damit der adapter nicht größer wird, als die original roms.
    und dann nur auf der unterseite, damit oben alles frei bleibt.
    er zeigte mir, das ich es selbst schaffen würde die tsop bauteile zu löten.
    so sah ich mir auch noch ein paar youtube videos an. und es war klar für mich,
    es mus auch die adapter in tsop geben.

    so sollten es drei versionen geben. in dip, plcc und tsop geben.

    dip und plcc, möglichst auch eine hochkant version. in einer l oder t version.

    (ich nannte es damals türmchen, beim pet und den cbm geräten.)
    damit man bei den retro und reparaturtreffen die besser stecken und benutzen kann.
    dann auch mit allen commodore roms drauf. damit man nur an den dip-schaltern,
    die rom größe, die pin anzahl, ob 24 oder 28 pin, den inhalt und den cs pegel auswählen muss.
    je nachdem, was man für welches commodore gerät benötigt.
    so hat man für alle commodore geräte nur noch möglichst einen adapter für die reparaturen usw.

    diese version gehörte damals zu meinem satz, ca. 30, der verschiedenen testadapter.
    die ich vor inzwischen über einem jahr, an die 30 tester, kostenlos geben wollte.

    Daher werde ich alles nötige für den Programmier-Adapter freigeben.

    ja, wie bereits oben geschrieben, wollte ich auch einen kompletten programmer erstellen.
    der dann über eine paralelle schnittstelle, z.b. dem userport oder als z.b. centronics drucker,
    dann seriel über rs232 / v24 / vc20 o. c64 ser. userport emulation,
    und mit einem simplen china usb to rs232 über den pc programmiert werden kann.

    so kann man den programmer dann an allen alten und neuen rechnern dann benutzen.
    ohne software. man muss nur die eprom datei auf einen drucker umleiten.

    so einen eprom programmer habe ich in den 80er entwickelt. zuerst alles in ttl technik.
    dann habe ich es mit dem intel 8052 aha basic microkontroller gemacht.

    Übrigens ich betrachte Dich als einen geistigen Vater, der von mir realisierten Lösung. Ich habe mal irgendwo einen Kommentar von Dir gelesen, wie toll es wäre, wenn man alle ROMs in einem hätte und man diese einfach auswählen kann.

    das freut mich umso mehr, vielen dank.
    besonders das du es dann gemacht hast und ich es nicht, in den ganzen jahren hinbekommen habe.
    weil ich keinen für das layout gefunden habe.
    ein paar sachen wollte ich ja noch unbedingt verwirklichen, in meinem restlichen leben.
    so freut es mich besonders, wenn ein teil inzwischen gelöst wurde.

    habe ich den DIP-Schalter und die Lötbrücken dazu gemacht.


    Diese Idee fand ich richtig toll und da ich schon an der neuen Version meines EEPROM4C64 gearbeitet habe, habe ich den DIP-Schalter und die Lötbrücken dazu gemacht. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit per Schalter ein ROM auszuwählen beibehalten.


    ja, sehr schön :) da hatte ich noch optional weitere sachen vorgesehen.

    aber das muss nicht sein.

    als ich nun vor 20 jahren anfing, mit dem atmels zu experimentieren.
    damals mit den 8052 kompatiblen. z.b. den 89cxxxx und dem bascom.
    und dann kamen die avrs / atmegas heraus. so war ich noch mehr von den atmels begeistert.
    da man nie genug i/o pins hat. steuerte ich alle infachen ein und ausgaben über infra rot.
    mit einer normalen (universal) tv fernbedienung.

    so benötigte man keine zusätzlichen tasten und auch die verschiedenen anzeige displays
    steuerte ich kabelllos mit ir. so benötigte ich für alle ein und ausgaben nur zwei i/o pins.
    und hatte viele pins frei für die wichtigen sachen.

    selbst das debuggen und programieren machte ich mit dem pc über rs232 und ir kabellos.

    so war für den optionalen universal eprom - rom ersatz test adapter auch eine normale ir-fernbedienug
    vorgesehen gewesen. so hätte man, ohne die dip-schalter einstellen zu müssen. auch alles kabellos machen können.

    Eigentlich fehlt eine Lösung, die alle kleinen ROMs 2316, 2332 und 2364 mit beliebigen Chip-Select Varianten ersetzen kann.

    das macht meine version auch alles.
    es gibt ja biszu drei chip-select pins. die man berücksichtigen muss um einen universellen adapter zu haben.

    dann auch noch die verschieden pegel. ob low oder high aktiv.
    z.b. in den cbm geräten, bei den 2332 roms, kommen beide varianten vor.

    Eventuell mache ich nur meine Lösung mit XORs aus dem EEPROM-2-2364/2332 in SMD in der Flash4C64 Manier.

    ja mit xors habe ich es auch damals gelöst. aber auch noch ganz anders.
    mit einem z.b. 74xx138 fand ich es nicht so übersichtlich. besonders für die anfänger.

    meine version hat verschiedene auswahl möglichkeiten.

    1. ob ein bestimmter ic pin ein adress-pin ist oder ein cs-pin.


    2. dann ob dieser pin aktiv ist, bei einem low oder einen high pegel.


    3. und dann auch noch die möglichkeit mehrere roms / eproms usw. gleichzeitig zusammen zu fassen.

    z.b. drei cs pins selektieren einen bestimmten eprom speicher bereich.

    damit man mit einem adapter mehrere roms einfach gleichzeitig ersetzen kann.
    z.b. damit man bei einer reparatur nicht drei dapter benötigt sondern nur einen.

    also, z.b. bei dem c64 für kernal, basic und charom. was ja inzwischen auch oft schon gemacht wird.
    nur meine version soll möglichst flexiebler sein. mit den verschiedenen möglichkeiten.

    weil mich, bei einem treffen extrem störte und es als eine unnötige zeitverschwendung sah.
    das man zum testen, immer erst einen passenden adapter vom eprom-typ auf rom-typ benötigt.
    dann musste man noch ein eprom erst programmieren um dann erst testen zu können.

    ob es an dem rom lag.


    so wollte ich möglichst einen universellen test adapter haben.

    auch eine version mit eprom emulation. einem sram und einer batterie oder einem gold-cap.

    so wie ich es früher machte. so kann man dann ohne einen programmer, direkt mit der ir-fernbedienug,
    bestimmte speicherstellen einfach on board ändern. ohne eine programmer.


    Sorry, aber ich bin da ein gebranntes Kind, weil irgend so ein Spezialist im Forum meine zusammengelöteten Platinen (IEEE488), die ich zum Selbstkostenpreis an ihn verkauft habe, für teures Geld in EBay weiterverkauft hat.

    ja, diese erfahrung musste ich leider auch machen.

    nur ich wurde gemobbt, es wurde behauptet, ich habe nicht geholfen, meine sachen hätten nicht funktioniert
    und er musste alles selbst dann neu entwickeln. dann bekam ich letztes jahr seine angebliche neuetwicklung.
    von einem zugesandt. und ich stellte fest, er hat mein damaliges layout, von 1983, nur anders angeordnet.
    er hat aber selbst die komplette ic pin verdrahtung 1:1 von mir übernommen.
    er hat überhaupt nicht daran selbst entwickelt oder an meiner damaligen schaltung geändert.

    so habe ich dann auch erstmal beschlossen, nichts mehr zu machen.
    dann hat mich der tobias csdragon überredet und ich hoffe das aus manch meinen ideen
    doch noch etwas wird.

    viel erfolg
    gruß
    helmut