Posts by whose

    Gerade bei der Ultrabase muß man sehr genau leveln, damit das wirklich gut funktioniert. Vor allem der Abstand Düse->Heizbett ist da entscheidend. Ich weiß jetzt nicht, ob der Any eine solche Funktion hat, aber man kann nach dem händischen Leveln mit Papier/Kassenzettel evtl. den "Z-Offset" noch benutzen, um die Düse beim Start näher dran oder weiter weg vom Heizbett zu platzieren. Das hilft dann schon eine Menge.


    Ich arbeite seit einiger Zeit mit einem ABL-Sensor, der als Bauanleitung auf Thingiverse zu finden ist, "BFPTouch" heißt der. Seitdem reguliere ich nur ab und an mal den Z-Offset eine Winzigkeit nach und jeder Druckversuch gelingt :-)

    Mein CTC i3 Pro B (auch "Holzbein" genannt, bei mir "Holzkumpel") ist seit 3 Monaten ebenfalls mit einer Anycubic Ultrabase (wie im Any i3 Mega (S) ) bestückt. Hauptgrund für den Umbau war das Theater mit den Klammern für das Glas und dadurch potentieller Kollisionsgefahr. Ganz nebenbei wurde dadurch erst der gesamte Bauraum tatsächlich nutzbar.


    Anfangs hatte ich mit der UB auch enorme Haftungsprobleme, bis mir jemand den Tipp gab, die UB ruhigen Gewissens in kaltem Zustand (!) mit Isopropanol und einem Topfschwamm (!) zu schrubben. Hat geholfen und ich mache das öfter mal, prophylaktisch. Hat der UB bisher nicht weh getan ;-) Würde mich auch wundern, da die Beschichtung der UB Mohshärte 8 haben soll, was die nächsthöhere Stufe nach einem Quarz ist (ziemlich hart halt ;-) )


    Worauf man peinlichst genau achten muß ist, daß man die Federn des Heizbetts nicht zu stramm spannt. Gerade so auf Druck, nicht mehr. Ich benutze (ebenfalls seit längerer Zeit) Silikonpuffer, die sind um Längen besser und höhenbeständiger als die Federn.


    Wer zu stramm spannt, zieht das Heizbett krumm, was zu Buckeln in der Ultrabase führt (im beheizten Zustand, weil sich das Alu-Heizbett dabei ausdehnen will aber sowohl vom Glas als auch den Federn (!) daran gehindert wird). Das zieht dann ebenfalls Haftungsprobleme nach sich.


    Je nach Filament kann es helfen, den Bauteilkühler für die erste Schicht komplett abzuschalten.


    Spider1982 :


    Probiere mal an einem kleinen Teil, welches sich flott drucken läßt und reichlich Fäden zieht, unterschiedliche Temperaturen aus. Auch Rückzug (Retract) spielt dabei eine entscheidende Rolle, sollte man auch ausprobieren, welche Wege beim Retract das Fadenziehen minimieren oder komplett abstellen. Nicht zu viel Weg, bei einem Bowden-Extruder sind mehr als 6,5mm ein Hinweis darauf, daß das Fadenziehen woanders her kommt (ist dann meist zu tiefe (!) Temperatur).


    Du kannst dafür gern einen der herkömmlichen "Retract test"-Thingis nehmen, nur keinen mit Spitzen, die sind für Retract-Tests ziemlich untauglich. Am besten sind die mit zwei ganz simplen Säulen in einem Abstand von ca. 3-4 cm. Damit kann man den Retract gut regulieren. Die Dinger mit den Spitzen sind ganz brauchbar, wenn man Temperatur, Kühlung und angepaßte Druckgeschwindigkeit einstellen will. Dafür sollte der Retract aber bereits passen.

    Bei manchen Filamenten kriegt man es auch gar nicht in den Griff, das liegt dann aber am Filament.

    Moment... ich würde jetzt noch nicht an den Druckeinstellungen speziell für den Support herumstellen... das gibt Chaos.

    Doch kann er ruhig machen. In der Regel benötigt man eh nur zwei Einstellungen, Dichte der Stützstruktur und etwas seltener den Winkel für Überhänge Stützstruktur.

    An den zwei Werten kann man stellen, ohne sich das Profil komplett zu verstellen. ;)

    Schon, aber beide Einstellungen bringen in Bezug auf das eigentliche Problem exakt gar nichts. Der Überhangwinkel bestimmt ja nur, ob überhaupt Stützstruktur erzeugt wird und die Dichte der Stützstruktur, aus wie vielen Linien die Stützstruktur zusammengesetzt ist. Egal, was man da verstellt, die Stützstruktur bleibt mit dem Druckteil zu fest verbunden.


    Ich würde auf jeden Fall erst einmal generell den Fluss einregulieren. In nahezu allen mir bekannten Fällen hat sich dann das "Support ist fest mit dem Teil verbunden"-Problem in Wohlgefallen aufgelöst ;-)


    DP64 :


    Schau auch dringend nach Deiner Drucktemperatur. Wenn die zu hoch ist, gibt es ebenfalls Probleme mit ungewollten Verbindungen zwischen verschiedenen Schichten.

    Der Balken ist auch nicht herauszubrechen.

    Das sollte aber relativ leicht gehen, normalerweise auch ohne Werkzeug. Wenn das Supportmaterial mit dem Teil so verschmilzt dann stimmen auch deine Druckeinstellungen für Support nicht. Wo du das im Cura findest, wurde ja nun schon erwähnt. Dort mal schauen ob die Temperatur und die Filamentmenge stimmt, für mich sieht es so aus, als ob der Drucker für den Support entweder zu viel Filament verwendet oder es wird zu heiß gedruckt und der Support verklebt mit dem Teil.

    Moment... ich würde jetzt noch nicht an den Druckeinstellungen speziell für den Support herumstellen... das gibt Chaos.


    Als erstes sollte man sich um den generellen Druck, dort vor allem die Filamentmenge ("Fluss"), kümmern.


    Dazu als erstes die Schritte des Extrudermotors kalibrieren, dann Fluss einstellen, und dann sollte auch der Support ordentlich gelegt werden und einfach ausbrechbar sein.


    DP64 :


    Gurgel mal "Anycubic I3 Mega Extruder kalibrieren", da findest Du Erläuterungen allüberall, wie das gemacht wird. Ist erstmal etwas Aufwand, lohnt sich aber. Ich bin versucht zu wetten, daß danach der Support schon deutlich leichter rausgeht. Und wenn dann irgendwann der Fluss noch stimmt, geht der Support ganz leicht heraus.

    Meinst du Layerhöhe, oder die Stärke der Platte?


    Layer hab ich auf 2mm weil die Masse an Teilen natürlich schnell fertig werden sollte.


    Naja, du meinst wohl eher die Druckplatte. Die hat ne Stärke von 3mm. Ich wusst jetzt aber auch nicht wie stabil die Platte ist, würde aber mal davon ausgehen, dass bestimmt auch 2mm reicht. Allerdings dauerts jetzt nicht wirklich länger zu heizen, also ist 3mm wohl ok. Die Platte ist jetzt nicht weich oder so, ich würd mal davon ausgehen, dass die mindestens genauso stabil wie ne Siebdruckplatte ist.

    Ist kein Wunder, daß das Aufheizen "nicht wirklich länger dauert"... der Thermistor mißt ja auch nicht die Temperatur der GFK-Platte ;-) Bis die GFK-Platte durchgeheizt ist, dauert es garantiert deutlich länger. Da die Platten aber schon gute Haftung bei deutlich niedrigeren Temperaturen haben, fällt es nicht sofort auf. 2mm ist meines Erachtens mehr als ausreichend, auch was die Stabilität angeht. Ich verwende zwar seit längerem keine GFK-Platten mehr (ich habe noch zwei 215x215mm-Platten von Ahltec hier rumliegen), aber zu der Zeit waren die 2mm nie ein Problem.


    Momentan habe ich eine Anycubic "Ultrabase" (220x200mm) im Einsatz. Entweder hatte ich sehr viel Glück oder viele andere Nutzer ziehen das Ding beim "Leveling" krumm. Meine ist jedenfalls superplan (ich habe meinen Selbstbau-ABL-Sensor mal mit entsprechendem Octoprint-Plugin die Platte vermessen lassen. Nirgendwo mehr als 0,02mm Abweichung, wie versprochen) und hat sehr gute Haftung bei 65 Grad. Und was noch viel wichtiger ist: keine Klammern mehr:thumbsup:


    Mein Drucker ist ein "ehemaliger" CTC i3 Pro B (Prusa-Stil). "Ehemalig", weil der schon einige Umbauten hinter sich hat.

    Mal eben was zu den mechanischen Endschaltern: Fehler von den Dingern als "Quatsch" zu titulieren ist Quatsch ;-)

    Es KOMMT VOR, daß diese Art Schalter Probleme bereiten. Ist halt eher selten der Fall. Ich habe hier einen rumliegen, der definitiv "zufällig" auslöst (sprich: mit minimaler Verzögerung alle paar Schaltungen, also längerem/kürzerem Weg). Der hat mir an der X-Achse meines CTC i3 Pro B "viel Freude" bereitet. Wurde dann mit einer Endschalter-Platine ersetzt, seitdem ist da einstweilen Ruhe und ich kann die X-Achse wieder mit normaler Geschwindigkeit beim Nullen fahren lassen.

    Den Endschalter der Z-Achse haben auch viele als "spannend" kennengelernt, von daher würde ich diese Erfahrungen definitiv nicht als "Quatsch" abkanzeln. Ich habe diese mögliche Fehlerquelle mit einem "BFPTouch" beseitigt, lustiger kleiner Selbstbau-Sensor :-)

    Den gleichen Spaß kann man mit den optischen Endschaltern bekommen. Nicht zu vergessen, daß die mechanischen Schalter zum Prellen neigen und wenn das Board schon keine Entprellung vorhält, kann auch das eine Menge Ärger geben...

    Zu den Layer-Shift-Geschichten: das ist definitiv nicht das "Linear Advance". Die Firmware berechnet die Wege vor, da kommt es für X- und Y-Achse nicht zu Zeitproblemen. Höchstens der Extruder kann Probleme verursachen, wenn das Jerk des zugehörigen Schrittmotors nicht berücksichtigt wird (konfigurierbar mit Marlin). Ich würde da auch eher auf ein Problem mit den Lagern oder dem Zahnriemen tippen.

    Dass es keine passende Maus gibt stört mich nicht im geringsten.


    Ich bin froh, dass es eine schönes Gehäuse hat und eine passende Tastatur!


    Ich möchte so schnell wie es geht einen C65 haben, von mir aus auch noch ziemlich beta und mit einem Vorserien Gehäuse.

    So sieht´s aus... der Wunsch nach ner Maus wurde ausgesprochen, abgelehnt (ob die Gründe gut oder schlecht sind, ist doch Hupe) und jetzt sollte die Aufmerksamkeit mal wieder der Hauptsache zugewandt werden, finde ich.

    Und es hat, soweit ich den Thread verstanden habe, niemand ein Problem damit, wenn die Maus-Wünschenden ein entsprechendes Projekt SELBST auf den Weg bringen.

    Oder liege ich da falsch?

    Darauf wollte ich ja hinaus... die Wortwahl sollte in einem Nerd-Forum eigentlich keine herausragende Rolle spielen, solange es um die Sache geht.

    Andererseits ist es auch ein Zeichen von Doppelstandards, wenn man sich über die Wortwahl des anderen echauffiert, selbst "total daneben" greift, und sich DANN darüber echauffiert, daß sich das Gegenüber über den sprachlichen Mißgriff echauffiert.


    Das ist das "Strohpuppen tanzen lassen" und die pseudo-rhetorische Figur des "moving target". Das eigentliche Thema ging völlig unter und man hat sich auf "ad hominem" verlegt. Was soll das bringen?


    Ich verstehe es einfach nicht... wieso kann man den GeTE nicht einfach enttäuscht sein lassen? Warum muß man das direkt erst einmal überbewerten? Wieso zieht man sich an sprachlichen Details hoch, statt einfach und stringent zu sagen: "Tut mir leid für Dich, gibt halt vorerst keine Maus zum Mega65, die Jungs haben auch so genug zu tun"?

    Statt dessen wird in den "vertreibt den Störenfried mit Gebrüll und gebt uns Welpenbilder!"-Modus geschaltet.

    In unserer aktuellen Gesellschaft ist dieses Vorgehen zwar gerade schwerst angesagt, einen Gewinn hat das bisher aber nicht gebracht. Eher im Gegenteil.


    Ich denke, in einem Forum wie diesem wird das ebenfalls kein Gewinn sein.

    Du lieber Himmel... "Schneeflöckchenwelt" war schon ganz passend, auch wenn man über den Rest trefflich streiten kann (was hier ja auch passiert).


    Es spielt doch hier keine Rolle, ob da jemand "enttäuscht" ist oder es "schade" findet, wenn etwas nicht passiert.

    Von der Basis her ist es in diesem Fall EXAKT das Gleiche, doch man hat nichts besseres zu tun, als Strohpuppen tanzen zu lassen...


    Muss man wirklich jedes Mal jedem erklären, was SEMANTIK in einer Sprache bedeutet?


    Enttäuschung kann man empfinden, wenn jemand ein Versprechen bricht. Man kann auch enttäuscht sein, weil eigene Erwartungen (oder Hoffnungen) nicht erfüllt werden. In beiden Fällen kann man das "schade finden". Oder angepisst sein.

    Können wir uns dann bitte darauf einigen, daß es enorm kontraproduktiv ist, jetzt darüber zu diskutieren, ob "enttäuscht sein" angemessen ist oder unangemessen sein soll?

    Fände ich voll schade, und ich wäre sehr enttäuscht, wenn man nicht mal mehr unter alten, weißen Männern über DIE SACHE diskutieren kann.

    Da hätte jemand gern ´ne Maus zum Mega65 gehabt.

    Fällt aus wegen "is´nich´!".

    Thema einstweilen durch.


    MEGA65-Team: bitte weitermachen! Ich warte sehnsüchtig auf die Kiste ;-)

    Oh je, gleich mehrfach Sauerei :whistling::D


    Haftungsprobleme kommen vor allem von zu großem oder zu kleinem (!) Abstand der Düse zum Bett. Hochbiegende Ecken sind häufig ein Problem mit Temperaturunterschieden (das Zeug, was wir da drauf rotzen lassen, schrumpft halt beim Abkühlen). Das tritt gern bei Gehäusen auf, weil da die Temperaturunterschiede beim Druck auf sehr kleinem Raum auftreten und oftmals lange, dünne Wände gedruckt werden. Wenn lange, dünne Teile schrumpfen, selbst aber auf einem bereits fertiggeschrumpften, breiten, flachen Untergrund sitzen, treten interessant hohe Kräfte auf. Die "Kanten" gehen hoch oder das gesamte Teil verzieht sich. Kriegt man nur unvollständig in den Griff, aber immerhin so weit, daß das Hochbiegen nur bei sehr genauem Hinsehen sichtbar ist. Da sollte man mal mit der Bett-Temperatur spielen, wenn der Düsenabstand soweit passt (z.B. wenn das Hochbiegen der Ecken z.B. eines Kalibrierungswürfels fast weg ist). Höher bedeutet weniger Temperaturunterschied. Zu hoch sollte man aber auch nicht gehen, sonst bleibt der auf der Druckoberfläche liegende Teil weich und ist wieder anfällig für Verzug. Manchmal hilft auch ein breiter Brim ungemein.


    Glasplatte ist ein guter Untergrund, die sind meist sehr glatt und eben (falls nicht war´s billigster Kernschrott). Die China-Glasplatten sind eben genug, ich habe mehrere davon und deren Unebenheit spielt sich im Bereich 0,02mm ab. Ist halt Floatglas, die Produktionsmaschinen der Chinesen kommen fast immer aus Europa ;) Zu den beschichteten Glasplatten (z.B. Anycubic Ultrabase) kann ich noch nichts sagen, die Tage bekomme ich aber eine. Mal schauen, was die kann (ist noch die alte Version der Ultrabase, zum Aufkleben und ohne Klammern, die sind momentan billig zu bekommen. Falls Anycubic mich da nicht beschissen hat, bekomme ich ein komplettes 12V/24V-Heizbett mit Ultrabase für 29,99 EUR).


    Bis da hin verwende ich, wie bisher, eine Stinknormal-Glasplatte, die ich mit Holzleim/Wasser 1:3 beschichtet habe. Das geht ziemlich gut, Haftung kann man über das Mischverhältnis in gewissen Grenzen einstellen (zu viel ist manchmal auch nicht gut!), es hält einige Drucke aus, bevor man erneuern muss und das Beschichten mittels Topfschwamm-Stückchen ergibt eine ziemlich glatte, ebene Oberfläche für den Druck.


    Leim/Wasser-Gemisch auf die kalte Glasplatte kippen (bei mir ein Fleck von der Fläche eines Kölsch-Reagenzglases :D ), mit dem Topfschwamm-Stückchen in geraden Bahnen längs und quer verteilen, dann auf 70° aufheizen lassen, bis der Leim erkennbar angetrocknet ist. Man sieht den Leim dann eigentlich nur noch als matten Schleier auf dem Glas, ansonsten ist der nahezu unsichtbar. Wenn man das erneuern will, mit dem Rest des Topfschwamms die Glasscheibe unter warmem Wasser abwaschen, trocknen, das ganze Spiel von vorn und alles wird schön :D

    Dass das nicht mistverstanden wird: ich wollte nur ´nen Kontakt zu jemandem, der das Stahlblech passend schnibbeln kann. Die Kosten (Material etc. pp.) trage ich selbstverständlich.


    Das Gehäuse gibt´s für Versandkostenübernahme, sofern Du nicht auf Super-Duper-Filament und (beinahe) perfekte Oberfläche bestehst. Ich hab nur ne billige China-Gurke ;) Der kann zwar inzwischen weit besser als zu Anfang, an die Qualität mancher FDM-Könige komme ich aber noch nicht heran. Ich gebe mir aber schon Mühe dabei, keine Bange :D


    Die STL der Modifikation stelle ich dann hier zur Verfügung, falls gewünscht.

    Och, da nich´ für... Hab eh mal wieder Lust, in FreeCAD Gehäuse zu schnitzen. Ein Gehäuse für MPX-Stecker (+ Heißkleber zur Fixierung) befriedigt den Spieltrieb nur wenig ;) Und der "Holzkumpel" zeigt so langsam, was er kann. Ganz nebenbei kommt dabei mal was Nützliches heraus :D


    "Holzkumpel", weil das ein Prusa i3-Derivat aus China mit Sperrholz-Rahmen ist. Heftig modifiziert inzwischen. Ein "Stahlkumpel" wartet noch auf seine Fertigstellung, blöderweise hat ein gewisser Spanier ein SEHR wichtiges Teil des Rahmens nicht mit in das Paket gelegt und liefert es auch nicht nach :cursing:


    Falls Du jemanden kennst, der 3mm Stahlblech laserschneiden kann, wäsche eine Hand die andere ;)


    Hab mal auf die Schnelle mit der Grundversion losgelegt... Draft, Schichthöhe 0,2mm... lässt sich gut drucken und geht recht flott (was man beim 3D-Druck so "flott" nennt :D ). 1,5 Std. ca., bei 60mm/s. PETG, also zäher und weniger bruchanfällig als PLA.


    Ich drucke dann noch die Oberschale und warte dann mal auf Deine Modifikationen :whistling:;)

    Evtl. könnte ich da was machen... ich brauche eh mal wieder etwas Größeres, um meinen Drucker weiter zu besseren Leistungen zu verhelfen :D


    Problem dabei: ich habe kein Check64 (mangels Cevi und Zeit). Ich hatte mir den zugehörigen Thread schon mal flüchtig angesehen, finde aber keine Maße, mit denen man etwas anfangen könnte.

    Dazu müsste man sagen was als "aktive User" zu sehen wäre.


    Jemand der nen 500 mit nem Gotek hat, oder einer der die Kiste uns das OS bis zum erbrechen aufbohrt, um damit unbedingt im Internet zu surfen und mp3 zu hören oder Filme zu sehen und dergleichen.
    Was man mit jedem billigen PC für viel weniger Geld und Aufwand vermutlich besser kann.

    Ich würde sagen: beide sind "aktiv". Wichtig dafür ist doch, daß man das Ding nicht als Staubfänger oder Türstopper irgendwo herumstehen hat, sondern etwas damit macht. Was genau auch immer.


    Und ich finde es (als "Aktiver") immer noch recht cool, mit nem wirklich ollen, wenn auch aufgebohrtem, Gerät solche Dinge wie "MP3 hören", "Filme gucken" oder eben halt "im Internet surfen" zu machen. Es ist schon interessant zu erforschen, wie weit man das treiben kann.


    Die PPC-Amigas mögen teuer sein, andererseits sind sie Kleinserie. Die ist grundsätzlich teuer.


    Wer AmigaOS auf x86 haben will (weil ach so toll billig) hat halt Pech oder muß mit AmigaOS3.x im Emulator vorlieb nehmen. Davon ab, die "wichtigen" Dinge kann man auch auf einem x86 mit AmigaOS nicht so "toll" machen, weil es an entsprechender Software fehlt.


    Dafür kann man mit den PPC-Amigas Dinge tun, die man mit ´nem Amiga halt so tut, nur viel flotter. Ich benutze 2 davon ;-)

    Ich habe den Faden hier ebenfalls nicht vollständig gelesen, möchte aber dennoch ein paar Anmerkungen/Anregungen loswerden. In die Diskussion selbst möchte ich mich nicht einklinken, weil sie meiner Meinung nach zu wenig bis nix führt. Ich hoffe ganz einfach, daß ich ein paar Denkanstöße geben kann, so daß ich am Ende mit "führt zu nix" dann doch falsch liege :D


    Mein Eindruck ist, daß viele hier unter einer Art "Sinnkrise" leiden. Sie mögen den C64, finden die teilweise extrem kreativen Hardware- und Software-Projekte und deren Ergebnisse sehr spannend (geht mir kaum anders), gieren nach Neuem, aber kehren, ohne es zu merken, immer wieder zu den Wurzeln zurück (dazu komme ich gleich noch).


    Die Krise entsteht dadurch, daß die Leute die Sache mit den Wurzeln nicht bewußt wahrnehmen und das Blendwerk des "Informationsalltags" als den allein seligmachenden "heißen Scheiß" ansehen. Schon allein wenn ich im Zusammenhang mit dem C64 das Wörtchen "Zeitgemäß" lese, bekomme ich heftigste Kopfschmerzen und der Zeiger des (analogen) Bullshit-Bingo-Detektors durchbricht den Anschlag und rotiert noch eine ganze Weile nach...


    Hier wird über "neues OS und GUI" diskutiert. Durchaus löblich. Man sollte über die Diskussion aber bitte nicht aus den Augen verlieren, womit wir es hier eigentlich zu tun haben: den im Grunde vergeblichen Versuch, Benutzeroberflächen/Betriebssystemfunktionen mit erheblicher Speicher- und sontige-Resourcen-Verschwendung auf ein Computersystem der 80er Jahre zu quetschen. Immer schön mit dem "zeitgemäß!"-Bullshit-Argument verziert.


    Da wäre mal der direkte Vergleich GEOS <> heutige GUIs angebracht: wo ist der TATSÄCHLICHE Unterschied in den dahinterstehenden Philosophien? Ganz grob gesagt ist GEOS kaum unterschiedlich zu heutigen GUIs (Maus, Bilder, Texte, Funktion). Letztere sind schlicht bunter und überfordern die meisten Benutzer mit der "eierlegende Wollmilchsau"-Philosophie, die vor vielen Jahren ihren verheerenden "Siegeszug" begann. Damals, als Computer immer "leistungsfähiger" wurden, aber niemand wußte, was man sinnvolles (!) mit all der Leistung anfangen sollte. Also hat man immer mehr Funktionen in EIN Programm gequetscht (und in den meisten Fällen kurz darauf den Überblick verloren). Mit GEOS hat man damals den gleichen Ansatz verfolgt und, ehrlich gesagt, ein wahrlich erstaunliches Ergebnis zustande gebracht. Wenn man sich ansieht, welche Funktionen da reingequetscht wurden und was man als Benutzer tatsächlich benötigt, hat GEOS im Grunde schon alles.


    Meiner Meinung nach ist da auf dem C64 schon das Limit erreicht. Es sei denn, man bohrt die Hardware mit allerlei Tricks weiter auf.


    Da stellen sich dann quasi zwangsläufig die Fragen, die auch hier das eine oder andere Mal gestellt wurden: Ist das dann noch ein C64, wie ich ihn kenne und mag? Wenn ja, wie sehen die anderen das? Wenn die das nicht so sehen, gibt es dann überhaupt eine Basis von begeisterten Leuten, die solche Projekte mittragen? Wenn doch, ist so ein Projekt überhaupt umsetzbar? Und was ist dann der Nutzen der ganzen Sache? Wo will ich mit dem Projekt eigentlich hin?


    Die Fragen, die hier, soweit ich das mitbekommen habe, nicht (hier im Faden) gestellt wurden, sind Folgende:


    - Was genau bedeutet eigentlich "zeitgemäß" im Zusammenhang mit Computern? Bedeutet es "ist enorm sinnvoll und hat uns alle voll nach vorn gebracht" oder bedeutet es nicht eher "machen alle so, weil irgendein schöngeschriebener IT-Mensch vor ein paar Jahren das als kommenden heißen Scheiß dargestellt und kurz darauf damit Profit generiert hat" (Ähnlichkeiten zu verstorbenen Personen sind nicht ganz zufällig).


    - Ist GUI-Design eine harte Wissenschaft? Wenn ja, was sagt diese Wissenschaft zur Bedeutung der Möglichkeit, 16,8 Mio. Farben gleichzeitig in einem GUI einsetzen zu können? Wenn nein, welchen Wert hat die Diskussion um Farben und Auflösungen, grafisch oder textbasiert, dann eigentlich?


    - Will man einen 8-Bit-Computer wirklich in einer heutigen Informationsumgebung "produktiv" einsetzen? Und wozu genau soll das dann gut sein? Man macht es, "weil ich´s kann!", oder wie?


    - Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, diesem Computer eine Informationsumgebung zu schaffen, in dem dieser Computer für den Benutzer sinnvolle Aufgaben zu erledigen hilft? Ist es wirklich wichtig, ob "heute keiner mehr so arbeitet"? Was ist schlimm daran, etwas auszudrucken? Muß es wirklich so aussehen, wie Dokumente auf Papier heutzutage "auszusehen haben"?


    - Was spricht dagegen, mit diesen lustigen, alten Geräten einfach nur Spaß "wie früher" zu haben? Wird der Spaß tatsächlich größer, wenn man das Wörtchen "zeitgemäß" (in seiner aktuellen, völlig deformierten, Bedeutung) im Zusammenhang mit den lustigen, alten Geräten verwenden kann?


    Was ich mit den Wurzeln meinte ist Folgendes: viele, die hier mitdiskutieren, wollen anscheinend "zeitgemäß" mit einem Betriebssystem auf dem C64 "arbeiten". Andererseits sind es häufig die gleichen Leute, die enormen Spaß daran haben, die gute, alte Kiste bis an´s technische Limit auszureizen, Dinge zu entwerfen, an die damals (tm) kaum jemand gedacht hat, den Brotkasten größtenteils so zu lassen, wie er ist und so zu nutzen, wie es einst gedacht war. Manche verlassen diese Basis und machen sich auf, das "wie es einst gedacht war" weiterzudenken. Damit meine ich u.A. Mega65. Ist schon etwas anderes, aber etwas, was man sich damals (tm) insgeheim erträumte.


    Anregung: weniger auf das schielen, was heute "angesagt" ist. Machen, worauf man Bock hat. Möglichkeiten, die man erkannt hat, umsetzen. Schauen, was dann passiert. Wenn nix passiert, weitermachen. Herumprobieren, Spaß haben, der Allgemeinheit extrem viel voraus haben.


    Letzteres ist meiner Meinung nach der Grund, weshalb man sich auch heute noch mit den alten Schätzchen auseinandersetzt. Manch einer hat das nur durch mediales Dauerfeuer vergessen :D

    Das macht aus Faulheit so gut wie niemand. Korrekter wäre es allerdings, die (bei dieser Faulheit angewendete) implizite "extern"-Deklaration explizit anzugeben. Das erleichtert dem Compiler die Typprüfung (wurde hier ja schon erwähnt) und verhindert die (unbeabsichtigte) Vermischung von lokalen und Modul-globalen Variablen.


    Soweit ich weiß, ist das nicht ausschließlich K&R-Stil. Im ANSI-C (bis wenigstens C99) sollte das auch vorkommen. Ich kann mich irren, von daher möge man mich da gern korrigieren.


    Dummerweise hat es sich eingebürgert, zu Funktionen externe Variablen als "globale" Variablen zu bezeichnen, was so vereinfacht nicht stimmt. Das erschwert das Verständnis der "extern"-Deklaration innerhalb von Funktionen.

    v3to :


    Oh ja, das ist in der Tat sehr gelungen! Da wurde das "pixelige" gut eingefangen und sanft und in sich stimmig modifiziert. Wirklich gut gemacht! Fast möchte ich "Kunstwerk" sagen ^^


    ZeHa :


    Keine Frage. Pixelgrafik war eigentlich schon immer Stilmittel. Erst aus der "Not" heraus, später aktiv verwendet.


    Ist ja auch Geschmackssache aka Meinung ;) , ob man etwas gut findet oder nicht. Blöd ist halt, daß ein Begriff durch Modeerscheinungen derart verfälscht wird, daß die Grundlage kaum noch erkennbar ist. Zumindest nicht für die, die die Grundlage nie oder nur sehr spärlich kennenlernen konnten. Wenn man das Original-Uridium mit dem "Remake" vergleicht, wird schnell klar, was ich meine. Uridium war, nicht nur gemessen an den Einschränkungen dieser Zeit, große Pixelkunst. Das neue hat mit dieser Pixelkunst wenig bis nichts zu tun. Was die Spielbarkeit angeht glaube ich den Machern sogar, daß es großartig ist. Auch, das man Fan wird, wenn man "Bullet Hell" mag. Grafisch ist es meiner Meinung nach aber Hausmannskost ohne wirklich eigenen Stil. Von der Sorte gibt es hunderte Spiele. Aalglatt, ohne die Ecken und Kanten, die meiner Meinung nach erst Stil erzeugen.

    v3to :


    Ah, ja, das meinte ich :-) Mich haben vor allem die Glühwürmchen extrem fasziniert, weil selbst die "pixelig" wirken, obwohl der Leuchteffekt selbst wohl nicht "pixelig" ist. Ich weiß nicht, wie die das technisch genau gemacht haben, sieht aber stark nach Compositing aus. Mir fällt nur gerade der Operator dazu nicht ein ?(


    Auf jeden Fall: DAS ist Pixelgrafik! Und behutsam aufgepeppt mit den modernen Mitteln.

    Hm, ich schätze ebenfalls, daß das nichts bis wenig wird.


    Das Problem mit dem, was heutzutage als "retro pixel gfx" bezeichnet wird, ist, das viele Spielentwickler das "Retro" hemmungslos übertreiben. Wie schon angemerkt, wirkt die Grafik häufig (wie auch bei dem Uridium-Verschnitt) sehr flach. Die "Pixel" (die ja eher Quads sind, schon von der schieren Größe her auch als solche erkennbar) sind zu groß und wirken dadurch extrem überbetont, flach halt. Effekte werden fast immer viel zu scharf und mit aalglattem Antialias in die Spielgrafik gebracht (bei dem Uridium-Verschnitt gut an der Beleuchtung zu erkennen). Das verstärkt diesen "flachen" Eindruck noch.


    Kurz gesagt: die Macher dieser Machwerke haben einfach keinen Schimmer davon, was die damalige Pixelgrafik eigentlich ausmachte und schaffen es demzufolge fast nie, diesen "Flair" wiederzubringen. "Tower 57" beispielsweise kriegt das deutlich besser hin (u.A. deswegen, weil es auch tatsächlich Pixelgrafik ist ;-) ).


    Der Name ist mir leider entfleucht, aber da war letztens noch von einem Spiel die Rede, das den LucasArts-Point&Clicks sehr ähnlich ist. Da stimmte der "Pixelflair" auch, das fand ich wirklich super gepixelt und erinnerte mich sofort an z.B. Zak McKracken.


    Dieses Uridium-Dings fängt den Flair des Originals nicht mal annähernd ein. Es ist einfach nur eine aalglatte Ballerei, wie man sie im Dutzend billiger in jedem AppStore sammeln kann. Im Grunde das Geld nicht wert.