Posts by whose

    Ich muß gestehen, der Ender-3 gefällt mir immer besser...


    Inzwischen hat der zweite Ender Einzug gehalten. Ist dieses Mal die Billig-Version. Für meine Zwecke genau richtig :D Heizbett ist blank, Druckoberfläche wird drauf geklammert... also FR4-Platte drauf und die Original-Platte ab in den Karton. Der soll nämlich hauptsächlich PETG und ASA drucken, da ist eine FR4-Platte etwas pflegeleichter. Da das Heizbett ohne Beklebung daherkommt, ist die Umrüsterei ein Kinderspiel :thumbsup:


    Er hat inzwischen auch ein E3D V6 Hotend bekommen (größtenteils Klon, der Kühlkörper ist ein E3D Original). Auf Thingiverse gibt es einen ganz simplen Halter dafür, der beinahe "passt". Also in der Hinsicht, daß man nichts groß am Z-Endstop und dem Heizbett-Leveling verändern muß (halber Millimeter ungefähr "daneben"). Nur Heizpatrone und Thermistor umschrauben und einmal neu "leveln". Läuft mit einer Titan-"Heatbreak" sehr gut.


    PETG geht aber auch mit dem Original-Hotend recht gut. Wegen ASA war mir ein Vollmetall-Hotend allerdings lieber. Hätte ich jedoch gewußt, daß ich ASA auch mit 230° am Hotend auf die FR4-Platte kriege, hätte ich das auch mal mit dem Original-Hotend probiert :D


    Ansonsten: Arbeitspferd. Läuft und läuft und läuft. Und sehr arm an Zickereien. Der läuft einfach.8o

    Versuche es mal mit dem Heizbett auf 70°... danach die Schichten ruhig auf 50° runter. Wenn es dann haftet: Glückwunsch! Wenn nicht: vermutlich Schuld des Filaments selbst...

    Nö, so gelassen wie alles ist, weißes Ender Filament rein und druckt und haftet

    wie verrückt. Habe noch eine günstige Elfenbeifarbige rolle hier. Die haftet

    auch super. Habe das Zeug von Geetech in tschechien bestellt. Komme

    langsam ins grübeln


    Um das Geeetech-Zeug evtl. doch noch verarbeitet zu bekommen: versuche es mal mit deutlich höherer Heizbett-Temperatur NUR für die erste Schicht. Gehe ruhig mal 5°, evtl. 10° höher. Alle nachfolgenden Schichten wie zuvor gewohnt (ich weiß ja nicht, welche Temperatur Du da hast). Wenn das nicht klappt, weiß ich auch nicht...


    Manchmal ist das Filament einfach Käse, hab vor ein paar Tagen eine Rolle "Eforink" entsorgt, weil es Durchmesser-Schwankungen der größeren Sorte hatte und vom Fließverhalten schon bei 180° eher zähem Honig glich...


    Zu Cura: man kann in den Einstellungen für Cura selbst das "Theme" auswählen. Die, die "ab Werk" dabei sind, sind nicht das Wahre... und ob es das alte "Theme" der 15.x-Version noch gibt, weiß ich nicht. Mal im "Marktplatz" schauen evtl.?

    Müßte "OWL" "Hell Elfenbein" gewesen sein, wenn ich mich nicht irre. Bei OWL aber aufpassen, da kann schon mal kaum druckbares Material ankommen. Andererseits waren die da immer extrem kulant und schickten umgehend Ersatz...

    Hat sich erledigt, denke ich... zu 100% ist das Kippeln zwar nicht weg, aber mit diesem Schrauben-Einsatz für die Schraube, die den Arm hält, ist das Kippeln deutlich geringer. Ich kam drauf, weil ich mich fragte, wofür die Chinesen diesen Einsatz da benutzt haben. Treibt doch nur die Kosten hoch... oder doch nicht? :D


    Blöd ist, daß diese Schraubenloch-Einsätze die Verwendung der Werkskomponenten quasi voraussetzen... mal schauen, ob ich einen komplett gedruckten Förderer ebenfalls so hinkriege, daß das Kippeln sehr gering ausfällt.


    Wer den Arm ausprobieren möchte: angehängt.


    Aber Obacht: diese Version setzt diesen Schrauben-Einsatz des Werksförderers voraus.


    Ach, bevor ich es vergesse: man KANN den zwar in PLA drucken, ich glaube aber nicht, daß dann der Arm der Feder allzu lange standhält. PLA fließt unter Druck- bzw. Zugbelastung. PETG, ASA oder ABS sollten hingegen auch dauerhaft halten.

    Files

    • Arm.stl

      (150.18 kB, downloaded 2 times, last: )

    Der Plan "mit Werksmaterialien" funktioniert soweit schon mal:



    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings (aber es ist fraglich, ob das wirklich so tragisch ist): Die Federspannung erzeugt ein Kippmoment, das von unten gegen den Arm wirkt und den etwas aus der ebenen Lage drückt. Der Arm kommt außen, im Bereich der Feder, etwas hoch (ca. 1mm). Bedeutet, daß das Gegenlager nicht 100% achsparallel läuft, sondern ebenfalls minimal gekippt ist. Vom händischen Ausprobieren her würde ich sagen: wurscht, läuft trotzdem locker-flockig-fluffig.


    Hat jemand eine Idee, wie ich diesem Kippen entgegen wirken könnte? Die Bohrungen der Schraube, die den Arm auf den Motor drückt, wollte ich eigentlich schon mit minimal Spiel haben, damit man auch mit nicht wirklich gut laufendem Drucker die Schraube einigermaßen durch die Löcher bekommt...

    Mal eine Zwischenfrage, während Versuchsdrucke laufen:


    Aktuell bastele ich an einer Variante, die auf PTFE-Inlays im Auslauf sowie vor dem Einlauf setzt (an der Z-Spindel des Ender vorbei, keine Notwendigkeit für "Filament guides" aller Art mehr). Vorteil: "Wabbelfilament" wie TPU und Ninjaflex und was es da alles an flexiblem Zeug gibt, sollte mit dem Förderer kein Problem sein. Nachteil: man braucht etwas 4x2mm Teflonschlauch dafür (so ca. 5cm). Einfädeln geht dadurch auch bedeutend leichter.


    Davon abgesehen steht aber weiterhin der Plan, das Ding mit den Werksmaterialien (Schrauben, Ritzel, Feder, Federverstellung) betreiben zu können.


    Nun endlich die Frage: sieht jemand hier Sinn darin, eine Version OHNE PTFE-Inlays (also nur 2mm Filament-Bohrung durch Arm und Basisplatte) zu produzieren? Die wäre ggf. zwar einfacher zu drucken, würde flexibles Filament aber eher nicht zulassen (Lücke zwischen Ritzel und Auslauf würde ähnlich groß wie beim Creality-Plaste-Müll-Werksförderer). Von der Konstruktion her wäre das relativ einfach zu machen...

    Beim Leveling und anschließendem Meshleveling an 9 Punkten, waren

    die Unterschiede nicht mehr so stark wie vorher.

    Das sollte mehr als ausreichend sein... so irre plan ist eigentlich keine Platte, nicht mal die teuren Alu-feingefräst-und-preislich-vergoldet-Platten (zumindest nicht, wenn sie auf Temperatur kommen).


    Probier mal mit der Magnetplatte, ich könnte schwören, daß das dann gut läuft. Die FR4-Platten sind eigentlich nur für so exotisches Zeug wie PETG oder ASA interessant. Da spielt die Polycarbonat-Beschichtung der Magnetplatten oft nicht so gut mit. Entweder haftet´s nur schlecht oder verschweißt gefühlt mit dem Material der Magnetplatte.


    Deswegen kam mir der Billig-Ender-3 mit der Platte zum Aufklammern gerade recht :D


    Momentan habe ich einen verbesserten Reserve-Förderer in Arbeit, der, im Gegensatz zu dem vorher gezeigten Modell, eine Verstellung der Federspannung zulassen soll. Mal schauen, ob das wie gedacht funktioniert (und hält). Ist zwar immer noch der einfache (wie der Standard-Creality-Plaste-Müll) Förderer, aber als Reserve bzw. Ersatz für den gebrochenen ABS-Plaste-Förderer allemal gut genug... nur etwas fummelig zu drucken. Da braucht es Stützblocker und einen recht genau eingeregelten Drucker für...


    oobdoo


    WENN der Förderer wie gedacht funktioniert und halbwegs druckbar auch auf schlechter eingestellten Maschinen ist, würdest Du den in Deine Sammlung auf Stinkiverse aufnehmen? Ich habe da (aus Gründen) kein Benutzerkonto...

    Jop, Starquake hat es kurz und bündig erklärt :-)


    Seid aber gewarnt: es ist recht fummelig, den richtigen "Punkt" der Heizbett-Federn zu treffen. Sind sie zu locker, vibriert das Heizbett auf den Federn, bzw. es "wackelt". Zu stramm und man hat alle möglichen und unmöglichen Verformungen, wenn das Bett auf Temperatur gebracht wird. Da muß man eine Weile fummeln, aber irgendwann hat man den Punkt und ab da versteht man die Probleme anderer Nutzer mit Beulen und Buckeln im Heizbett und erhöhtem "Nachlevelbedarf" nicht mehr :D


    Ideal sind die "Silikon-Puffer" statt der Federn, aber auch da gilt: muß ich stramm anziehen, dann verzieht sich das Heizbett und "macht ´nen Buckel". Die Höhe der Puffer ist da entscheidend. Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist 1mm "Spannbereich" mehr als ausreichend. Also am besten mal messen, nachdem man den richtigen Punkt bei der Feder-Spannung getroffen hat. Dann hat man einen Anhaltspunkt dafür, welche der kaufbaren Silikon-Puffer evtl. passen könnten. Zu hoch ist sehr schlecht, zu niedrig kann man evtl. via Z-Endstop ausgleichen.

    Mit den Federn geht es auch auf Dauer, die mögen aber die bei manchen Nutzern verbreitete, etwas ruppige, Behandlung des Heizbettes nicht so und verdrehen sich. Das verändert die Spannung manchmal auf ungünstige Weise, was dann Nachleveln erfordert. Teil ruppig von der Platte gehebelt -> Leveling verstellt, neu leveln.


    Beim Ender-3 (Pro) kann man das übrigens gut sehen, die Chinesen haben da nämlich gut aufgepasst und viel dazugelernt. Inzwischen haben die den Z-Endstop so gut positioniert, daß die Heizbett-Federn auf genau die richtige Spannung kommen, das nix wackelt, das Heizbett aber topfeben bleibt. Beim "Billig-Ender-3" hatte ich gepennt und den Z-Endstop nicht korrekt montiert... nach korrekter Positionierung passte alles, wie beim Ender- 3 Pro. Nach der Aktion mit dem gebrochenen Arm des Förderers habe ich noch nicht neu gelevelt, aber drucke fleißig...


    Die FR4-Platte ist da ebenfalls sehr nützlich, weil man die halt einfach vom Heizbett abnehmen kann, um das Teil davon zu trennen. Danach wieder einigermaßen vorsichtig auflegen, Klammern dran, weiterdrucken... so auch beim Ender-3 Pro mit der Magnetplatte.


    Nachtrag:


    Vor der Entspannung der Federn solltet ihr auf jeden Fall die Lage der X-Achse über dem Heizbett überprüfen, vor allem bei den Ender-3. Wenn die V-Rollen der X-Achse nicht super-mega-ordentlich einjustiert sind, hat die Seite ohne Spindel den Hang dazu "runterzufallen". Man ist dann gezwungen, das Heizbett zu verspannen, was alles noch schlimmer macht. Also erst die Lage der X-Achse überprüfen (Winkelschmiege/-messer oder kleiner Schreiner-Winkel, zur Z-Achse hin prüfen), dann Heizbett leveln.

    fepo


    "Nachleveln" läßt eher auf etwas unsanfte Behandlung des Heizbetts bei gleichzeitig recht stark gespannten Bettfedern schließen. Beim Ender-3 Pro mußte ich bisher gar nicht "nachleveln" und der hat noch kein Mesh-Leveling. Bei dem Billig-Ender-3 hatte ich anfangs den Z-Endstop noch etwas ungünstig positioniert, so daß ich da die Bettfedern relativ stark auf Spannung hatte. Merkte man auch gleich, in Form des berühmten "Buckels" in der Nähe der Bett-Mitte. Nachdem ich für etwas Entspannung ;-) gesorgt hatte, hält sich die Notwendigkeit für Leveln zur Zeit noch sehr in Grenzen und das Heizbett liegt beinahe spiegelglatt, wackelt aber nicht beim Druck :thumbsup:


    Die FR4-Platte habe ich von iehbäh, Anbieter "stefftech". Meine ist die 1mm starke Variante. Der hat alle möglichen und unmöglichen Größen im Angebot.


    Alu-Förderer sollte die Tage auf dem Weg aus China zu mir sein. Die silberne Creaility-Variante wie beim Ender-3 Pro. Denke ich jedenfalls, den Angebotsbildern nach zu schließen. Der Preis ist nämlich sensationell niedrig, unter 10 EUR inkl. Versand...

    Den lege ich mir auf Reserve, falls die Plaste-Dinger irgendwann mal den Geist aufgeben :D


    Blöderweise hat der Billig-Ender-3 für den Förderer einen Motor mit aufgeschrumpftem Förderritzel. Nicht ohne hohen Aufwand austauschbar. Schlecht, wenn das Ritzel irgendwann stumpf wird. Naja, der Preis kommt auch bei den Chinesen irgendwoher :rolleyes: Andererseits sind noch drei vergleichbare Motoren mit "D Shaft" (Fläche an der Motorachse, für Klemmung via Schraube) von "Holzbein" übrig, insofern ist das in meinem Fall nicht so tragisch.

    Habe dann heute mal einen weiteren Ender-3 beschäftigt...



    "Holzbein" ist in Rente gegangen, nachdem die "alten Knochen" von ihm nicht mehr so wollten. Immer mehr Probleme taten sich auf, also mal gestöbert und den "Billig-Ender-3" für wirklich kleines Geld geschossen. Das da oben ist eine Abdeckung für das Display, die der Ender-3 selbst gedruckt hat. Goedis PETG.


    Vor dem ersten Druck habe ich dem neuen Ender bereits den "Hotend-Fix" verpasst, von dem ich hier schon mal geschrieben hatte, als ich den Ender-3 Pro damit ausgestattet hatte.


    Bevor die Display-Abdeckung fertig werden konnte, hatte ich allerdings einige Schwierigkeiten zu umschiffen:



    Mit wem hatte ich dazu nochmal eine kurze Konversation, als ich den Ender-3 Pro neu hatte? ;-) Zum Glück ist der Plaste-Förderer vom Ender-3 Pro etwas haltbarer, als es der vom Billig-Ender-3 war. Der vom Billig-Ender-3 hat gerade einen Abend durchgehalten. Dafür habe ich dann flugs den vom Ender-3 Pro eingesetzt.


    Als nächstes (nach der Display-Abdeckung) habe ich dann mal ganz schnell für Förderer-Ersatz gesorgt:



    Und für Notfälle direkt mit dem da oben gezeigten Förderer einen zweiten von der selben Sorte angesetzt:



    Der Billig-Ender ist aber, vom Malheur mit dem Förderer abgesehen, so ziemlich genau das, was ich gebraucht hatte. Blankes Heizbett, auf das eine FR4-Platte geklemmt wird. Ab Werk mit einer Druckfolie beklebt, aber ich habe lieber eine blanke FR4-Platte für das PETG genommen. Die kommen auch besser mit höheren Heizbett-Temperaturen klar :D Die Mechanik läuft auch sauber, kein Theater mit der Z-Achse mehr...

    Ich denke eher, dass du Probleme mit der thermischen Anbindung des Thermistors hast und dies sich mit dem Thermistor im Gehäuse bessert, da die thermische Anbindung (hoffentlich) besser ist.

    Das wäre auch noch eine denkbare Ursache. Schreibe ich mal auf die Liste von Experimenten, die vor dem Umbau auf den Hülsen-Thermistor mal gemacht sein sollten. Danke für die Erinnerung :)


    Das Experiment wäre dann die vielgerühmte "Boron Nitride Paste". Ist allerdings etwas zeitaufwändiger, weil die Paste erst trocknen muß, bevor der Drucker wieder in Betrieb gehen kann. Also was für Tage mit etwas mehr Zeit für solche Experimente. Sprich: wo der Drucker eh nicht in Gebrauch ist, weil die Schüppe einen voll in Anspruch nimmt.


    Denkbar wäre auch nicht-elektrisch-leitende Wärmeleitpaste. HY 510 oder höher.


    Bei mir ist der Thermistor derzeit nach alter e3d-Bauart befestigt, mit einer Klemmschraube + Scheibe. Und er steckt komplett bis zum Anschlag in der dafür vorgesehenen Bohrung, sollte also Kontakt zum Alu haben.

    Mal eben was drucktechnisches dazwischen: :D


    Wenn jemand von Euch Probleme bei PETG mit massivem Stringing hat, das irgendwie, trotz Super-Duper-Hotend, einfach nicht weggehen will, dann kümmert Euch zuerst darum, daß Euer Hotend einwandfrei und so richtig fluffig "laufen lässt". Also bei Extruder-Vorschub sollte ein möglichst gerader, störungsfrei aus der Düse fließender Faden kommen (also keine "Locke"). Bei PETG am besten mal auf angezeigte 220° vorheizen und "laufen lassen". Das sollte dann einen geraden, schön frei fließenden Faden ergeben. Ansonsten: Hotend nochmal überholen.


    DANN dreht mal die Temperatur für den eigentlichen Druck herunter. Und zwar viel weiter runter, als es der Filamenthersteller empfiehlt. Eventuell werdet ihr feststellen, daß PETG auf einmal läuft. So bei 210° oder sogar noch niedrigere Temperatur.


    Das war dann der Thermistor, der Euch veräppelt hat. Zeigt weit weniger an, als der Heizblock tatsächlich an Temperatur hat.


    Ich hatte das jetzt bei "Holzbein". Das V6-Hotend mit Capricorn-PTFE-Inliner versehen (schön gerade geschnitten). Lief sensationell fluffig im Gegensatz zur Vorläufer-Version. Aber: massives Stringing bei komplexen Teilen, vor dem Druck lief die Düse immer komplett leer.


    Temperatur habe ich jetzt auf 207° und PETG fließt supergut, kein Stringing.


    Der Thermistor bei mir ist derzeit noch ein Beta 3950 100K NTC (China-Standardware). Der hat mich die ganze Zeit verarscht...


    Könnte evtl. auch das Kabel bzw. der Pullup-Widerstand auf dem Board sein, dazu müßte ich aber mehr nachforschen, als mir derzeit lieb ist. Und der Wechsel auf ATC Semitec Thermistor in Hülse steht eh als Nächstes an...



    Sowas ist dann in PETG kein Problem mehr...

    Ich hatte noch mindestens zwei Raspi 1 rumliegen. Nachdem die aktuellen Projekte meist einen Pi 2,3 oder 4 vorrauasetzen, BMC64 aber auf dem Pi1 recht gut läuft, habe ich daraus ein dedicated "House on a Disk" gebastelt. Neben dem Pi ist ein 7"-LCD-Monitor und ein kleiner Verstärker mit 2 Lautsprechern eingebaut.


    Somit sind jetzt Langzeit-Studien ohne Blockade eines c64 möglich ^^ Details für die Aussenseite muss ich mir noch überlegen.

    Das Ding ist der Brüller :thumbsup:


    Auf diese Idee zu kommen ist schon großartig. Mich würde mal interessieren, was Deko-affine Nerd-Gattinnen zu so einem Stück "Männerspielzeug" sagen...

    Hatte ich auch gemacht, bin aber 3D-Druck-Neuling und habe es beim Schleifen wohl etwas übertrieben. Heute war die neue da...

    Uh :( Wie hast Du das denn geschafft? Die Beschichtung ist schon verdammt hart und widerstandsfähig.

    PETG klebt manchmal zu gut, weshalb ich beim Anycubic bei großen Flächen einen kleinen Hauch weiter weg drucke, als bei PLA. Dafür benutze ich im Prusaslicer den Z-Abstand in den allgemeinen Druckereinstellungen. Für Cura benötigt man, glaube ich, ein Plugin. PLA will meiner Erfahrung nach geklebt und PETG aufs Druckbett gestreichelt werden.

    Hier ist m.M.n. das Wörtchen "manchmal" entscheidend. Ich drucke seit dem "Glasschuppen-Desaster" PETG auf einer FR4-Platte. Die meisten meiner PETG-Sorten da "draufgestreichelt" haften eher schlecht. War bei der UB nicht anders. Ich arbeite da über den Z-Offset Düse-Sensor (habe einen Selbstbau-BL-Touch-ähnlichen Sensor dran, den "BFPTouch").


    Klar, man kann mit der Heizbett-Temperatur mächtig nach oben gehen, dann klebt´s bestens. Dann nimmt allerdings auch die Schrumpfung gewaltig zu, die kann man am noch druckwarmen, fertigen Teil problemlos messen :thumbdown:


    Da kommen dann auch die Probleme mit den UBs zu Tage. Wenn das Teil beim Abkühlen weiter schrumpft, zieht es die Glasschuppen aus der Platte. Zumindest war es bei mir so. Man konnte das Abplatzen der Glasschuppen sogar hören, als das UB-typische "Knistern" bei der Ablösetemperatur auftrat. Klang irgendwie anders als bei PLA ;-)


    PETG ist schon ziemlich zickiges Zeug. Manchmal. :)

    Danke für den Link - muß z.Z. auf eine neue Grundplatte warten - meine haftet nicht mehr... (Ender v2 )

    Der hat die Glasplatte, oder? Da kann Anschleifen mit feinem Nass-Schleifpapier helfen. So 250er Körnung aufwärts. Ich benutze 400er. Wichtig ist aber: nass. Nicht so irre fest drücken dabei, aber dafür ausdauernd und gleichmäßig schleifen. Dann gründlich entfetten. Danach sollte die Platte wieder wie Teufel haften.


    Ich habe auf "Holzbein" ein Anycubic-Heizbett mit der "Ultrabase"-Glasplatte drauf. Da kommt so alle Jubeljahre das gleiche Problem auf. Nach dem Anschleifen ist wieder eine ganze Weile böse Haftung da. PETG drucke ich da drauf nicht mehr, seit es mir Glasschuppen von der Platte gezogen hat :cursing:



    Ich drucke seit heute Morgen wieder mit dem "Holzbein" und seinem runderneuerten Extruder... erstaunlich, wie sich das Extrusionsverhalten verändert, wenn der Förderer etwas anders läuft. Jetzt muß ich mit der Temperatur runter, damit das Goedis PETG Rot nicht wie Speckschwarte glänzt. Fluss musste auch höher als vorher (was ich nicht so ganz kapiere). Unterextrusion habe ich zwar nicht, aber die Maßhaltigkeit ging daneben und man konnte sehen, daß er bei einigen Ecken das Material nach Innen zieht beim Legen (sieht man an Außenkanten, bei Übergängen von "Innen im Teil gelegen" zu "Außenwand"). Das Ablegen ist aber deutlich gleichmäßiger als mit dem MK8-Förderritzel.


    Das "Hobb Goblin" lohnt sich, würde ich sagen... die Dinger gehen bei den einschlägigen Händlern auch immer weg wie traditionell-handwerklich produzierte warme Semmeln :D

    Me too!:thumbsup:

    Oh nein... noch einer von der Sorte :D:D


    Nächste "Iteration" bei Holzbein (eher: Experiment) wird der "Pitan" in der "Direct Extruder"-Variante mit "Pancake"-Motor. Dazu muß ich aber ´nen neuen Halter konstruieren. Dafür läßt mir mein dritter Ausbildungsberuf (Fahrlehrer) leider wenig Zeit... aber kommt Zeit, kommt "Pitan" :thumbup: