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Bastelprojekt: Joystick mit D-Sub UND usb, und einstellbarem Dauerfeuer

  • Hallo Leute


    Dies ist mein erstes Post hier im Forum! Wollte euch auf mein Projekt aufmerksam machen: Ein selbstgebauter Joystick, der sowohl ueber USB als auch ueber einen D-Sub 9 Pin Atari Game port angeschlossen werden kann.


    Hier ist die Beschreibung, ein paar Bilder, und die Daten: https://gitlab.com/edge-records/joyweiler


    Habe mir einige Muehe gegeben, die Schaltplaene und Platinenlayouts leserlich zu gestalten, so dass auch Einsteiger in Bastelprojekte nicht abgeschreckt werden. Denke es ist ein ziemlich niedriger Schwierigkeitsgrad zum Einstieg


    Das ganze kann bei mehreren Themengebieten helfen:


    - Benutzung eines 14 Pin AVR ATtiny44 oder ATtiny84 Microcontroller um einen USB Joystickadapter zu bauen.
    - Wie man diesen Microcontroller ohne Kristall hinkriegt, sondern mit internem Oszillator.
    - Wenn einem die Programmierung eines solchen Microcontrollers zu viel des guten ist, habe ich auch eine Alternative beschrieben, wo man sich einen Zero Delay USB Decoder von Hikig (auch XCSOURCE) zukaufen und stattdessen benutzen kann
    - Wie man den Adapter zukunftssicher auf USB-C auslegt
    - Wie man ein brauchbares Dauerfeuer hinbekommt, das ueber einen Poti einstellbar ist.
    - Wie man den Joystick sicher ueber einen Open Collector 7407 (oder genauer 74LS07) IC anschliesst (sh. https://www.c64-wiki.de/wiki/Controlport#Warnhinweise)


    - Habe das ganze auf einer 2,54mm Streifenrasterplatine gebaut, man muss sich also keine Platine backen lassen sondern kann es alles selbst bauen.


    Hab auch der Einfachheit halber eine Reichelt Teileliste mit dabei. Den Grossteil kriegt man da, nur ein paar Teile muss man von Ebay/Amazon oder Arcade-Joystick-Spezialisten beziehen.


    Fuer mich war Aesthetik und Qualitaet wichtiger als ein niedriger Preis. Ist trotzdem nicht unbezahlbar geworden, man kann es denke ich aber auch um einiges billiger hinkriegen, wenn man nicht Sanwa Denshi benutzt zB, oder ein Plastik statt Metallgehaeuse benutzt.


    Hoffe, es hilft jemandem so wie mir die vielen anderen aehnlichen Projekte geholfen haben, die da draussen so rumschwirren. Wuerde mich ueber Feedback freuen, falls andere was aehnliches gebaut haben oder bauen wollen, oder gar auch einen implementieren wollen.


    Gruss
    Stephan

  • Hab' das Streifenraster mal nachgezeichnet. Den Silkscreen muss ich noch machen.



    Optimierungen in der Routenführung habe ich komplett außen vor gelassen, bin froh das ich es überhaupt hinbekommen habe :D .


    Ups, habe gerade gesehen das ich zwei Durchkontaktierungen vergessen habe :drunk:

  • Danke fuer das viele positive Feedback, freut mich!!! Auch eine kleinere PCB als Alternative zur Streifenrasterplatine waere klasse, senkt bestimmt fuer viele die Schwierigkeitshuerde sich sowas selbst zu bauen noch mal um einiges.


    Glaube der fehlende oder altersschwache Joystick, egal ob auf Original oder im Emulator, ist fuer viele der Hauptgrund, das Interesse an alten Spielen zu verlieren. Ist doch ne Krankheit so was auf ner PC Tastatur zu spielen, oder mit nem Joystick den man fast abbrechen muss um ne Bewegung rauszukriegen. Denke dass die niedrigere Spielekomplexitaet von alten Spielen nicht das Problem ist, vieles was ich so auf Nintendo Switch usw. sehe ist aehnliches Niveau und wird gespielt wie bloed da. Sogar der frustrierend hohe Schwierigkeitsgrad von damals scheint da ein Comeback zu machen.