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CMD FD-2000/4000 - Diskettenarten - Formatierungsarten – Partitionsarten

  • Bist du da sicher? Nach meiner Erinnerung müsste zumindest die 1. Partition in der 1581 gehen.

    Wie soll das gehen? Der Controller in der 1581 kann nur mit einer Datenrate von 250 kBit/s umgehen, HD-Disketten verwenden aber 500 kBit/s und ED 1000 kBit/s. HD/ED haben deswegen mehr Sektoren pro Spur als DD und selbst wenn der Controller in der 1581 doch irgendwie lesbare Daten dort runterkratzen könnte, würden das Directory und die BAM nicht auf der physischen Spur 40 liegen sondern auf 20 bzw. 10, weil HD/ED durch die höhere Datenrate mehr Sektoren auf einer Spur unterbringen.


    Bei DD funktioniert es, weil die FDs die Partitionierungsdaten auf Spur 81 ablegen und daher die Sektoren der 1581-Partition genau in den physischen Sektoren landen, wo sie auch auf einer normalen 1581-Diskette liegen.

  • Nun nochmal zu den Partitionen:

    • Ist es nun möglich DD Diskette im CMD PARTITIONABLE FORMAT zu formatieren oder nicht?
    • Und wenn ja, kann man dies auch mit einer 1581 erstellen und verwenden?
    • Oder kann man nur mit den FD Laufwerken DD Disketten im CMD PARTITIONABLE FORMAT formatieren und verwenden?
    • Die "FD-Tools" funktionieren bestimmt nur mit den FD-Laufwerken und nicht mit einer 1581, oder?

    - Ja (Z.B. für mehrere 1541 Partitionen)
    - Nein
    - Genau
    - Richtig


    Eine DD-Diskette im CMD-Format zu formatieren und darauf eine 1581 Partition zu erstellen ? Werde ich noch ausprobieren, halte ich aber für unwahrscheinlich, da für eine Partition immer ein paar Blöcke mehr gebraucht werden als sie groß ist. Dafür fehlt einfach der Platz.
    Auf Deinem Bildschirmfoto hast Du es eingestellt, aber ich denke, daß mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird.


    Eine HD-Diskette, die in einer FD2000/4000 als CBM-1581 formatiert wurde kann in einer 1581 fehlerfrei GELESEN werden. Wie oben bereits erwähnt, habe ich es erfolgreich ausprobiert. Schreiben kann man darauf freilig nicht.


    Eine CMD-formatierte HD-Diskette mit einer 1581 Partition (für eine zweite ist ohnehin nicht mehr genug Platz drauf) kann von der 1581 NICHT gelesen werden. Auch nicht die erste Partition. Das habe ich, wie ich oben bereits schrieb, ebenfalls ausprobiert und es schlug fehl.
    So stellen sich die durch aktuelle (gestern) Versuche ermittelten Tatsachen dar


    Und das ist auch ganz logisch. Denn das CMD PATITIONABLE FORMAT ist nunmal was anderes als das CBM-1581-Format. Auch dann, wenn man nur eine 1581 Partition darauf schreibt.

  • Eine DD-Diskette im CMD-Format zu formatieren und darauf eine 1581 Partition zu erstellen ? Werde ich noch ausprobieren, halte ich aber für unwahrscheinlich, da für eine Partition immer ein paar Blöcke mehr gebraucht werden als sie groß ist. Dafür fehlt einfach der Platz.

    Das müsste eigentlich funktionieren, es steht zu mindestens auch so in der Anleitung der FD's (siehe Anhang). Keine Ahnung wo der Platz für die zusätzlichen Blöcke herkommt, aber es soll gehen.
    Also nimm mal bitte eine DD Diskette und formatiere diese im 800K CMD-Format und erstelle eine 1581 Partition darauf.
    Ansonsten habe ich mal mein Bild etwas angepasst (siehe Anhang).

  • Das müsste eigentlich funktionieren, es steht zu mindestens auch so in der Anleitung der FD's (siehe Anhang). Keine Ahnung wo der Platz für die zusätzlichen Blöcke herkommt, aber es soll gehen.

    ...hat Unseen in Beitrag #22 erklärt.

  • Ok, das hatte ich noch nicht verstanden, was Unseen in Beitrag #22 erklärte.


    Ich habe mein Bild gleich nochmal angepasst, ich hoffe jetzt stimmt meine Übersicht endlich.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, verhält es sich mit DD Disketten folgendermaßen:

    • Auch auf DD Disketten können die FD-Laufwerke das CMD PARTITIONABLE FORMAT anwenden.
    • Dabei stehen die normalen 80 Spuren für die Aufnahme von Partitionen zur Verfügung.
    • Die Partitionierungsdaten werden auf der Spur 81 abgelegt.
    • Wenn genau eine 1581 Partition angelegt wird, werden also alle normalen 80 Spuren dafür verwendet und die Diskette entspricht somit in den normalen 80 Spuren genau einer Diskette im CBM STD 1581 Format.
    • Deshalb kann eine Diskette mit genau einer 1581 Partition auch mit einer normalen 1581 gelesen und beschrieben werden. Die Partitionierungsdaten auf Spur 81 werden dabei einfach ignoriert.
    • Eine Diskette mit genau einer 1581 Partition und Partitionierungsdaten auf Spur 81 kann aber nur mit einem FD-Laufwerk angelegt werden. (Könnte die 1581 denn auf die Spur 81 zugreifen, wenn man ein entsprechendes Programm hätte?)
    • Die FD-Laufwerke können aber auch andere Partitionen auf eine DD Diskette speichern. Die Partitionsarten 1541,1571 und Native können auch auf einer DD Diskette verwendet werden. Diese Disketten können dann aber nicht mit einer normalen 1581 gelesen und beschrieben werden.

    Ich hoffe ich habe das richtig zusammengefasst.


    Gruß
    Hans

  • Der Controller in der 1581 kann nur mit einer Datenrate von 250 kBit/s umgehen, HD-Disketten verwenden aber 500 kBit/s und ED 1000 kBit/s. HD/ED haben deswegen mehr Sektoren pro Spur als DD

    Bis dahin gehe ich mit, logo. Aber:

    und selbst wenn der Controller in der 1581 doch irgendwie lesbare Daten dort runterkratzen könnte, würden das Directory und die BAM nicht auf der physischen Spur 40 liegen sondern auf 20 bzw. 10, weil HD/ED durch die höhere Datenrate mehr Sektoren auf einer Spur unterbringen.

    Warum sollte eine andere Sektorendichte auf ein mal eine andere Spur bedeuten? Nummerieren die das einfach wie LBA durch? Oder warum sollte es auf ein mal so ganz anders landen?

  • Warum sollte eine andere Sektorendichte auf ein mal eine andere Spur bedeuten? Nummerieren die das einfach wie LBA durch? Oder warum sollte es auf ein mal so ganz anders landen?

    Wenn ein (logischer) Sektor einer CMD-Partition immer auf dem gleiche nummerierten physischen Sektor liegen müsste, könnte man nur eine Partition pro Diskette anlegen, denn jede Partition hat ja zumindest einen (logischen) Track 1, Sektor 0. CMD Native-Partitionen wären so überhaupt nicht möglich, die haben logisch 256 Sektoren pro Spur.

  • @Zak, eine ED-Disk ist nicht in der 1581 lesbar. nicht wenn man sie als 1581 formatiert und auch nicht, wenn man die als DD formatiert und eine 1581-Partition erstellt. Das müsstes Du in der Liste noch korrigieren.


    Ok, wahrscheinlich ist meine Liste noch nicht gut lesbar gewesen. Ich habe eine neue Version der Liste erstellt, welche etwas lesbarer sein sollte (siehe Anhang). Für diese Version habe ich auch noch ein Bild mit Bemerkungen angefertigt. Diese Bemerkungen sollen erklären, wie ich die Liste aufgebaut habe (siehe Anhang). Ich hoffe die Bemerkungen sind verständlich.


    Gruß
    Hans

  • Der Controller in der 1581 kann nur mit einer Datenrate von 250 kBit/s umgehen, HD-Disketten verwenden aber 500 kBit/s und ED 1000 kBit/s. HD/ED haben deswegen mehr Sektoren pro Spur als DD und selbst wenn der Controller in der 1581 doch irgendwie lesbare Daten dort runterkratzen könnte, würden das Directory und die BAM nicht auf der physischen Spur 40 liegen sondern auf 20 bzw. 10, weil HD/ED durch die höhere Datenrate mehr Sektoren auf einer Spur unterbringen.

    Ich habe mal versucht, grafisch darzustellen, wie sich eine 1581 Partition auf den verschiedenen Diskettenarten DD, HD und ED verhält. Siehe Anhang. Ich hoffe meine Darstellung ist korrekt so und verdeutlich den Sachverhalt ein wenig.

  • Ok, wahrscheinlich ist meine Liste noch nicht gut lesbar gewesen. Ich habe eine neue Version der Liste erstellt, welche etwas lesbarer sein sollte (siehe Anhang). Für diese Version habe ich auch noch ein Bild mit Bemerkungen angefertigt. Diese Bemerkungen sollen erklären, wie ich die Liste aufgebaut habe (siehe Anhang). Ich hoffe die Bemerkungen sind verständlich.


    Gruß
    Hans

    Da hatte ich wohl was übersehen. 'tschuldigung.

  • So, ich habe jetzt das extremste Beispiel ausprobiert.
    Ich habe eine ED Diskette in der FD4000 als 1581 formatiert und dann ein paar Programme darauf gespeichert.
    In der FD4000 funktioniert das Laden des Inhaltsverzeichnisses und der Programme problemlos.
    In der 1581 kann das Inhaltsverzeichnis problemlos gelesen werden. Aber es lässt sich keines der Programme laden.


    Hierzu doch nochmal ein paar Fragen:

    • Wie hast du die ED Diskette formatiert?
    • Hast du dazu die FD-Tools verwendet (mit der Einstellung CBM DD 800K STD 1581)?
    • Und jetzt die entscheidende Frage, war bei der ED Diskette das ED Erkennungs-Loch offen oder verschlossen?


    Lustig finde ich ja den Teil mit den Disketten, die nicht nicht verwendet werden können.

    Oh, habe ich in dem Teil wirklich einen Kalauer versteckt, wenn ja, war das unabsichtlich.


  • Hierzu doch nochmal ein paar Fragen:

    • Wie hast du die ED Diskette formatiert?
    • Hast du dazu die FD-Tools verwendet (mit der Einstellung CBM DD 800K STD 1581)?
    • Und jetzt die entscheidende Frage, war bei der ED Diskette das ED Erkennungs-Loch offen oder verschlossen?

    Zu eins: Siehe zwei
    Zu zwei: Genau so
    Zu drei: Das ED erkennungsloch war offen. Stimmt, daran hatte ich garnicht gedacht,


    Jetzt ist das Netzgerät schon wieder weggepackt. Werde ich bei Gelegenheit nochmal mit verklebtem Loch ausprobieren.

  • In der 1581 kann das Inhaltsverzeichnis problemlos gelesen werden.

    Bist du sicher, dass das Inhaltsverzeichnis auch die Programme angezeigt hat, welche du mit der FD-4000 gespeichert hast?


    Nicht das irgendwelche Alt-Daten auf der Spur 40 der ED Diskette vorhanden waren, welche von der 1581 irgendwie als Inhaltsverzeichnis gelesen werden konnten.


    Das ED erkennungsloch war offen. Stimmt, daran hatte ich garnicht gedacht,

    Wenn die FD-4000 wirklich die ED- Diskette als DD- Diskette behandelt hat, würde dies bedeuten, dass das Formatieren das ED Erkennungsloch überstimmt hat.


    Jetzt ist das Netzgerät schon wieder weggepackt. Werde ich bei Gelegenheit nochmal mit verklebtem Loch ausprobieren.

    Das brauchst du nicht ausprobieren, das Verwenden einer falschen Kombination aus Disketten Magnetscheiben Material (DD, HD, ED) und Floppy Einstellungen (Feldstärke und Sektorendichte/Datenrate) führt nur zu Problemen. Und genau eine solche falsche Kombination, wird durch das Ändern der Erkennungslöcher (HD, ED) erreicht, da das Laufwerk nicht mehr die richtigen Einstellungen (Feldstärke und Sektorendichte/Datenrate) zur eingelegten Diskette verwendet.


    Ich frage mich nur, ob die FD-Laufwerke sich nicht an die Erkennungslöcher halten, wenn man z.B. in den FD-Tools die falsche Einstellung zur eingelegten Diskette auswählt.

  • Ok, das muss einfach bedeuten, dass die FD-4000 die ED Diskette als DD behandelt hat, als diese mit den FD-Tools formatiert wurde. Auf der ED Diskette müssten also alle 80 Spuren für die 800KB der 1581 Partition verwendet worden sein, denn nur so ist es ja gegeben, das die BAM auf Spur 40 landet. Das ED-Erkennungslosch muss beim Formatieren von der FD-4000 missachtet worden sein.


    Die Commodore 1581 konnte nun mit ihrem DD Laufwerk glücklicherweise, von dem falschen Diskettenmaterial (ED), die BAM/Directory (von Spur 40) lesen.


    Die Frage die ich mir jetzt stelle ist: Wie konnte die FD-4000 denn selbst die falsch formatierte Diskette lesen und sogar beschreiben?


    Wenn die ED Diskette der Struktur einer DD Diskette entspricht (BAM auf Spur 40), und die FD-4000 beim Einlegen dieser ED Diskette diese, durch das ED erkennungsloch, für eine ED Diskette hält, sollte selbst die FD-4000 diese nicht lesen können.


    Oder verlässt sich die FD-4000 auch beim Lesen nicht auf des ED Erkennungsloch?Aber wie erfolgt dann die Erkennung der eingelegten Diskette?