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Toter 720´er : Wo lieger der Fehler?

  • Hallo!
    So, habe grad meinen "voll funktionsfähigen" Commodore 720´er, den ich auf ebay ersteigert habe bekommen, und siehe, er ist tot.


    Also: Einschalten: Lüfter läuft an und das wars dann auch (keine Zeichen am Schirm, kein Piepsen, kein gar nichts).
    Also, Kiste aufgemacht, Chips alle im Sockel. Das ROM wurde anscheinden schon mal neu gebrannt (28 pin auf 24 pin Adapter für 2764´er ROMS). Beim LOW ROM war die Schutzbeschriftung über dem Löschfeld abgegangen, aber das kanns ja eigentlich auch nicht sein?).


    Wer hat Lösungsvorschläge was da defekt sein kann (ich werd am Wochenende mal einen neuen 6509 ausprobieren, mehr ersatzteile hab ich aber nicht).


    danke,
    Klaus

  • Also, die ROM-Adaptersockel sind wahrscheinlich völlig normal. Die Platine der CBM 600/700 Familie haben 23XX-ROM-Steckplätze (entspricht 25XX-Eproms), aber Commodore hat nahezu alle Geräte mit Eproms der 27XX-Serie verbaut. ROM's sind auf den Platinen äußerst selten anzutreffen, ich habe eine ualte 710er-Platine mit ROM's. Teilweise trifft man aber auch anstelle 3 Adaptersockel eine Adapterplatine, die dann auf den mittleren Steckplatz beheimatet ist, und dort sind dann die 3 Eproms.


    Die Geräte der 600/700er-Serie haben im Gegensatz zur 8000er-Serie keinen Klingelton beim Einschalten. Trotzdem ist es einfach rauszufinden, ob der Monitor lebt oder nicht. Da beim Erreichen in der 70. (?) Spalte ein Hinweiston erfolgt, teste es einfach so, indem Du mal die Space-Taste gedrückt hält. Kommt der Ton (auch irgendein Klingeln, glaub ich), so scheint der Rechner zu laufen und Tastatureingaben anzunehmen. Denn der Lautsprecher sitzt irgendwo auf der Platine und nicht im Monitor. Aber die Monitore sind relativ standfest, kann ich mir kaum vorstellen.


    Ansonsten tausch mal die gesockelten I/O-Chips auf der Platine (könnten auch einen Rechner komplett lahmlegen) oder lies die Eproms aus.


    Eine Ferndiagnose ist sonst allerdings relativ schwierig.