Posts by cbmhardware

    Da Du es geschafft hast, wurde auch das ROM abgeschaltet, also der richtige Wert in $fdd0 geschrieben. Beim C16/P4 werden die ROMs über Register geschaltet: http://www.zimmers.net/anonftp…s/plus4/c116-251239-3.gif In diesem Quelltext steht schon alles drin: http://cbmhardware.de/show.php?r=4&id=29

    Beim C16/P4 ist es ebenfalls der Tape-Buffer, wenn man 192 Bytes ausreichen. Da sind natürlich noch weitere kleine Bereiche, die man der Memory-Map entnehmen kann.


    Grundlegend hatte ich mir das alles durch Reassemblierung und Ansicht der Schaltungen angeeignet, da diese etwas spezielleren Bereiche so gut wie gar nicht dokumentiert sind. Wenn Du also RUN+Return in den Tastaturpuffer schreiben möchtest: Abgleich mit der Funktionsweise des C64. ROM-Listings, Memory-Map, etc. helfen da weiter.

    ich hab die hier öfters gebraucht: https://www.edicola8bit.com/0-…_sito/playmp3/index1.html

    da gibts PRG,TAP und MP3 files


    Danke ! - Da ist auch ein Link auf Ebay-Auktionen in Spanien mit einem Nachbau des Rainbow Arts Adapter (CMOS Inverter). Die schleifen sogar das IC ab, als ob das ein grosses Geschäftsgeheimnis birgt. Dafür ist dann wohl ein unnötiger Sense-Taster hinzu gekommen. :)


    Ich möchte gar nicht so viele MP3 horten. Lieber per bash-script: mit ubercassette von TAP nach WAV, mit aplay abspielen und danach WAV wieder löschen. Auch mit PRG->TAP->WAV->Abspielen->WAV löschen. Und beim Speichern soll dann ein TAP (evtl. auch PRG) übrig bleiben.

    Wo gibt es die Audiosette? Habe damals ne Schaltung mit vier Schmitttrigern zum einspielen gehabt.

    Hatte mir das selbst vor ca. einem Jahr gebaut und war dann liegengeblieben. Ist ein LM324 für Signal-Aufbereitung und drei Schmitt-Trigger. Die Varianten mit CMOS-ICs sollen angeblich nicht allzu zuverlässig funktionieren und da man nirgends so etwas bekommen konnte, hatte ich es dann selbst entworfen.

    Ich möchte mich in Zukunft selbst ein bisschen mit TAPs beschäftigen, z.B. Fastload für CBM 2000 und auch mal TAP direkt auf verschiedene C= Computer übertragen können.


    Habe 15 Platinen anfertigen lassen, komme aber sicher erst nach Weihnachten zum Aufbau aller Leiterplatten.

    Kabel bauen und testen: ca. 2 Meter Audioleitung zum PC in der Einfachvariante:


    Lädt mit 25% Lautstärke der Soundkarte stabil.



    Zweite Variante mit Speichern:


    Datei kann gespeichert und auch wieder geladen werden.


    Gibt es eigentlich noch eine Website speziell mit TAPs ?

    Der Trafo macht beim Einschalten einen ganz schönen "Rumps" (wohl bedingt durch das Aufladen des 23.000uF Elkos), deshalb habe ich mir gedacht, eine Einschaltstrombegrenzung einzubauen.

    Das ist bei der Kerngrösse des Trafos nicht notwendig. Kann auch eine kurze Bewegung der Wicklung bei Einschaltstrom sein. Solange der nicht rappelt oder klappert, würde ich da gar nichts machen.

    Ich würde eher einen Blick unter die Platine werfen, ob da etwas beschädigt wurde.

    cbmhardware : Würde so ein Netzfilter den Einschaltstrom begrenzen ? Welcher Typ/Größe wäre für den Einbau in den Pet geeignet ?

    Das ist nur ein Y-Kondensator ohne Drossel. Der läuft auch ohne, Strom wird da nicht begrenzt, ansonsten muss der die Maximallast aushalten.


    Wenn man sich den Stecker anschaut: da sind einige Ampere geflossen. Der kann sich auch selbst ausgelötet haben oder die Leiterbahn ist durchgebrannt. Da war beim Brücken der Sicherung sicher etwas sehr kurz und hat eine andere Schwachstelle gefunden.

    Die aufgesteckte Buchse könnte "JST mit Raster 5,08" sein (?). Den würde ich mir aber vorher ansehen, ob der wirklich ausgeglüht ist. Ansonsten kann man den reinigen und weiterverwenden, Der Stecker war nach meiner Meinung nicht die Ursache, der musste allerdings der Strombelastung standhalten.

    So ich habe jetzt mal nur das Mainboard angeschlossen und die Sicherung hält. Allerdings konnte ich an keinem der 4 Festspannungsregler am Ausgang etwas messen, alle 0.0 Volt. Auch an den ICs konnte ich keine Versorgungsspannung finden. Offenbar sind die Spannungsregler alle hinüber. Also werde ich erstmal die 7805 bestellen und austauschen.

    Das klingt jetzt doch etwas sehr unwahrscheinlich. Ist es denn sichergestellt dass der Monitor der Übeltäter ist ? - Stecker auf dem Board abgezogen ?

    Aus der Erinnerung: Der Monitor ist in einem Chassis montiert, man sollte also Röhre inklusive Platine dem Gehäuse entnehmen können. Ich hatte den kleinen vor Jahren nachgemessen, das waren 0,8A am 12V-Regler, beim Einschalten mit kalter Röhre natürlich bis 100% mehr.

    Wenn man den Monitor ausgebaut hat, kann man den auch direkt mit begrenzten 12V betreiben. Aber Vorsicht ! - Die Kaskade wird für die Röhre eine Anodenspannung im kV-Bereich erzeugen !


    Wenn der Vorbesitzer die Sicherung gebrückt hatte, könnte es auch ein Wicklungsschluss im Trafo sein. Hat der schon einen Netzfilter ? - Die sind auch altersbedingt öfter kurz. Könnte unter einer kleinen Blechabdeckung beim Netzeingang versteckt sein.

    Auf Verdacht ein Bauteil austauschen ist ein bisschen Glückssache.


    Ich würde zuerst verschiedene Kleinigkeiten überprüfen. Da sind TP1 und TP2 im Schaltplan, leider nicht weiter dokumentiert, aber die könnte man mit der intakten Floppy vergleichen. An Pin 1 hängt eine Regelung ohne echte Strombegrenzung, da ist die Zener-Diode spannend. Mit Oszi könnte man überprüfen, ob aus Pin22 Data noch etwas herauskommt.


    Die beiden eingelöteten Gate-Arrays würde ich auch auf die Liste der Verdächtigen setzen. Besonders U7 wäre zu überprüfen, also Abgleich mit dem intakten Laufwerk.

    Mit der Silicon Disk ist dann doch die Modul-Software gemeint und es hat nichts mit der verbauten Speichererweiterung zu tun.


    Man kann die ROMs im xplus4 vom Vice ansatzweise verwenden und sich den Source im Monitor (Alt H) mit bank funcrom ab $8000 anschauen. Ist die gewohnte Header und der Rest ist nicht mit mal eben drauf schauen analysiert. Das Einblenden der Module mit dem P/4 ist nicht so einfach wie beim C64. Ich vermute aber, dass es sich um 64kB ROM mit 4 Banking-Bereichen handelt, mit denen die liebste Software des ehemaligen Besitzers schnell in den Speicher geladen werden konnte. Ist im weitesten Sinne auch eine Silicon Disk, halt nur zum Lesen des Inhalts.


    Eine spezielle Unterstützung der 256kB RAM sehe ich so nicht. Da würde ich einfach mal die vorhandene Software für solche Ausbauten testen, von denen es auch verschiedene Varianten gab. "Versuch macht kluch".:)

    Die 256kB werden wohl irgendwie nach F1 verwendet ? Sieht anderen Speichererweiterungen ähnlich: also 256kx1 rein und Userport-Bits fürs Banking. Unter "Silicon disk" versteht man eigentlich ein virtuelles Laufwerk, aber wer weiss, was die damals dafür programmiert hatten.

    Die einblendbaren ROMs sind normalerweise per Jumper für 8 oder 16kB konfigurierbar. Da hat sich jemand eine trickreiche Header programmiert, damit auch dort per Banking alles genutzt werden kann. Prinzipiell ist es unproblematisch, diese ROMs mit eigener Software zu füllen. Das übliche 3plus1 wird auch nur herauskopiert und danach gestartet.


    Gesamt müsste man es anhand es Kabelverhaus :) und der dafür geschriebenen Software analysieren.