Posts by Manawyrm

    Wenn eine Produktionsdatei mitgeliefert wird zu den Gerber, dann ist die Sache für jeden erhältlich. :)

    So ist es, ich mache das bei allen meinen Projekten mittlerweile so :)

    Jetzt fehlt mir nur noch ein einheitliches Austauschformat für die anderen Boardeinstellungen (z.B. ob eine Platine Goldbeschichtet sein soll, etc.), damit dass die Besteller nicht mehr händisch eintragen müssen (und dabei Fehler machen könnten) und dann ist der Nachbau von allerlei Projekten echt ein Kinderspiel...

    Ja, das ist die beste Chance, sich was kaputt zu machen!

    Ja, aber doch nicht beim VC20. Die 9V AC werden ja nur für den User-Port und die Datasette verwendet, mehr passiert damit nicht. Power-Sequencing ist da völlig egal.


    Beim C64 finde ich gerade im VIC und SID Datenblatt auf Anhieb nichts, was ein direktes Problem darstellen würde, weder in den Absolute Maximum Ratings noch den Operating Conditions sind Parameter genannt, die groß problematisch wären. Klar, 9V vor den 5V zu haben ist schöner, damit der Bus nicht über Body-Dioden die Chips versorgt ist ordentlicher, aber hey.

    Das heißt, du hast dir einen neuen VIC besorgt, uraufgesteckt und er lief wieder?

    Wo hast du den Chip denn her, neu bestellt oder aber aus einem alten Rechner?

    Genau! Ich hab vorher selbst nochmal mit dem Scope verifiziert, dass keine wilden Spannungen oder komischen Signale (Buskonflikte, etc.) anlagen, sah aber alles gut aus.

    Nur deswegen hab ich mich getraut, dort den anderen Chip einzusetzen :)


    Den 6561 hatte ich noch in meiner großen Sammlung von ICs, entweder kommt der von einem Amateurfunkflohmarkt (z.B. ehemalige Interradio) oder aus so einem Pollin-Zufällige-ICs-Sortiment.

    Da hatte ich damals auch meine ganzen Z80's, U880, etc. her ^^


    Der neue VIC-1 hat jetzt natürlich auch einen Kühlkörper spendiert bekommen, er soll ja lange und gut leben :D

    Hallo,


    ich versuche gerade mit einer guten Freundin ihren VC20 wieder zum Laufen zu bringen.

    Eine richtige VC20 Ecke haben wir ja nicht, deswegen frage ich mal ganz dreist hier?



    Fehlerbild ist:

    - Rahmenfarbe vorhanden, wilde Bildfehler, keine Zeichen erkennbar (siehe Foto)

    - Rechner läuft korrekt (BASIC wird ausgeführt, VIC-1 kann angesprochen werden, LOAD von Datasette klappt)



    Alle gesockelten Chips wurden einmal entfernt und mit Kontaktspray wieder eingesetzt.

    Das Netzteil wurde getauscht und mittlerweile liegen an allen Chips direkt 5.0V an (statt vorher 4.7V).


    Ein Entfernen des Charakter-ROM bringt keine sichtbare Veränderung der Anzeige.


    Habe dann ein kurzes Programm geschrieben, welches an 0x1800 ein neues Charakterset hinlädt und den VIC auf diese Adresse umschaltet. Dieses Programm im Emulator getestet (ROM-Image kaputt gemacht, nach Laden meines Programmes ist die Ausgabe wieder OK).

    Programm dann in ne .wav konvertiert und per Datasette in den Rechner geladen. Programm läuft, Rahmenfarbe blinkt und der Sound quietscht (wie im Programm angegeben), aber der Bildschirminhalt geht von random zu leer über, anstatt dass das Charakterset aus dem RAM angezeigt wird.


    Folgende Chips müssten OK sein:

    - Character-ROM (weil entfernt)

    - CPU (weil Programme laufen)

    - RAM (weil Programme laufen. ... Macht der VIC auch einen Memory-Check beim Boot, wie der 64er?)

    - Kernal und Basic-ROM (weil BASIC korrekt ausgeführt wird)


    Verdächtige für mich:

    - VIC-I (6561)

    - Logik-ICs (z.B. die 74LS245 Bustreiber zwischen VIC und Adress/Datenbus?)


    Vorschläge, wo man jetzt am besten weitersucht?


    Hier nochmal als Stichwörter einige Details:

    - Platinenversion: VC20 (CR), PAL (keine ASSY sichtbar/gefunden?).

    - Gerät ist unmodifiziert.

    - Netzteil ist ein Eigenbau, der Trick mit den 2 Steckernetzteilen.

    - Fehler tritt ohne zusätzliche Hardware ständig auf.

    - Keine Chips werden (ungewöhnlich) heiß. Der Rechner nimmt 930mA auf der 5V Schiene auf.

    - Ja, Multimeter vorhanden, Speicheroszilloskop und Logikanalysator nicht nur bei Manawyrm, nicht bei der Besitzerin.

    - Löterfahrung ist vorhanden


    Vielen Dank für alle Hinweise!

    ich Frage mich nur ob JCLPCB nicht irgendwann

    protestiert wenn die Form zu kompelx wird.

    Da brauchste dir keine Sorgen machen, das Level an Komplexität erreichst du nicht so leicht :D

    Da haben die von mir schon ganz andere Sachen zum Fräsen bekommen, geht alles tip top.

    Hm, also dieses Testtool ist eher nicht so zuverlässig.


    Auf Windows 10 und meinem Linux (via Wine) zeigt das bei beiden an, dass der Rechner ungeschützt ist.
    Auf beiden Rechnern sind aber definitiv entsprechende Mitigations an und der Test-Exploitcode funktioniert auch nicht mehr.


    Laut Webseite von InSpectre ist ein Betrieb unter Wine auch problemlos möglich...

    Clonezilla ist eine gute Wahl, aber das "amd64"-Image von dem rayden gesprochen hat, wird auf dem AMD K6 ganz bestimmt nicht laufen.
    Die i686-Version ist wahrs. eine deutlich bessere Wahl. Auch wenn ich mir selbst da nicht ganz sicher bin, ob die mit der alten HW noch zurecht kommt.

    Der ESP ist der falsche Prozessor für ein solches Vorhaben, du könntest mit viel Gefriemel zwar bestimmt ne halbwegs akzeptable IEC Implementation bauen, aber spätestens bei den Fastloadern wäre schluss.
    Auf dem ESP läuft normalerweise ein RTOS, und wenn du WLAN haben möchtest (was ja der wahrs. einzig sinnvolle Grund wäre, einen ESP zu nehmen) kommst du um dieses nicht herum. Damit wird das mit den strikten Timing-Anforderungen nichts mehr...

    Ein großes Problem mit WinXP ist auch der alte SSL/TLS-Support.
    WinXP / Outlook Express kann nur SSL3, damit wird ein guter E-Mail-Provider dich heute nicht mehr verbinden lassen.
    Google Mail oder die Webhosting-Pakete, welche meine Firma verkauft, z.B. lassen dich mit SSL3 überhaupt nicht mehr verbinden, um die anderen Kunden zu schützen.

    Hmm... Ich muss schon sagen, das ist ein ungemein ungewöhnlicher Aufbau -- HF-Schaltungen ohne ordentliche Groundplane, ohne Schirmung und mit Schraubklemmen für ~400-1000 MHz Signale.
    Bin gespannt, ob das wirklich klappt und eine praktische Verbesserung bewirkt. Ganz vorstellen kann ich mir das aber noch nicht.