Posts by mooniac

    Von dem beliebten Point and Click Adventure "The Key" für den CPC ist gerade die Episode 3 "El Velo Rasgado" (der zerissene Schleier) erschienen:

    The Key - Episodio 3: El Velo Rasgado | Nuestros juegos
    Resuelve el acertijo de la imagen para encontrar el enlace de descarga Solve the riddle in the image to find the download link
    www.paketesoft.com

    Wie bei den vorherigen Episoden muss zuerst ein (einfaches) Rätsel gelöst werden, bevor man das Spiel runterladen kann.

    Ich selbst hebe mir das Spiel auf bis ich das nächste Mal meinen CPC aufgebaut habe.

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    Ich habe ein kleines Python-Programm für die Konsole / Shell entwickelt, mit welchem man die auf einem CPC Disk Image enthaltenen Dateien extrahieren kann. Ich nenne es den "CPCdiskextractor". Das Programm unterstützt sowohl Basic als auch Extended Image-Formate und sollte mit allen üblichen CPC-Disk-Formaten zurechtkommen; ich habe die Formate DATA, SYSTEM und PARADOS geprüft. Da es sich um eine Konsolenanwendung handelt, ist es relativ einfach, es mit einem Systemskript zu steuern, um Massenextraktionen über dutzende Disk Images in einem Rutsch durchzuführen. Das Programm greift auf keine speziellen Bibliotheken zurück, eine Standard-Python-Installation ist ausreichend.

    Das Programm wird folgendermaßen genutzt:

    CPCdiskextractor [DSK image file] [-d / -x / -h] [-t path]
    Parameter '-d' zeigt das Inhaltsverzeichnis der Diskette
    Parameter '-x' extrahiert alle Dateien aus dem Image
    Parameter '-h' zeigt die Hilfe an
    Parameter '-t' gibt den Zielpfad für die extrahierten Dateien an

    Bitte denk daran, vor dem Aufruf des "CPCdiskextractor" Python aufzurufen (z. B. "python CPCdiskextractor ...", abhängig von Eurer Python-Installation).

    Bitte beachtet, dass es einige Einschränkungen gibt:

    • Es gibt einige Spiele, die ihr eigenes Dateisystem nutzen. In diesem Fall ist nur der Lader für AMSDOS sichtbar. Daher wird die Extraktion scheitern.
    • Obwohl das SYSTEM-Format unterstützt wird, wird der Inhalt der systemreservierten Spuren nicht exportiert. Es wäre relativ einfach, diese Funktionalität hinzuzufügen, allerdings wäre der Nutzen recht beschränkt, weil das System so nicht mehr funktionieren würde. Es ist jedoch möglich, Dateien mit CP/M-Software zu extrahieren und dann zu probieren, diese mithilfe von HDCPM ans laufen zu bringen.

    Obwohl ich die Anwendung getestet habe, habe ich so viel Disk Images gesehen mit inkonsistenter Image-Struktur, inkonsistentem Dateisystem und / oder ungewöhnlichem Diskettenformat, dass es eine Zahl von Disk Images geben wird, an denen das Programm scheitern wird. Wenn Ihr feststellt, dass die Extraktion scheitert, obwohl Ihr denkt, sie hätte funktionieren sollen, dann hinterlasst bitte einen Kommentar hier im Thread.

    Vielen Dank.

    MiCv2 Ich muss mir das Video noch anschauen, aber schon mal vielen Dank für den Tipp. Der Archimedes ist ein interessanter Computer und man sieht in hier nur sehr selten. Ich glaube ich hatte vor vielen Jahren mal einen Emulator unter Windows ausprobiert. Weiß aber nicht mehr, wie er hieß und ob er noch weiterentwickelt wird.

    Für mich hat bei den 8-Bit-Rechnern MSX-2 das beste Gesamtpaket. Diese Rechner haben sehr gute Grafikfähigkeiten, in der Regel eine gute Speicherausstattung, eine leistungsfähige CPU, ein hervorragendes BASIC, viele haben ein eingebautes 3,5 " - Diskettenlaufwerk und es gibt eine relativ große Softwarebibliothek, die die Fähigkeiten dieser Geräte auch nutzen.

    Warum kein MSX-2+ ? Weil diese geräte nur für Japan hergestellt worden sind und damit muss man durch einige Ringe springen, um sie in Europa zu nutzen. Außerdem sind die Computer heute wesentlich teurer als MSX-2-Geräte und es gibt kaum interessante Software, die MSX-2+ ausnutzt.

    Trotzdem muss ich sagen, dass ich vom Design die Panasonic MSX-2+-Geräte ganz hervorragend finde. Ist der FS-A1WSX mal ein schicker Computer:

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    Aber was sage ich, im Moment freue ich mich wie ein kleines Kind zu Weihnachten. Ich habe letztes Wochenende nach laaanger Zeit wieder meinen Sinclair ZX Spectrum +2 Grey in Betrieb genommen. Das ist sicherlich kein Kandidat für den besten 8-Bitter. Trotzdem hat das Gerät seinen ganz eigenen Charme und ich habe eine Menge Spaß damit.

    Als letztes sei noch ein weiterer Exot in diesem Kontext genannt: der Tatung Einstein 256. Dieser Computer hat sehr ähnliche Spezifikationen wie MSX-2. Er ist aber leider nach meinem Verständnis nicht dazu kompatibel. Und er sieht nicht annähernd so gut aus wie sein Vorgänger, der Tatung Einstein TC-01.

    oobdoo : ich habe mich misverständlich ausgedrückt. Mit Zeichensatzanimation meine ich, dass man im Textmodus ein Zeichen vielfach auf den Schirm bringt und dann z. B. zeitabhängig dieses Zeichen umdefiniert. Dadurch, dass man sich im Textmodus befindet, wird die Animation hauptsächlich durch die Hardware dargestellt. Mit der Software muss man lediglich das eine Zeichen ändern. Bei einem Raster von 8 x 8 Punkten monochrom wären das gerade einmal 8 Bytes, unabhängig davon wie oft das Zeichen auf dem Bildschirm dargestellt wird. Den Rest erledigt die Hardware.

    Bei einem CPC sieht die Sache anders aus. Dieser kennt keinen Zeichensatzmodus. Wenn ich dasselbe Zeichen 20 Mal auf den Schirm gebracht habe und es dann umdefiniere, dann muss ich per Software im Beispiel oben 20 x 8 = 160 Bytes ändern.

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - hier als Beispiel Ultima IV auf dem C64, man beachte das sich bewegende Meer auf dem Titelbild:

    https://youtu.be/dpItyVakkbE?feature=shared

    In den 80ern war bei uns in der Familie der CPC zwar nicht der erste Heimcomputer (das war der Atari 600XL), aber er war der erste, bei dem ich alt genug war, um ihn einigermaßen zu verstehen. Es gab ein paar Spiele, die ich ganz gern gespielt habe (z. B. Electro Freddy, was es sonst nur auf dem BBC Micro gibt, oder Harrier Attack, oder Roland on the Ropes). Ich habe auch einiges an Listings aus Zeitschriften und Büchern abgetippt. Erinnert sich noch jemand an die Serie "Sieben auf einen Streich" aus dem CPC-Magazin ? Oder das Data-Becker-Buch "Adventures und wie man sie auf dem CPC 464 programmiert" ? Ich habe auch in bescheidenem Umfang angefangen, selbst zu programmieren, hauptsächlich in BASIC. Habe aber auch ein bisschen in Z80-Assembler reingeschnuppert, aber das Lehrbuch, was ich hatte (auch von Data-Becker) ist doch arg anstrengend gewesen.

    In Bezug auf klassische Spiele, wo die CPC-Version sehr gut ist, ist schon einiges genannt worden. Die isometrischen Action-Adventures von Ultimate sind da sicherlich ein Highlight. Ich persönlich denke auch, dass die Pirates!-Version auf dem CPC sehr gelungen ist. Der Rechner profitiert hier sehr von einem schnelleren Diskettenlaufwerk und davon, dass das Spiel augenscheinlich in Assembler geschrieben ist. Ich weiß, es gibt eine hervorragende Easyflash-Version für den C64, aber erstens ist diese in den 80ern nicht verfügbar gewesen und zweitens finde ich, dass die Farbpalette des CPCs einfach besser zu einem Spiel passt, das in der Karibik spielt.

    Der CPC hatte gegenüber dem C64 signifkante Nachteile was die Erstellung von Animationen anbelangt. Es gab keine Hardwaresprites, kein richtiges Hardarescrolling und auch keinen Textmodus. Ohne Textmodus sind Zeichensatzanimationen logischerweise unmöglich. Trotzdem kann man mit der richtigen Programmierung erstaunliches aus dem Rechner rausholen. Die Batman Forever - Demo ist schon sehr beeindruckend:

    https://youtu.be/_syHewDu5lc?feature=shared

    Super Edge Grinder ist sicherlich kein gutes Spiel, aber eine tolle Technikdemo:

    https://youtu.be/_Te8Qj7oRQE?feature=shared

    Das bessere Horizontal-SMUP ist aber wohl Relentless:

    https://youtu.be/_zA3HKGr8vA?feature=shared

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass für ein sehr spezielles Genre der CPC eine historische Bedeutung hat, nämlich für die deutsche Wirtschaftssimulation. Hanse und Vermeer sind auf und für den CPC programmiert worden. Das heißt leider nicht, dass diese Versionen die besten sind ...

    Ansonsten ist auch noch zu sagen, das immer wieder für den CPC hervorragende Homebrewspiele erscheinen, die es teilweise nur für diesen Rechner gibt. Ein paar der absoluten Highlights sind hier:

    • Orion Prime (Horror - Point & Click - Adventure)
    • The Key, Episoden 1 & 2 (Point & Click - Adventure)
    • Skill Team (Puzzlespiel, die Grundidee basiert auf Sokoban, hat aber ein paar entscheidende Twists, die das Spiel erheblich vielseitiger machen als das Original)

    Reparatur eines C64, die wieder einmal zeigt, wie aufwändig (und auch wichtig!) die Fehleranalyse ist im Vergleich zur eigentlichen Reparatur:

    https://youtu.be/GKGXFVljaDA?feature=shared

    Marks Ausdauer und Durchhaltewillen bei der Reparatur ist wirklich bewundernswert. Er ist allerdings auch selbstkritisch genug, zu erkennen, dass er möglicherweise zwischendurch einfach mal über die nächsten Schritte in der Fehlersuche hätte nachdenken sollen. Auf der anderen Seite: wem ist so etwas nicht selbst bereits passiert ? Mir auf jeden Fall schon ...

    So, ich habe jetzt eine neue Version (V0.2) fertiggestellt. Das Programm kalkuliert jetzt die CRC32-Checksumme des reinen ROM-Binaries. Damit ist es also möglich, Cartridge Files, bei denen nur die Header unterschiedlich sind, als identisch zu erkennen. Eine Abweichung nur bei den Packet-Headers führt übrigens auch zu einer identischen Checksumme.

    Das Programm nutzt jetzt das Modul "crc". Das macht jetzt die Installation ein wenig umfangreicher. In jedem Fall muss man das angehängte ZIP-Archiv in ein Verzeichnis entpacken. Unter Windows installiert man das Modul "crc" mit "pip install crc". Unter Linux ist die Installation ein wenig komplizierter, zumindest in meinem Fall (ich nutze Linux Mint, eine Ubuntu-basierte Distribution). Hier erlaubt das System nicht die Nutzung von pip als weiteren Paketmanager. Man kann sich aber mit der Einrichtung einer virtuellen Umgebung behelfen. Das ganze wird hier erklärt:

    https://wiki.ubuntuusers.de/venv/

    In der virtuellen Umgebung kann man dann mit "pip3 install crc" das Modul installieren. Man startet dann cartinfo64 mit dem python3-Befehl der virtuellen Umgebung.

    Anbei die neue Version von cartinfo64.

    Viel Spaß beim Ausprobieren.

    Upps, ich hatte zwar von cartconv bereits gehört, mir war aber nicht bewusst, dass dies auch Infos zu existierenden Cartridge-Dateien anzeigt.

    angryking: Ich habe mich an dem VICE Manual orientiert (https://vice-emu.sourceforge.io/vice_17.html#SEC437). Was ist Deine Quelle ? Danke.

    GenerationCBM: Danke für den Tipp. Werde ich mir beizeiten mal anschauen. Ganz trivial ist das allerdings nicht, weil ich erstmal alle Binärteile aus den Segmenten extrahieren muss und dann über die Gesamtheit die Prüfsumme ermitteln muss. Und das würde ich am liebsten, ohne eine temporäre Datei auf die Festplatte zu schreiben.

    Hallo zusammen,

    Ich habe ein kleines Python-Programm geschrieben, mit dem man (C64-) Cartridge-Dateien (Dateiendung CRT) untersuchen kann, die dem Format entsprechen, das im VICE-Projekt dokumentiert ist (dürfte der Standard sein).

    Die Hauptmotivation dafür war, dass ich ein neugieriger Mensch bin und wissen wollte, welche Infos man diesen Dateien entnehmen kann. Ich kann mir aber auch zumindest einen (zugegebenermaßenen seltenen) Anwendungsfall vorstellen: wenn man eine Cartridge-Datei z. B. mit seinem U1541, Kung-Fu-Flash oder Ähnlichem öffnen möchte und dabei scheitert, dann könnte man evtl. mit diesem Programm herausfinden, woran das liegt. Das Programm hört auf den Namen "cartinfo64" und wird in der Befehlskonsole ausgeführt. Als einzigen notwendigen Parameter wird die Cartridge-Datei angegeben. Ein Beispielaufruf könnte z. B. so aussehen (unter Linux):

    Wenn man diese Cartridge-Datei z. B. mit dem KFF (1?) öffnet, dürfte das scheitern, weil das Gerät weder so große ROMs noch das Magic Desk 16K-Format unterstützt. Das Beispiel zeigt auch schön, dass die Infos in der Datei durchaus widersprüchlich sein können. Es ist dem Nutzer überlassen, die Daten zu interpretieren.

    Das Programm erfordert eine Python-Installation. Unter Windows wird Python mit "python" aufgerufen statt "python3" wie unter Linux. Unter MacOS konnte ich das Programm nicht testen, ich wüsste aber nicht, warum es nicht laufen sollte. Man sollte sich beim Programmaufruf im Programmordner befinden, weil noch Dateien nachgeladen werden. Python kann man hier finden:

    https://www.python.org/

    Unter Linux würde ich aber empfehlen, zuerst in den Paketen der eigenen Distribution nachzuschauen.

    Ruft man das Programm ohne Parameter oder mit "-h" auf, dann wird eine kurze Beschreibung ausgegeben. Ruft man das Programm mit "-p" als zweiten Parameter auf, dann erfolgt eine Ausgabe mit Details zu jedem einzelnen Packet (Segment) in der Cartridge-Datei.

    Anbei das Programmarchiv. Die "Installation" erfolgt durch das Entpacken des Archivs in einen Ordner.

    Bitte beachtet:

    • Auch wenn das Programm keinerlei Schreibzugriffe enthält - die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
    • Das Programm läuft in der Befehlskonsole / Shell. Es ist nicht schwierig zu bedienen, wenn man aber keinerlei Erfahrungen mit einer Befehlskonsole hat, mag das bereits ein unüberwindliches Hindernis darstellen.
    • Ich bin kein IT-Profi. Ich bin mir sicher, dass sich Vieles im Programm eleganter lösen lässt.

    Viel Spaß beim ausprobieren !