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EPROM AM27C400-120DC programmieren - funktioniert nicht

  • Hi,
    ich benötige die Hilfe von Amiga Kennern, die schon mal erfolgreich ein Kickstart ROM durch ein EPROM AM27C400 ersetzt haben. Das funktioniert bei mir nicht, und ich habe keinen Schimmer was da schief geht


    Ziel: ich möchte für meine Amigas ein Diagnostik-EPROM erstellen und Kickstart Patches ausprobieren (bitte keine Copyright Diskussion - die Kickstart EPROMS für meine Amigas habe ich bisher bei Vesalia oder Amiga*Kit gekauft, ich unterstütze natürlich die Läden)

    Voraussetzung:

    • Ich habe zwei Amiga 600 Platinen, die mit Kickstart 3.1 EPROMs von Vesalia ausgestattet sind und über die IDE-Schnittstelle mit einer 3.1 Workbench (ebenfalls original Vesalia ) auf Compact-Flash einwandfrei booten. Bei den orginal Vesalia Kickstart EPROMS handelt es sich um AM27C400-150DC
    • Ich habe einige ungebrauchten EPROMs AM27C400-120DC Baujahr 1997 erstanden. Diese lassen sich mit meinem Galep 5 programmieren und auslesen.
    • Zum Test, ob alles grundsätzlich funktioniert, habe ich das original Kickstart 3.1 EPROM mit dem Galep 5 ausgelesen, als Datei gespeichert und einen AM27C400-120DC damit programmiert. Das funktioniert alles ohne Fehlermeldung.
    • Den Inhalt des neu programmierten EPROMS habe ich ausgelesen und mit dem Inhalt des zuvor ausgelesenen original Kickstart EPROMs verglichen. Die Inhalte sind identisch. Das zeigt, dass zumindest der EPrommer beide EPROMs als identisch ansieht.

    Problem:

    • Mit dem orginal Vesalia Kickstart EPROM AM27C400-150DC laufen die Amiga 600 einwandfrei. Mit den identischen Kopien gibt's nur einen roten Screen. Ich habe mehrere EPROMs durchprobiert - das Ergebnis ist bei allen Kopien gleich.
    • Ich gehe davon aus, dass die 120ns EPROMs genau so gut funktionieren sollten, wie die 150ns EPROMS.

    Was, zum Teufel, mache ich falsch?
    Kann es sein, dass die EPROMs zwar im Galep programmiert werden können dann aber trotzdem nicht im Amiga laufen? Warum ?
    Könnte jemand evtl. ein oder zwei Exemplare meiner EPROMs ausprobieren, ob die bei Ihm funktionieren? Evtl. habe ich ja doch 'faule' Exemplare erwischt.
    Gibt's sonst noch was zu beachten?


    Gruß
    Juergen

    In der Zeitschrift für Assyriologie übersetzte H. Zimmern 1896 einen fast 3000 Jahre alten Text, der in den Ruinen der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive gefunden wurde, aus der Keilschrift ins Deutsche. Auf dem Tontäfelchen hatte der Umanu (Weisheitsvermittler) Shaggil-kinam-ubib notiert:

    ,Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde.‘

    Das fasst im Prinzip alles ganz gut zusammen.“

  • Hier ist ein Screenshot vom Pufferanfang des Original-EPROM

    In der Zeitschrift für Assyriologie übersetzte H. Zimmern 1896 einen fast 3000 Jahre alten Text, der in den Ruinen der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive gefunden wurde, aus der Keilschrift ins Deutsche. Auf dem Tontäfelchen hatte der Umanu (Weisheitsvermittler) Shaggil-kinam-ubib notiert:

    ,Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde.‘

    Das fasst im Prinzip alles ganz gut zusammen.“

  • also am ByteSwap liegt es schon mal nicht.


    Habe schon öfter eigene Roms gebrannt bisher immer erfolgreich. Bin gerade überfragt.


    Gruß Thomas

  • Pin 1 + 42 bleiben frei.

    Ja - natürlich. Ich habe ja die EPROMs gefühlt schon 50 mal gewechselt. Die Orginal EPROMs funktionieren ja.
    Es ist eine 1:1 Kopie und im Galep werden die als identisch gemeldet. Evtl. stimmt doch was mit den EPROMs nicht.
    Ich habe mir eine weitere Charge von einem anderen Anbieter bestellt. Mal sehen.

    In der Zeitschrift für Assyriologie übersetzte H. Zimmern 1896 einen fast 3000 Jahre alten Text, der in den Ruinen der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive gefunden wurde, aus der Keilschrift ins Deutsche. Auf dem Tontäfelchen hatte der Umanu (Weisheitsvermittler) Shaggil-kinam-ubib notiert:

    ,Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde.‘

    Das fasst im Prinzip alles ganz gut zusammen.“

  • Vielen Dank für Euren Input :-)


    Das Rätsel ist gelöst.


    Der Galep 5 liest reproduzierbar in der Speicherzelle $34C1 des Original 3.1er EPROM den Wert $A5. In dem 3.1er ROM muss da aber $25 drinstehen. Das Bit 7 des Bytes wird vom Galep als 1 erkannt, müsste aber 0 sein.
    Im Amiga wird die Speicherzelle aber meistens als $25 gelesen, denn der bootet ja in der Regel - manchmal hatte ich auch den Effekt mit dem roten Screen, wegen der vielen Versuche ist mir das aber nicht aufgefallen


    Wenn ein EPROM programmiert wird, schreibt der Galep natürlich $A5 in die Speicherzelle und damit bekomme ich immer nur einen roten Screen. Beim Vergleich der beiden EPROM Inhalte auf dem Galep sind die natürlich identisch.


    Ich gehe davon aus, dass das Original EPROM
    tatsächlich eine Macke hat. Ein neues AM27C400-120 programmiert mit dem
    korrekten Inhalt funktioniert in allen Kombinationen einwandfrei.

    In der Zeitschrift für Assyriologie übersetzte H. Zimmern 1896 einen fast 3000 Jahre alten Text, der in den Ruinen der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive gefunden wurde, aus der Keilschrift ins Deutsche. Auf dem Tontäfelchen hatte der Umanu (Weisheitsvermittler) Shaggil-kinam-ubib notiert:

    ,Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde.‘

    Das fasst im Prinzip alles ganz gut zusammen.“