Posts by kpanic

    Hm, ich hab das so gelöst: Da die CAS-Leitungen der vorhandenen Bänke eh alle miteinander verbunden sind, hab ich die CAS-Pins der dritten bank auch unten gelassen. Dann hab ich die vorhandene CAS-Logik einfach um RAS2 erweitert. Das ist auf meinen Fotos der halb ausgelötete Widerstand vorne links.
    Hm, RS2 macht wirklich keinen Mucks? wenigstens Refreshs?

    Hm, fällt dir in deinem zweiten Diagramm auf, dass CAS keinen einzigen Zucker macht?
    Ich habe das Gefühl dass da irgendwas mit der CAS-Logik nicht so ganz stimmt. Normalerweise sollte (bei einem einzigen Vorgang) RAS low gehen, dann CAS low gehen und dann beide gleichzeitig wieder high. CAS sollte also etwa in der Mitte des RAS-Pulses low gehen, genau wie in deinem ersten Diagramm bei Bank 0.

    Hehe, faszinierend... Hab deinen Edit gerade erst gelesen. Muss wohl Gedankenübertragung sein... Genau mit dem Register hab ich mich nämlich auch befasst. Und zwar sind die Register an Port 0x62 exakt identisch zu der Belegung des DIP-Schalters beim IBM XT.
    Ich habe an meinem EuroPC den Inhalt des Registers ausgelesen.
    Ergebnis:
    Der 2010A ist auf vier Speicherbänke eingestellt. In beiden Bits ist eine 1.


    Mangels Oszilloskop kann ich leider nicht prüfen ob auf der RAS2-Leitung was zappelt. Aber mit dem Multimeter von RS2 zu Masse konnte ich immerhin etwa 150mV messen, von daher muss wohl was kommen.


    Zu dem Chip:
    Der örtliche Elektronik-Bastel-Shop hatte leider keine 74F00. Der 74HCT00 war der schnellste den ich bekommen konnte. Die 7400 oder 74LS00 wären noch langsamer gewesen... Aber es könnte natürlich durchaus sein, daß er wirklich einfach zu langsam ist. Für das CAS-Signal scheint die Geschwindigkeit auf jeden Fall noch zu reichen, der Rechner funktioniert einwandfrei, obwohl das Signal das langsamere HCT-Gatter durchläuft.
    Ich werde mal schauen ob ich irgendwo ein 74F00 oder 74FCT00 aufgetrieben bekomme... dann hab ich für den 74HCT00 halt 26 Cent in den Sand gesetzt :D

    Doch, die Option gibt's bei mir. Aber ich vermute, dass man damit nur RAM-Erweiterungen auf Karten ansprechen kann. Ich habe die dumpfe Vorahnung, dass das BIOS beim POST den Chipsatz nur für 512k onboard-RAM initialisiert und RS2 damit immer low ist.
    Ein Königreich für ein Oszi...


    Edit:
    Hier ein paar Bilder meines Umbauversuchs:
    http://www.flickr.com/photos/4…in/set-72157626689119295/


    Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
    RS2 mit +5V von R33 auf das erste NAND-Gatter um ein RAS-Signal zu erhalten. Dieses dann über den Widerstand auf die RAS-Leitungen der dritten Bank.
    Den Widerstand an dem die CAS-Leitungen aller drei Bänke hängen habe ich vom Ausgang des unteren Gatters an den Ausgang des oberen Gatters gehängt. Dieses obere Gatter hat als Eingänge das RAS-Signal der dritten Bank (Ausgang des Gatters oben links hinten im Bild) und den mit dem rechten hinteren oberen Gatter negierte Ausgang des unteren linken hinteren Gatters.
    Damit liegt CAS wieder nur an wenn weder RAS0 noch RAS1 noch RAS2 aktiv sind.


    Das Problem das ich eventuell noch sehe, ist die Tatsache, daß die Adressdekoderlogik der beiden Originalbänke nicht linear ist. Ich weiß nicht, wie flexibel der 2010A ist.

    Okay!
    Nilquader: Tausend dank für die Scans!
    Ich hab gestern noch ne ganze Weile über den Plänen gebrütet, und ich denke, ich habe die Lösung für alle unsere Probleme :D


    Der NiCd-Akku lässt sich problemlos durch eine Knopfzelle ersetzen. Um zu verhindern, dass die Knopfzelle geladen wird muss man entweder den Widerstand oder die Diode (oder beides) direkt links vom Akku auslöten, abzwicken o.ä.


    Um eine dritte (oder gar vierte) Speicherbank hinzuzubauen muss man folgendes machen:
    Der Faraday 2010A-Chipsatz liefert die Row-Select-Signale für maximal vier Speicherbänke. (Im übrigen ist beim C= PC10/20-III der gleiche Chipsatz verbaut.)
    Prinzipiell müsste man nun einfach acht 256x1-Ramchips auf eine der vorhandenen Speicherbänke huckepack auflöten. Dabei muss allerdings Pin 4 jedes Chips um 180° nach oben weggebogen werden. Nun verbindet man alle Pin4 quer über die Chips mit einem Draht und führt diesen nach vorne weg. Links von den Rambänken ist ganz am vorderen Rand der Platine ein 74F00-Chip, ein 4faches NAND-Gatter. Zwischen diesem und dem Rand der Platine befindet sich ein 33-Ohm Widerstand, über welchen die CAS-Leitungen der Ramchips am Gatter hängen. Nun muss zwischen dem Gatter und dem Widerstand ein zweiter 74F00-Chip eingebaut werden, der zusätzlich mit Pin 3 des 2010A verbunden wird. Über dieses zusätzliche Gatter wird nun einmal über den quer aufgelöteten Draht die RAS-Leitung der zusätzlichen Bank gespeist und außerdem zwischen CAS und RAS umgeschaltet.


    Theoretisch(!) müsste es so funktionieren.
    Ich habe leider keinen 74F00 zur Hand, daher konnte ich den Umbau noch nicht ausprobieren. Ich werde heute beim Elektronik-Bastel-Laden shoppen gehen und mich dann heute Abend mal der Sache annehmen. Wär doch gelacht ;)
    Ich werde euch hier auf jeden Fall auf dem laufenden halten.


    Prinzipiell müsste es auch gehen, den Rechner um zwei 64k-Bänke zu erweitern und damit exakte 640kB RAM zu erreichen. Dies wäre wohl sinnvoll für diejenigen, die den EuroPC mit einer EGA oder VGA-Grafikkarte ausgestattet haben, da diese den Speicherbereich ab A0000 verwendet und somit der Speicher oberhalb von 640kB verschwendet werden würde. Diejenigen, die den onboard-Paradise-Grafikchip verwenden, können den Hauptspeicher bis AFFFF verwenden und haben somit 704kB(!) konventionellen Speicher zur Verfügung

    aber die Schäden muß ich ja noch wegbekommen.

    Ganz einfach: Mit Säure (zum Beispiel Essigessenz oder Zitronensäure, das Zeug zum Entkalken Kaffeemaschinen, Wasserkochern o.ä.) die ausgelaufene Lauge neutralisieren. Dadurch werden auch die ganzen hässlichen Sulfate (das blaue Zeugs) umgewandelt. Einfach mit einer alten Zahnbürste einmassieren. Danach das ganze mit viiiiel klarem Wasser abspülen. Eventuell noch mit einem Glasfaserradierer nachbearbeiten. Mit einer Lupe die Leiterbahnen überprüfen, eventuell unterbrochene reparieren. Wer will kann dann noch mit Platinenschutzlack das ganze vor Umwelteinflüssen schützen.

    *freu*


    Ich könnte im Gegenzug das Servicehandbuch zu den Schneider Tower ATs anbieten...
    Hm, ich denke ich werde den Kram mal gesammelt auf meiner (noch nicht existierenden) Homepage anbieten...
    Es geht mir nämlich irgendwie gehörig auf den Sack, dass sich im Netz keinerlei Infos zu den Kisten finden lässt...

    Das Problem mit der klemmenden Nadel kenne ich nur zu gut... Nur hatte ich weniger Glück: Die Nadel hat sich durch das Farbband gebohrt und ist durch die Wagenbewegung abgebrochen. War ein Epson RX-80.
    Bei den Epson [M|R|F|L]X-80 (haben alle den gleichen Druckkopf) lässt sich der Kopf relativ einfach zerlegen. Der CBM 4023 Drucker ist meines Wissens ein umgelabelter MX-80 mit IEEE-488-Interface, könnte durchaus sein, dass die MPS-Nadeldrucker auch einen Epson-Kopf verwenden.
    Ich habe den Kopf einfach auseinandergebaut, die Nadeln entfernt und das Gehäuse vorne sowie die einzelnen Nadeln gründlich mit Alkohol gereinigt. Der Drucker funktioniert wieder einwandfrei, nur fehlt halt eine Nadel. (Wenn irgendjemand eine Bezugsquelle für Ersatznadeln kennt wäre ich für Infos echt dankbar). Achja, bei diesem Epson-Druckkopf sind die Nadeln alle exakt gleich. Es macht also nichts wenn man die Nadeln vertauscht. Ich habe die abgebrochene Nadel jetzt einfach da hin gebaut wo sie am wenigsten stört. Trotzdem fällt es bei einem 9-Nadel-Drucker natürlich auf.


    Bei Tintenstrahldruckern würde ich aufpassen: Ich habe vor Jahren versucht den Farbkopf von meinem Epson Stylus Color IIs (Ja, das Ding das es mal bei Aldi gab) mit Spiritus sauberzumachen. Schlussendlich habe ich den Kopf einfach über Nacht eingelegt. Resultat: Der Alkohol hat den Kleber, mit dem das Piezoplättchen, sprich der eigentliche Druckkopf, am Kunststoffgehäuse festgeklebt ist, aufgelöst. Von daher würde ich empfehlen, Tintenstrahldruckköpfe nur mit destilliertem Wasser sauberzumachen.

    Hat zufällig jemand das Servicehandbuch oder zumindest einen Schaltplan vom Schneider EuroPC I rumliegen?
    Ich möchte versuchen den Speicher von meinem EuroPC von 512k auf 768k zu erweitern, nur leider fehlt mir bei den ganzen Vias auf der Platine ein wenig der Überblick um das Speicherlayout zu verstehen und huckepack noch eine dritte Bank draufzumogeln.
    Wenn mir also jemand die Unterlagen zukommen lassen könnte wäre ich zutiefst dankbar.

    Ich mach das wie MacGyver... Ich nehm das gute alte Schweizer Taschenmesser. Je nach Größe des ICs die Große oder die kleine Klinge. Funktioniert prima. einfach vorsichtig zwischen Sockel und Chip reinschieben, damit kommt der Chip meist schon ein kleines Stück raus. Dann das Messer vorsichtig abwechselnd in beide Richtungen drehen, kippen, von der anderen Seite das selbe, und einfach so lange weitermachen bis der Chip draußen ist. Klingt komplizierter als es ist. Dürfte wahrscheinlich mit haushaltsüblichen Mitteln die schonendste Methode sein ;)

    Hi zusammen... Die ähnliche Bredouille habe ich mit meinem Mac Mini G4 auch. Das interne Laufwerk ist defekt, und ich sollte dringend mal das OS neu installieren. Das Problem ist: Ein PPC-Mac kann ohne weiteres nicht von einem USB-Datenträger booten, ganz gleich ob Festplatte, USB-Stick oder USB-DVD-Laufwerk. Geht erst ab den Intel-Macs. Da gibt's nur zwei Möglichkeiten: Entweder in der OpenFirmware rumbasteln (Resultat war bei mir dann dass er nicht einmal mehr von der internen Platte booten wollte) oder ein FireWire-DVD-Laufwerk benutzen. Letzteres fällt bei mir leider aus wegen ist nicht...

    Ich hab mal versucht die Leiterbahnen vom DIP-Schalter zu verfolgen.
    Die Jumper links vom Schalter sind ja relativ eindeutig.
    Die Leiterbahnen scheinen vom Schalter über das Pullup-Widerstandsnetzwerk auf den 74LS688 zu führen, der wiederum auf die Adresspins des ISA-Busses führt. Die Zahlen die über dem DIP-Schalter auf der Platine aufgedruckt sind sind die Bits die der jeweilige Schalter beeinflusst. Man kann mit dem Schalter eine Adresse zwischen 0x008 und 0x3FF in 8er-Schritten einstellen. Die Einstellung auf dem Foto wäre demnach 0x140-0x147.


    Alle Angaben natürlich ohne Gewähr ;)

    Der PC20-III hat kein CMOS-Setup, daher auch keine Einstellmöglichkeit für die Festplatte.
    Die Festplatte ist eine XT-IDE Festplatte, meistens ein 20MB Western Digital.
    Die Platte in einen anderen Rechner zu hängen fällt von daher flach. XT-IDE ist inkompatibel zu AT-IDE.


    Versuch mal rauszufinden ob die Platte überhaupt noch anläuft.
    Erkennt er die Festplatte während des POST noch?
    Falls ja ist wahrscheinlich nur der Startbereich der Partition im Eimer. Du kannst dann versuchen per Boot-Diskette auf die Platte zuzugreifen und, falls es funktioniert, als erstes ein Backup machen.
    Den Startbereich kannst du dann versuchen mit SYS C: und FDISK /MBR neu zu schreiben.
    Dann müsste der Rechner eigentlich wieder von der Festplatte starten.


    Wenn das BIOS beim POST die Festplatte nicht erkennt, kann das eigentlich nur folgende Gründe haben:


    1. Daten- oder Stromkabel der Festplatte ist rausgerutscht oder hat keinen gescheiten Kontakt.
    2. Die Daten auf der Festplatte sind im Eimer.
    3. Die Festplatte ist im Eimer.


    Nummer 1 ließe sich beheben indem man den Rechner öffnet und alle Kabel auf richtigen Sitz prüft. Eventuell sind die Steckverbindungen auch korrodiert, einfach mal ein paar Mal aus- und wieder einstecken.


    Für Nummer 2 gäbe es eine Möglichkeit die man versuchen könnte: Da diese alten Festplatten für den Kopfantrieb einen simplen Schrittmotor verwenden, sind die Spuren fest. Durch die Wärmeausdehnung der Platter der Festplatte kann es nun sein, dass die Spurlage nicht mehr exakt stimmt. Wenn die Daten auf die warme Festplatte geschrieben wurden lassen sie sich kalt nicht mehr richtig lesen. Versuch mal den Rechner längere Zeit laufen zu lassen und starte ihn dann mal neu. Wenn er die Festplatte dann erkennt: Sofort Backup machen!
    Falls das auch nicht hilft könnte man versuchen die Festplatte wenigstens wieder per Low-Level-Formatierung nutzbar zu machen. Die Daten sind dann halt weg. Einfach den Rechner von einer MS-DOS-Diskette starten und die Low-Level-Format-Routine des Onboard-Controllers aufrufen:

    Code
    1. A> debug
    2. - g=fa00:5


    Als Interleave bitte 5 wählen, alles andere bremst die Festplatte extrem aus.
    Nach einem Neustart sollte die Platte dann wieder erkannt werden. Nun einfach per Diskette starten, die Festplatte mit FDISK partitionieren, danach formatieren usw...


    Falls die Festplatte wieder erwarten doch ein Totalschaden sein sollte, gibt es drei Möglichkeiten:
    1. Platte ausbauen und sich mit Disketten begnügen, den Rechner also quasi zum PC10-III degradieren
    2. Die Platte durch eine andere XT-IDE-Platte ersetzen. Diese WD-XT-IDE-Platten wurden großteils auch in der A590 verbaut, und von den meisten dort gegen SCSI-Platten ersetzt. Insofern eine gute Quelle für diese Platten.
    3. Die Platte durch eine MFM oder RLL-Platte mit passendem 8bit-Controller ersetzen.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und viel Erfolg.