Posts by 7Saturn

    Ich bin mir da nicht so sicher. Im MS Campus Agreement können sich die Studenten an unserer Uni für MS DOS 6.22 tatsächlich noch Lizenzen holen. Zwar kostenlos, aber irgendwie sitzen sie da nach wie vor drauf, als wenn's was wäre, womit sie noch Geld machen könnten.

    Sicher nicht ganz nutzlos, aber irgendwie unspannend. 6.22 oder später wären für mich viel interessanter. FreeDOS und DOSBox sind ja an und für sich nicht schlecht, aber ich bin mir fast sicher, einen gewissen Entwicklungsschub, insbesondere in Sachen Kompatibilität, könnten die beiden Projekte aus einer solchen Veröffentlichung schon holen.

    Dachte schon, das wäre doch irgendwie eingeschlafen. Aber gut, seit Oktober 2016, da ist ja einiges an Wasser die Donau runter geflossen. Was mir ja reichen würde, wäre eine Unterstützung der aktuellen ID3-Tag-Versionen und eine Oberfläche, die auch auf dem Tablet ohne Schmerzen benutzbar ist. Sonst bin ich ja eh zufrieden.

    Genau, die Anzahl der Spuren hängt zwar auch von den Möglichkeiten des Materials ab, aber letztlich ist das bei softsektorierten Disks auch eine Frage des Format, das man drauf schreibt. Wenn das real 35 Spuren bei 48 TPI sind, ist das völlig OK, egal was da wer auf die Disk gelabelt hat. Im Gegenteil, wenn die Disks formal auf 96 TPI getestet wurden (nichts anderes sagen diese Angaben, dass das und das getestet wurde), dann sollten 48 TPI erst recht gehen, weil das geringere Anforderungen an die Magnetschicht stellt.

    Ich würde auch mal sehen, ob nicht der eine oder andere Port einen Hau weg hat. Switche, die sterben, machen das nicht immer vollständig. Oder die/das Kabel. Aber so richtig protokollabhängig sollte das auch nicht sein. Ausnahme: Der feine Unterschied zwischen UDP und TCP. Bei ersterem merkt man ggf. sehr schnell, wenn man Fehler hat, bei letzterem ggf. eine ganze Weile lang gar nicht.

    Mir auch klar. :-P Ist nur so, dass ich selbst beim Schritt-für-Schritt nachvollziehen von Tutorials schon gegen die Wand gefahren bin. Hast du was gutes zum rein lesen? Weil wenn Schritt-für-Schritt schon nicht klappt, muss es was anderes sein, was bei mir halt irgendwie nicht so ist, wie es sein soll. Dazu brauch ich aber Input, um eine Analyse machen zu können.

    Naja, angefangen habe ich damit, dass ich eine VPN-Lösung haben wollte, die mit Bordmitteln auf meinen beiden Arbeitsbetriebsystemen benutzbar ist. PPTP geht zwar, aber erstens geknackt und zweitens versaubeutelt er mir das Routing. Ich komme an den Server, aber mehr nicht. L2TP und OpenVPN kriege ich wie gesagt nicht zum Laufen, bin ich wohl zu doof zu. Da Win 10 inzwischen ja SSH-Clients mitbringt (muss man zwar noch extra installieren, geht aber eben ohne PUTTY und ähnliches), habe ich jetzt mal in der Richtung probiert, ob was geht. Dass das letztlich nur HTTP zulässt, war mir nicht klar. Stand noch nirgendwo so explizit dran. Und jeden genutzten Port einzeln forwarden ist irgendwie auch nicht der Knüller.

    Mir schon klar, nur bin ich dazu offenbar auch zu blöd, denn weder kriege ich OpenVPN so zum Laufen, wie ich es gerne hätte, noch L2TP. Und PPTP ist mir letztlich doch zu unsicher. Und wenn ich schon sehe, dass der SSH-Tunnel ja eigentlich funktioniert, bin ich ja eigentlich ganz knapp vor dem Ziel. Wieso er den Proxy dann aber einfach mal vollkommen ignoriert, wäre für mich daher das unmittelbare Problem.

    Ich bin gerade dabei, mit SSH und Tunneln zu experimentieren. Die Idee ist, dass ich mit einem SSH-Tunnel nach hause telefoniere, und von dort aus dann Dinge im LAN aber auch sonstigen Internet so zugreifen kann, als wenn ich im LAN wäre. Mit

    Code
    1. ssh -N -D 12345 <meine-domain>

    klappt das Aufsetzen des Tunnels vom Client aus im Prinzip wohl auch: Wenn ich z. B. dem Firefox sage, er soll 127.0.0.1:12345 als SOCKS5 Proxy benutzen, macht das genau das was ich erwarten würde. Machinen im LAN sind für ihn erreichbar, und auch das Internet, aber eben vom SSH-Server aus gesehen. Damit geht dann aber eben nur all das, was der Browser erledigt. Auf den SMB-Server käme ich z. B. nicht, weil der Rest von Windows das gar nicht darüber versucht. So weit so normal.


    Wenn ich jetzt die Proxy-Einstellungen für das System so festlege, dass er auf 127.0.0.1:12345 gehen soll:


    Code
    1. netsh
    2. winhttp
    3. set proxy proxy-server="127.0.0.1:12345" bypass-list="127.0.0.1;localhost"

    hat das offenbar keinen Effekt. Auch nicht, wenn ich das im GUI mache, da ist das dann nämlich genau so eingestellt, wie das jeder auf seinen Webseiten beschreibt. Aber weder der FF kann mit den Systemeinstellungen für den Proxy dann was anfangen, noch komme ich mit sonst was raus. Was mache ich da verkehrt? Ich wäre jetzt in der Annahme, dass alles über den Proxy geht, außer was an localhost gehen soll. Und dann eben vom Tunnel-Ende weiter, so wie es der FF allein ja auch hin kriegt.

    Mach es! Aus eigener Erfahrung, es gibt nichts schlimmeres, als eine Anleitung, der die Leute nicht mehr trauen, weil sie eben gerade nicht immer funktioniert. Das sorgt nämlich dafür, dass früher oder später davon abgeraten wird, auch wenn sie vielleicht für viele funktionieren wird.

    Ausgeschlossen ist allerdings Videoload von den Telekomikern, weil die immer noch auf Silverlight bestehen.

    Spätestens 2021 werden die sich umschauen.

    Das ist ein gutes Argument. Viele Spezialsoftware gibt es nicht für Linux.

    Anders rum kenne ich das aber inzwischen auch. Irgend ein saugeniales Werkzeug fehlt, was den Job irre leicht erledigt. Drum sage ich ja, einfach das richtige Werkzeug für den eigenen Anwendungszweck verwenden. Wenn das heißt, mehr als nur ein OS zu benutzen, sehe ich das nicht als verkehrt an. Wenn das FreeBSD ist, ja warum denn nicht? Wenn ich einen täglichen Einsatzzweck hätte, wo der C64 mir tatsächlich Arbeit abnimmt, was ich mit nichts anderem so gut oder einfach hin kriege, nehme ich den. (Hab ich nur leider nicht... :S )

    Ich war sogar kurz davor Windows einfach als 2.System zu verwenden und Vorwiegend Linux zu nutzen.

    Und was spricht dagegen? Ich mach's nicht anders. =) Für jeden Anwendungszweck das richtige Werkzeug benutzen finde ich nicht verkehrt. Unter geeigneten Umständen (OK, bei Videoschnitt vielleicht nicht) würde ja auch ein Windows in der VM reichen. Schnell gestartet... So was habe ich auch, weil nur für mal eben ein PDF texterkennen starte ich doch nicht die ganze Kiste neu. =)

    Mir ging's um die herablassende Aussage, IIS wäre nur in der Krabbelgruppe von MS zu finden. Gerade mal nachgesehen: 3/4 unserer Kunden rennen mit dem Ding rum. Warum die das machen, frag mich nicht. Ich versteh's ja selbst nicht.

    Reichen dir die Ausführungen in der Leseprobe von Michael Koflers beliebtem Linuxbuch?

    Klingt jetzt alles so, als wenn man immer noch fröhlich in Konfig files rum machen muss. Das war doch der Aufhänger an der Aussage:

    Wenn man Apache, PHP und den ganzen Kram inzwischen komplett über GUI konfigurieren kann... ich bin da nicht auf dem Laufenden. Meine letzte (unfreiwillige) Linux-Berührung hatte ich so um 2013.