Posts by Korodny

    So wie der Rechner aussah, würde ich erst mal das Diskettenlaufwerk gründlich reinigen, alleine schon um sicherzustellen dass das Ding nicht noch gute Disketten versaut. Alle beweglichen Teile (vor allem die Stangen, auf denen die Schreib-/Leseköpfe Kopf sich bewegen) saubermachen und eventuell mit wenig Silikonöl schmieren. Die Schreib-/Leseköpfe dann mit einer Reinigungsdisk oder Alkohol+Wattestäbchen/Papier saubermachen.


    Glückwunsch zur funktionierenden Tastatur.

    Wenn du keine Ahnung hast, was du machen sollst, und blind Empfehlungen aus einem Forum folgst, ist das "KISS"-Prinzip zu empfehlen: "Keep it simple, stupid". Zweitens installiert man unabhängig vom verwendeten Betriebssystem nichts, von dem man nicht weiß was es ist - nur weil irgendjemand mit einem kryptischen Nicknamen in einem Foren-Beitrag in einem Nebensatz erwähnt hat, das Zeug wäre cool.


    Als Anfänger erst mal PlayOnLinux zu installieren - eine graphische Benutzeroberfläche für die Windows-Emulationsschicht WINE - und sich dann mit der Installation von Windows-Software unter Linux/WINE und der Konfiguration von WINE herumzuschlagen, ist das Gegenteil von KISS.


    Installiere wie in Beitrag #2 empfohlen. FS-UAE und der FS-UAE-Launcher. Der kann alles, was du brauchst. Du wirst den Emulator dann noch konfigurieren und dabei vor allem die benötigten ROMs an die richtige Stelle kopieren müssen, das war's aber schon. FS-UAE ist die Linux-Portierung von WinUAE.

    Was die Tastatur anbelangt: wenn sich einzelne Tasten nicht erfolgreich wiederbeleben lassen, würde ich mal nach alten Siemens-Tastaturen aus den 1980ern Ausschau halten

    Wobei man da vorsichtig sein muss - nicht alle Siemens-Tastaturen haben Siemens-Schalter.

    Grundsätzlich ist der Aufbau der Tastatur aber auch in anderen Systemen so üblich gewesen

    Ich meine der ursprüngliche Tastatur-Controller des NKC akzeptiert generische ASCII-Tastaturen, das war m.W. sowas wie ein Quasi-Standard.

    Wer hatte eigentlich bis jetzt die Rechte??

    Die Rechte an allen Rainbow-Arts-Titeln und der Marke RA hatte Julian Eggebrecht (Factor 5) vor sechs oder sieben Jahren aus der THQ-Konkursmasse gekauft. Die Namensrechte an "Turrican" lagen vor rund 10 Jahren wieder beim Erfinder Manfred Trenz, der hat sie aber (meine ich, müsste ich noch mal nachsehen) in eine gemeinsame Unternehmung mit Eggebrecht eingebracht: Man wollte Rainbow Arts neu auferstehen lassen.


    Daraus ist nichts geworden, wie wir jetzt wissen. 2020 gab's bei Kickstarter die nicht ganz günstige "limitierte Neuauflage" von Turrican, sonst ist mir nichts bekannt.


    Ich weiß es nicht, gehe aber davon aus dass die Gruppe um Eggebrecht jetzt auch der Verkäufer der Rechte ist. "Turrican" und "Giana Sisters" werden in der offiziellen Pressemitteilung nicht erwähnt - stattdessen heißt es, das Studio sei "für Titel wie Logical und Lollypop [...] bekannt gewesen"- die Kronjuwelen hat man also offenbar behalten.

    Edit: Ja, es ist ein Siemens-Schriftzug auf den Schaltern. Ich versuche mal, einen aufzuknispeln.

    Dann sind es diese hier (STB 11 bzw. STB 21), Datenblatt dazu.


    Bessere Qualität als Foam and Foil, deswegen "gute Nachrichten". Aber ob's da modernen Ersatz für gibt oder ob man die noch irgendwo kaufen kann, weiß ich nicht. Bin aber wie gesagt auch nicht der absolute Experte auf dem Gebiet. Ich mag einfach den Stil dieser Siemens-Tastenkappen, finde die sehen geil aus...

    1. Ein Kabel am Ausgang zum Rechner ab. Löten.

    2. Einige Tasten scheinen keinen Durchgang zu haben, wenn man sie drückt. Muss ich genauer testen. Da einige Tasten ja tun, hoffe ich auf elektronisch i.O.

    Das mit dem Kabel sind gute Nachrichten. Ist ja eine Matrix, d.h. ein abgerissenes Kabel würde gleich eine ganze Reihe von ausgefallenen Tasten erklären.

    die Tastschalter selbst sehen so aus:

    Ich bin jetzt kein ausgewiesener Key-Schalter-Experte, aber die Tastenkappen deuten extrem auf Siemens hin - und die Schalter aus Siemens-Eigenproduktion haben m.W. solche Viereckigen Aufnahmen wie in deinen Bildern. Dann wären es kein Foam and Foil - m.E. gute Nachrichten. Hoffentlich ist es nur das abgerissene Kabel.

    Sehr geil, Glückwunsch! Für parallele ASCII-Keyboards gibt es m.W. keinen Ersatz, wenn du nicht irgendeinen Mikrocontroller programmieren und in einen Adapter löten kannst. Ist wohl Tastatur zerlegen angesagt...


    Die Tastenkappen sehen stark nach Siemens aus, die haben gelegentlich Foam and Foil-Schalter benutzt - weiß nicht, wie die auf Deutsch heißen. Die gehen gerne kaputt, das Resultat sind dann Tastaturen mit vielen toten Tasten. Für die gängigen Schalter-Typen kann man da aber noch Ersatz-Schaumstoff herbekommen, das liesse sich ohne Lötarbeiten regeln.

    Die Schwarzmalerei nervt - drei Seiten Thread, weil jemand "denkt" es könnte jetzt für die CSDb eng werden? Einigen von euch sind glaube ich nach zwei Jahren globaler, von Bill Gates und George Soros erzwungener Sippenhaft ein bisschen paranoid geworden...


    Nur mal so zur Info: Die Rainbow-Arts-Rechte sind nicht zum ersten Mal weiterverkauft worden, wer sich jetzt Sorgen macht ist sechs oder sieben Jahre zu spät dran. Es gibt ebenfalls keinerlei Anzeichen dafür, dass Ziggurat - das auf seiner Webseite bereits 120 Klassiker als "unsere Games" auflistet - als Abmahner in Erscheinung getreten wäre.

    Ach, wie stellt man die Leafswitches denn richtig ein?

    Du kannst die beiden Zungen mit einer Flachzange etwas biegen, so dass ihre Enden näher aneinander liegen - der Feuerknopf löst dann schneller aus. Ich hab das nie gebraucht, aber ich habe auch nie viele Shooter gespielt - vielleicht kommt es in dem Bereich auf jeden Zehntelmilimeter Hubweg an ;)

    OK, nachdem ich mich durch die Videos der NKC-Seite gespult habe, weiss ich immer noch nicht, was nach dem Einschalten des Rechners passieren sollte.

    Die starten in ein "Grundprogramm", eine Art BIOS. Von da aus kannst du beispielsweise Monitor starten und/oder Dateien von Kassette/Diskette laden. Informationen dazu sollten in den Links von 1Byte zu finden sein.


    Bei der Z80-Version hat man i.d.R. - wenn der Rechner lief wie er sollte - von dort aus CP/M gestartet. Das gab's für m68k zwar auch, war da aber seltener. Für 68k gibt's NKC-spezifische Betriebssysteme, kann mich noch an "Jados" erinnern, den Namen des anderen habe ich vergessen.

    Das ist mit großer Sicherheit die Gummischeibe, da verdampft über die Jahre der Weichmacher. Hab auch einige von der Sorte, auch wenn andere - genauso alte - Sticks mit Gummischeibe noch immer so leichtgängig sind wie eh und je. Vielleicht haben sie gelegentlich mal eine andere Gummi-mischung verwendet...


    Angeblich haben diverse Leute die Scheibe durch Einlegen in diverse Flüssigkeiten über Nacht/für einen Tag wieder weicher bekommen. Ich hab schon "Weichspüler" als Empfehlung gehört, oder auch "50% Isopropanol/50% Essigessenz". Irgendwo bei Youtube meine ich hatte mal jemand alternativ das "Einfetten" mit Silikonöl oder Vaseline empfohlen. Ich habe keine der Methoden bisher ausprobiert.


    Wenn 3D-Druck als Option in Frage kommt, gibt es den Ultimate Competition Pro Joystick Mod. Der macht eine Menge Dinge, die ich für Quatsch halte, er enthält aber auch die Teile, die man zur Umrüstung von Scheibe auf Feder braucht. Einfach die Bilder durchsehen, dann wird das Prinzip schnell klar. Die Beschreibung enthält einen Link zu prusaprinters.org, da gibt es auch Infos zur benötigten Feder.


    Oder gleich ein neues Gehäuse drucken lassen: jemand hat bei a1k kürzlich STL-Dateien veröffentlicht, mit denen sich Ersatzgehäuse für Competition Pros mit zwei Feuertasten drucken lassen - sowohl die Variante mit Mikroschaltern als auch das Blechzungen-Modell. Fotos und Downloads sind da nur für Mitglieder zugänglich, aber ich wollte sowieso die Erlaubnis einholen das noch wo anders hochzuladen.

    In der GB64 ist das Textadventure Spukhaus zu finden. Vor dem dort abgebildeten Titelbild gibt es noch einen Intro-Screen, der verkündet die "CBM Adaption" sei 1983 von (u.a.) "Andre Fachat" erstellt worden. "CBM" und "Fachat" legen einen Bezug zur CBM-Serie nahe, und tatsächlich ist bei zimmers.net ein Spiel namens spukhaus.prg für 40-Column-PETs zu finden. Ist praktisch identisch zur C64-Version, irgendjemand hat lediglich den PET-"Sound" im Intro-Screen entfernt damit es auf dem C64 läuft und ein bisschen Farbe hinzugefügt - der Rest ist reines BASIC und läuft natürlich auf beiden Rechnern.


    zimmers.net behauptet, der Titel sei eine Anpassung eines Spiels für den VIC-20. Nicht dass ich zu viel Zeit mit diesem, äh, Textadventure-Kleinod verbringen wollte - aber die Behauptung wundert mich: Die PETSCII-Grafiken im Spiel sind 32 Zeichen breit, also sicher nicht vom VIC-20 übernommen. Und wenn ich die weglasse, bleibt ja noch weniger Spiel übrig. Deswegen bin ich jetzt neugierig wie denn das VIC-20-Original ausgesehen hat, kann aber leider nichts finden.


    Kennt/hat jemand das VIC-20-Spiel "Spukhaus"?

    WHDLoad-Spiele haben sicher keine RTG-Amigas im Sinn.


    Ich habe mal nachgeschaut: meine WHDLoad-Readmes haben auch alle Zeilen mit 80 Zeichen Länge, manche sogar 82 oder 83. Das kriegt ein Amiga ohne Grafikkarte einfach nicht in einer Zeile angezeigt. Ich gehe davon aus, dass die Readmes auf einem modernen Rechner getippt werden. Wer dann nicht auf die Zeilenlänge achtet oder vom Editor bspw. eine Hilfslinie bei 78 Zeichen einblenden lassen kann, erstellt eben aus Unachtsamkeit solche Textdateien.


    Ich würde mir da nicht weiter Gedanken drum machen, der Sinn ist ja immer noch problemlos erkennbar - es fehlen ja nur ein, zwei Buchstaben. WIe fot schaut man ins Readme eines WHDLoad-Installs?

    Wenn du die Menge der angezeigten Einträge auf ein erträgliches Maß beschränken willst, gleichzeitig aber beliebig große Verzeichnisse unterstützen willst, bleibt ja eigentlich nur Paging?


    Der Server überträgt drei Integerwerte, gefolgt von 0-255 Einträgen. Die drei Integerwerte sind: Anzahl der Einträge auf dieser Seite, Anzahl der Seiten insgesamt, Nummer der aktuell angezeigten Seite. Der Client kann natürlich im Gegenzug auch gleich die Übertragung eines bestimmten Blocks anfordern anstatt immer bei den ersten Einträgen beginnen zu müssen. In der UI kann der Nutzer dann halt von Seite zu Seite springen, bspw. mit CRSR links/rechts oder den Tasten <1> bis <0>.


    Oder man übertragt zusätzlich im Header die ersten zwei-drei Buchstaben des ersten und letzten Eintrags jeder Seite. Dann muss der Nutzer weniger raten, auf welche Seite er springen soll - weil ihm das UI folgendes mitteilt:

    Code
    1. 1: San - Sca
    2. 2: Sco - Sim
    3. 3...

    Ein Cache auf dem Server scheint mir die Sache unnötig zu verkomplizieren, du müsstest doch lokal ausreichend Speicherplatz haben um hunderte Dateinamen und Dateigrößen zu speichern? Die Länge der (angezeigten) Dateinamen kann ja aus praktischen maximal 36 Zeichen zzgl. SPACE zzgl. 3 Stellen für Größe in KB (drei, falls später Disk-Images mitunterstützt werden sollen) sein. Selbst bei dieser Überlänge passen in 10 KB schon 250 Dateien...


    Ich denke da gibt es eher ein "ergonomisches" Limit als ein technisches: Du kannst ja nur 25 Einträge gleichzeitig anzeigen: bei mehr als (bspw.) 1000 Einträge pro Unterverzeichnis einen so kleinen Ausschnitt zu bewegen um den gewünschten Titel zu finden - ohne Maus, Quicksearch oder ähnliche Komfort-Tools - dürfte schnell in Arbeit ausarten. Und die naheliegendste Lösung ("A" drücken, um zum ersten Eintrag der mit diesem Buchstaben beginnt) funktioniert ja nicht, wenn ich mich bereits im "A"-Verzeichnis befinde. Dann lieber auf dem Server in kleinere Verzeichnisse aufteilen ("S1 - Si", "Sj - So"...).