Posts by Korodny

    Das Problem ist halt, dass der Code ja (im besten Fall) in einer GUI zweitverwertet werden soll. Die genauen Anforderungen, die dann später mal die GUI an den Font-Renderer haben wird, kennt man aber erst wenn die GUI (mindestens auf dem Papier, besser als Prototyp) steht.


    Neben den bereits angesprochenen Kriterien RAM-Verbrauch und Geschwindigkeit gibt es da ja auch noch Fragen wie die Unterstützung unterschiedlicher Code-Pages, Farbe ja/nein, Rendern ab beliebigen Koordinaten oder nur ab durch acht teilbaren Adressen, einen gemeinsamen Font-Renderer für Proportional- und Fixed-Width-Fonts oder teilt man das lieber auf usw. usf. Die Gefahr ist m.E. dass man da Arbeit doppelt macht.


    Da ja offenbar Interesse besteht, würde ich das ganze auch eher kooperativ angehen - allerdings eher mit grundlegenderen Sachen als dem Font-Renderer. Als erstes würde ich mit den Hardware-Anforderungen und dem DOS anfangen, das legt nämlich schon mal diverse Kriterien fest (wie viel Platz braucht das OS - nutzen wir Treiber oder Kernal-Routinen? Kann man Teile des OS auslagern?). Dann grundlegende GUI-Aspekte wie Fenster, Requester, Tabs, dann Überlegungen wie man das mit Inhalt füllt (Text, Knöpfe...).

    Wenn ich keinen anderen Thread zum Thema verpasst habe, ist die Einführung des Projekts etwas verwirrend geraten ;)


    Vereinfacht ausgedrückt: MP3 heißt jetzt "GDOS64" (und wird nochmal deutlich überarbeitet), ja? Und "GeoDOS" war der alte Name des Projekts?


    Mit bestehenden Anwendungen bleibt man aber komplett kompatibel? Ich gehe davon aus, dass eine Speichererweiterung Voraussetzung ist ("beiiebe Treiber laden")?


    Ich werde das die Tage mal ausprobieren, sieht sehr interessant aus. Weil ich beim Thread Überfliegen was von "Geowrite etc. verstecken" gelesen habe: Wäre es nicht möglich, den Nutzer ein Systemlaufwerk definieren zu lassen - möglichst mit komplettem Pfad, also Laufwerk->Partition->Diskimage/Unterverzeichnis - in dem ausführbare Dateien, Fonts und Treiber zusätzlich zum aktuellen Laufwerk gesucht werden? Das würde die Notwendigkeit, sich "Arbeitsdisketten" zu erstellen deutlich reduzieren. Man könnte dann einfach den ganzen Krempel ins Systemverzeichnis packen und müsste sich nie wieder Gedanken darüber machen.

    T3V6


    In Befehl "DIR DRIVE" dürfte es sich bei "DRIVE" doch eher um einen Platzhalter handeln (hab jetzt den Thread nicht nochmal gelesen wo der Befehl herkommt)? Ich meine die Laufwerke sind normalerweise - zumindest unter JA-DOS - von 1-4 durchnummeriert, also probier mal "DIR 1" oder "DIR 1:"


    Wird "Konix" aus einem ROM geladen oder auch von Diskette? Finde dazu Nix im Netz.

    Das Thema hatte ich vor längeren mal auf meinem Kanal.

    Im folgenden Video gehe ich unter Anderem darauf ein und zeige eine Lösung.

    Der Download-Link (transfernow.net) ist tot, außerdem sind solche Angebote für langfristige Aufbewahrung prinzipiell ungeeignet. Kannst du die Datei vielleicht hier im Forum anhängen?

    So wie der Rechner aussah, würde ich erst mal das Diskettenlaufwerk gründlich reinigen, alleine schon um sicherzustellen dass das Ding nicht noch gute Disketten versaut. Alle beweglichen Teile (vor allem die Stangen, auf denen die Schreib-/Leseköpfe Kopf sich bewegen) saubermachen und eventuell mit wenig Silikonöl schmieren. Die Schreib-/Leseköpfe dann mit einer Reinigungsdisk oder Alkohol+Wattestäbchen/Papier saubermachen.


    Glückwunsch zur funktionierenden Tastatur.

    Wenn du keine Ahnung hast, was du machen sollst, und blind Empfehlungen aus einem Forum folgst, ist das "KISS"-Prinzip zu empfehlen: "Keep it simple, stupid". Zweitens installiert man unabhängig vom verwendeten Betriebssystem nichts, von dem man nicht weiß was es ist - nur weil irgendjemand mit einem kryptischen Nicknamen in einem Foren-Beitrag in einem Nebensatz erwähnt hat, das Zeug wäre cool.


    Als Anfänger erst mal PlayOnLinux zu installieren - eine graphische Benutzeroberfläche für die Windows-Emulationsschicht WINE - und sich dann mit der Installation von Windows-Software unter Linux/WINE und der Konfiguration von WINE herumzuschlagen, ist das Gegenteil von KISS.


    Installiere wie in Beitrag #2 empfohlen. FS-UAE und der FS-UAE-Launcher. Der kann alles, was du brauchst. Du wirst den Emulator dann noch konfigurieren und dabei vor allem die benötigten ROMs an die richtige Stelle kopieren müssen, das war's aber schon. FS-UAE ist die Linux-Portierung von WinUAE.

    Was die Tastatur anbelangt: wenn sich einzelne Tasten nicht erfolgreich wiederbeleben lassen, würde ich mal nach alten Siemens-Tastaturen aus den 1980ern Ausschau halten

    Wobei man da vorsichtig sein muss - nicht alle Siemens-Tastaturen haben Siemens-Schalter.

    Grundsätzlich ist der Aufbau der Tastatur aber auch in anderen Systemen so üblich gewesen

    Ich meine der ursprüngliche Tastatur-Controller des NKC akzeptiert generische ASCII-Tastaturen, das war m.W. sowas wie ein Quasi-Standard.

    Ich weiß nicht, ich hab prinzipiell in Federn mehr Vertrauen was Haltbarkeit angeht (kein Aushärten, kein Bröseln) und sie sind einfacher dosierbar - wie Superingo schon sagt, ich kann die Feder kürzen, wenn sie mir zu hart ist.

    Wer hatte eigentlich bis jetzt die Rechte??

    Die Rechte an allen Rainbow-Arts-Titeln und der Marke RA hatte Julian Eggebrecht (Factor 5) vor sechs oder sieben Jahren aus der THQ-Konkursmasse gekauft. Die Namensrechte an "Turrican" lagen vor rund 10 Jahren wieder beim Erfinder Manfred Trenz, der hat sie aber (meine ich, müsste ich noch mal nachsehen) in eine gemeinsame Unternehmung mit Eggebrecht eingebracht: Man wollte Rainbow Arts neu auferstehen lassen.


    Daraus ist nichts geworden, wie wir jetzt wissen. 2020 gab's bei Kickstarter die nicht ganz günstige "limitierte Neuauflage" von Turrican, sonst ist mir nichts bekannt.


    Ich weiß es nicht, gehe aber davon aus dass die Gruppe um Eggebrecht jetzt auch der Verkäufer der Rechte ist. "Turrican" und "Giana Sisters" werden in der offiziellen Pressemitteilung nicht erwähnt - stattdessen heißt es, das Studio sei "für Titel wie Logical und Lollypop [...] bekannt gewesen"- die Kronjuwelen hat man also offenbar behalten.

    Edit: Ja, es ist ein Siemens-Schriftzug auf den Schaltern. Ich versuche mal, einen aufzuknispeln.

    Dann sind es diese hier (STB 11 bzw. STB 21), Datenblatt dazu.


    Bessere Qualität als Foam and Foil, deswegen "gute Nachrichten". Aber ob's da modernen Ersatz für gibt oder ob man die noch irgendwo kaufen kann, weiß ich nicht. Bin aber wie gesagt auch nicht der absolute Experte auf dem Gebiet. Ich mag einfach den Stil dieser Siemens-Tastenkappen, finde die sehen geil aus...

    1. Ein Kabel am Ausgang zum Rechner ab. Löten.

    2. Einige Tasten scheinen keinen Durchgang zu haben, wenn man sie drückt. Muss ich genauer testen. Da einige Tasten ja tun, hoffe ich auf elektronisch i.O.

    Das mit dem Kabel sind gute Nachrichten. Ist ja eine Matrix, d.h. ein abgerissenes Kabel würde gleich eine ganze Reihe von ausgefallenen Tasten erklären.

    die Tastschalter selbst sehen so aus:

    Ich bin jetzt kein ausgewiesener Key-Schalter-Experte, aber die Tastenkappen deuten extrem auf Siemens hin - und die Schalter aus Siemens-Eigenproduktion haben m.W. solche Viereckigen Aufnahmen wie in deinen Bildern. Dann wären es kein Foam and Foil - m.E. gute Nachrichten. Hoffentlich ist es nur das abgerissene Kabel.

    Sehr geil, Glückwunsch! Für parallele ASCII-Keyboards gibt es m.W. keinen Ersatz, wenn du nicht irgendeinen Mikrocontroller programmieren und in einen Adapter löten kannst. Ist wohl Tastatur zerlegen angesagt...


    Die Tastenkappen sehen stark nach Siemens aus, die haben gelegentlich Foam and Foil-Schalter benutzt - weiß nicht, wie die auf Deutsch heißen. Die gehen gerne kaputt, das Resultat sind dann Tastaturen mit vielen toten Tasten. Für die gängigen Schalter-Typen kann man da aber noch Ersatz-Schaumstoff herbekommen, das liesse sich ohne Lötarbeiten regeln.

    Die Schwarzmalerei nervt - drei Seiten Thread, weil jemand "denkt" es könnte jetzt für die CSDb eng werden? Einigen von euch sind glaube ich nach zwei Jahren globaler, von Bill Gates und George Soros erzwungener Sippenhaft ein bisschen paranoid geworden...


    Nur mal so zur Info: Die Rainbow-Arts-Rechte sind nicht zum ersten Mal weiterverkauft worden, wer sich jetzt Sorgen macht ist sechs oder sieben Jahre zu spät dran. Es gibt ebenfalls keinerlei Anzeichen dafür, dass Ziggurat - das auf seiner Webseite bereits 120 Klassiker als "unsere Games" auflistet - als Abmahner in Erscheinung getreten wäre.