Posts by Korodny

    Wenn es nur um die ROMs geht, gibt es auch noch die Amiga Forever Essentials für Android für 1,99 €. Ist halt ein bisschen Wurschtelei, bis du das auf den PC transferiert hast. Workbench ist da m.W. aber nur in Version 1.3 dabei.


    "Brauchen" tust du 3.1.4 nicht wirklich - das ist eher ein Bonus, den man sich gönnt wenn man seinem Amiga nach dutzenden Arbeitsstunden und vielen hundert investierten Euro noch den letzten Schliff geben will. Einziger praxisrelevanter Vorteil für A500-Besitzer ohne ich-muss-das-beste-Setup-haben-Allüren, der mir einfällt: Unterstützung für größere Laufwerke bzw. Partitionen. Das kannst du unter 3.1 aber auch erreichen, musst halt eine Anleitung im Netz raussuchen und etwas Software nachinstallieren. Oder einfach alle deine Partitionen unterhalb der 4 GB Grenze anlegen und den Rest des Datenträgers frei lassen.

    Ich bin zufällig über die alten Commodore-Newsletter von CBM US und UK bei 6502.org gestolpert ("Commodore Pet User Club Newsletter" bzw. "Commodore Club News"). In den USA ist aus dem Newsletter sogar ein echtes Magazin geworden, Commodore hat dort bis Ende 1989 konstant ein eigenes Heft (zwischendurch sogar zwei) am Kiosk verkauft. In England wollten sie das wohl nicht, haben aber nach dem Ende ihres Newsletters zumindest mit einem Magazin eine Zeitlang "kooperiert" - was auch immer das heißen soll.


    Mich wundert allerdings, dass ich nichts derartiges zu Commodore Deutschland finden kann. Hersteller-Magazine waren doch in den Achtzigern in DE noch absolut üblich? Modelleisenbahn-Hersteller, Spielzeug-Anbieter usw. - alle hatten "ihr" Club-Magazin oder etwas in der Art. Gab es da wirklich gar nichts? Keinen Club, Newsletter, Bücher o.ä.?


    Ich kann mich lediglich dunkel an Broschüren mit allen möglichen Commodore-Artikeln wie Trainingsanzügen und -Taschen erinnern, aber das war schon Ende der Achtziger.

    Cloanto does not seem to mind the ROMs being distributed for free with VICE. So the logical next step would be to make free distribution completely legal, not to commercialize the ROMs. Even if Cloanto wanted to do that, the backlash would be huge.


    Since Windows VICE user never have to worry about ROMs anyway, what's the point of this thread?

    Kann mal jemand, der sich mit der Materie besser auskennt als ich, erläutern ob Risc OS wirklich "wächst und gedeiht" wie hier im Thread behauptet?


    Die Situation mit den beiden Forks (inzwischen sind's ja sogar eher noch mehr), der offene Code und die Raspberry-Pi-Portierungen sind mir bekannt. Die Frage, die sich mir stellt - und die ich per eigener Recherche nicht beantworten konnte - ist folgende: Benutzt das alles auch jemand oder sind das bloß Spielereien von ein paar Hackern?


    Benutzen im klassischen Sinn, also Surfen, Mails beantworten, Pixeln, Texte schreiben, Musik hören oder machen usw.? Wo kriege ich denn einen Überblick, was es an Produktiv-Software gibt und wie viel Updates da noch kommen?


    Mir scheint RiscOS noch reichlich Altlasten zu haben (kooperatives Multitasking...), Spiele laufen auf den neueren Prozessoren (32 BIt statt 24 Bit) nicht mehr und nennenswerte Entwicklungen bei den Anwendungen konnte ich nicht finden (was allerdings sehr gut auch an mir liegen kann). Also, was mache ich denn mir Risc OS, wenn ich es irgendwo installiert habe?

    Klingt also so, daß auch ein 2-Mhz-Modus da kein großer Schritt mehr wäre.

    Naja, irgendwie müssten die Daten ja trotzdem noch aus dem C64-RAM ins FPGA-RAM kommen - und zwar in Echtzeit. Das ist dann vielleicht doch ein bisschen komplexer als "kein großer Schritt"?


    Was meinst du überhaupt mit "2-Mhz-Modus vom C128"? Der VIC-II hat auch im C128 keinen 2-Mhz-Modus - du kannst lediglich im oberen/unteren Rahmen auf 2 Mhz umschalten um etwas Geschwindigkeit rauszuholen. Anders ausgedrückt: du schaltest in dem Bereich, wo der VIC-II Nichts zeichnen muss, auf 2 Mhz - was den VIC-II komplett blockiert aber eben keine negativen Auswirkungen hat. "2-Mhz-Modus" ist dafür aber "leicht" irrfeführend, vielleicht sollten wir es eher "wir hauen den VIC-II so hart in die Fresse dass er das Bewusstsein verliert bis die Rahmen gezeichnet sind"-Modus nennen.

    Wenn er ein Gotek hat, hat er ja bereits eine Methode zur Datenübertragung. Eine (virtuelle) Diskette auf dem Gotek einrichten bzw. formatieren, die Bilddatei drauf kopieren, dann den USB-Stick vom Gotek an den Apple hängen und das Disk-Image auf den Apple kopieren.


    Wenn auf der Disk sonst nichts Privates drauf ist, am Besten das Disk-Image hier anhängen, dann konvertiert es einer von uns schnell.

    Es gibt einen Paketmanager für MorphOS namens "Grunch":


    https://www.amiga-news.de/de/news/AN-2011-10-00027-DE.html


    Davon existiert auch eine AmigaOS-Umsetzung, da hatte sich aber niemand gefunden der die Datenbanken pflegen wollte, wenn ich mich recht erinnere.


    Die Erfahrung mit dem Aminet zeigt, dass viele der verbliebenen Uploader Probleme damit haben, einen ordentlichen Aminet-Release hinzubekommen, eine ordentliche Paket-Datenbank mit Abhängigkeiten und Ähnlichem zu pflegen dürfte ziemlich aufwendig werden. Und lohnt sich angesichts des Verhältnisses von nicht mehr gepflegter zu noch gepflegter Software auch kaum.

    Weiter fehlen vollständig die 3 Laptops Commodore C286-LT, C386SX-LT und die neuere Variante davon. Exakte Bezeichnung habe ich gerade nicht zur Hand. Die drei liefen auch in Braunschweig in der Produktion.

    Das waren alles nur umgelabelte Fremdgeräte (Sanyo, Mitac) - hat man die wirklich selbst in Braunschweig zusammengebaut?


    Was die Bezeichnungen angeht, gab es m.W. drei Laptop-Serien/-Typen von Commodore:

    1. C...-LT mit 286, 386SX oder 486 und Monchrom-Display, ein Sanyo MBC-17NB oder -18NB mit Commodore-Label
    2. 386SX-LT: Monchrom-Display, ursprünglicher Hersteller unbekannt
    3. 486SX-LTC: Farb-Display, ein umgelabeltes Mitac-Modell

    weiß jm. wieviel 64er in 93 o. 94 noch verkauft wurden?

    Für die Computer habe ich keine Zahlen. Aber ich habe im Ohr, dass die 64'er Ende 96 - als sie mit der PC Go! zusammengelegt wurde, angeblich noch 20.000+ Abonnenten gehabt hätte. Leider weiß ich die Quelle nicht mehr, kann natürlich auch eine Verschwörungstheorie aus Mailboxen gewesen sein: Die gängige Auffassung war damals, dass die 64'er eigentlich noch als alleiniges Magazin tragbar gewesen wäre - die 20.000 64'er-Abonennten aber geholfen haben, von PC Go!-Inserenten mehr Geld für die Anzeigen verlangen zu können.


    Was der Tiefpunkt war, dürfte sich je nach Anwendungsgebiet unterscheiden. Die großen Spiele-Titel sind ab '92 ausgeblieben - wer also ständig Spiele-Nachschub gebraucht hat, dürfte das als das Ende empfunden haben. Händler, Hardware (CMD!) und Zeitschriften gab's aber noch deutlich länger - 1995 konnte man noch noch vier "professionelle" Zeitschriften mit C64-Bezug kaufen (64'er als Abo; Magic Disk Classic, Brotkasten live und Computer Flohmarkt am Kiosk).


    Das endgültige Ende einer aktiven "Anwender"-Community haben m.E. Windows95, das Internet und "Multimedia" eingeläutet.

    QWK für den 64er gab's wohl wirklich.. 8\|


    https://csdb.dk/release/?id=175075

    Ja, hab das jahrelang benutzt. Hatte ein paar Bugs (in Usenet-Archiven aus den Neunzigern sind noch Postings von mir zu finden, die nach den ersten paar Zeichen abgeschnitten sind...) und war wegen fehlender Batch-fähiger Shell etwas umständlich (Datenpaket mit dem Terminal-Programm herunterladen, dann mit dem Unzip-Tool entpacken, dann mit QWKie lesen und beantworten, dann mit dem Terminalprogramm das Antwortpaket hochladen) - aber deutlich schneller und billiger alles online zu erledigen.

    Im Commodore 900 steckt doch der Videochip des 128er drinn, der dort erst mit 16 und dann mit 64 KB ausgliefert wurde. Ich habe noch nicht davon gehört, dass man einen 128er auf 128 KB Grafikspeicher aufrüsten könnte. Und was würde das bringen? Schnellere Darstellung? Höhere Auflösung? Mehr Farben? :gruebel

    Höhere Auflösung: Für die 1024x800 Pixel des C900 brauchst du halt 100 KB, also muss der Rechner mit 128 KB Video-RAM ausgestattet werden.


    Dass jemand je versucht hätte, einen C128 mit 128 KB Video-RAM auszustatten, habe ich nie gehört. Aber eigentlich eine lustige Idee. Allerdings müsste die C900-Auflösung ja eigentlich Interlaced sein, oder? Zumindest im C128 sind alle vertikalen Auflösungen größer als 350 Zeilen Interlaced. Secret Weapons of Commodore spricht aber von "1024x800 monochrome (72Hz refresh on the monitor)"?

    Der C65 ist imho der Beweis dafür, dass die Commodore-Manager mit ihrem zwanghaften Versuch, alle "Marktsegmente" mit einem eigenen Rechner zu beglücken voll am Trend vorbeigedacht und auch aus dem 264er-Desaster (und ähnlichen Fehlplanungen) nichts gelernt haben.

    In Bagnalls Buch-Trilogie ist das recht gut beschrieben: Unterhalb des A500 (700 USD) gab es einen weiteren Markt für billigere Geräte. Der C128 war zu teuer und der C64 zu alt um dieses Marktsegment noch gegen das NES (170 USD) zu verteidigen. Der C64 ist dann auch von dem Nintendo-Ding aus den (US-) Regalen gedrängt worden. Ein neues, billiges Gerät gegen das NES ins Rennen zu schicken, war also prinzipiell gar nicht so blöd. Und der ursprünglich angedachte Preis für den C65 lag irgendwo um 100 USD meine ich, das hätte schon gepasst.


    Was das Ding getötet hat waren zu wenige darauf angesetzte Entwickler sowie schlechtes Projektmanagement. Beides hat zu vielen Verzögerungen und Feature Creep geführt und als der Rechner endlich halbwegs fertig war war er viel zu spät dran und viel zu teuer.


    Dass die Rechner 1994 von einer Drittfirma für 600 Mark verkauft wurden, hatte mit dem ursprünglichen Plan nichts zu tun.

    Was ich jetzt noch suche ist ein gutes Fußballspiel.

    Viel Glück bei der Suche...


    Emlyn Hughes International Soccer ist sowas wie International Soccer Deluxe: Sehr viele Möglichkeiten der Ballbehandlung, bessere AI beim Computer-Gegner, die Möglichkeit eigene Teams und Ligen oder Cups zu erstellen.... Allerdings ist es auch langsam und die vielen Möglichkeiten resultieren in einer recht anspruchsvollen Steuerung und langer Einarbeitungszeit.


    Dann gibt's noch Microprose Soccer - das ist eine Weile lang recht spaßig, hat aber mit Fußball eher entfernt zu tun. Passen ist aufgrund des zu kleinen Bildausschnitts Glücksache - so lange bis du weißt, wo dein Außenstürmer wartet: dann spielst du immer hohe, weite Bälle genau da hin. Der Rest ist dann viel wildes Herumgekurbele (der Ball klebt an deinem Fuß) und Gegrätsche.


    Alles Andere fällt auf dem C64 in die Kategorie "so sah das also aus, bevor wir die ersten brauchbaren Fußball-Spiele hatten". Sieh dich auf dem Amiga um, da gibt es Kick Off und Sensible Soccer.

    Der User-Port wird verwendet, weil im ROM des C64 die User-Port-Leitungen für die RS232-EMULATION verwendet werden.

    Die RS-232-Routinen im ROM hat schon in den Achtzigern niemand mehr benutzt, weil zu langsam. Dennoch ist mir noch nie eine Lösung begegnet, die RS-232-Kommunikation über die Joystick-Ports ermöglicht hätte - obwohl man sich ja dann Zusatzhardware hätte sparen können. Deswegen würde ich jetzt erst mal davon ausgehen, dass das nicht möglich ist.


    Vermutest du oder weißt du, dass das geht? Ich weiß nicht genug über RS-232 um das zu beurteilen, aber wenn's schon mal jemand versucht hätte, bilde ich mir ein ich hätte davon hören müssen.

    Ich sehe das wie JamiroDrache - Disketten sind bereits Mangelware, und die dazugehörigen Laufwerke werden in absehbarer Zeit auch rarer werden. Ein neues Laufwerk sollte moderne Speichertechnologien nutzen - aber solche Lösungen gibt es ja bereits.


    Wenn's ein echtes Diskettenlaufwerk sein soll, dann baut man ein existierendes Design nach - die 1581 reicht da m.E. völlig, für mehr Geschwindigkeit und mehr Speicherplatz gibt es bereits Lösungen, die auch noch billiger sind als eine neue Floppy - wozu braucht es da noch Neuerungen/Verbesserungen im Bereich der Diskettenlaufwerke?

    Wow, wie sind wir denn jetzt von "Trenz wird nicht genug gewürdigt" plötzlich zu "nicht Teamfähig" und "solche Figuren"? gekommen?


    Trenz' hat oft mit Andreas Escher (Grafik, Leveldesign) kooperiert. Und dass er auf dem C64 weitergemacht hat, wird daran gelegen haben dass er da verdammt gut war und sein Arbeitgeber in genau dafür bezahlt hat. Ich gehe davon aus dass Rainbow Arts mit Katakis/Denaris und den beiden Turrican-Teilen auf dem C64 gutes Geld verdient hat, Auch die R-Type-Umsetzung dürfte sich für Activision gelohnt haben.


    Trenz hat nach dem C64 noch mindestens weitere 20 Jahre in der Spieleindustrie gearbeitet, so schlecht kann er also nicht gewesen sein.