Posts by Schmitti

    Man kann aber auch einfach einen etwas leistungsstärkeren 9Vac-Trafo nehmen. Dann umgeht man das Problem, irgendetwas überbrücken zu müssen für mehr Leistung. Alternativ kann man auch ein Original-Netzteil nehmen. Die sind robust und gehen selten defekt.

    Das ist doch gerade das schön, dass man eine alte Festplatte auch hört. Naja, ok, das ist von der eigenen Vorliebe abhängig.

    Ja, SD-Karten sind Flash basiert und haben damit eine Data-Retention-Time. Die ist bei modernen SD-Karten meist deutlich kürzer als bei Festplatten und sollte man bei genau seiner SD-Karte im Auge behalten. Andernfalls sind die Daten im Zweifelsfall einfach weg.

    Hab erst eine Kiste mit HDs (40MB bis xx GB) entsorgt. Selbst wenn der Zustand gut ist, kann es das beim Einschalten gewesen sein. Hatte erst 2 SCSI HDs verloren. Von einem Bootvorgang zum nächsten.

    Schade um die Retro-Hardware. Kaputt gehen kann alles beim Einschalten, egal wie alt es ist. Das mit den SCSI-Festplatten war dann aber statistisch gesehen riesen Pech bei Dir, wenn Dir 2 Stück direkt nacheinander defekt werden. Sehr untypisch, wenn nicht eventuell die Spannungsversorgung einen Defekt hat.

    Der Klassiker "Software-Fehler, da kann man nichts machen!" wird von der Kundschaft meist achselzuckend akzeptiert. Ist ja auch komplex, so Software. Vor allem, wenn die Entwickler nicht mehr so wirklich wissen, wie ihr Werk genau funktioniert.

    Richtig, das ist in meinen Augen auch nur eine faule Ausrede, wenn die Software fehlerhaft entwickelt wurde und keinen anständigen Test gesehen hat. Wenn es beim Test durchgerutscht ist, müsste die Firma einfach nur nachbessern, wenn sie ein Interesse an einem fehlerfreien Produkt hätte.

    Das gleiche passiert mit vielen Software-Programmen. Meistens ist die Folgeversion unproduktiver als der Vorgänger, weil der Hersteller an der bewährten Optik etwas verändert und meint dem Kunden damit eine Neuerung für viel Geld unterjubeln zu können.

    Die Produktivität sinkt mit so einem Mist natürlich.

    Das beste Beispiel ist das Bestellprogramm von Conrad. Von Version zu Version wird es unübersichtlicher, die sehr guten Filterfunktionen sind kastriert, die Suchfunktionen finden alles - nur nicht das was man sucht. Hat der Herr Conrad eigentlich damit schon mal selber was bestellt?

    Der bestellt bei Reichelt und Co. :-)

    8050, 8250, 8250LP und eben SFD1001 arbeiten mit Laufwerken mit 100tpi, welche man heute kaum noch bekommt, d.h. haben zwar sehr hohe Kapazität (1MB bei den beidseitigen Varianten), aber sind eine insellösung nicht nur vom Interface her. Solche Disks kann mit einem PC-Laufwerk auch kein CatWeasel oder sonstiger "Raw"Flux-Reader mehr lesen, da eben der spurabstand abweicht von der späteren Norm mit 96tpi! Daher würde ich solche Laufwerke heute nicht mehr produktiv einsetzen, auch nicht im Sinne von "Originalität". Damals waren die derart teuer, dass sie im C64-Umfeld eigentlich nur bei Betreibern von Mailboxen eingesetzt wurden...

    Ja, sehr schöne und gute Laufwerke. Als Insellösung im allgemeinen sehe ich die nicht. Die nutzen eine Standardschnittstelle, die halt der C64 nicht von Haus aus hat. Aber mit IEEE-488-Schnittstelle gibt es viele Geräte, die im allgemeinen qualitativ hohe Ansprüche erfüllen und vorrangig für die Industrie entwickelt wurden. Daher kommt auch der hohe Qualitätslevel bei diesen Geräte mit der Schnittstelle.

    Ich finde das es mit dem Kaputtverbessern von Programmen immer schlimmer wird. Bestes Beispiel ist die Paketverfolgung von DHL.

    Das gleiche passiert mit vielen Software-Programmen. Meistens ist die Folgeversion unproduktiver als der Vorgänger, weil der Hersteller an der bewährten Optik etwas verändert und meint dem Kunden damit eine Neuerung für viel Geld unterjubeln zu können.

    Die Produktivität sinkt mit so einem Mist natürlich.

    Bis auf nen 486er hab ich alles da :)

    Sehr gut und sehr schön. :-)


    Wenn das Board es nicht unterstützt, man aber unbedingt ein 5¼-Disketten-Lfwk dran verwende will, könnte man ad nicht einen zusätzlichen FD Controller über PCI oder ISA nachrüsten?

    PCI ist mit nicht bekannt, aber für ISA gibt es Kontroller mit eigenem BIOS. Was macht das BIOS eigentlich? Das liefert praktisch einen Treiber. Wenn man ein passendes Betriebssystem nutzt, kann man das auch über den Treiber machen. MS-DOS bringt von Haus aus den Treiber "driver.sys" mit. Wenn man den einbindet kann man über die einstellbaren Parameter auch diesen nutzen.

    ISA Multi-IO-Karten sind zwischenzeitlich auch sowas wie Goldstaub.

    Echt? Dann mal ab zum schürfen. Die Dinger waren früher irre gut verfügbare Massenware in unheimlich großer Vielfalt.

    Bin ich auch gespannt.


    Aber beim Medion-Brett würde ich mich nicht wundern, wenn das BIOS das Laufwerk in der Realität nicht unterstützt. Beim Asus-Brett wäre der Beweis natürlich auch anzutreten. In der Praxis war das damals nicht mehr üblich und wurde bei den Mainboard-Hersteller eventuell auch gar nicht mehr getestet, ob es tut.


    Am besten mal an einem 286'er- bis 586'er-Brett testen. An denen sollte es definitiv noch in der Praxis unterstützt werden.

    Ahhh. Klick of death 😉

    Das gab es aber an sich nur als Beiname für bestimmte IBM-Festplatten oder ZIP-Laufwerke. Für Samsung-Laufwerke wäre mir das neu. Vielleicht ist es sogar normal. Manche Festplatten machen ab und an Kalibrierzugriffe.


    Auch normal ist, dass typischerweise jede Festplatte defekte Sektoren hat. In der Regel jedoch in der Menge, dass die nicht sonderlich auffallen. Vom System sind die als nicht nutzbar markiert und stellen in der Praxis keine sonderliche Einschränkung dar.

    Ich würde es beobachten. Wenn die Anzahl rapide und schnell ansteigt, würde ich die Festplatte aber nur noch für Testzwecke verwenden, wo es nicht schmerzt, wenn Daten weg sein sollten.

    Wenn sich die Anzahl defekter Sektoren nicht oder nur geringfügig erhöht, kann man die Festplatte aber noch nutzen. Ich würde sie zumindest nicht aussortieren.

    Das kann auch am Mainboard liegen. Neuere Board unterstützen manchmal keine 5,25"-Laufwerke mehr oder nur noch eins, auch wenn man im BIOS 2 einstellen kann.

    Was für ein Mainboard nutzt Du denn?

    An einem 486'er oder 586'er Board sollte es zumindest laufen. Hast Du das schon mal probiert? Die meisten Boards aus der Slot1-/SlotA-Zeit sollten auch noch gehen. Danach wird es sicherlich immer schwieriger.


    Auch wichtig: Wie sind die Steckbrücken gesetzt? Damit konfigurierst Du Du das Laufwerk passend zum Floppy-Kontroller.


    Drehung im Kabel: Wichtig dabei, dass es ein Floppy-Kabel ist. Gab die Kabel auch für ST412-Festplatten mit abweichender Drehung.


    Terminierung am Floppy-Bus muss/sollte richtig eingestellt sein. Am Floppy-Laufwerk geschieht das meist über eine Steckbrücke oder ein Widerstandsnetzwerk.