Posts by DrZarkov

    naja, wenn man sich mal anschaut, wie lange es diesen Rechner gibt, dann wundert man sich über die 30 Jahre und fragt sich, warum eigentlich fast nur Müll in den Gazetten steht, wenigstens ist dieses mal Russland nicht schuld....


    Wenn man bedenkt, dass der A2000 erst vor 28 Jahren auf den Markt kam, ist es schon sehr, sehr, sehr erstaunlich, dass er seit 30 Jahren seinen Dienst versieht. Amiga war zwar seiner Zeit voraus, aber da muss wohl Emmet L. Brown und sein Fluxkompensator im Spiel gewesen sein.
    Kann aber auch sein, dass der Schmiergel ungeprüft alles schreibt und nicht mehr die Qualität wie früher hat...

    Wieso hat es eigentlich noch niemand für nötig befunden, die Primärquelle zu verlinken? Hat Petro eine offizielle Anzeige irgendwo veröffentlicht, wo sie auch jemand liest, oder hat er nur irgendwo im Gespräch dahin gesagt, dass er für 25.000 € schwach werden würde? Bei Ebay oder Amibay steht ja offenbar nichts, ebenso wenig in den üblichen Amiga-Foren oder Newsseiten.


    Öhm... jetzt musste ich mir doch glatt mein eigenes Magazin zur Hand nehmen und von vorne bis hinten durchblättern. Ich finde nix. Kannst Du bitte mal die Seite nennen?


    Ups, tschuldigung, bei mir auf dem Tisch lag die Retro gerade zufällig neben der Return! :schande:

    Oder lasst ihr euch von Eurer Frau gleich Scheiden wenn sie etwas
    kocht das euch nicht schmeckt????


    Nein, aber ich sage ihr durchaus, dass es zwar lecker war, sie es aber nicht noch einmal zu kochen braucht. :P Und das ist auch die richtige Reaktion. Um beim Beispiel Ehefrau zu bleiben: Da kocht sie irgendeine widerliche Pampe, man sagt kein Wort, weil man die Frau ja nicht verletzen will, und sie meint, es würde einem schmecken, und kocht den gleichen Mist immer und immer wieder. Bis einem der Kragen platzt und es dann wirklich zu bösen Worten oder gar zur Scheidung kommt.

    Als misslungen würde ich die Return auf gar keinen Fall bezeichnen, Im Gegenteil. Ich finde den Neuteil nicht geglückt, und Frank hat hier nach unserer Meinung gefragt. Meine Kritik soll durchaus positiv und konstruktiv sein. Klar würde ich auch im 8 Bit teil mal wieder etwas mehr über Sinclair lesen, aber man muss sagen, dass die 8 Bit Atari Szene derzeit in Aktivität überschäumt und Qualitativ und Quantitativ sehr viel leistet. Da schaue ich auch als C64 und Spectrum User gerne mal über den Tellerrand und beneide die Atari-User.


    Was 32 Bit betrifft: Ich nutze auch Amiga und Acorn, von daher interessiere ich mich auch für 32 Bit. Aber Playstation ist kein Computer sondern nur eine Konsole. Am Ende des Heftes wird sogar ein Brettspiel behandelt. Wo zieht man da die Grenze? Waschmaschinen haben auch einen 8 Bit Prozessor, und (hoffentlich) erwartet niemand einen Artikel in der Return. Nur weil Konsolen zufällig auch einen Prozessor haben, ist es doch ein anderes Hobby. Über 16/32 Bit Computer stand in der aktuellen Return exakt gar nichts, wenn man den AOS 4.1 Artikel mal außen vor lässt, denn das ist ein System überwiegend für aktuelle AmigaOne Rechner oder für WinUAE. Dafür aber sehr viel Playstation und andere Konsolen. Auch hier finde ich: Ein Blick über den Tellerand ist in Ordnung. Aber bitte doch nicht nur Playstation.

    Der zugenommene Umfang ist für mich eider nur wertlose Sättigungsbeilage. Sehr viel Playstation, total langweilig. Alte Computer und Playstation sind halt verschiedene Welten. Klar, man will verschiedene Zielgruppen ansprechen. Aber muss ich jetzt damit rechnen, dass im nächsten Heft Strickmuster abgedruckt werden, um mehr Leserinnen über 60 anzusprechen? Was auf jeden Fall gelungen ist, ist es die Amiga-User zu verärgern. Einerseits der für Amiga-Úser überflüsssige Artikel ober AOS 4.1FE, der zudem noch unter den bereits genannten sachlichen Fehlern leidet. Außerdem hat man beim Lesen des Artikels den Eindruck, als wäre AOS 4.1FE in erster Linie für die "Classics" geschrieben worden und nur in zweiter Linie für ein paar neuere Rechner. Das Gegenteil ist der Fall, AOS 4.1FE für Classic ist ein Gimmick und Abfallprodukt, und erfreut sich nahezu ausschließlich wegen dem kurz zuvor erschienenen WinUAE mit PPC-Emulation so hoher Beliebtheit. Den Dolch in den Rücken der Amiga-User findet man in dem Artikel "LSD: Dream Emulator", wo man die gewagte Aussage "...und erinnert eher an einen bis an die Zähne bewaffneten Commdore Amiga denn an relativ starke 32 Bit Hardware." Ein "bis an Zähne bewaffneter Amiga", also mit mindestens 68030 und Grafikkarte, eher im Normalfall 68060/50 und Picasso IV oder Cybervision64 3D ist nicht nur ebenfalls 32 Bit, sondern auch von der Grafikleistung der Playstation überlegen. Freilich gibt es nicht die Auswahl an Spieletiteln, aber das liegt nicht an der Hardware. Ganz übel auch "Return to Play", Playstation. Was ist das? Waren da noch zwei Seiten leer, die man krampfhaft füllen musste? Einfach ein paar Spielescreenshots, ohne nähere Erklärung? Warum muss man die Fehler der Konkurrenz wiederholen? Oder will man Playstation-Zockern nicht so viele Buchstaben auf einmal zumuten?


    Der 8-Bit Teil ist natürlich gut wie immer. Keine Ausreißer nach unten, aber auch nicht nach oben. Ob da nicht zu viele Ressourcen für die Sättigungsbeilage verschwendet wurden? Einen Mehrwert durch die Erweiterung vermag ich nicht zu erkennen. Ihr steht damit jetzt in direkter Konkurrenz zur Retro Gamer und zur Retro. Ob der Markt das hergibt?


    Ich denk grad, daß ich mich evtl. mißverständlich ausgedrückt hab..
    Das soll heißen, daß PC-Remakes alter Spieleklassiker meiner Meinung
    nach viel in Retro-Magazinen verloren haben. ;) Und somit auch
    der Amiga OS-Artikel.


    Nein, das sehe ich nicht so. AmigaOS 4.1: O.k. das läuft nicht auf dem PC, sondern auf klassischen Amigas und dessen Abkömmlingen. "Modern" würde ich AOS 4.1 auch nicht nennen. Was ich aber gar nicht brauchen kann, ist so ein Hippster Magazin, wo drin steht, dass früher alles viel früher war, ansonsten aber alte Computer nur als Sammlerstücke für die Vitrine behandelt werden, und stattdessen alberne Apps und Remakes von klassischen Spielen für Windows und Android (oder iOS) als Themen behandelt werden. Womöglich noch ergänzt um sinnlose Schwurbelartikel über angegammelte Kinofilme oder Zauberwürfel. Genau diesen Fehler hatte vor ein paar Jahren auch die Retro gemacht, und viele Leser (auch mich) verloren. Die Retro ist dann auch schnell wieder davon abgekommen und hat die Redaktion ausgewechselt. Danach war sie zwar sehr akademisch, aber wieder lesenswert. Wenn nur eine hohe Auflage und viele Leser das Ziel sind, dann müssen mehr Titten und dafür weniger Text in die Return. Aber ich bin dann als Leser nicht mehr dabei.

    Sie hatten aber das Problem, sich einen neuen Monitor kaufen zu müssen, Beim CPC war das ja noch komplizierter, weil der Rechner ja über den Monitor mit Strom versorgt wird. Also zunächst den billigen Farbfernseher zum spielen und den Grünmonitor zum arbeiten nehmen war also praktisch nicht drin.

    Nein, ST und Amiga kamen 1985 auf den Markt, der 260/520 ST war ab Sommer 85 in Deutschland erhältlich, der Amiga 1000 kam kurz vor Weihnachten des selben Jahres, nur war er im Vergleich zum ST viel zu teuer .


    Das weiß ich schon, ich habe zu dem Thema sogar ein Buch geschrieben. Ich habe die Zeit damals auch sogar bewusst miterlebt. 1985 kannte man den Amiga nur aus Berichten in Computerzeitschriften. 1986 habe ich erstmalig einen zu Gesicht und vorgeführt bekommen, aber der Preis von damals rund 4000 DM ohne Monitor war weit entfernt von Gut und Böse. Interessant wurde Amiga für Schüler erst mit dem A500, also ab 1987. Der Atari ST hat mich immer kalt gelassen. Ich habe damals halt auch viel mit dem Computer gespielt, und der ST hatte ein gestochen scharfes Schwarzweißbild, aber Farbmonitore waren ein teures extra. Der Sound war dem C64 deutlich unterlegen, und die Spiele nicht viel besser als auf dem C64. (Außerdem war das Angebot viel kleiner als für den C64.) Wir hatten damals allerdings unsere Schülerzeitung auf dem ST eines Klassenkameraden layoutet, das ging ganz hervorragend und bequemer und erheblich besser als mit Newsroom oder Startexter auf dem C64. Damals hieß die Wahl auch entweder preiswert Farbe, aber dann halt nur zum Spielen, oder scharfes Bild, aber dann nur monochrom. Das Problem hatten ja auch die CPC-User.

    Das bestätigt uns. Natürlich kamen 1987 der Amiga und der ST raus, aber nicht jeder hatte einen Papa, der Dukaten kacken kann. Zwischen 1987 und 1989 hatte der C64 die maximale Verbreitung und die hochwertigste Software ist erschienen. Man denke nur an Spiele wie "Great Giana Sisters" (1987), Arkanoid (1987), Defender of the Crown (1987), Impossible Mission II (1988), Katakis (1988), Krakout (1987), Maniac Mansion (1987), R-Type (1987), Testdrive (1988), Zak McKracken (1988), um nur mal die wichtigsten Spiele zu nennen, die bis heute als Klassiker gelten. Geos ist erst 1986 erschienen und hatte erst ab 1987 seinen Durchbruch.

    Da sind auch diese AM/UKW Drehkondensatoren für 1,20 DM im Katalog. Neu wird so etwas schon lange nicht mehr gebaut, und die Zeiten wo alte DDR Restbestände verramscht werden sind vorbei. Jetzt zahlt man wenn man Glück hat 3 Euro, also 6 DM dafür.