Posts by AndiS

    Du kannst davon ausgehen, das was immer da ausläuft stark alkalisch ist. Zur Reinigung empfiehlt sich daher eine möglichst unproblematische Säure - z.B. Essig. Um ein wenig Bürsten oder schmirgeln wirst du jedoch meist auch nicht herumkommen. Je nach Schweregrad der Auflösungserscheinungen (und der Materialstärke) mit Glasfaserstift bis hin zur Nagelfeile oder eben Schmirgelpapier. Manchmal bleibt auch einfach nur übrig, die Kontakte komplett zu ersetzen.

    Und wie giftig sind die grünen und braunen Krümel wirklich, die einem da entgegenstreuseln?

    Im Großen und Ganzen ist das nicht so schlimm. Ich würde schon empfehlen gründlich die Hände zu waschen, aber solange du es nicht gerade mit alten NIckel-Cadmium Zellen zu tun hast, ist nichts davon wirklich giftig. Die betroffene Hardware nach der Behandlung ordentlich mit Wasser und Isopropanol reinigen sollte sowieso klar sein!

    Bad in verdünntem Wasserstoffperoxid. Damit habe ich schon jahrelange gute Erfahrungen bei allen möglichen Geräten. Bisher hat es immer gut geklappt, aber man muss natürlich immer damit rechnen, dass mal was schiefgeht. Ich bin jetzt auch nicht allzu traurig, denn wie gesagt, einen C64 C habe ich ohnehin noch nicht. Das wäre durchaus ein interessanter Reserveplan - obwohl ich schon auch auf der Suche nach einnem schönen Glitzerlack bin ;-)

    Der 2. 64er zur Reparatur, und ich sage es gleich, diesmal ist das Ergebnis nicht ganz so gut!


    Es ist ein Brotkasten ASSY No. 250469 REV.3, vermutlich aus 1988, made in USA. Nichts besonderes, läuft ganz gut - Die Optik ist aber eine andere Geschichte, siehe das Bild ldavor:



    Aso richtig braun und vor allem jede Menge eingeschmolzene Kabelspuren die man hier vielleicht nicht ganz so gut sieht. Doch dazu gleich mehr...



    Danach - Yay, das Braun ist weg, das Gehäuse sieht nun außen wieder aus wie innen. Aber leider hat sich aber der Teil des Plastiks, der zuvor mit den Kabeln reagierte, anders verhalten als der Rest - komplett weiß gebleicht. Nun das war unerwartet, aber sowas muss man halt auch einmal ausprobieren. Ich habe mal versucht mit einer Nagelfeile unten vorsichtig abzuschleifen. Das Ergebnis sieht man neben dem rechten Ende der Feile. Das Weiß geht weg, aber man sieht natürlich Schleifspuren.


    Ideen? Anregungen? Im Moment tendiere ich ja dazu, das Gehäuse zu lackieren, mal sehen. Ich könnte mir auch eines der neu gefertigten C64 C Gehäuse bestellen - so einen habe ich eh nicht. Wahrscheinlich mache ich sogar beides - ich werde berichten ;-)

    Für deine Füße habe ich leider keine Lösung. Aber ich hatte schon mehrere Geräte mit so einer "samtig-matten" Beschichtung auf hartem Plastik. Die wird garantiert nach einigen Jahren klebrig. Das kann man dann relativ mühsam mit dem Fingernagel abkratzen (und danach mit Isopropanol säubern). Ist wirklich viel Arbeit und zahlt sich daher bei den meisten Geräten eher nicht aus. Aber ich habe so meinen Kobo Reader gerettet, der seither schon ein paar weitere Jahre seinen Dienst tut. Wird halt dann hochglänzend statt matt, aber egal!

    Aber das Thema "Kommunikation zu den Käufern" hatten wir hier ja schon öfter, ist nicht so einfach.

    Kommunikation? - Welche Kommiunikation?


    Es ist ein Jammer, aber alle paar Wochen ein paar Zeilen darüber ob das Projekt überhaupt noch exisitert ist scheinbar wirklich zuviel verlangt. Angst vor einem Publikum das dem Projekt eher mehr als nur wohlgesonnen gegenübersteht? Ich versteh's auch nicht :(

    Ich weiß schon, warum ich mit meinem ersten eigenen Mac, dem Performa 475, lange Jahre total zufrieden war. Dazu kam die bessere Onboard-Grafik (bis 1152 x 870 px, und bis 832 x 624 sogar 16 Bit) usw. Das war damals schon eine tolle Kiste (fürs Geld). Mein Performa hatte damals nur den originalen 68LC040 ohne integrierte FPU.

    Ich hatte Anfang der 2000er einen Performa 475 (damals schon als Retro-Maschine) bei dem ich die 68LC040 CPU selber gegen einen "richtigen" 68040er mit FPU getauscht habe. Ich war daher immer der Meinung dieses Gerät kam ohne FPU. Die Specs auf lowendmac.com meinen das auch.


    Aber egal. Mein "aktueller" 68k Mac ist ein Performa 630 "DOS Compatible", bei dem habe ich erst 2020 oder 2021 den Prozessor durch einen mit FPU ersetzt habe - und dabei vielleicht einem potentiellen Amiga-Aufrüster eine CPU weggeschnappt ;-). Das Gerät kann man übrigens relativ einfach übertakten, das kommt dann als nächstes ;-)

    Nach langer Zeit und allerhand anderen Projekten komme ich jetzt endlich dazu, meine C64 zu restaurieren. Drei Stück sind's und hier ein paar Bilder und (Erfolgs?)erlebnisse:


    Als der C64 aktuell war, hatte ich selber keinen und musste bei Freunden damit herumspielen. Vor gut 10 Jahren habe ich dann endlich meinen ersten bekommen - gegen ein paar Flaschen Wein aus eigener Erzeugung eingetauscht. Hier ist er nun, frisch renoviert zum Vorher-Nachher Vergleich:


    Ein C64G von 1989 in recht gutem Zustand. Das ist mein Goto-Gerät, das ich praktisch immer hernehme. Nichts besonderes, ASSY 250490 REV.A, bedruckte Tasten. Technisch war das Gerät ohnehin 1A und nicht einmal stark verschmutzt. Das Gehäuse war ein wenig vergilbt, die Tasten recht stark - da hilft nur ein wenig Retr0brighting. Leider hat er außerdem ein paar "Schmelzspuren" weil ein Kabel herumgewickelt war. Von vorne ist es nicht so schlimm, die Unterschale hat ein bisschen mehr abbekommen. Aber gut, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden!


    Bevor sich jemand wundert, das Taschentuch dient dem Weißableich, damit man die Farben besser beurteilen kann.


    Die beiden anderen sind in weniger gutem Zustanst, Fotos kommen wenn es soweit ist.

    Meeeenschenskinder, was ne Odyssee - habe über eine angepasste tschechische Tastaturbelegung als Systemerweiterung (link) herausgefunden,

    welche Ressourcen man bearbeiten muss:

    Ich muss mich jetzt mal selbst zitieren


    Die "KCHR" Ressource rauskopieren und in der anderen Systemdatei einfügen sollte funktionieren (Backup machen!!)

    ;-)


    Aber schön dass es geklappt hat! Und ja, auf die Idee die Ressource einfach auf den Systemordner zu schmeißen, so man sie schon mal hat, hätte ich auch kommen können.


    Und um das von weiter oben noch einmal zu bestätigen. In meinem System 7.1 DE befinden sich Ressourcen für deutsche und englische Tastaturlayouts _in_ der Systemdatei.

    Umstellen kann man das im "Input" Kontrollfeld. Aber halt nur wenn die entsprechende Ressource vorhanden ist.


    Wenn du ein deutsches System 7.1 greifbar hast, hast du alles was du brauchst.


    Aber nochmal, das ist keine eigene Datei sondern eine Ressource in der System Datei im Systemordner. Um da ranzukommen, muss man diese mit ResEdit öffnen.


    Und was Benutzerfreundlichkeit angeht, Anfang der 1990er war mehrsprachigkeit noch auf keinem System ein Thema. Da war ein lokalisiertes System schon unerhört!

    Ha, nachdem ich hier gerade einen frish renovierten Mac Classic mit System 7.1 auf dem Tisch stehen habe, habe ich mir das mal angeshen.


    Zwischen System 6 und System 7 gab es große Veränderungen. Von System 7 bis 9 ist alles sehr ähnlich, alles davor ist leider vor meiner Zeit, da kann ich nicht viel weiterhelfen.


    Aber zu deiner Frage. Ich habe mal ein wenig herumgesucht und die Keyboard Layouts gefunden. Sie befinden sich _in_ der "System" Datei. Bearbeiten kann man sie mit ResEdit, so wie es aussieht kann man sich damit sogar eigene Layouts bauen. ResEdit selber ist schon kompliziert, und wenn ich mir so ein Layout ansehe - also simpel ist das nicht. Die "KCHR" Ressource rauskopieren und in der anderen Systemdatei einfügen sollte funktionieren (Backup machen!!)


    Viel Spaß ;-)

    Man sollte den MEGA65 eh nicht wegen der Cores kaufen .... Cores sind Bonus und ja, da wird was kommen aber auch ja, es wird dauern ....

    Ja wird es wohl noch. Aber wenn man sich die Zielgruppe so ansieht, wird der Amiga Core sicher eher am Anfang kommen.


    Ich hätte ja noch gerne den MacPlus core, aberauf den werde ich realistischerweise noch länger warten.

    Und klar, ich weiss, für sowas wurde der Mega nicht primär entwickelt und gäbe es wohl andere Lösungen. Aber irgendwie kribbelt es mich... :P

    Aber warum denn nicht? Ich meine er wurde für alles entwickelt was du damit machen willst. Einen "vorgesehenen" oder gar produktiven Zweck würde ich so einem Liebhaberprojekt hingegen nicht unterstellen.


    Also los!

    Die Möglichkeit, den MEGA65 auf dem MiST(er) laufen zu lassen, würde den potentiellen Nutzerkreis enorm erhöhen.

    Dir steht natürlich frei das zu hoffen, aber ich bin da skeptisch. Ich glaube wer sich einen MISTer anschafft, hat Interesse daran alte Systeme zu emulieren. Ein neuer Rechner wie der Mega65 ist da sicher interessant zum Ausprobieren, aber "Nutzer" im Sinne von Menschen die etwas für und mit dem Mega65 machen würde es wohl nur sehr wenige geben. Der Mega65 Core gehört natürlich trotzdem auf den MISTer, solange er noch klein genug ist ;-)

    Cores, die sowieso schon auf dem MiST(er) laufen, würden wohl eher weniger Nutzer dazu bewegen, sich für fast 800 EUR einen MEGA65 zu kaufen, um darauf diese Cores laufen zu lassen. ;)


    Also ich habe genau das getan und habe daher natürlich großes Interesse an den MISTer Cores. Ausschlaggebend war ganz einfach der Formfaktor des Mega65, da kann so eine MISTer box einfach nicht mithalten. - Tastatur, Diskettenlaufwerk und natürlich USB!elf :weg:

    Wenn man sich die "KeyFeatures" zum Mega65 durchliest, dann gibt es das schöne Statement:


    AMIGA™, ATARI™ ST and other cores being developed or ported, or make your own core


    Ist wirklich was in der Mache? Hat vielleicht jemand was auf "Discord" oder sonstwo gehört?
    Oder geht es nur darum, dass sowas theoretisch möglich wäre, falls jemand reichlich Zeit und Ahnung hätte?

    Mein Mega65 liegt zwar noch im Batch 2 bei Trenz, aber für mich soll er hauptsächlich als Emulationsplatform für alte Systeme dienen. Ich bin also sehr an dieser Thematik interessiert und versuche mal eine Zusammenfassung des aktuellen Standes, wobei einige Dinge schon genannt wurden.


    Hier gibt es eine Liste aktueller Mega65 Cores


    Hier gibt es eine Liste aktueller MISTer Cores


    Man sieht also, wir wollen nicht den Mega65 auf die MISTer Platform portieren, sondern eher die Möglichkeit MISTer Cores auf dem Mega65 laufen zu lassen.


    Der FPGA im Mega65 hat etwa doppelt soviel "Platz" wie der im MISTer. Die Cores passen also locker rein, was umgekehrt nicht unbedingt der Fall sein muss.


    Aber dabei gibt es einen Haken - Der FPGA des MISTer hat (wie oben erwähnt) zusätzlich noch zwei ARM Cores und echten RAM zur Verfügung. Darauf läuft ein Linux das so Sachen wie Tastatur, Netzwerk, USB etc übernimmt. Beim Mega65 muss all das vom FPGA selber gemacht werden. Das zu programmieren ist ein Haufen Arbeit, man benötigt ein richtiges Betriebssystem das im FPGA läuft. Das gibt es, und daran wird noch gearbeitet. Die Sache mit der eher nur so halbfertigen SD-Karten Unterstützung resultiert z.B. auch daraus.


    Jetzt der Lichtblick: Es gibt das MiSTer2MEGA65 Projekt, dass es erleichtern Soll MISTer Cores auf den Mega65 zu portieren. Daran wird auch noch gearbeitet und ist wohl auch unbedingt notwendig um so viele Systeme wie möglich auch den Mega65 zu bekommen. Auf der verlinkten Seite ganz oben ist ein Video zu finden das all das schön erklärt. Anschauen lohnt sich!