Wenn ich die Temperatur des Wasser ein wenig einschätze, hätte Perifractic gerne ein Crowdfunding durchgeführt, um die Marke tatsächlich in den Besitz der Gemeinschaft zu überführen. Da dies nicht zulässig ist, denke ich, dass er sich persönlich an Menschen aus der Gemeinschaft wenden wird. Er wird versuchen, mit mehreren Personen genügend Geld zusammenzubekommen, was bedeutet, dass Commodore auch mehrere Eigentümer haben wird.
Wenn es sich um eine ausreichend große Gruppe handelt, könnte man tatsächlich sagen, dass Commodore Eigentum der Fans ist.
Also ich hatte das ein bisschen anders verstanden. Er hätte gerne gehabt, dass jeder, der was gibt, einen entsprechenden Anteil an der Firma bekommt, als Teilhaber. Und das geht aus rechtlichen Gründen nicht, weil man sich dann ans Aktienrecht halten müsste, was mit hohen regulatorischen Hürden und Kosten verbunden ist. Das kann man auch nicht umgehen, denn die Regulierung ist ja dazu da, dass Leute nicht durch irgendwelche Scams, bei denen man in wertlose "Firmen" investieren kann, abgezogen werden.
Crowdfunding ist ja die Variante Bitlord - man gibt was, ohne dass einem eine konkrete Gegenleistung versprochen wird. Dass das machbar ist, zeigen ja genug Kickstarter-Projekte. Und so wie ich das verstanden habe, hat er das nicht ausgeschlossen.
Man wird ja sehen, was kommt. Wenn er genug Geld mit Teilhabern zusammenbekommt, kann er das kommerziell aufziehen. Wenn er "Crowdfunding"-Geld braucht, wär es für mich OK, wenn er es als Non-Profit aufzieht (wie beim Mega65). Nicht OK fände ich, "Spenden"-Geld für eine kommerzielle Firma einzutreiben.