Posts by Retrofan

    Und wenn es Deine Erwartungen NICHT erfuellt, kann es dann nicht sein, dass Du vielleicht einfach nicht in der richtigen Zielgruppe bist?

    Zu der Zielgruppe, die "Scholle" als Eis-Geschmacksrichtung will? Stimmt, zu der gehöre ich nicht. Und ich würde der Eisdiele auch empfehlen, auf Schoko oder Erdbeere als Angebot umzusteigen. ;) Ist natürlich quatsch, Linux ist nicht Scholle – aber aus Sicht der Mehrheit auch noch nicht die leckerste Schoko-Version, die vorstellbar wäre. Vielleicht hast du aber auch recht und alle wollen eigentlich nur Vanille – und selbst Stracciatella würde sie schon aus der Bahn werfen. ;)


    Du verstehst anscheinend nicht, dass hier hier gar nicht von MIR rede, sondern einfach von den 98% Computer-Usern (also fast allen), die noch nicht auf Linux gewechselt sind. (Desktop, versteht sich – ich sage das jetzt lieber dazu). Also Desktop ;) Ich rede hier einfach von Statistik, vom Markt, nicht von persönlichen Befindlichkeiten. Das einzige, was ich von mir projiziere, ist der Wunsch, auf etwas (noch) Besseres umzusteigen, sobald es DIESE Anforderung erfüllt.


    Ich denke schon, dass das GNU/Linux-Angebot (ich beziehe mich hier auf den Desktop) attraktiv sein könnte und deutlich mehr User ansprechen. OK, diesen Aspekt kann man natürlich mit dem Totschlag-Argument aushebeln, dass "man" das gar nicht will (und bestimmte "Kräfte" wollen das auch sicherlich nicht und einfach nur ihre Ruhe haben). Ich frage mich dann aber doch, für wen diese ganzen Distros angeboten werden, wenn man keine (oder keine zusätzlichen) User (auf dem Desktop) will.


    Also angenommen, irgendwer in der Linux-Welt, z.B. Canonical, will mehr User ansprechen (und der erste Punkt in ihrem Download-Menü ist die Desktop-Version*) – dann stellt sich doch die Frage, wie man das erreichen könnte. Oder? Also meine Frage wäre das zumindest. Preise senken geht nicht – das wäre sonst ja immer der erste Punkt. Also Angebot verbessern, oder?


    *) "Download Ubuntu desktop and replace your current operating system whether it's Windows or Mac OS ..."

    Darin war das Fazit, dass Linux nunmal eine Alternative zu Windows (oder anderen OS) ist, aber kein Ersatz. Und dass Linux auch gar kein Ersatz sein MOECHTE. Einige Anwender haben nunmal faelschlicherweise die Erwartung, Linux muesse im wesentlichen so sein wie Windows - das ist so, als wuerde man von Schokoladeneis erwarten, dass es doch irgendwie wie Vanilleeis schmeckt. Es ist kein Ersatz, es ist eine Alternative. Und das beinhaltet eben auch, dass Dinge dort anders geloest sind, anders funktionieren, vielleicht auch nicht existieren.

    Jetzt zu deinem "Eis". Ich finde die Analogie super. Genau das will ich ja – ein anderes Eis – nein, ich will sogar ein BESSERES Eis von einer besseren Eisdiele mit besseren Zutaten, Bio und so. Wenn du jetzt aber immer wieder in die Diskussion den Server-Aspekt reinbringen willst – das ist eine Kartoffel, kein Eis. Das ist für mich gar keine Alternative, die ist nicht mal gekühlt, von süß ganz zu schweigen.


    Wenn du hier also von Schoko vs. Vanille redest, dann redest du (und ich meine auch, der Ursprungsartikel) von der gleichen Produktgruppe – im übertragenen Sinne ist das hier der Desktop. Server ist Kartoffel.


    Nun nochmal zum Eis (= Desktop): Es muss klar sein, dass es vollkommen OK ist, wenn das Eine (Windows) Vanille, das Andere (Linux) Schoko und das Dritte (macOS) Pistazie ist. Niemand will dreimal Vanille. Warum sollte ich zum gleichen wechseln? Aber schmecken muss es dem Kunden/User natürlich trotzdem. Es muss ausreichend kühl und cremig sein, eine gewisse Süße mitbringen und vor allem einen sortentypischen Geschmack. Lecker muss es sein und die Erwartungen auch erfüllen – Sellerie, Gouda oder Scholle als Geschmacksrichtung kommen wahrscheinlich nur bei wenigen an. Also zu deutsch – es darf/soll schon anders sein – aber innerhalb eins Korridors, der vom Kunden/User akzeptiert wird.


    (Äh, ich rede natürlich weiterhin vom Desktop, denn auf dem Server ist alles supi – da gibt es keinerlei Kritik, nicht einmal von den größten Windows-Fanbois (die es natürlich nicht gibt)) ;)

    Aber diesen "Fehler" machen einige scheinbar immer wieder.

    Anfangs mag das ein "Fehler" gewesen sein aber nachdem du jetzt zum hundertsten Mal darauf hingewiesen hast, sollte auch dir klar sein, dass das für die Mehrheit hier nicht das Diskussionsthema mehr ist. Wie gesagt: Server – super, toll, klasse, Marktführer, alles richtig gemacht! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!


    So, nun aber zurück zu dem Streitthema, zum Problem, zur Diskussion .... (auch wenn du die anscheinend nicht willst, so wie du immer versuchst, davon wegzulenken). Auch am Geburtstag wird man ja wohl noch sagen dürfen, was vielleicht nicht ganz so super läuft und wo es noch Potential gäbe. Ist ja nicht böse gemeint, sondern soll Linux helfen – auch neue Freunde zu finden.

    Naja und wenn das nun aber mal die Staerken sind, in denen Linux seine Innovationen voll ausspielen kann?

    Ok, anscheinend ist zumindest dir der Kontext nicht klar, in den mein Posting eingebettet war. Also nochmal, damit ich es nicht JEDESMAL dazu schreiben muss: Ich rede hier ausschließlich vom Desktop (alles andere ist sicherlich feini).


    Und du und einige andere verwenden es ja auf dem Desktop, daher scheint das eine Option zu sein. Und es wird auch für den Desktop angeboten und einige Distros sind auch so zusammengestellt, dass sie klassische Desktop-Anforderungen erfüllen sollen. Und nicht zuletzt hat Linus Thorvalds Linux für seinen Desktop entwickelt und nicht, um Server zu betreiben – er wollte (als Person/User) auf die Uni-Rechner zugreifen, damit arbeiten, können.

    Das ist jetzt aber bestimmt wieder nur sehr auf "Desktop" bezogen, oder?

    Ja, natürlich. Das ist hier doch zu 99% das Thema. Dass Linux auf dem Server ganz toll ist, hatten wir doch schon abgehakt, darüber müssen wir nicht mehr reden. Das nützt aber nun mal dem normalen User nix, denn wer administriert schon Server? Auf einem Server frickelt man sich einmal alles zurecht (gerne auch ohne GUI) und dann läuft das halt im Optimalfall (bei Googles Cloud z.B.) 24/7 durch. Wie gesagt, geschenkt, nicht unser Thema, denn da gibt es nichts zu diskutieren.

    Warum sollte sich das jetzt an der "Mehrheit" orientieren und Windows kopieren?

    Ich finde nicht, dass es das muss, zumindest nicht bei allem. Ich finde sogar, dass in den letzten Jahren viel zu wenige Innovationen aus dem GNU/Linux-Bereich kamen und man bei vielen OpenSource-Projekten versucht, kommerzielle Vorbilder zu imitieren. Die Linux-Distros haben doch nun alle Freiheiten und sind nicht von der Anzahl der User abhängig und bei dem kleinen Marktanteil hat man ohnehin nichts zu verlieren – man könnte die ganze Industrie vor sich her treiben mit Neuerungen und Innovationen (die natürlich auch mal in die Hose gehen dürfen).


    Linux müsste eigentlich mit großem Abstand das beste OS aller Zeiten sein, da man keinerlei (z.B. wirtschaftlichen) Zwängen unterliegt und die Entwickler rein Spaß-gesteuert sein müssten (und sicherlich auch sind). Auf die relativ kleine User-Basis (selbst inkl. Interessenten) könnte man auch viel besser hören*, als das bei Apple, Google und MS, mit jeweils Milliarden an Kunden, der Fall ist.


    Eigentlich müsste per Trial and Error GNU/Linux schon 2 Generationen weiter/besser sein als die Konkurrenz – durch irgendwas scheint das Ganze aber gebremst zu werden – ich weiß nur nicht, was das ist. Arbeiten daran letztlich doch zu weniger Entwickler, die zudem die Kraft zu sehr (auf dutzende von Forks) verteilen? Wo ist das Problem? Oder gibt es gar keines und alles ist fein, wie es ist?


    *) denn letztlich entscheiden die User, was das Beste für sie ist.

    Meine nächste wird nach Möglichkeit wieder so eine unzerstörbare sein. :thumbup:

    Das Gute ist ja, dass Apple von Anfang an bei der Watch auf Vielfalt gesetzt hat – ein Prinzip, dass man bei Apple sonst eher nicht kennt. Man bekommt das Watch-Gehäuse nicht nur in 2 Größen (ansonsten identisch) und diversen Farben, sondern auch in unterschiedlichen Materialien (und mit diversen Armbändern). So sollte für jeden (iPhone-User) etwas dabei sein.


    Das einzige, was mich bei der Alu-Version stört, ist, dass Apple hier nicht das Saphirglas, sondern das schwächere Ion-X-Glas verwendet und der preisliche Abstand zur Edelstahl/Titan-Version recht hoch ist. Aber wie gesagt, ich bin nicht sehr gefährdet, was mechanische Belastungen der Uhr angeht – Unfälle können aber nun mal auch passieren.

    Home-"Button" drücken, PIN-Eingabefelder werden aufanimiert

    Ja gut, wie gesagt, PIN-Eingabe mache ich nach einem Neustart (da dann aber nicht nur ein paar Ziffern), ansonsten gibt es "Biometrie" oder, bei unserem Familien-iPad, gar keine Authentifizierung. Apple geht einfach nicht davon aus, dass man die PIN öfter als ein paar Mal im Jahr eingeben muss, weil es ja Face-ID bzw. Touch-ID gibt. Aber probier mal den Tipp von Unseen ...

    Ganz vorne dran, die PIN-Eingabe. Das kann nicht sein, dass da Tastendrücke nicht angeommen werden, weil da irgendeine blöde Animation läuft.

    Keine Ahnung, was du meinst. Aber selbst wenn, wann macht man denn eine PIN-Eingabe? Nach einem System-Update mit Neustart, also in meinem Fall alle paar Monate. Ähnlich lustig finde ich es, wenn sich hier jemand über irgendwelche Desktop-OS-Bootzeiten aufregt. Ob nun 10 oder 30 Sekunden – alle 1 bis 2 Monate, who cares? Da gibt es ganz andere Zeitfresser. Wenn die Desktop-Volltextsuche langsam ist – das kann mich aufregen ...


    Haben die ja schon beim Taschenrechner bravurös versemmelt.

    Ein Bug von vor Jahren. Du bist aber nachtragend. ;) Außerdem: Wer nimmt schon den Original-Taschenrechner, der kann doch nix. :P

    So, wer kommt denn nun konkret am nächsten Samstag zum Treffen (alle Infos im ersten Posting)? Ich bin übrigens nicht dabei, weil ich einen anderen "Termin" habe – ich hatte ja auch nie für Samstag votiert. Aber ich denke, ihr werdet euch auch so nicht schubsen oder beißen oder an den Strom anschließen, oder? :bgdev:thumbsup:

    Ich hoffe, Hucky ist dabei – schließlich hatte er die Friedrichshöhe vorgeschlagen.

    muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Korrekt.


    (Ein rundes Display, um dann eine Digitalanzeige darzustellen – noch anachronistischer geht es aber auch nicht. ;) Da macht Apples umgekehrter Weg ja noch mehr Sinn, zumal es nur die analoge Uhrzeitanzeige betrifft. Aber wir sind uns ja einig: jeder wie er mag – toll, dass es die Auswahl gibt)

    ich hatte angenommen, dass das, was wir hier sehen, bereits reduziert ist. Nur halt eben als PNG gespeichert.

    Hier ist es (soft hochgerechnet) als JPG gespeichert, um dem Ganzen einen leichten CRT-Look zu verpassen, für Claus natürlich als C64-Bitmap exportiert.


    Bitte optional anbieten, die Musik zu muten.

    Klar.


    Mit diesen Symbolen ist es auf jeden Fall einen Tacken schwerer als mit Zahlen. Find ich gut.

    Ja, man muss immer mal wieder zur Vorlage (kleinere Abstände, invertiert, entfernte Ähnlichkeiten ...) gucken und abgleichen. Ich bin gespannt, ob es dadurch auch von Vorschulkindern gespielt werden kann, die die Zahlen noch nicht kennen. Wären die gleichzeitig zu jung, um das Puzzle (in z.B. 3x3) grundsätzlich zu lösen? Könnte man mal ausprobieren.

    Ich möchte hier mal einige Screen-Beispiele zeigen, damit auch Nicht-Apple-Watch-Träger sehen, wie gut der Screen ausgenutzt wird – für nützliches (Widgets, Text) aber auch für reine Optik. Stärker als bei den meisten anderen Uhren tritt das Gehäuse selbst in den Hintergrund und die Wirkung kommt über die Displaydarstellung (und das Armband). Und ich finde, es funktioniert sogar sehr gut bei ganz normalen Zifferblättern – bei denen man meinen würde, die müssten "unbedingt" rund sein.






    hatte aber keinen Bock mehr. Spiel läuft -> fertig.

    Ich glaube, Claus sieht das ähnlich wie ich – einfach mal ausloten, wie weit man ein Spielprinzip treiben kann, wie man es spannender und ansprechender machen kann als das Original. Neben zusätzlichen Spiel-Elementen werden sicherlich eine geschickte Punkte-Zählung, die Präsentation, hoffentlich auch Musik und natürlich der 2-Spieler-Action-Mode das Game kräftig aufwerten, sodass wir hoffen, auch Spieler zu begeistern, die eigentlich dieses Schiebe-Prinzip nicht wirklich locken kann. Mal sehen ...

    Wie würde man denn die Maya-Grafik im Bitmap-Modus auf den C64-Screen zaubern?

    Die ist da schon. Ich habe das Bild (nach Vorarbeiten) in Photoshop auf 320 x 300 200 Pixel und 2 Farben reduziert und dann eine Hires-Bitmap davon gemacht, die Claus einbauen konnte. (Aber schön, wenn es so aussieht, als wäre das noch gar nicht für den C64 reduziert.) ;)


    Die Spiel-Elemente werden dann direkt auf dem C64 dynamisch über die Backdrop-Grafik gelegt.

    Gibt es eigentlich auch unter Linux-Usern erbitterte Debatten darüber, welche Distri denn jetzt die beste sei?

    Sicherlich auch das. Und wenn du eine installiert hast, ist sie aus Sicht deines Nachbarn wahrscheinlich "die falsche". ;) Ich kann mich aber an einen Riesen-Streit um das neu eingeführte Init-System "Systemd" vor ein paar Jahren erinnern. Das schien mir wirklich hitzig, als ginge es um Leben und Tod und die Zukunft des Computers. Das sind natürlich Diskussionen, mit denen man Neulinge nur abschrecken kann.