Posts by RaimundP

    ...wenn ich so die Aufzählung von aniac gerade wieder so lese...


    ...kann ich das auch nicht verstehen. Schmunzel.


    Wir sollten das hier nicht zerfasern. Ich habe versucht, aufzuzeigen, warum ich irgendwie alleine ohne Interesse und Leidenschaft für einen weiteren Teil stehe.

    Andere, viele, Ihr alle werdet sicher begeistert sein. Einfach ein anderer Stil und ich wäre dabei.


    An ZeHa: Was Maniac Mansion anders macht? Nichts. Siehe erste Zeilen. Aber im Grunde passen die schrillen bis schrägen Figuren einfach in dieses Szenario.

    Geschlossener Raum, Mikrokosmus. Bei Karibik und Piraten kennt wohl jeder die Geschichte, die Untaten, die realen Begebenheiten, die ungefähre Chronologie der

    Kolonien. Für mich passt es da einfach nicht zusammen, das durch Comic und Humor abzuwerten. Passt einfach nicht. Geschmackssache. Andere feiern das und ich verstehe das durchaus.


    Ich kriege einen Jüngling, unfähig als Mann zu bestehen einfach nicht in das Bild eines Piraten, rauen Seebären, Plünderer, Gewaltmenschen. Andere feiern GENAU diesen Gegensatz

    als überspitztes, gekonntes Zeichnen. Seufz. Keine Ahnung, ich kann nur aufgeben und schreiben: Mir haben alle Maniac nie gefallen, nicht im Ansatz.


    Schauen wir mal, was mit dem Projekt und mögliche Wertungen wird. ;)


    Jetzt schimpfen ;)

    ...Spielefan?


    Wie sind hier ja bei Monkey Island 6, 7, ..., 2099: Wenn Lucas, dann Indiana Jones.


    Tex Murphy kam mir entgegen, aber ich bin zu schnell vom Amiga über Atari zu PC gewechselt. Und ab da waren es Flugsimulationen. Zu wenig

    Zeit, kein Dauerspieler.


    Zu den Motion-Grafikspielen kann ich nur bescheiden als Positivbeispiel "Gabriel Knight II" einwerfen. Für Adventures fehlte mir ab da einfach die Zeit. Insgesamt war ich nicht

    sehr begeistert von gerenderten Schauspielern in Kulissen. Auch nicht unbedingt in Wing Commander ;) "Dickes Katzenkostüm" sag ich nur. Aber das Spiel war

    wieder für mich "Normalo" gelungen. Will sagen: Grafik kann auch Comic sein, das erwähnet Maniac mit den "Wasserköpfen" oder ähnlich...


    Nur insgesamt: Karibik? Piraten? Da schmerzt es mich als Fotograf in jeder Pore, wenn Spiele dann da so vereinfacht verwurstet werden. ;) Da wünsche

    ich mir den Artstyle von Indiana Jones, der würde das Ganze mehr hofieren.


    Ich möchte hier nicht werten, ich habe lange gerungen aber ein Monkey-Teil wird mich nie wieder interessieren. Eine Art von Indiana Jones eher.

    Einfach die Art und Weise, die Machart und Ansicht. Andere würden sich kein Indiana Jones mehr kaufen.


    Persönlich habe ich auch die MI1+2 Remakes irgendwann einmal gekauft aber niemals in die Bibliothek geladen. Als ich also die

    ersten Nachrichten über das kommende Monkey-VI / wasauchimmer gelesen habe, hatte ich einige Augenblicke überlegt, dann

    abgewunken. Ich wette, eine gewisse Spielerschaar wird sicher Kundschaft werden. Vielleicht wären es mehr gewesen, wäre

    das Spiel eine andere Art. Oder doch weniger an Leuten? Grübel.


    Unter dem Strich sehe ich die Zeit der Comicgrafiken für diese Art Spiel als überholt. Die Limitierung der damaligen Technik ist nicht mehr

    der störende Faktor. Damalig war das sicher eine Neuerung, heute sehe ich es als störend.


    Also nicht verstimmt sein, Gruss R

    Hallo,


    ich schreibe ja, dass ich damit alleine stehe. Und ich verstehe auch die unterschiedlichen Geschmäcker. Ich habe versucht so die Denkweisen zu schildern.


    Ich kann einfach mit Klamauk nichts anfangen. Andere fallen um vor lachen. Trotzdem spielt man gemeinsam und versteht sich. Passt.


    Bei mir war es wirklich der lange Weg über Maniac Mansion (man hatte damalig nicht so viel Spiele zur Auswahl) über die anderen Nachfolger, mit denen ich nicht warm wurde.

    Indiana Jones III hat mich umgehauen (erstes SPiel auf dem PC). genau mein Ding wieder: keine Kindergrafik, kein buntes ScienceFiction, kein Vorschulhumor. Indiana Jones IV: WAHNSINN. Sogar meine

    Frau hat das einmal gespielt, und die macht einen Bogen um jeden Entertainmentitel.


    Auch hier wieder: Abenteuer, eingebettet in "Geschichte", Mühe auf Umfeld und Grafik, "realistische" Figuren, tolle Geschichte, Atmosphäre. "Indy IV" begeisterte, weil es so hätte "sein können", die exotischen

    Locations und die übertriebenen Einlagen betteten sich ein. Abenteuer in bester Manier. Ich hatte nie das Gefühl, wie bei Monkey 1+2 (die ich nur mit Lösung schaffte, ansehen muss man sich das, sonst kein Urteil)

    viele Dinge störend eher zum Selbstzweck enthalten waren. Es fügte sich passender zusammen.


    All das vermisse ich bei den "Klamaukspielen", verstehe aber, wenn andere das genau anders herum wahrnehmen. Das macht es ja so interessant.


    Genau DAS hätte ich mir in der Karibik / kommende Affeninsel gewünscht: Abenteuer, ernsthafte Geschichte, Atmosphäre.

    Was ich versucht hatte, zu umreissen: das bedarf aber ein MEHR an Mühe und (finanziellen) Aufwand. Comic ist da einfacher und lässt die Kassen schneller klingeln. Daher meine Verstimmtheit.


    Aber so etwas wie Indiana Jones 3+4, DAS hätte ich mir gewünscht. In wie weit das zu übertragen ist? Schwierig. Die Karibik bietet tolle Location, tolles Flair, zauberhafte Kulissen (nicht umsonst werde

    ich dort oft für Arbeiten gebucht oder buche selber), traumhafte Menschen. Mythik und Mystik. "Vodoo" als Unterlage. Warum nicht betonen, statt überzeichnen? Warum kein junger Pirat, der sich

    beweisen muss, ausbrechen will, Familie sucht, den einen oder anderen Weg gehen will, über Figuren und Altertum stolpert, ein großes Geheimnis, kein Welt retten aber bodenständig, Schatzinsel, Geheimnis, Abenteuer,

    die Karibik als Instrument, Mittel, Zauber, nicht als überzeichnetes, karikiertes etwas. Warum nicht in der Art?


    Film und Fernsehen? Als Vergleich? Relativ. Die einen sehen eine amüsante Serie mit Nerds, ich einen Frauenhasser, menschenverachtenden Spinner (Big Bang), den ich aus Wohnung, Haus und Leben geworden hätte.

    Ich kann es nicht einmal 10 Minuten schauen, andere stundenlang ;) PASST! Wobei ich aber eben Frauen 35+ Jahre in / aus Gewaltsituationen vertrete und über Toleranz gegenüber solchen "Abfall" eben nicht lachen kann.

    Man trägt das in Serien., Ich liebe also Serien, die Figuren ernst nehmen. Das kann eben auch völlig Science-Fiction sein, alles, sogar Marvel, wenn es anspricht. Bitte nicht wieder LOki, aber z.B. Moon Knight, DareDevil, ...


    Zwei Leute, drei Meinungen. Ich hadere eben mit stupiden Humor. Aber genau *das* ist eben Geschmacksfrage. Wenn meine Kollegen sich da amüsieren, denke ich nicht weniger positiv über sie ;)

    Hmmmm...


    Unvergessen die Stunden, die ich bei einem Nachbarn in "Maniac Mansion" versenkt hatte. Gemeinsam gerätselt, Tage später ausgetauscht, was man entdeckt hatte und wie angegangen war. Und dann das "Flair": Ein altes, unheimliches Landhaus, Freunde, Mädel retten. Simpel, irgendwie "reale" Umgebung.


    Dann kam ZakMcKracken: grosses Erschrecken. Stupider Ausserirdischenkram, nicht richtig "navchvollziehbar", zwanghafter, übertriebener Krampfhumor, Comicgrafik, irgendwelche "Nasenverkleidungen": Nein Danke.


    Dann kam Monkey Island: Juhuu. Ein "Piratenadventure". Karibik. Schöne Musik. Und dann? Schatzinsel mal jemand gelesen? Lange vor bunte Medien? Phantasie, entdecken, Abenteuer, Freiheit.


    Inhaltlich für mich der absolute Mist: Schwertkampf mit Grundschulwitzen? Sollte das wirklich lustig sein? Zu abgedreht, zu bunt, zu utopisch. Piraten als Abziehbild, lächerlich, Figuren die sich benahmen, wie Einzeller. Zur Zeit der "Goonies", Abtenteuer, "Pirates" auf dem C64 zurvor, wollte ich und wollten wir alle Monky Island lieben. Doch für uns alle (also damalige Freunde und Bekannte) war das nur eine Ansammlung teils stupider Rätsel, KIndergartenhumor. Warum nicht ernsthaft, den Spieler ernst nehmen?


    Beide Teile gekauft, nie gespielt. Für Amiga und C64 liegen die hier irgendwo in Kisten. Weg damit. Nie Interesse gehabt. Teil III damalig auch erstanden: PC, CD Rom, kurz angespielt. Eine Art "Dragons Lair", also Zeichentrickgrafik mit Inhalt. Comicgrafik, weil diese ja so viel einfacher umzusetzen ist, als real bemühte Grafiken. Ich verstehe nicht, warum jeder das feiert? Oder die neuen Teile, diese "Remakes": noch übersteigerte Kindergrafik. Nein Danke!


    Zum GLÜCK gehen Geschmäcker auseinander. Für mich war MI1+MI2 (Teil III und weiter) erst recht... spielerischer und inhaltlicher Müll.

    Schon diese Besessenheit irgendwelcher Spieleredakteure, die so etwas feierten: Hat nicht nur mich abgeschreckt. Bis heute sind Monkey Island der Inbegriff negativer Eindrücke.


    Warum also nicht einen zweiten Teil zu Maniac Mansion? Wieder erkunden, ein Haus, eine Villa, ein Grundstück. Etwas "greifbares", etwas indirekt real nachvollziehbares. Und was kam: Day of the Tentacle: Die schlimmste, für uns und mich "Comicgrafik" überhaupt. Ich verstehe, dass so etwas lustig sein soll. Aber im Grunde war es das technische Unvermögen, wirklich reale oder real angelehnte Grafiken zu bemühen. Dann lieber kindlich, Comic, schief und Schräg. Einfacher, schneller, günstiger, weniger Mühe. So empfinde ich das. Und siehe das: Erfolg. Zeitreise, nur auf amerikanischen Markt geprägt (Unabhängigkeit, Figuren). Inhaltlich grausam.


    Ich bin also einer der wenigen (oder der einzige?) der weder mit Monkey, noch dem Tentaclemist etwas anfangen konnte, trotz etlicher Versuche.


    Daher fürchte ich genau das gleiche für den kommenden Teil: Bunte Zeichentrickgrafik, weil viel einfacher als Kunst und real angehaucht, völlig abgedrehte Inhalte. Das mag viele freuen, ich schaue bei so etwas nicht einmal hin...

    Ich hatte nur Ambernmoon getestet. Wobei ich zugeben muss: ich habe den Mini für die ganzen "Äktschnspiele" genutzt. Also ShootEmUp, JumpNRun, "einfache" Spiele, ohne grossen INhalt, ohne grossen Umfang. Dafür fand ich den ideal (meine beiden sind bestellt).


    Ambermoon und Amberstar hatte ich getestet, funktionierten nicht einwandfrei. Mir fehlte die Zeit das zu verfolgen: ich nutze aber für die "umfangreichen"

    Spiele wie Leend Faerghail, Ambermoon, eh die andere ("meine") Lösung, den Mini für die kompakteren SPiele. Das funktionierte (Populous 2, Ambermoon, Amberstar, )

    hatte ich angetestet. Ambermoon wird auch die kommende Zeit endlich mal angefangen...

    Hallo, da ich gefragt wurde:


    Wer Siedler, History Line, Populous und anderes (etwas umfangreicheres) spielen möchte und *nicht* unbedingt den Amiga Mini nutzen muss / will /möchte...


    In der "Wolke" hier liegt die BETA-Version meiner Amiga-Spiele-Umgebung.


    Kein Vergleich zu den tollen Wunderwerken, die alles bieten, tolle Starter, Screenshots ist mein Bastelkram da weitaus bescheidener: die knapp 500 besten (750 insgesamt) Spiele, aktuelle Versionen.

    Und das wichtige: Sortiert und aktualisiert, auch für FAT32 / Windows, PC EMulation, also überarbeite Dateien und Verzeichnisse, für PC / MISTer / USB Sticks überarbeitet.


    Aktuell überarbeite ich die WHDSYSTEM.hvd noch einmal, danach werde ich vielleicht für den A500 Mini so ein Paket auch schnüren.


    Ich bin angetan von den "20.000" Dateien Paketen, die hier und generell mühevoll gepostet wurden: jedoch: Welche Spiele würde ich 2020 spielen, und welche sind nach Lemon, Joker, Amiga CU, Amiga Power und meiner Spielerfahrung die besten?

    Warum NTCS, "Normalversion",andere Sprachen, wenn ich eh nur die (meist) bessere AGA Version deutsch / englisch nutze? Mir war das zu umfangreich. Als Sammler ja, als SPieler und Nutzer USB / MISTer/ Pie / EMu "zu gross".


    Wie geschildert teste ich derzeit noch und werde das später für den Mini aktualisieren. Da schaue ich gerade, wie sich die Nutzung noch optimieren lässt. Generell bin ich mit dem Mini (ich hatte den drei Wochen zum Test) zufrieden, aber entpacken,

    vorbereiten und Start der Pakete dauerte mir doch etwas. Dafür funktionierte das alles schön kompakt (!).


    SPANNEND wird das demnächst für mich, wie sich die aktualisierten, WIndowsverzeichnis-angepassten Versionen der "Problemspiele", Dungeon Master II, Fire&Ice, Ambermoon, Amberstar (inkl. Charerstellung),

    Banshee, HistoryLIne, BattleIsle, Populous II und und und dann später (wenn ich soweit bin) auf dem "Mini" schlagen. Da habe ich derzeit kleine bis grosse Probleme... Das möchte ich noch angehen. Andere werden das sicher auch noch.

    Empire: Absolut richtig. Ich habe mir einen eigenen Installer und WHDLoad gebastelt. Man kann das Ding aber auch mit ein, zwei Tweaks auf die Harddisk kopieren, folderweise.


    Weiter erinnere ich mich auch als damaliger ST Benutzer (Dungeon Master, ich musste die Maschine hanben) an "Jeanne d'Arc", was mir dort gefallen hatte. Dank des fiesen Kopierschutzes, oder anders: Der DIskettenhandhabung, gibt es dafür auch kein WHD Load Paket.


    Und ja: Stimmt. Daran hatte ich gar nicht gedacht: Dafür wäre eine .ADF Unterstüzung MEHR als wünschenswert.

    Geeenau das: ein .ADF Support ist wenig sinnvoll.


    Warum? Weil es viele SPiele gibt, die nur mit bestimmten Speicher oder noch schlimmer: bestimmten Kickstart laufen. Während WHDLoad das umschiffen kann, darf bei .ADF Support der Nutzer fleissig zuerst Speicherarten und -Grösse einstellen, dann Chiparchitecktur (OCS, ECS, AGA), dann Kickstart passend dazu. ;) Das würde 90% der "ich bin der tolle Retrokenner Youtuber" überfordern. ;) Auch, weil das die wenigsten noch wissen würden. Möglich wäre eine solche Unterstützung für die wirklichen Retrofans. Wünschenswert? Vielleicht. Ich würde es z.B. nie nutzen (defekte Diskettenimages, geschilderte Einstellungen). Ich bevorzuge, wenn mit einem Start (einer Einstellung) *alles* läuft. Wobei Bastler wiederum... Grübel...


    Wenn ich weiter vermuten dürfte: diese Option, .ADF starten, würde sich unschön bei den von mir übertriebenen YouTubern zeigen: derzeit herrscht eine Schwemme von "Wie toll der Amiga Mini ist". Das ist gut. Problem ist, dass so mancher dieser YouTuber / Twitcher / Streamer ausser WHD Load aus dem Netz klauen nicht wüsste, wie er diese .ADF insgesamt zum laufen bringen würde. Frustration und die ganzen begeisterten Kritiken würden ins negative kippen.


    Als Unternehmen, würde ich diesen Support auch nicht einsetzen. Wer das nutzen will, soll andere Emulatoren haben. Dafür aber keine Probleme, das Images nicht laufen (tausende Images im Netz, auch der "Bekannten" Klau-Abandonseiten sind fehlerhaft, alte Versionen) und keine negativen Kritiken.


    WDLoad "GeilesSPiel_2.3_AGA" können fast alle irgendwo "klauen". "Geiles Spiel Disk 1 of 8, Kick 1.2, 512 MB only" macht da schon... mehr Probleme für den eher unbedarften Nutzer;)


    Vielleicht als Patch, den man selber hinzufügenb kann. Oder zehn Warnungen: "Wollen Sie wirklich den ADF SUpport aktivieren?", "Ja | Nein | Sicher | Abbruch" und so weiter...

    Auf dem Mini läuft eine "Miniumgebung"; die WHDLoad nutzt. WHDLoad gaukelt dem SPiel eine Umgebung, Prozessorgeschwindigkeit und Speicherrahmen vor. So funktionieren auch auf einem A1200 alte Amigaspiele, teils sogar jene hakeligen, die z.B. Kickstart 1.2 benötigen (Wintergames) und Co.


    WHDLoad hat dadurch den Vorteil, das man nur "einen" Amiga starten muss, meist A1200 mit genügend Speicher, auf dem dann alles läuft. Ganz ohne irgend eine Vorauswahl.


    Soweit richtig? Sonst korrigiert mich.

    Hallo,


    ich bedanke mich auch einmal für all die Mühe der ganzen Videos. generell folge ich kaum irgendwelchen YouTubern: Egozentrik, Klickbait, viele Gründe.


    Hier, bei Dir aber finde ich fast die kindliche Begeisterung, welche auch wir und ich damalig bei vielen der Spiele hatten. Gerade das "weniger ist mehr", Kassettenspiele, auch weniger bekannte Titel: alles wird mit einer Begeisterung und Spaß vorgestellt und reisst mich mit. Ich bin dann immer meist motiviert, diese Titel auch einmal zu probieren. Generell deckt sich die Betrachtung insgesamt: auch ich mag "Höhlenspiele" und es muss nicht der Grafikkracher sein, wenn es irgendwie fasziniert, fordert und einen packt.


    Gerade den Bezug zur Kindheit und der Entdeckung der (ersten) Spiele gefällt mir: das wird sich sicher mit den jungen Erlebnissen so manch einen hier decken, oder? Diese Begeisterung und das oft stundenlange, wiederholte spielen einfacher Titel: weil man einfach nicht viel anderes hatte.


    Bei mir war es ähnlich: Commodore 64 1984 bekommen: und keine Software in Sicht. Erste Steckmodule wurden stundenlang gespielt und das neue Universum "Computer" war so unglaublich faszinierend. Die ersten eigenen Basic-Listings und Spiele. Und weil als junger Schüler das Geld nicht reichte: natürlich zuerst auf der Datasette. Also eben Kassettenspiele! Ich habe einige kleine, einfache Perlen der ersten Zeit dort wiedergefunden.


    Darf man hier unbekannt auch einen Wunsch äussern, was Du vielleicht einmal betrachten könntest?


    "Great American Cross Country Road Race", von uns einfach "Road Race" genannt. Mein erstes Spiel. Mein erstes gekauftes SPiel. Mein Lieblingsspiel auf dem C64.


    Ein "Autorennspiel", was aber mehr bot, als der eher flache Test eines übersättigten NoName in der ASM: Tag- und Nachtzyklen, Rennfahrten von Stadt zu Stadt in den USA, beliebige Strecken und Startzeit zu Beginn wählbar, Auftanken und dadurch klügere "Planung", Fahren gegen 10 andere Rennfahrer der je. Strecken (diese wurden aber nur berechnet, mangels Speicher konnte man denen nicht begegnen, man sah bei jedem Stopp nur deren Zeiten und wo man im Fahrerfeld lag, Etappenziele, Stadtverkehr, Polizeiverfolgung, nasse STrassen, Schnee auf der Strasse (ausweichen). Vieles war angedeutet oder eben eingesetzt (Konkurrierende Rennfahrer), war aber so passend gewählt und motivierte. So konnte man diverse Rennen eben über / durch das Land oder sogar die ganze Karte fahren. Der Motor konnte beschädigt werden, man musste Schalten, der Sprit konnte einem ausgehen und so musste geplant werden: jetzt schnell noch tanken, reicht es noch, später?


    Sogar 10 verschiedene Highscorelisten (jeder Strecke, Gesamt) konnten gespeichert werden, mit der eigenen Position. So konnte ich mich verewigen, die gemeinsamen Fahrten oder jemand anderer, an dem man sich dann wieder messen konnte.


    Unvergessen die abendlichen Fahrten mit meinem Cousin, immer eine Etappe abwechelnderweise, der Wechsel, wenn es Nacht wurde und die Strecke dadurch etwas freier, das herausholen der Geschwindigkeit, wenn die Polzeisirene einer Kontrolle jaulte. Es steckte also viel "Spiel" in diesem Spiel, viel Möglichkeit, gefordert zu werden und eben das Spiel zu "spielen". Auch, wenn vieles vereinfach simuliert wurde, war das Zusammenspiel einzigartig. Und gerade eben zu zweit, durch die Etappen oder das herausholen des einen der K0ollisonen des anderen, das vergleichen, wo man gemeinsam im Zeitfeld stand.


    Wäre das Spiel vielleicht einmal eine Betrachtung wert?


    Gruss R.

    ...mich hat das einfach nur interessiert. Einfach, da ich die Geräte hier ein paar male stehen habe und irgendwie immer einen Liebling habe. Und dieser "Liebling" muss ja nicht das beste jeweils sein. Daher meine neugierige Frage...


    Zum Mini: Mir juckt es ja in den Fingern. Ich hoffe aber immer noch weiter auf einen "Maxi". Einfach, da ich dieses Mal bewusst das ganze gerne kompakt haben würde. Grübel.


    Ich habe jetzt den Mini einige Zeit ausliehen dürfen aber das wichtigste mir überhaupt nicht angeschaut: Geschwindigkeit, "gefühlte Lags": Gibt es da einen groben Unterschied zu WinUAE? Im Grunde ist beides doch Emulation auf ähnlicher Basis?


    Ich will hier nicht werten, nur wüsste ich da einfach gerne die Unterschiede.


    Aktuell sind ja die ersten Versuche überall zu finden, ganze WOrkbenches und Co zum Laufen zu bekommen. Ich vermute, da wird sich noch einiges in der Firmware tun, habt Ihr da auch Verdacht, Wissen oder Hoffnung?


    Und für mich noch zu dem Ding: Kommt Ihr wirklich mit dem Gamepad klar? Nutzt Ihr das primär? Ich konnte mich einfach nicht damit anfreunden. So praktisch ich die Lösung auch fand: ich habe immer noch dieses "Competition Pro" Muskelfeeling, auch, weil ich die Dinger Dutzenderweise in einiger Zeit aufgekauft habe und am A600 / A1200 / C64 nutze.


    PS: Wenn die Fragen zu weit ausreissen, per PN oder mich hier auslagern.

    Hallo. Das mit dem "Hässlich": Kann ich absolut verstehen und glaubhaft nachvollziehen. Meine Retro-Zimmer sehen aus, wie alte Technikräume: Lötstationen, Platinen, ganze Wand voll Monitore und irgendwo auf einen der Schreibtische so ein Dingens mit Kabeln. ;)


    Punkt für Dich und passt!

    Hmmmm. Ich hatte den Mini 500 ja einige Tage, fast zwei Wochen im "Test". Für mich ist der "Spielerei", aber eben nur für "mich". Wenn jemand eben kein Pi oder MISTer hat, ist das Ding wiederum absolute Klasse. Persönlich warte ich weiter auf ein gerät mit Tastatur oder nutze den nicht.


    Hier wird so oft der Pie gegenübergestellt? Warum setzt nicht einmal jemand den / einen MISTer dagegen? Persönlich halte ich den in allen belangen überlegen, vom möglichen Anschluss alter Monitore, Joysticks bis zu eben kaum bis wenig Lag. Ich verstehe nicht, diese verbissene Leidenschaft für die "Pies". Meine paar verstauben im Regal. Aber auch hier wieder: Hätte ich keine meiner MISTer, würde ich den / die Pie wahrscheinlich nur (mehr) nutzen.


    Mich stört einfach weiter (auch, wenn es absolut kein Aufwand ist), eine externe USB Tastatur an den Mini anzuhängen. Ich mag es gerne kompakter und habe derzeit keine Zeit, das Ding in alte A500 oder A1200er Gehäuse zu kleben ;)


    Stehe ich da alleine? Grübel, ich fühle mich da so...

    Huhuuu, das habe ich in eine eigene "Info.info" übernommen, wenn so etwas angegeben war. Mein Extraktions und Prüfprogramm (checkt, ob ein .lha Archiv leere Verzeichnisse benötigt, also "save" File mit grösse 0 = dir, hidden Attribute entfernen, etc), schaut gleich nach, ob "Custom" und Infotexte im "ReadMe" vorhanden sind und markiert mir diese. Daher fallen 85% der ReadMe weg (ohne die Leistung schmälern zu wollen, es geht mir um minimale Inhalte auf der HD). EInige der "custum" Einträge sind ja bereits als Cheatfunktion eingesetzt.


    Danke Dir aber, Einwand war richtig!

    ...den... Andira habe ich hier und durch Euch entdeckt. Der einzige Streamer, Spieler C64, dem ich begeistert folge. Eben weil auch er absolut positiv und begeistert schildert. Das motiviert in seiner positiven Art ungemein. Mehr als eine geschriebene Rezension es könnte. Diesen Enthusiasmus, diese fast kindliche Begeisterung im positiven... gefällt mir und vertreibt Stress und schlechte Laune. War ein guter Tipp.


    Und da habe ich ein paar Spiele wiederentdeckt, die in der Masse und langen Zeit untergegangen sind oder von mir nie so betrachtet wurden:


    "Saboteur" hätte ich am C64 ohne ihn nie angefasst. (Erinnerungen, damalige Kritiken, Spectrumgrafik... :( ). Rocky Horror Show, viele andere: einfach sonst nie beachtet und durch ihn jetzt mit anderen AUgen neu entdeckt. Ich ertappe mich sogar, dass ich mir eine "Andiraliste" erstelle, mit Spielen, denen ich bei ihm zugesehen habe und demnächst angehen werde!

    Kurz zum MIni:


    mich stört immer noch, das keine funktionierende Tastatur vorhanden ist. Ja: USB, diverse Keyboards, aber ich möchte bitte gerne eben nahe dem originalen Feeling kommen. Zumal ich eigene WHD Load Packages nutze und dort teils auf Tastatur die STeuerung der Rollenspiele nutzen kann. Mit einer USB-Tastaur ist es für mich zu "Fremd". Ich hatte jetzt 10 Tage den zweiten eines Sammlers ausgiebig getestet.


    Ultima 6: Ganz gleich welche Emulation oder realer Amiga: UNSPIELBAR. Zum einen die furchtbar heruntegerechneten Grafiken gegenüber der PC Version, dann der Fehler (!), das die Static-Permament-Items im Inventory verdoppelt werden. In zwei Testläufen die Jahre passierte das bis zu zwanzig+ Male. Lustig? Nicht wirklich, denn die Handhabung der Items im Spiel, deren Platzierung und Position wird fest vermerkt: Abstürze bis zu Ruckelorgien. man kann zwei Dateien "patchen"; diverse Stellen mit Nullbytes füllen, was notdürftig hilft, aber den Erhalt von einigen Dingen unmöglich macht. Inhaltlich (Zyklopenhöhle, Teppichuest) sogar Abstriche. Daher wenn: AMige nette Slideshow, Techdemoe, PC / DosBox: Spielen...


    ANLEITUNGEN, MANUALS: In vielen der Archive, fast allen WHD packages liegt die furchbare "readme", welche ich fast immer entferne. Und viele Anleitungen, "Manuals" und anderes. Aber teils wirklich veraltet. Ich habe mir die Mühe gemacht, in den letzten Jahren zu jedem der guten Adventures / Rollenspiele selber Anleitungen zu suchen. Zum einen habe ich die "originalen" .PDF im Amiga Ordner unter "MANUALS" gesammelt, teils aktualisierte oder optimierte "Lösungen", Tipps, Journals, Manuals und anderes selber beigelegt, ersetzt. Vergleicht man die Dateien in den Packages, sind diese teils noch aus den ersten Zeiten BBS / Netz und inhaltlich teils... ziemlich... "alt". Gerade zu deutschen Adventures /-Versionen liegen oft englische Lösungen bei ;) Nett, wenn man wirklich das .HDF am MISTER, realen Amiga oder der Emulation nutzt, an einer Stelle hängt und nachlesen kann...


    EMULATION MINI: Speichern. Savestates sind eine "nette" Schnellösung. Der Vorteil der "wirklichen" Emulation, WINUAE bis MISTer ist aber das Speichern der inhaltlich geänderten Dateien auf der WHDSAVES Partition / - Platte. Also wirkliches Speichern der Spielstände. Während es für die unendlich vielen seichten Jump N Runspiele, Action- oder Ballerorgien, SHootEmUps kaum wichtig scheint, eher sogar positiv (Speichern jederzeit): Adventures? Rollenspiele? Legend of Faerghail? Fussballmanager? Managwer generell? Strategiespiele? SimCity und Co: UNBRAUCHBAR. Warum? Weil aus den .WHDLoad Speicherständen / WHDSAVES Partition die Dateien teils (Wenn eine Files Lösung) wieder zurück auf die Harddisk geschrieben, sogar editiert werden können. Im Savestate völlig unmöglich.

    So kann man in der optimierten Eumlationsumgebung, real, Pie, MISTer entspannt spielen, sichern und wenn z.B. eine Startparty erstellt ist, diese Dateien als Default, Vorlage, Option, Roster wieder in das reale Spiel zurück auf die Harddisk kopieren und hat das im nächsten Update der .HDF bereits fertig parat liegen. Unbezahlbar! Und wenn das nicht gewünscht ist: Die originalen Verzeichnisse bleiben unberührt vorhanden.


    EMULATION GENERELL: Der "Mini" ist eher nett und (schöne) Spielerei, gerade wenn MISTer vorhanden ist. Für Seltenspieler oder jene "Huh, ein Amiga, ich erzähle mal aus der RetroZeit" Seltennutzer, Normalo eine nette Sache. Selbst diverse Pie und Co. kommen aber nicht an den / einen MISTer heran. Ich will hier keine Werbung machen, aber wer einmal Pie, MINI, MAXI; MEDIUM, WinUAE, Optimierte Emulationen ODER den Mister wirklich intensiv nutzt, vergleicht: ... Aber eben ideal für die eher unbedarften Benutzer, was nichts schlechtes ist. Der aktuelle Hype derzeit "Ich streame mal Retro mit dem Mini, habe aber sonst keine Ahnung" empfinde ich als furchtbar ;) Aber als Klasse, das genau das möglich ist!


    GAMEPAD: Billiglösung. Nicht das Gleiche, wie ein Competition Pro, oder deren Klickiklicki-Furchbar-Neuaflage V2 per USB. Grausam. Für mich völlig unspielbar damit. Günstig, billig und bedauerlich, das viele angeblich ach so tollen Retro-Youtuber das eher leise hinnehmen. Eine Lösung wie der "ich brech so gerne" Joystick am C64 Maxi wäre aber noch schlimmer geworden.... ;)


    Emulation gegenüber AMini: Ich kann in einer Harddisk / EMulation / VHD Datei teils sogar diverse Spiele (Files versionen) in EINEM Verzeichnis optimiert zusammenstellen. Siehe Beispiel mit dem SHOOT1: So kann ich eigene Sammlungen, Ordnungen, SOrtierungen vornehmen. Im Beispiel unten seht ihr also z.B. "SHOOT1": die bes5ten Shoot em Up, "SHOOT2", weitere. Mehr als Ideal. All dies bietet die Amiga Mini Lösung noch nicht, nicht oder später eher durch Angleichungen.



    FULL.jpg


    SHOOT.jpg

    Vielen Dank.


    Recht simpel: in dieser viel zu umfangreichen, grossen .XML Einstellungsdatei stehen die möglichen Diskettennamen, Grundeinstellungen und die enthaltene .SLAVE Steuerung.

    Das ist praktikabel, aber eben nicht so meine Richtung: Zu viel Masse, dafür aber funktionell für alle verfügbaren Packages.

    AmberMoon und andere Spezialitäten werden sicherlich haken.


    Persönlich warte ich noch auf einen (hoffentlichen) "Amiga Maxi". Obwohl ich schnell eine kleine USB Tastatur anklemmen könnte, würde ich es gerne eher kompakt haben...

    Frage zu den Archiven:


    ich habe noch keinen Amiga Mini, möchte aber meine gesammelten Archive (.lh) in folgender Art aufbereiten: "GESCHICK - Giana Sisters 3.41.lha" oder "SHOOT - Katakis 2.1.lh".


    Kann ich die LHA Archive eindfach umbenennen und dann später auf den USB Stick packen, oder müssen die für eine Datenbank einen bestimmten Dateinamen haben?


    Wie erkennt der Amiga-Mini überhaupt, WAS in dem .lha Archiv gestartet werden soll? Wird da automatisch das erste SLAVE genutzt? Wie ist das aber dann mit STACK oder Preload-Size Einstellungen?


    Gruss Ray