Posts by AREA51HD

    Hermes der Götterbote hat mir heute gegen 11 Uhr die für Montag angekündige Sendung gebracht, den Guten mann habe ich erstmal mit einer Flasche Cola + Süsszeugs belohnt für seine Mühen:thumbup:


    Erste Erkenntnisse:

    Die Verarbeitung von Gehäuse, Joystick und Verpackung sind Sehr gut.

    Auf der Tastertur lässt es sich für C64 verhältnisse sehr gut schreiben, auch wenn die Haptik des Anschlages vom Original abweicht, für mich

    ist das aber angenehmer.


    Erstmal das Update auf die 1.31 eingespielt, Sprache Deutsch und PAL eingestellt.


    Auf den USB Stick ein chm File erstellt mit dem Inhalt : X:pal,accuratedisk

    thec64-default.zip

    Die Emulation hat bei knapp drei Stunden Demos Schauen keine Showstopper gehabt!

    Ich habe aber das Gefühl das die Emulation etwas zu Schnell ist, Musikstücke scheinen Schneller aber nicht Höher abgespielt zu werden.


    Demos die extrem den Oberen und Unteren Boarder ausnutzen, werden nur unvollständig dargestellt, da muss man an den Einstellungen spielen.


    Das Wärend eines Laufenden Programmes nur im C64 Mode aber nicht im Karusell Mode die Images gewechselt werden können, ist ja bekannt.

    Auch das die Dateinamen nur sehr gekürzt dargestellt werden, stört. Ist aber auch bekannt.


    Die HDMI verbindung mit Audio war Stabil ohne Aussetzer

    Ich habe auch keine Ruckler in Scrollern etc. gesehen

    Audio war auch mit accurater Disk Emulation aussetzerfrei


    Morgen wird die Hartware im Inneren intensiv erforscht :bgdev:strom:

    Ich sehe es beim Versand am 23.12. mehr wie Kritisch das der C64 Maxi noch am 24. Ankommt.

    In Augsburg gibt es wohl das Problem das die Packstationen voll sind, also geht die Sendung zum "DHL Partner".

    Das Fotogeschäft wo ich normalerweise die Packete abhole steht das Lager und der Flur voll, die können nichts mehr anehmen.

    Die Alternative ein Lotto Laden iim gleichen Stadtteil, habe ich dieses Jahr die ersten Packete geholt, knapp 3km von mir entfernt, und die Stöhnten auch

    vor Platzmangel.

    Wo ich nun Flexrohre für mein Auto bestellt habe, das Worst Case Scenario, vom "Konnten sie nicht zuhause Antreffen" bis zum "Ist in Filiale xxx Abholbereit" hat es drei Tage lang den Status "Wird zur nächsen Filiale geliefert" gegeben.

    Da musste ich knapp 4km in einen Anderen Stadtteil Fahren und habe das Packet in einem NKD? geholt.



    Ich Freue mich persönlich auf den Maxi, es gibt auf jeden fall ein Schönes Brotkasten gehäuse zum Basteln und eine USB C64 Tastertur.

    Der Joystick könnte dank Mikroschalter endlich auch was Taugen.


    Wenn die Emulation nichts Taugt, ist die Versuchung groß einen Pi4 einzubauen und die Latenz mit Rechenpower klein zu schlagen.


    Auf jeden fall ist die Kiste ein Super Materiallieferrant zum Basteln, das einige Demos nicht 100% Laufen und die Spitzohren mit dem SID Sound nicht zu frieden sind, ist ein Luxusproblem:whistling:


    Ich freue mich schon auf die Kleinen Software Hacks, vieleicht noch einen C264 Emulator, und PET in die Kiste.

    Internen USB Stick 32 Gig so das der Maxi aussen Clean ist

    WIFI Stick intern um via Netzlaufwerk D64 Images aufzuspielen.

    Akku Betrieb oder Batterie Betrieb, viel einfacher wie beim C64 mit 9V AC

    Nun kommen wir zu den Halbleitern...


    Heute in der Automobil Branche wird gewünscht das die Chips z.b. Mindestens 12 Jahe im Feld im Durchschnitt halten, lange Diskussionen ob die 7nm

    Technik zulässig ist, verschleiss von Flash Speichern (Tesla zeigt wie man es nicht macht), Chip alterung durch Diffusion der Dotierungen im Betrieb, und auch die Elektromigration.


    Zum Gück sind unsere Halbleiter im C64 noch sehr sehr grob, und deswegen Robust.

    Es gibt verschiedene Probleme und Alterungsprozesse...


    1. Die Dotierung wandert langsam aus dem Sollbereich weg, wer schonmal mit einem Edding auf ein Stück Weichkunstoff geschrieben hat, und nach 2-3

    Jahren sich die Schrift ansieht, erkennt das die Farbe Verlaufen ist, obwohl sie Fest erscheint.

    genau so verändern sich die Dotierungszonen, bis der Transistor nicht mehr wie gewünscht schaltet.


    2.Elektromigration ist bei unseren Leitungsbreiten und frequenzen zum glück fast vernachlässigbar.

    Die Stromleitungen werden durch die Elekronen langsam verändert, wie ein Fluss der langsam die Uferböschung verändert, hier Material abträgt und an anderer Stelle wieder ablagert


    3. Druch oder Lösung der Bonddrähte.

    Der Kleine Silizium Chip wird mit Bonddrähten mit derm IC Gehäuse verbunden und dann mit Epoxy umspritzt.

    Sizizum, Bonddraht, Gehäuse haben nicht zu 100% die gleiche Wärmeausdehnung, so wird die verbindung bei jeden erwärmen und abkühlen belastet.

    Wer nun seine SIDs ins Flüssige Helium schmeisst um die Thermische Alterung zu minimieren, könnte einen Totalschaden erleiden, da die Bondverbindungen so zerstört wurden.


    4. Passivierung

    Das Silizium wird mit einer Schutzschicht bedeckt, um das Oxidieren mit Sauerstoff und Feuchtigkeit zu verhindern.

    Die Schutzschicht kann durch Thermischen Stress im betrieb reissen, oder auch nicht vollständig den Chip benetzen, Jahre später kommt es dann zum ausfall.

    Es gab wohl auch Hersteller die mit Silikon ähnlicher Flexibler Masse versucht haben zu passivieren, aber mit keinem guten ergebnis.


    5.Chip Design

    Wenn mein einen Automechaniker zu einem Motortyp befragt, bildet sich schnell ein bild heraus.

    Gesunder Motor, der wenig probleme macht

    oder die ab Werk Kranken Maschienen, die früher oder später alle die gleichen probleme haben, fragt mal die Ur Wankel Fahrer...


    Die 6510 CPU ist zum beispeil, sehr selten Defekt, die CPU 7501 vom C264 gilt als Todeskanidat.


    Die Prognose wie lange nun ein kompletter C64 hält ist schwieig und ist eher Wahrscheinlichkeitsrechnung!


    So ob man vorhersagen will, wie lange wird nun das kleine Menschenkind leben, es gibt Statistiken und gewisse Limits.

    Das Jemand über 130 Jahre alt wird, ist von den Biologischen Fakten ausgeschlossen, wen nicht extrem getrixt wird.

    Das ein Menschlicher Körper bei gesunder Nutzung relativ sicher 70 Jahre Schafft, ist genau so bekannt.


    Man kann über die zu erwartende Lebensdauer von der C64 Hardware nur Schätzen, und viele Doktorarbeiten schreiben.

    Es gibt die Technologier noch nicht so lange, bei alten Uhrwerken von Turmuhren, Zahnrädern von Mühlen ist das was anderes, da

    sind Jahrhunderte von erfahrung vorhanden, und belastbare aussagen möglich.


    Ich vermute das die Letzten unveränderten Original Rechner noch bis ca. 2050 bis 2100 Laufen werden.

    Mit umbau von noch Funktionierenden Komponenten, ersetzten von Kondensatoren und passivbauteilen , und kleinen notbehelfen, auch noch länger.


    Moderne FPGA basierenden Lösungen gebe deutlich weniger Zeit, 20-40 Jahre wegen der kleineren Struktueren und höhreren Frequenzen.


    Ob es uns dann noch gibt, oder wir mit Jack Tramiel und Co im Jenseits über die Guten alten Irdischen Zeiten reden, ist eine andere Sache...

    Ich tue mal was aussergewöhnliches und bleibe "On Toppic" :bgdev


    Die Fragestellung ist "Wie lange hält die original Hardware noch?"


    Also machen wir mal weiter...


    Mechanische Komponeten...

    Ein/Auschalter, Kugellager, Gleitlager z.b. in der Floppymechanik.


    Großes problem z.b. beim Ein/Auschalter ist verharzendes, fest werdendes Fett.

    Aus dem "Glibberzeug" ist häufig inzwischen ein Wachähnliches Material geworden.

    Die Schalter Klemmen, das Feste Fett verhindert den Kontakt auf den Kontaktflächen.

    Die Kontaktflächen laufen an, da häufig versilbert.

    Zum Glück haben wir keine Probleme mit der "Zinnpest"!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zinnpest


    Selbst in den 90ern wurden z.b. noch Studiomaschenen gebaut, wo die Zinnlegierungen nicht passen, und heute wegen der Zinnpest die Mechanik klemmt oder auseinanderfällt.

    Bei den Kugellagern kann neben dem Festen Fett, auch Kaltverschweissung stattfinden, wenn sie sehr lange nicht bewegt werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kaltverschwei%C3%9Fen


    Warme Lagerung, und nicht bewegen erhöhen das Risiko.


    Kugellager gibt es schon sehr lange, die Fette auch.

    So riskiere ich mal die Aussage, Floppymechanik sollte 100 Jahre+ Halten, Schalter 50 Jahre+



    Kommen wir wieder zur Elektronik, Halbleiter.

    Einfache Bauteile wie Dioden oder Gleichrichter haben sich aus Silizium als sehr zuverlässig und Haltbar gezeigt.

    Die sehr alten Selengleichrichter haben inzwischen eine erhebliche ausfallrate, insbesondere bei längerer nichtbenutzung.

    Germaniumdioden ohne Leistung, sind heute noch unkritisch, Leistungsdioden neigen doch inzwischen zum häufigeren ausfall.

    Transistoren aus Germanium sterben inzwischen auch sehr häufig, z.b. wegen Wiskerbildung im gehäuse, oder wegen diffusiion in der

    Dotierungszohne.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Whisker_(Kristallographie)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dotierung



    Riskofaktoren:

    Temperatur, Feuchtigkeit, Tempwechsel.


    Prognose:

    Standard Dioden 4148, 4001, sowie Gleichrichter sollten nach aktuellen ausfalltrend die 80-100 Jahre+ Schaffen

    Kommen wir zu den Elektronischen Bauteilen...


    Wiederstände:

    Elektrische Wiederstände werden seit sehr vielen Jahren hergestellt, es gibt grob zwei verschiedene Arten der Herstellung.

    1. Ein dünner Draht oder eine Metallische Schicht auf deinem Keramikträger

    2. Eine dünne schicht Kohlenstoff auf einem Keramikträger.


    Die Bauart 1 hat sich als Extrem Robust und Lanzeitstabil erwiesen, solange sie nicht überlastet wird oder in Korrodierenden umgebungen eingesetzt wird.


    Bauart 2 hat über die Jahrzehnte schwachstellen gezeigt.

    Sehr hochohmige also 100K aufwärts sind in Röhrenradios und 50er Jahre Technik dafür bekannt, das der Wiederstand immer größer wird.

    Das Führt gerne in Röhrenradios zu problemen.


    Risikofaktoren:

    Sehr Hohe Temperaturen

    Mechanische beschädiung der Keramik

    Korrosive umgebung


    Prognose:

    Metallschichtwiederstand oder Drahtwiederstand 100 Jahre+

    Kohleschichtwiederstand im unteren Wiederstandsbereich 70 Jahre+

    Kohleschichtwiederstand im oberen Wiederstandsbereich 50 Jahre+


    Der Kondensator:

    Keramik Kondensatoren, die "Orangen Scheiben" bei den ICs.

    Haben sich als sehr zuverlässiges bauelement erwiesen.


    Risikofaktoren:

    Mechanische beschädiung der Keramik

    Korrosive umgebung


    Prognose 100 Jahre+


    Prognose Höchst kapazität X5 und X7 nur ca.25 Jahre, wird ein Thema in modernen Smartphones sein



    Elektrolyt Kondensatoren:

    Gelten als Günstiges und bei richtiger anwendung langlebiges Bauteil.


    Risikofaktoren:

    Betrieb an oberer Spannungsfestigkeits grenze.

    Betrieb bei hohen Temperaturen

    Lange Lagerung ohne Betriebsspanung, verlust der Formierung

    Externe Chemikalien die in in Kondensator Dringen, z.b. früher Leiterplatten Reinigungsmittel.

    Öle und Fette die die Gummidichtung an oder auflösen

    Beim verbau dauerhafte Mechanische belastung an den Anschlussbeinen, so das die Gummidichtung nicht mehr abdichtet.

    Um die 2000er Fake Parts, mit schlechten Elektrolyt.

    SMD Elektrolyt kondensatoren der Spätern 80er bis frühen 90er, die umgeknicken Anschlussbeine für die SMD Montage haben, so viel

    mechanische Spannung auf die Gummidichtung, das sie 10-20 Jahr später fast alle auslaufen.


    Prognose:

    Je größer die Mechanische bauform ist, desto länger braucht der Kondensator zum Austrocknen.

    Ein Fetter 10.000µF 63V, Jährlich einmal für 1-2 Stunden im Betrieb kann 100 Jahre schaffen

    Ein winziger Koppelkondensator mit 1µF, kann nach 25 Jahren bereits ausgetrocknet sein, trotz bester lagerung

    Ein Kondensatr der 30 Jahre unbenutzt in einem Gerät verbaut ist, kann seine Formierung verlieren und beim ersten einschalten

    einen Kurzschluss verursachen.


    Für unseren C64 wird es sicherlich Typen mit Frühausfällen geben, z.b. der Kondi im Modulator in den Ur Boards der gerne ausläuft, oder

    bei der 8250LP auf der Floppy Motorleiterplatte.


    Die Dicken Brummer auf der Assy 250407 oder 250469 sollten die 50 Jahre Schaffen, wenn sie hier und da Spannung sehen und sich nachformieren können. Sorgen bereiten mir die kleinen Typten z.b. in der Audioausgangsstufe vom SID Chip, bis dato ist das thema noch unaufällig...




    Nach einer längeren Pause, geht es heute weiter...

    Hallo Snoopy,

    Einfache Frage, sehr Komplexe Antwort...


    Fangen wir mal an...

    Gehäuse, Tastertur:

    Kunststoff mit Wenig weichmacher und Flammhemmenden Stoffen vermutlich ABS.

    Solche Kunstoffmischungen werden schon länger eingesetzt und haben sich als "Langzeit Stabil" erwiesen.


    Risikofaktoren: Dauerhaft UV Licht, Externe Chemikalien.

    Das der Gilb die gehäuse verfärben wird ist absehbar, aber zerbröseln werden sie nicht.

    Schlimm wäre es wenn Weich PVC verwendet wurde, da bekommen Restauratoren Graue Haare.

    Weich PVC verliert die Weichmacher über die Jahrzehnte und wird Brüchig und Schrumpft.


    Meine Prognose für das Gehäuse bei guter Lagerung :100 Jahre +


    Die Leiterplatte:

    Epoxy FR4 nicht Phenolharz (Pertinax), zweiseitig, mit Lötstopplack, keine heissen HOT Spots wo sich die Leiterplatte verfärbt.


    Auch ein unkritisches Teil, Pertinax Leiterplatten schrumpfen minimal über die Zeit und werden brüchiger, FR4 also Glasfaser mit Epoxyd Harz ist da

    sehr Chemisch Stabil.


    Risikofaktoren:

    UV-Licht

    Hot Spots auf der Leiterplatte, oder Temperaturen über 130 Grad

    Bei der Herstellung zu schmutziges Spülwasser oder mangelndes Spülen, so das Ätzmittel reste verbleiben, führt zur späterer unterärzung.

    Flussmittel Reste auf Leiterplatte.

    Biege beanspruchungen der Leiterplatte, fürt zu Haarrissen

    Feuchtigkeit führt zu Korrosion von Kupferflächen

    Temperaturwechsel führen zu Haarrissen bei Lötstellen oder übergängen von zwei verschiedenen Metallen.


    Prognose: Im C64 Gehäuse verbaut, in einem Konstant Warmen und Trockenen Raum gelagert 100 Jahre +


    Metallteile:

    Federn in der Tastertur, expansion Port Abdeckung, HF Käfig Modulator, Joystick Blech, Abschirmkäfig


    Risikofaktoren:

    Feuchtigkeit und Säuren z.b. Fingerabdrücke oder reste von Aggresiven Reinigungsmitteln, oder abgase in der Umgebungsluft.


    Die Dicken Alu oder Verzinkten Bliechzeile werden keine Probleme machen, Risiko sind die kleinen Dünnen Federn von der Tastertur.

    Die werden irgendwann Rosten und dann beim Tippen Zerbrechen.


    Prognose:

    expansion Port Abdeckung, HF Käfig Modulator, Joystick Blech, Abschirmkäfig 200 Jahre +

    Federn von Tastertur 80 Jahre+



    nach einer Frühstückspause geht es weiter...:)

    Tipp zum Schmutzradierer!

    Der Schmutzradierer kann bei Intensiever nutzung die oberfläche von Sandmatt auf Glänzend polieren bei zu intensiver anwendung!


    Statt mit Wasser, befeuchte ich den Schmutzradierer mit Dr. Becher Glasreiniger.

    Dr. Becher Glasreiniger entfernt zusätzlich Chemisch unterstützend Nikotin, Fett, Edding, Öl, Kleberreste


    Die Dose mit 500ml ist z.b. beim V-Markt ab 2,99€ zu haben, oder auch im Großen Auktionshaus

    "Fliegende" bauteile mal auf der Rückseite oder auf der Vorderseite sind ein häufiger schneller Bugfix in der Serie.

    Commodore hat das ja auch gemacht um z.b. Ports zu schützen und in der nächsten Platinenrevision waren sie dann normal bestückt.


    Auch werden Bauteile mal Kurzfristig anders Dimensioniert, der Prototyp hat klasse mit z.b. 10µF funktioniert, am Bandende Test in der Serienproduktion

    oder nach 6 Monaten Alterung beim Kunden gibts dann Probleme.

    Und dann wird aus 10µF mal eben 22µF oder 47µF um das Problem zu fixen.

    Im Schaltplan steht aber noch immer 10µF:rolleyes:


    Also nicht wundern, alles im normalen bereich, Schlimm sind die Geräte wo die Polung der Kondensatoren Stellenweise falsch aufgedruckt ist, und man sich

    blind drauf verlässt.

    Als regelmäßiger Flohmarkt Gänger und Jäger...
    Commdore und Amiga Geräte waren in dein späten 1990ern auf jeden Flohmarkt auffindbar.


    Ich würde bei 100 Flohmarktbesuchen heute noch vieleicht einen Treffer erwarten, sprich ich finde etwa einmal im Jahr etwas.
    Die Quallität der Fundstücke hat im laufe der Zeit immer weiter abgenommen, meistens sind es heute noch C64II ohne Netzteil oder
    Amiga 500 Ohne Netzteil, mehrfach im Regen abgesoffen.
    Atari, Amstrad, Schneider vieleicht einen Treffer in 5 Jahren.


    Preis für einen C64 auf dem Flohmarkt 20-500€!
    Die Profi Verkäufer können wenn man sie anspricht auch meistens was beschaffen.
    Wobei die vorstellungen preislich extrem auseinander gehen.
    Vectrix ohne Controller, verschrammt -->400€ das Teil ist auf dem Nürnberger Trempelmarkt zu dem Preis verkauft wurden.
    Appe Macintosh SE-30 für 50€, finde ich o.K.
    Neo-Geo, seit Jahren bei einem Profi Händler auf dem Flohmarkt, wegen aufkebern unverwechselbar.
    Preis wird immer höher, aktuell will er 1000€ haben, ohne ein einiziges Spiel oder Funktionsgarantie...



    Seit 2000 habe ich einmal einen VC20 auf dem Flohmarkt aufgegabelt und einmal einen C16.


    Es gibt immer zeitliche "Höhepunkte" von Flohmarktartikeln.
    2015/2016 waren Mittelformat Rollfilm Kameras Extrem häufig anzutreffen
    Das Geliebte YPS Heft was ich gesammelt habe ist inzwischen sehr Selten auf Flohmärkten geworden, peak war um 2000.
    Fix und Foxi ist de fakto verschunden.
    Asterix und Obelix, etc. sind noch häufig zu finden.



    Auch hat Ebay und Co den Markt verändert.
    "Premium" Teile werden nicht mehr auf den Flohmarkt gekarrt sondern direkt bei Ebay versteigert -->Gewinn erwartungs Maximierung


    Was aktuell wirklich gut zu bekommen ist, sind z.b. Schallplatten und Walkmans.
    Nintendo Wii gehen auch für Kleines Geld über die Theke.



    Welche Flohmärkte lohnen sich noch...
    Naja für Commodore Jäger sind die großen Zeiten vorbei egal wo man sucht, es gibt immer nochmal einzelene Glückstreffer aber die werden seltener. Die großen "Büffelherden" gibt es nicht mehr ...



    Flohmarkt Typ 1: Der Wöchendliche Flohmarkt Samstags am Kaufland Parkplatz,etc.
    Es sind rund 80-90% Profi verkäufer, die Produktpallette bleibt über Monate immer recht gleich, die nicht Profis sind meistens nur 1-2 mal da.
    dort gibt es mal was zu holen, man muss aber früh da sein da die Profis die Stände morgens "Abernten".
    C64 und Co sind meistens in den großen Ramschkisten von den Wohnungsauflösern versteckt, da muss man suchen.



    Flohmarkt Typ 2: 1 mal im Jahr, meistens Fußgängerzone oder Volksfestplatz
    50% Profis 50% Private, Hier kann man schonmal was finden, auch hier gilt es Früh dran zu sein und insbesondere in den nicht so offensichtlichen Ecken zu suchen.
    C64 Netzteil oder Disketten sind sichbar, nachfragen lohnt sich!



    Flohmarkt Typ 3: Der Dauer Hallenflohmarkt, Regensicher
    Sehr Statisches Angebot, man trifft sich wie im Kegelclub, es sind zum Teil Radio oder Schallplatten Sammler die dort "Lagern" und hier und dort
    was verkaufen, preise sind in der Regel über Ebay!


    Flohmarkt Typ 4: Riesenflohmarkte wie Konstanz , München Theresienwiese, Nürnberger Trempelmarkt
    Durch die Schiere Menge steigt die Chance was zu finden, wenn man "Computer, Alte Unerhaltungselektronik, Exotischen Elektroschrott, Analog Foto, Schallplatten" sucht wird man irgendetwas schon finden.


    Flohmarkt Typ 5: Der Hausflohmarkt, ist häufig in kleinen Städten oder auch in Stadtteilen.
    Viele Verkaufen die keine Ahnung von Ebay oder Flohmärkten haben.
    Aktiv nachfragen was man sucht, die Leute schauen dann häufig auf dem Dachboden nach.
    Geheimtipp!!!



    Flohmarkt Typ 6: Kinderflohmarkt, Spielzeugflohmarkt, häufig in Schulen oder Dorfgemeinschaftshäusern.
    Interessanterweise Treiben sich dort viele Sammler von Playmobil, Lego, Fischertechnik rum.
    Alte Comics sind auch öfer zu kriegen, Elektronik ist aber fast nichts zu kriegen.
    Hier und da mal ein Gameboy oder ein NES oder PS1, oder Kindercomputer...