Posts by Hollgo

    Nur als Ergänzung zu meinem Vorredner: wenn du die CF-Cardreader am 2. IDE-Port angedockt hast, wäre die ID als Master entsprechend die 2, als "Slave" klappt es mit alter IDE-Technik wie in der Buddha als "alleinstehendes" Gerät am IDE Port nicht.


    Ansonsten: du möchtest deine CF-Karte im Amiga 2000 offensichtlich zum Datentransfer zwischen PC und AmigaDos mittels Fat95 nutzen.

    Leider klappt das aber so nicht. Fat95 wurde speziell für den Einsatz im Zusammenhang mit dem compactflash.device ersonnen, d.h. es klappt also nur in den beiden

    Amiga-Modellen mit CF-Cardadapter für den PCMCIA-Slot.Das liegt einfach am Controller, die Buddha funktioniert mit DMA, ist also deutlich schneller und klappt ganz einfach schon (aber nicht nur) deshalb nicht mit dem compactflash.device.


    Für den Amiga 2000/3000/4000 oder Amiga 500 gibt es so ein Protokoll leider nicht.

    Natürlich kannst du über die Buddha mit einem CF-Cardreader den Rechner booten oder als Datendisk etc.pp nutzen, aber mehr ist da nicht zu wollen...


    Ausnahme: die ACA 500-Erweiterung, da wurde dieses Protokoll quasi íns Rom integriert...

    Update: der 8520 für den Floppycontroller ist es definitiv nicht. Ich habe jetzt die neuesten Amiga OS 3.2.1 ROMs eingebaut und da "ticken" die Diskettenlaufwerke recht schnell nach dem Einschalten, der Rechner "friert" erst etwas später ein, sobald von CF-Card bis zu der Stelle gebootet wird, wo der Workbench-Screen auftaucht. Mouse und Keyboard laufen im DioagROM auch ganz normal, sodass ich nun den 8520 ganz aus meiner "Verdächtigenliste" gestrichen habe.

    Wäre einer dieser Chips wirklich kaputt, würde ja entweder die Tastatur/Mouse oder die Floppy/Serial Port nicht funktionieren...

    Ist die interne Floppy angeschlossen, gibt es nach dem "Einfrieren" nun einen gelben Bildschirm...

    So ein Teil ist mir entgegen gekommen, als ich bei meinen Atari ST die TOS-ROMs ausgetauscht habe. Irgendwo liegt das noch rum bei mir, finde ich gerade nicht. Das sieht aber genauso aus wie das RF-Shield für das interne Netzteil des Atari 1040 ST. Die TOSse sitzen bei den ST-Modellen geschickterweise direkt unter dem Netzteil (ja, der "Erzfeind" von früher, ich habe Amigas und Ataris...)

    Quote

    ...oder hast du die Vorstellung, über Netzwerk direkt auf die Amiga HDD zuzugreifen ?

    Nein, das klappt natürlich nicht direkt mit dem PiStorm, schon klar.

    Mein Problem ist eher, dass der Pi, auf dem der PiStorm läuft, zwar im WLAN erkannt wird, ich mit PuTTY bzw. WinSCP nicht "drauf" komme, obwohl SSH aktiviert ist.Der Pi wird gesucht und gesucht, aber dann ist irgendwann Timeout... Wenn ich was am Pi softwaremässig einstellen möchte, klappt das so nur im "Direktbetrieb" über die am USB-Port angedockte Tatsatur, umständlich, aber na gut...

    Die Netzwerkfunktion klappt ja auch von der Amigaseite her, über die Demo von IBrowse komme ich problemlos zu aminet etc und kann sogar files downen, "umgekehrt" Daten vom PC auf den Amiga via WiFi klappt aber aus beschriebenem Grund nicht.

    Ich muss allerdings erwähnen, dass ich beim Setup "faul" war und den Tipp von Noel Llopis auf Youtube ("Noels RetroLab") gefolgt bin und einfach ein fertiges Image für den PiStorm aus einem spanischsprachigem Forum genommen und mit dem Edger auf SD-Karte gepackt habe. Musste alles erst auf Deutsch lokalliseren, was kein Problem ist. Bis auf die, ich sage mal, "eingeschränkte" WiFi-Funktion läuft aber sonst aber alles einwandfrei .

    Das Image hat den Charme, dass so gut wie alles, was ich an Software auf dem Amiga laufen lassen möchte, schon drauf ist, incl. Anwendungssoftware aus nahezu allen erdenklichen Bereichen wie Sound, Grafik etc. .

    Das Image basiert allerdings auf dem DietPi, also nicht RaspiOS, sollte aber nicht stören.

    In DietPi ist der SSH-Zugriff standardmässig eingeschaltet, aber irgendwie klappt der Zugriff dennoch nicht. Bei der Dokumentation zu DietPi bin ich aber irgendwie nicht weiter gekommen, habe erstmal nicht weiter geschaut.

    Die WiFi Region habe ich im Pi-Teil schon auf Deutschland umgestellt, wird ja auch im Netzwerk erkannt, nur vom PC aus komme ich halt nicht drauf.... Schade, wäre aber auch nur das "rüberholen" von ein paar Mod-Dateien, das kriege ich zur Not auch über Diskette bzw. Gotek hin...

    Die Membrane in grün sind für die Tastaturen des A600 bestimmt, die von Mitsumi stammen, erkennbar an den +-förmigen Einkerbungen auf der Unterseiite der Tasten.

    Die allermeisten A600 nutzen Mitsumi-Tastaturen.

    Daneben gibt es die blauen Membranen, diese Tastaturen wurden von Mikroniks (?) hergestellt und sind mit den grünen nicht kompatibel, da diese Tastaturen anders funktionieren als die Mitsumi.

    Mit dem Layout hat das nix zu tun, das ist bei allen A600ern absolut identisch, abgesehen von dem Layout der verschiedenen Länder, in denen die Rechner damals verkauft wurden...

    Ich halte es nach der guten, alten Regel "never touch a running system". Solange das Update bzw. das neue ROM-Image keine für mich wertvollen Vorteile bringt, rühre ich am laufenden System auch nichts an.

    Mein 600er ist jedenfalls mit dem 3.2-ROM genauso glücklich wie einer meiner A1200er - beide Systeme liefen nie besser :thumbsup:

    Ich habe das mit dem PiStorm mal ausprobiert. Ist ja ganz nett, was man da an Leistung für den A500 herausbekommt. Dumm ist halt, dass der Rechner beim Erststart immer so lange braucht. Zudem hatte ich merkwürdige Schwierigkeiten mit dem Wifi. Obwohl der PiStorm im Wlan-Netzwerk erkannt wurde, konnte ich trotz aller Freigaben nicht über PuTTY oder WinSCP darauf zugreifen.

    Das mit dem RTG funktioniert schon ganz gut, man MUSS aber unbedingt parallel den analogen Videoanschluß via SCART an einen Fernseher o.ä. anschließen, Spiele laufen nicht über die RTG....

    Ich finde den Jerry ja super, damit funktioniert sogar meine optische 3€ Billigmouse vom Kaufland.. Den gibt es auch mit eingebautem Joystickumschalter, dann muss man nie mehr die Mouse gegen Joystick zwei oder umgekehrt tauschen...

    Hi,


    ich habe vor einiger Zeit ein Amiga Mainboard rev 1D1 erstanden, Zustand "unbekannt", der Verkäufer hatte aber ein Foto dabei, wo der Workbench 3.0 Screen zu sehen war.


    Tatsächlich läuft der Rechner "ganz normal" an, bleibt, ganz KickRom 3.0-like "nackt" ohne Floppy oder HDD/CF Kartenadapter sehr lange mit schwarzem Bildschirm stehen und schaltet dann zu dem bekannten lila Screen mit dem Diskettenlaufwerk,

    um danach sofort stehen zu bleiben.

    Wenn ich die Festplatte / CF Kartenadapter mit CF-Bootkarte einstöpsele, bootet er gerade, bis der Screen grau wird und ganz zerhackt erkennt man am oberen Bildschirm den "normalen" weißen WB-Screenrand , wo verzerrt "Workbench" zu lesen ist, um dann ebenso einzufrieren,

    mit KickRom 3.1 kann ich den Schriftzug "Workbench" noch lesen und den Mousezeiger sehen, aber er friert genauso ein. Danach wird der Bildschirm dunkel.

    Schließe ich ein externes Diskettenlaufwerk an, wird dieses kurz vor dem Freeze kurz angesprochen, dann gibt es mal einen roten, blauen oder auch grünen Bildschirm

    Was ich schon gemacht habe:


    - Ersatz der fischig riechenden Elkos - erfolgreich, kein Geruch mehr, aber der Fehler besteht nach wie vor:cursing:

    - Probiert, das Mainboard zu kühlen oder zu erhitzen - keine Änderung:thumbdown:

    - Checken des gesamten Mainboards mit dem Mikroskop - keine optischen Auffälligkeiten:thumbup:

    - Kein Kurzschluß der Kondensatoren feststellbar:thumbup:

    - DiagRom 1.2.1 gebrannt und alles, was damit durchgecheckt werden kann, durchgecheckt (Floppy ist "experimentell" bei Diagrom und soll nicht ernst genommen werden, so der Autor...)

    Ergebnis: Speicher (2MB Chip) OK, Sound OK, Keyboard und Mouse OK, IDE-Controller OK...:thumbup:


    Meine Vermutung: der Diskettencontrollerbaustein 8520 ist defekt und bringt das System zum Absturz, sobald auf Diskette zugegriffen werden soll bzw. das Diskettenlaufwerk angesprochen werden soll, weil genau an der Stelle, wo der Rechner reproduzierbar hängen bleibt, wird beim, Booten der Workbench zu Beginn das Diskettenlaufwerk abgefragt. Zudem hängt der Rechner ohne IDE-Device sofort, sobald das Kickrom sich auf dem Bildschirm meldet, die "animation" , bei der dauernd die Diskette ins Laufwerk eingelegt wird, startet erst gar nicht, sondern es friert sofort. Kurz: immer, wenn beim Amiga 1200 normalerweise das Diskettenlaufwerk anfängt zu "klicken", friert der Rechner sofort ein...


    Habt Ihr eine andere Idee ? Ich habe noch nirgend woanders etwas zu diesem Fehlerbild gelesen. Der Fehler tritt wie geschildert jedesmal auf, thermische Probleme schließe ich daher aus..

    Habe ich mir selber gebastelt. Es gibt sogenannntes "Bastelglas" im Baumarkt, das sind 2 mm dicke und klar durchsichtige Plexiglasscheiben, die man sich sehr einfach mit einem Cuttermesser
    auf Maß zurecht schneiden kann. Dazu kauft man Eck-Profile aus Holz, Alu oder Stahl, schneidet oder sägt alles passgenau zu, klebt alle Teile mit einer Heißklebepistole zusammen und fertig !
    Gut aussehen tuts auch. Wenn ich mir noch die ACA 1220 oder 1230 zulegen sollte, wird das Gehäuse eben vergrößert.
    Das Ganze kostet ein paar Euro und ist in einer Stunde zusammengebaut...
    Wenn ich herausgefunden habe, wie man ein Foto hier einstellt, mache ich mal eins von meiner kleinen Bastelei...