Posts by svenpetersen1965

    Heute habe ich mich einmal wieder ein wenig mit dem Diagnostic Clip für die CBM 30xx, 40xx und 80xx beschäftigt. D.h. Ich habe am Gehäuse gearbeitet und es ausgedruckt sowie Etiketten dafür gemacht.



    Statt des teuren DIP40 Clips, habe ich ein break out board für den 6502 vorgesehen. Das ist deutlich günstiger. Statt den Clip nach dem Vortest abzuziehen, schaltet man ihn einfach ab.

    Im Gehäuse geht das am besten mit einem abgesetzten Schalter. Bei offener Leiterplatte geht so ein kleiner Chinawechselschalter ganz gut. Darum beide Optionen.


    Das Schneiden der Etiketten mit dem Schneidplotter ist eine gute Sache. Gerade bei komplexeren Formen spart man sich einiges gegenüber dem Exactoknife und Stahllineal und die Rundungen werden viel besser.




    Der Clip schaltet zunächst alle ROMs ab und blendet das EPROM an der Adresse $F000 ein. Da wird dann zero page und stack getestet. Der Rest des Testprogramms wird dann in die zero page kopiert und dort ausgeführt.



    wird nun der Clip abgezogen, bzw. ausgeschaltet, wird der eigentliche Test durchgeführt.


    so isses.


    Gruß,

    Sven

    svenpetersen1965 Ich spiele schon seit einer Weile mit dem Gedanken, mir einen Schneidplotter genau für diesen Zweck zuzulegen. Daher ist der Hinweis, den Brother möglicher Weise zu meiden, hilfreich für mich. Weißt Du, welchen Cricut Plotter Dein Kumpel hat? Können die alle das automatische Positionieren, oder erst ab einer gewissen Preisklasse?

    Er meinte: „I started with a Cricut Explore Air 2 and just bought a Cricut maker 3 to help with the work load. The maker 3 is much beefier and can also cut thin wood.“ Also, der maker 3 ist das Modell, dass er jetzt zweimal hat.


    ich habe einen Brother CM900. Leider kann der eben keine Justierung mit Passermarken. Das muss man manuell machen und das ist kein großer Spaß.

    So, nachdem ich gestern mir mal Zeit dafür genommen habe, ist jetzt die Versa64cart 1.6 verfügbar. Elektrisch identisch, aber mit vier Kerben, damit sie ohne Weiteres in das Stumpy Cartridge Case von tfw8bit.com reinpasst. Es geht sogar mit einem gesockelten EPROM. Der Sockel sollte aber "low profile" sein, denn es passt knapp.


      


    BTW: JLCPCB hat jetzt violetten Lötstopplack und das sieht schwer geil aus, finde ich.


    Das Repository ist hier: https://github.com/bwack/Versa64Cart


    Ich möchte noch einmal betonen, dass es sich um BWACKs (Hans) Projekt handelt, ich habe nur mit dem Layout und der Doku geholfen.


    Gruß,

    Sven

    Ich wollte ja schon länger einmal die Etiketten für meine Projekte mit dem Schneidplotter machen. Der Brother CM900 ist wohl nicht so ganz die erste Wahl dafür. Also einfach Passermarken in den Druck und automatisch positionieren geht damit nicht. So langsam bekomme ich den Prozess in den Griff.


    Ich mache mit ein ganzes Blatt mit Aufklebern in Inkscape. Die einzelnen Schnittkonturen sollten dabei ein Pfad sein, sonst wird es später elend langsam und die Schnittdaten werden zu groß.


    Dann male ich passermarken an alle vier Ecken. Und speichere zwei mal ab. Das eine wird der Druck, da lösche ich die Schnittkonturen raus und drucke auf Klebefolie (Herma 9500 ist cool). Dann lösche ich bei de4 anderen Kopie die Beschriftung und lasse nur die Schnittkonturen übrig.


    Den gedruckten Bogen fixiere ich möglichst gerade auf der Schneidmatte, scanne das ganze ein und bearbeite es im Computer, d.h. alles außer den Passermarken lösche ich und sperre diese.


    Dann den SVG mit den Schnittkonturen drüber Legen. Leider passt der Maßstab nicht. Ich habe einen Faktor von 3.53 ermittelt, mit dem ich die Schnittkonturen skaliere. Diese positioniere ich dann bestmöglich auf den gescannten Passermarken. Passermarken alle löschen, dann als Schnittkontur exportieren und auf dem Plotter laufen lassen. Das ist nicht perfekt, aber gut genug.



    Mein Kumpel Retrorewind, der Nordamerika mit Testharnessen flutet, hat einen Cricut. Der kann wohl das automatische Positionieren.

    Gruß,

    Sven.

    so, gestern sind meine lila boards angekommen. Die Farbe macht mich durchaus an. Ich hatte vor einiger Zeit einmal die v1.6 der Versa64cart gemacht mit Kerben, damit sie in das Stumpy cartridge case von tfw8bit.com passen. Ok, die Daten oxidierten dann auf meiner Festplatte rum, bei der letzten PCB Bestellung glatt vergessen.


    Passt aber gut in das Gehäuse, sogar mit gesockeltem EPROM.



    Weil ich irgendetwas sinnvolles damit machen wollte, habe ich mein Handic Forth 64 Modul aufgemacht und die darin enthaltenen EPROMs (2x 27C64) ausgelesen.


    Auf die Versa64cart gebrannt. Läuft. 🙂



    Dann mit cartconv ein Cartridge Image daraus gemacht. Mit VICE ausprobiert. Läuft auch.

    Ich habe ja seit einiger Zeit das Manual auf archive.org. Da habe ich die images gleich dran gehängt.


    Wenn es von Interesse ist: https://archive.org/details/handic-forth-64


    Gruß,

    Sven

    Sehr schönes Projekt! Da ist nicht zufällig noch eine Platine übrig? ;)

    Ich bin gerade dabei, mich mal wieder ein wenig mit meinen PETs und CBMs zu beschäftigen und da kommt mir dieses Projekt gerade recht. :thumbup:

    ich habe noch zwei, die sind aber reserviert. Ich bestelle innerhalb der nächsten Woche bei JLCPCB nach.
    gruß

    Sven

    Ich habe einen 3016, den ich auf Basic V4 und 32K aufgerüstet habe. Ich würde das auch mal gerne testen. Ist das EPROM zwingend notwendig, oder kann man auch mit dem v4 Basic die 1541 ansprechen?

    Das EPROM beinhaltet die erforderliche Firmware. Ohne geht es nicht. Mit 40 Zeichen gibt es wohl ein paar Einschränkungen. Aber Programme laden und Speichern geht.

    Danke für diese Arbeit, Sven! Ich habe das Interface gebaut, und es funktioniert. Unten befinden sich einige Fotos.


    Ich habe die ROM-Datei untersucht und eine Liste der Befehle geschrieben.

    Wow, super. Hast Du die Befehle alle ausprobiert? Ich habe es ja nicht geschafft, irgend etwas aus der korrekt geschriebenen SEQ datei zurück zu lesen. Ich habe immer nur "G" erhalten beim input# und get#.


    Gruß,

    Sven

    Ich habe gestern und heute mal wieder an dem PET/CBM diagnostic clip herumgedoktert, den ich mir vor einiger Zeit gebaut habe. Irgendwie war ich nicht zufrieden, mit dem, was die Commodore so ausgegeben hat. Darum lag der etwas rum.


    Heute morgen, kurz nach dem Frühstück mit frischen Backerzeugnissen, hatte ich dann die zündende Idee. Die Software sagte „REMOVE CLIP“, also habe ich den Clip mal abgeschaltet. Und, siehe da, der eigentliche Test lief erst dann ab.




    das war ja nicht so prickeln, aber dann:


    Das ist schon etwas anderes. Damit bin ich zufrieden. Jetzt wird ein sinnvolles Projekt daraus.


    Das mit dem SRQ BAD braucht noch Nachforschung.

    Mehr info gibt es hier: http://tech.guitarsite.de/petcbm_diag_clip.html


    Gruß,

    Sven

    Auf der verlinkten Seite steht aber "Technical manual with full schematics available to download", nur finden lässt sich der Download nirgends...


    zum Thema "kommerzielles" Produkt: auch wenn es vielleicht bei den Rechteinhabern von Commodore und Microsoft (Basic) derzeit keinen interessiert, so finde ich es schon "frech", wie hier mit fremdem geistigen Eigentum Kohle gemacht wird!

    Naja.. dann kannst du eigentlich gar nicht mehr kaufen. Oder selber bauen. Es steckt praktisch in fast allen neuen Gerätschaften etwas Altes von Commodore drin. Pi1541 (da ist die 1541 ROM Firmware drin), irgendwelche neuen Cartridges, mein Diagnostic Harness basiert auf dem Original von Commodore und läuft mit der originalen Diagnostic Firmware. Würde es die Firma noch geben, dann ginge es überhaupt nicht. Isso... Aber dann würden ziemlich viele Geräte (z.B. die mit kaputten ROMs, der Lieblingsfehler des VC-20) einfach auf der Strecke bleiben und reine Luftverdränger sein.

    Das ist ein kommerzielle Produkt. Deshalb gibt es da nichts offen.

    Und der Video-Chip ist nicht der Originale, sondern ein Mikrocontroller der so tut als wäre er der CRTC.


    https://www.thefuturewas8bit.c…products/minipet4080.html


    Mit 300 Pfund ist das Ding nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber da hat sich wer den Arsch bis zu den Ohren aufgerissen und sich unendlich Mühe gegeben. Das kann man schon einmal honorieren.


    Gruß,

    Sven

    Freunde der Sonne,

    und noch'n Projekt....

    Der VC-20 A/V-Adapter.


    Ich hatte ja schon vor einer Zeit die Rev. 0 gemacht. Da klaffte so eine Lücke, die gefüllt werden wollte. Da ist jetzt eine S-Video-Buchse drin.


    Wenn man also einen Normalen VC-20 hat, ohne Modifikation, dann kann man Composite and der gelben Buchse abzapfen. Die weiße udn rote Buchse ist Audio. Zweimal das selbe, es könnte ja an einem Stereo Endgerät angenehmer sein, wenn der Ton auf beiden Lautsprechern zu hören ist.


    Wenn man jetzt einen VC-20 mit der sleeping elephant S-Video Mod hat, dann ist dort luma auf Pin 4 der A/V-Buchse und Chroma auf Pin 5. Und das kann man hier an der Mini-DIN-Buchse abzapfen.


    Fotografiert sieht es nicht so ganz schön aus, aber das Bild ist wirklich bombenschraf mit S-Video. Das Foto zeigt weger der Rasterung ein Moire Muster, das im richtigen Leben nicht vorhanden ist.


    Auf github gibt es das hier: https://github.com/svenpetersen1965/VIC-20_AV-Adapter


    Beim Reichelt gibt es leider zur Zeit keine Lumberg SV-50 DIN-Stecker (Lieferzeit bis 31.01.2022). Ich habe da seit September eine Bestellung laufen, die aich auch nicht bekomme. Pech, so geht es jetzt vielen.


    In der VIC-20 Gruppe und auf twitter hatte ich eine erstauliche Anzahl von "Bestellungen", die ich in alle Herrenländer verschickt habe. USA, Kanada, UK, Skandinavien, Italien, Spanien, Israel. Nur nicht nach Deutschland. Entweder interessiert es hier niemanden oder es ließt kein Deutscher, was ich dort absondere.


    Wenn ich von den 40 Stück welche übrig habe (nachdem ich sie gebaut habe), werde ich die hier auf den Marktplatz stellen.


    Gruß,

    Sven

    So, liebe Leute,

    in den letzten Wochen habe ich gearbeitet, wie blöd. Ein Teil davon sind releases auf github.


    Ein Ding ist der Hyper Expander Rev. 2. Ich hatte ja schon einige Leiterplatten dafür weitergegeben und habe nun endlich geschafft, dioe Dokumentation fertig zu machen. Die hat 3/4-fertig auf meiner Festplatte rumoxidiert und ich musste alles andere vorziehen. Nun ist es soweit: https://github.com/svenpetersen1965/VIC-20-Hyper-Expander


    Im tfw8bit.com case


    RAM & ROM


    Als 16k EPROM cartridge


    Nur RAM (37k Erweiterung)


    Also, man kann das Ding unterschiedlich einsetzen und per DIP-Switch (das war neu in Rev. 2) konfigurieren.


    Gruß,

    Sven

    Hallo auch,

    heute habe ich das komplette Data Becker Forth für den C64 (Manual und *.d64) auf Archive.org gestellt.


    https://archive.org/details/fo…modore-64-manual-de-ocred


    In der letzten Zeit habe ich eine Kiste voll mit Commodore Service Dokumenten gescannt und ebenfalls auf archive.org hochgeladen. Da ist ziemlich viel dabei, das es bei bombjack oder zimmers.net etc. noch nicht gibt.


    https://archive.org/details/@svenpetersen1965


    Ich habe die Kiste dann für 33€ Porto und in der Hoffnung, dass ich sie wieder bekomme an Carsten ind Dänemark geschickt. Der scannt das noch einmal und stellt es auf seine Website https://www.retro-commodore.eu/


    Er ist besser mit Scannern ausgestattet als ich. Ich habe nur einen DIN A4 scanner und einen Dokumentenscanner/Kamera. Seine Scans sind qualitativ sehr hochwertig. Ich habe in der Vergangenheit schon einige Dokumente (alle A4) für ihn mit 600 dpi gescannt, die er dann schick gemacht hat.


    Gruß,

    Sven

    Ist das rechts ein serieller "Monitor" Anschluss, oder VGA?


    EDIT: eher CGA

    Quote

    RGBI / CGA / MDA / Hercules via 9 way D

    Das ist ein Monitoranschluss, der aber wohl (laut Manual) noch einer Pegelumsetzung bedarf. Der Composite Video Ausgang ist nur schwarz/weiß. An diesem Ausgang ist es möglich zwischen schwarz/weiß und schwarz/grün zu wählen.