Posts by Gree

    Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, habe ich die in den 1990ern von Saturn in Hannover gekauft, als die noch im Ihmezentrum saßen.

    Da täuscht Dich Deine Erinnerung.
    Okano war eine Karstadt-Hausmarke. Die gab es nur dort.


    Karstadt hatte unter dem Namen Okano alles mögliche verkauft.
    Es gab auch Okano PCs, Videorekorder, Fernseher


    Okano-Werbung

    Die Speicherkapazität von Disketten hat ja nun nicht unbedingt etwas mit dem Computer-Modell zu tun.
    Die Diskettenlaufwerke im Amiga waren nicht von Commodore entwickelt worden, sondern kamen von Fremdherstellern wie z.B. Mitsumi.
    Die gleichen Firmen haben auch PC-Hersteller, Apple und andere beliefert.


    Wenn man große Datenmengen abspeichern will ("hunderte Spiele"), dann bieten sich eher Festplatten, CD-ROM, CD-RW, DVD oder USB-Stick an.
    USB-Adapter gab's auch mal für Amiga. Sie werden aber zur Zeit leider nicht mehr hergestellt.

    Da wird wohl in den Kaufverträgen kaum das Wort "rausgebracht" drin stehen. Das hat der doch nur umgangssprachlich so gesagt.
    Maßgeblich ist das, was an Cloanto damals verkauft worden ist. Das wird ja (hoffentlich) irgendwo schriftlich festgehalten worden sein.
    Außer den beiden Vertragsparteien wird wohl niemand den genauen Umfang im Detail kennen.

    Das Problem ist einfach, dass die Unteschiede C64 Mode zu C128 Mode zu marginal waren. Hätte der C128Mode wesentlich bessere Grafik- und Sound-Modi geboten hätten die Leute ihren C64 verkauft und einen C128 gekauft.

    Commodore hatte beim C128 auch eher die ambitionierten Heimanwender und kleinere Gewerbetreibende ins Auge gefasst.
    Der CP/M-Modus für "Office"-Standardsoftware wie dBase und Wordstar. Auch der 80-Zeichen-Modus war dafür gedacht.
    Praktisch als moderner Nachfolger im Geiste der CBM-Serie, die ja 1985 schon am Ende war.


    Die jugendlichen C64-Fans hat man natürlich gerne mitgenommen. Ohne C64-Modus hätte sich das Gerät nur schwer verkaufen lassen.
    Der VDC hatte gegenüber den VIC-II ja sogar bessere Auflösungen. Aber natürlich auch viele Einschränkungen wie keine Sprites, usw.
    Erst heute sieht man, was man trotzdem für tolle Dinge grafisch mit dem VDC anstellen konnte. Das wurde aber damals gar nicht aktiv beworben von Commodore.


    Die Parole ging ja eher in die Richtung: Wer einen super Grafikrechner haben will, der soll sich einen Amiga kaufen.
    Der C65 ist ja letztendlich auch deshalb abgeblasen worden, um dem Amiga keine Konkurrenz zu machen.
    Abgesehen davon, dass er auch viel zu spät auf den Markt gekommen wäre, als 8-Bit-Rechner.


    Immerhin ist es ja für uns Freaks umso schöner, dass die Kiste doch noch zu Ende entwickelt wird und jetzt sogar noch einiges mehr bietet.
    Wer hätte das damals gedacht ...

    Weiß man eigentlich, wo die Reise des C65 hingehen hätte sollen, wäre er jemals verkaufsfertig gewesen wäre? Was er alles können hätte sollen?

    Es gibt ja die offiziellen System-Spezifikationen aus der Entwicklungsabteilung von Commodore.
    Da wird die Hardware ziemlich genau beschrieben:


    Preliminary System Specification


    Mit dieser Dokumentation war es im Prinzip erst möglich, den Nachbau zu starten.
    Da wird auch der VIC-III erklärt, usw.


    Falls das zu kompliziert ist:
    C65 bei Wikipedia


    Entwickler bei Commodore war Fred Bowen

    Ja, aber der C64-Keil und der C128 hatten auch schon keine farbigen Streifen mehr auf dem Label.

    Man kann die Zeit des C128 aber nicht mit dem Erscheinungszeitpunkt des C65 vergleichen.
    Der C128 ist 1985 auf den Markt gekommen. Der C65 wäre frühestens 1992 in den Läden gewesen, wenn man das Projekt zuende entwickelt hätte.
    Dazwischen liegen sieben lange Jahre, in denen sich auch das Design und der Geschmack ändern.


    Womöglich hätte sich Commodore bei einer Markteinführung des C65 auf die goldene Zeit des Brotkastens aus den 80er Jahren zurück besonnen.
    Das wäre ja schon alleine aus Marketing-Gründen eine sinnvolle Sache gewesen. Für viele Commodore-Fans war der Brotkasten der Einstieg in die Computerwelt.


    Die Leute verbinden damit positive Erinnerungen. Also hätte man diese Stimmung und das Image auch perfekt für den C65 weiter verwenden können.
    Dazu dann das passende Label mit den Regenbogenstreifen. Das weckt Erinnerungen an ganz große Zeiten.


    Es ist ja im Prinzip sowieso völlig absurd, wenn wir uns jetzt hier darüber streiten, wie so ein Label ausgesehen hätte.
    Wir werden es nie erfahren, denn der Rechner kam nie in die Läden.


    Dafür gibt es aber hoffentlich irgendwann den Mega65.
    Und genau für den würde ich für das hier gezeigte Label plädieren. Warum? Siehe oben ;)
    Andere sehen es vielleicht anders. Kein Problem.


    Es ist auch eine emotionale Sache und persönlicher Geschmack von uns allen.
    Man wird es nie allen recht machen können. Hauptsache ist doch, dass das Gerät überhaupt erscheint.

    Ja, mit dem ganzen Deutsch-Rap heutzutage ist alles direkt und sofort verständlich.
    Ist vielleicht auch ein Grund, warum das soviele hören. Weil sie auf die Texte abfahren und es nicht erst übersetzen müssen.


    Wobei Deutsch-Rap ja nicht nur aus der oben angesprochenen Rüpel-Fraktion besteht.
    Die Sprache selber ist ja nicht das Problem, sondern der Inhalt und die Worte.

    Genau so ist es. Wir waren keinen Deut besser

    In den 80er Jahren reichte es manchmal sogar schon aus, ganz normale englische Pop- oder Rockmusik zu hören, um sich von den Eltern abzugrenzen.
    Die waren damals nämlich noch oft Schlager-Fans :D und hatten nur wenig Verständnis für die "Maschinen-Musik" der jungen Leute.


    Im Rückblick muss man sich wundern, was für harmlose Musik das war. Zum Beispiel Depeche Mode, Frankie goes to Hollywood, oder 80er Jahre Wave-Sound mit den damals neuen Synthesizern oder ganz normaler Mainstream Rock. Damit würde man heute nur noch ein müdes Gähnen ernten.


    Da muss man schon "krassere" Dinge auffahren, um die Alten vermeintlich in Rage zu bringen. Zum Beispiel Rüpel-Rap mit ganz vielen "F..."-Worten. Texte, die Drogen, Gewalt, asoziales Verhalten und Kriminalität verherrlichen. Klar, nicht alle Jugendlichen hören sowas. Aber leider findet dieser Zeitgeist bei zu vielen Dummköpfen Gehör - die dann zum Teil das gerappte dann auch noch in die Tat umsetzen und dann irgendwann Bekanntschaft mit der Polizei machen.


    Boah, das hört sich jetzt vielleicht alles irgendwie total altbacken an - ich weiß ....
    Aber die Menschenwürde und ein vernünftiges Miteinander stehen nun mal nicht zur Disposition. Egal wie jung oder alt man ist. :sonicht:

    Diese Längsstreifen scheinen altersbedingt.


    Vor 30 jahren hatte ich sie weder bei Fernsehern, noch 1084, 1901 oder 1084S Monitoren.

    Die Streifen hatte ich schon 1987 wie abgebildet an meinem C128-D samt Monitor 1084.
    Das ist typisch für diese Geräte. Schon damals hatten Einsteiger nach diesen Streifen gefragt - sogar in Zeitschriften.
    Es hat auch nichts mit dem Alter zu tun. Bei mir sieht es immer noch so aus wie früher. Ist nicht mehr geworden und auch nicht weniger.

    Sowas ähnliches hatte ich bei einem CBM 8296.


    Erst zeigten sich gelegentlich irgendwelche Zeichen auf dem Bildschirm, die dort nicht hin gehörten.
    Dann hat die Kiste beim Starten manchmal eine falsche Zahl von "Basic Bytes free" angezeigt.
    Nach einen halben Jahr ertönte dann nur noch der Klingel-Sound zum Starten und dann stürtzte die Kiste ab.
    Das scheint wohl auch ein RAM-Problem zu sein. Ich hatte aber aber noch keine Zeit, mich drum zu kümmern.

    Also ruckelt "Pets Rescue" auf nem echten Plus4 nicht?


    Um mal wieder zum Thema zurückzukommen...

    Das hat auch mit der Hardware der Computertechnik aus den 80er Jahren zu tun.
    Die damaligen CRT-Monitore wie Commodore 1084 hatten eine gewisse Nachleuchtdauer, bedingt durch die Bildröhre.
    Durch die Trägheit und Unschärfe des Monitors entstand ein "Blur-Effekt", der Kanten von Pixels optisch geglättet hat und auch das Ruckeln in gewissem Rahmen ausgeglichen hat.


    An modernen Flachbildschirmen gibt es aber praktisch keine Verzögerung und Unschärfe mehr.
    Da fällt sowas natürlich sofort viel deutlicher auf. Man sieht es auch bei Amiga-Spielen usw. Die waren alle für die damalige Technik programmiert und sehen auf alten Monitoren meist besser aus.

    Moin,
    habe hier noch einen Belinea 108025 runstehen. Ist der für Retro Computer geeignet?

    Die original Marke "Belinea" für CRT-Monitore existierte von 1991 bis 2008.
    Das Ding ist also inzwischen mindestens 11 Jahre alt und somit auf jeden Fall "retro".


    Belinea war eine Marke von Maxdata und die gingen pleite.
    Später gab es zwar wieder Geräte mit diesem Namen - aber das war nur jemand, der die Markenrechte gekauft hatte.
    So ähnlich wie die Aktenvernichter-Hersteller, die in den 90er Jahren "Commodore" auf ihre Geräte geschrieben haben :D

    Ja gut, das werden sich die C65-Hersteller sicherlich selber ausrechnen, ob es sich lohnt.
    Wir haben hier und heute keinen Einblick in die zukünftigen Absatzzahlen und die detailierten Produktionskosten.

    Kann der PC auch nicht mit einem Mainboard aus den 80ern. Der Amiga läuft mit 7 bis 14MHz, egal ob Du da eine 1GHz-Turbokarte dranflanschst. Dafür ist er schlicht und ergreifend nicht gemacht.

    Natürlich kann man einen 80er-Jahre PC an einen LCD-Monitor anschließen, wenn man es denn will. Solange der Monitor z.B. VGA-Anschluss hat.
    Läuft bei mir z.B. so - weil ich nicht endlos viele historische CRT-Monitore habe. Und nun sag bitte niemand, dass man das nicht darf - weil die PCs damals ja gar nicht dafür gemacht waren ;)


    Und um nicht ganz offopic zu werden:
    Vielleicht baut Jens ja mal einen HDMI-Konverter für alte Amigas, wenn er denn den Markt nicht verlässt.


    ... Okay, diesen Vorschlag habe ich jetzt nur geschrieben, damit die ursprünglich Antwort nicht gleich abgebügelt wird =O