Posts by Alessio

    Ah, OK!


    Die Spannung hängt anscheinend vom Diskettenzugriff ab?


    Ohne Zugriff:
    Spannung Pin 3 <-> Pin 4: 0,02 V
    Pin 3 <-> Masse 0,10 V
    Pin 4 <-> Masse 0,12 V


    Bei Zugriff (Directory oder Programm laden):
    Spannung Pin 3 <-> Pin 4: 4,84 V
    Pin 3 <-> Masse 4,92 V
    Pin 4 <-> Masse 0,08 V

    Was ist mit den beiden 7406 und 74ls14 ? Wenn da eine teildefekt ist kann das auch passieren. Bei meiner damaligen defekten war es ähnliches symptom, da war ja ein pin von einem der beiden am sockel der getauscht wurde nicht verlötet.

    Die Lötstellen sehen sauber aus, die ICs sind nicht gesockelt. Am UC6 ist ein Widerstand angelötet, ich weiss nicht ob das Standard ist oder ob dort schon mai eine Reparatur versucht wurde?


    forum64.de/wcf/index.php?attachment/149758/


    tausch mal den Reset-Elko. Das ist der einzelne Elko zwischen UA1 und UA2 (C13/47µF).

    Lässt sich irgendwie überprüfen, ob der Elko noch funktioniert, bevor ich ihn austausche?

    Prüfe mal UC6. Was ist an den Pins 3 und 4 davon los? Da bitte mal nachmessen und hier Posten (bitte Messen, wenn der Motor aus sein sollte)

    Hier die Spannungswerte nach dem Umbau von 220 auf 240 V:


    Trafo: 15,8V und 9,9 V -> 14,1 V und 8,9 V
    6502 Pin 1/8: 4,99 V -> 4,99 V
    Hinter P5 (Motor) Schwarz/Braun: 11,99 V -> 12V
    UC6 (7406P), pins 3/4: Den Motor kriege ich leider nicht zum Stehen, bei laufendem Motor 0,01-0,02 V gemessen. Auch nach Ausstöpseln des Motors kein Unterschied.


    Falls reines Nachdrücken nicht reicht, die ICs aus dem Sockel nehmen und wieder einbauen.

    Ich habe alle gesockelten ICs herausgenommen (ziemlich schwierig, da drumherum alles vollgebaut ist), die Pins mit Alkohol gereinigt, und wieder eingesetzt (UC1/6522, UC2/6502, UA3/251968, UC3/6522).


    Bisher noch kein Erfolg...

    Kurzer Zwischenstand: Von 220 auf 240 V umgebaut. Jetzt bekomme ich die Fehler allerdings fast ständig. Und der Motor läuft immer noch durch. Ich mache jetzt erst einmal ein paar Vergleichsmessungen, im Notfal baue ich die 1541C wohl wieder auf 220 V zurück. Werde aber zuerst noch versuchen, Eure Tips abzuarbeiten.

    Das Netzteil an sich ist auf der Platine verbaut. Darunter findet sich nur noch der Trafo.


    Du könntest mal prüfen, ob die Floppy auf 240V läuft oder noch auf 200 (letzteres produziert mehr Hitze).

    Äh, ja, das Trafo meinte ich. Habe die Widerstände gemessen, demnach läuft die 1541 auf 220V, ich werde das also mal umlöten. Es sieht so aus, als hätte das schonmal jemand versucht (Lötreste) - seltsam, dass das zurückgebaut wurde. Aber einen Versuch ist es wert.


    Spannungen habe ich gemessen wie folgt, scheint zu passen:

    • Am Trafo: 15,8V und 9,9 V
    • Am 6502 Pin 1/8: 4,99 V
    • Hinter P5 (Motor) Schwarz/Braun: 11,99 V

    Wenn die Kiste beim Einschalten mal geht und mal nicht, tausch mal den Reset-Elko. Das ist der einzelne Elko zwischen UA1 und UA2 (C13/47µF).

    Okay, der sieht äusserlich zwar gut aus, aber das merke ich mir, falls die anderen Versuche nichts bringen. Danke!


    guck doch mal nach deinem Jumper J3
    wenn der noch verschlossen ist, mach mal einen Test mit OFFENEM J3 (durchkratzen)

    Danke, er ist schon aufgekratzt. Habe nachgemessen, dass die Verbindung auch wirklich sauber unterbrochen ist.


    Problem war die Spannungszuführung hatte keinen sicheren Kontakt.

    Danke für den Tip, um den Trafo herum scheint alles fest zu sitzen.

    Miss bitte mal auf der rechten Seite seitlich im hinteren Bereich am Metallgehäuse der Floppy die Temperatur ... wenn die > 60° C ist ... dann wird sich bald der Netzentstörfilter verabschieden

    Mit abgenommenem Gehäuse erhitzt es sich eigentlich nicxht so stark.



    Ich versuche jetzt erst einmal den Umbau 220 -> 240 V, mal sehen, ob das was bringt.

    Nach längeren Tests ohne Probleme (der Motor lief immer noch durch, aber ich hatte keine Schreib-/Lesefehler mehr) habe ich der 1541 wieder den Deckel aufgesetzt, und siehe da, nach etwa einer Stunde kamen die Probleme wieder.


    Zum Glück hatte ich den Deckel noch nicht festgeschraubt und konnte ihn sofot im Betrieb öffnen. Die Platine war unglaublich heiss. Von draussen war das nicht so zu bemerken. Die ICs waren auch heiss, aber wahrscheinlich eher durch Kontakt mit der Platine. Ich vermute, die Hitze kommt vom Netzteil. Ich lasse den Deckel jetzt mal weg, wenn dann die Schreib-/Lesefehler verschwinden ist es wohl zumindest teilweise ein Hitzeproblem.


    Ich werde dann mal die Spannung messen und mir das Netzteil genauer ansehen.

    Falls reines Nachdrücken nicht reicht, die ICs aus dem Sockel nehmen und wieder einbauen.

    Ich habe bereits beim Nachdrücken ziemliche Knackser gehört, v.a. der UA2 hat sich merklich nach unten bewegt. Seither habe ich im Dauertest (etwa 4 Stunden eingerschaltet) keine Schreib-/Leseprobleme bekommen. Ich werde weiter testen, denn das kann natürlich kann auch Zufall sein.


    Der Motor läuft aber auch weiterhin endlos und schaltet sich nicht ab. Oder kann es sein, dass einige 1541C so gebaut sind, dass sie sich gar nicht abschalten sollen?


    Bei mir mussten die Schienen mal gereinigt und geschmiert werden.

    Ja, das hatte ich als erstes getan.



    ob der Kopf wirklich sauber ist, sieht man wirklich nur unter einer starken Lupe.

    Bestimmt richtig, aber das würde dieses komische 50/50-Verhalten nicht erklären. Hatte gründlich mit Alkohol abgerubbelt und dann trockengewischt, danach einige Zeit stehen lassen.

    Vielen vielen Dank für die Hilfe, ADAC - jetzt ist alles klar!


    Das Öffnen der Verschlussklappe soll natürlich die Arretierung des Auswurfs lösen. Der Auswurfarm (B) war in hinterster Stellung eingeklemmt, und das Teil, das die Arretierung lösen soll ("Blechlasche" A) hatte sich einfach darübergeschoben.




    Ich habe Teil A jetzt zurechtgerückt und es funktioniert wieder! Als Dokumentation für andere, die dasselbe Problem hatten, hier ein paar Fotos wie der Mechanismus funktionieren soll:


    1. Diskette wird eingeschoben und schiebt den Arm (B) zurück:


    2. Diskette ist am Anschlag, der Arm (B) wird dort arretiert:


    3. Verschlussklappe wird verschlossen:


    4. Verschlussklappe wird geöffnet. Dadurch hebt die Blechlasche (A) den Arm (B) leicht an, was die Arretierung löst:


    Eine 1541 ist wieder einsatzfähig! *jubelt*

    Ach nee, quatsch... stimmt schon. Der Arm hängt nur hinten an einem vorstehenden Metallteil fest. Das scheint die Arretierung zu sein, damit die Diskette nicht gleich wieder herausflutscht:



    Ich versuche erst einmal heruszufinden, wodurch diese Arretierung normalerweise gelöst wird.

    Danke für die schnelle Antwort!


    Ach herrje, jetzt ist der Grund natürlich klar:



    Irgendein Vorbesitzer muss alles ausgebaut haben. Das bekommt man natürlich nicht mehr hin, oder hat jemand einen Tip, wie man mit Spucke und Draht eine Notlösung basteln kann? [Edit: Ist natürlich Schwachsinn, siehe unten]

    Hallo, vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen? Ich habe eine 1541C (W-Germany, Mitsumi/Newtronics) mit Persönlichkeitsstörung. Kurzfassung: Manchmal läuft sie perfekt, manchmal gar nicht.


    Längere Fassung:

    • Platinenversion: Rev.A (s. 1. Bild).
    • Modifiziert: Sieht nicht so aus, allerdings kann ich eine abgekratzte und dann überlötete Stelle bei der"REV A"-Markierung sehen (s. 2. Bild), das könnte die Track-0-Erkennung sein?
    • Netzteil: Sieht nach dem Original aus.
    • Werden Chips besonders heiss: UC1/6522, UC2/6502 und UC3/6522 sind schon sehr warm, ob das als besonders heiss gilt, weiss ich leider nicht.




    Nach dem Einschalten leuchtet das rote Licht nur kurz auf (wie es sein soll), das grüne bleibt an (wie es sein soll), der Motor dreht aber immer weiter (nicht wie es sein soll). Zweimal ist es auch passiert, dass nach dem Einschalten der Motor normal stehengeblieben ist (also wie es sein soll), irgendwann später nach einigen Ladevorgängen bleibt er aber dann doch ständig an.


    Unabhänging davon funktioniert das Laufwerk 50%/50%. Meistens (aber nicht immer) ist es direkt nach dem Einschalten OK. Dann kann ich auch schwierig kopiergeschützte Spiele laden, mit denen andere Laufwerke Probleme haben, auch Disketten formatieren, das Laufwerk initialisieren, Dateien speichern/laden, Disketten wechseln.


    Entweder direkt nach dem Einschalten oder nach einiger Zeit der Benutzung (ich kann hier keine Regelmässigkeit feststellen und leider auch nicht gezielt das Problem herbeiführen) knattert der Kopf und die rote LED blinkt. Dann funktioniert nichts mehr, als Meldung bekomme ich meistens 74,DRIVE NOT READY,00,00. Ein INITIALIZE quittiert die 1541 mit 20,READ ERROR,18,00. Wenn ich aber die 1541 aus- und gleich wieder anschalte, funktioniert es meistens wieder, und auch INITIALIZE ist dann erfolgreich mit 00,OK,00,00.


    Meine eingeschränkten Untersuchungsversuche:

    • Ich habe kontrolliert, dass die Schreibschutz-/Diskettenwechsel-Lichtschranke funktioniert.
    • Auf Ray Carlsens Seiten habe ich die Fehlerbeschreibung eines konstant laufenden Motors gefunden, allerdings bleibt lt. Beschreibung die rote LED an, bei meiner 1541 geht sie hingegen aus. Versuchsweise habe ich trotzdem mal den UC3 6522 gegen einen funktionierenden ausgetauscht, aber das Ergebnis war dasselbe.

    Habt Ihr irgenwelche Tips, was ich testen sollte? Multimeter und Lötkolben habe ich. Danke!

    Hallo, ich lasse diesen Thread mal aufleben, da ich dasselbe Anliegen habe und es anderen Leidesgenossen die Suche erleichtern dürfte, hoffentlich ist das OK.


    Ich habe gerade eine alte 1541 (Hong Kong, Laufwerksname nicht sichtbar, lange Platine, schwarze Frontblende und Verschlussklappe) die ansonsten Funktioniert, aber der Diskettenauswurf funktioniert gar nicht, d.h. nach dem Öffnen der Frontklappe bleibt die Diskette drin und muss herausgefummelt werden. Beim Einlegen der Disketten fühle ich recht viel Widerstand.


    Ich habe die 1541 aufgeschraubt, kann aber nicht erkennen, wo der Federmechanismus sein soll.



    Kann mir jemand helfen? Ist das reparabel? Danke!

    Vielen Dank an Euch alle für diesen hervorragender Beitrag. Ich habe jetzt zwei Türkeile mit dem Meanwell EPS-15-5 ausgestattet. Das Bauteil passte bei mir nicht ganz, ich musste ein paar der Plastikstifte im Gehäuse entfernen. Bei einem Netzteil war es wohl an der Zeit, die 5V-Platine war schon schwarz angekokelt. Die Gehäuse werden jetzt auch nicht mehr so warm.